• Wiedersehen am Achensee

    July 21 in Austria ⋅ ⛅ 19 °C

    Am Achensee wartet endlich ein Wiedersehen, auf das wir uns schon lange freuen. Reginas Freundin Britta kommt extra aus Köln für ein paar Tage zu uns. Die Freude ist natürlich riesig.

    Als wir auf dem Campingplatz ankommen, merken wir sofort, dass wir wieder mitten in der Hochsaison in Europa sind. Der Platz ist brechend voll und wir bekommen gerade noch einen der letzten freien Stellplätze. 61 Euro pro Nacht für einen Stellplatz ohne Strom finden wir schon ganz schön gierig. Britta wohnt in einer Pension in Maurach und bezahlt für ein schönes Doppelzimmer mit Frühstück weniger als wir.

    Der Campingplatz selbst gefällt uns trotzdem gut. Er liegt schön ruhig, die Sanitäranlagen sind top und Marie hat mit dem großen Spielplatz und dem Indoor Spielbereich sofort ihren Lieblingsplatz gefunden.

    Natürlich geht es gleich an den Achensee. Jens nutzt den Wind zum Kitesurfen nachdem er sich eine Kitesurferlaubnis für 12 Euro gekauft hat und hat sichtlich Spaß auf dem Wasser. Am Abend kommt Britta zu uns auf den Campingplatz und wir genießen einen gemütlichen Grillabend. Es wird viel gelacht, erzählt und einfach die gemeinsame Zeit genossen. Auch Marie schließt Britta sofort ins Herz.

    Am nächsten Tag wandern wir gemeinsam zur Grasealm. Der Weg führt direkt am See entlang und wird schnell ruhiger. An der Alm gönnen wir uns eine kleine Pause und springen natürlich auch in den Achensee. Das Wasser ist zwar ziemlich frisch, aber unglaublich klar und einfach herrlich. Für den Rückweg nehmen wir ein Stück den Bus und lassen den Abend ganz entspannt ausklingen.

    Am nächsten Tag gehen Regina und Britta gemeinsam auf den Bärenkopf. Die Wanderung ist zwar anstrengend, aber die Aussicht auf den Achensee entschädigt für jeden Höhenmeter. Jens sortiert unnötigen Ballast aus, denn unser Sprinter ist etwas übergewichtig und die schweizer und österreichische Polizei kontrolliert gerne Wohnmobile bezüglich Überladung. Marie turnt derweil auf den Spielplätzen. Später treffen wir uns alle wieder zum Baden und besuchen noch den tollen Spielplatz am Achensee Atoll.

    Am nächsten Morgen gibt es noch einen kleinen Schreckmoment, als Britta ihren Autoschlüssel im Auto einschließt. Zum Glück ist der Pannendienst schnell da. Danach frühstücken wir noch ein letztes Mal gemeinsam direkt am Achensee und springen ein letztes Mal ins glasklare Wasser.

    Dann heißt es Abschied nehmen. Britta fährt mit unserem Ballast, viele Kilogramm schwerer, zurück nach Köln und auch wir machen uns auf den Weg nach Deutschland. Vier wunderschöne gemeinsame Tage gehen viel zu schnell vorbei, aber die Erinnerungen nehmen wir mit.
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