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Panamericana II - 2026

Von Halifax durch Nordamerika - endlich wieder unterwegs Leggi altro
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    Grand County

    Verschnaufpause in Blanding + Blick in den Camper

    27–28 ott, Stati Uniti ☀️ 14 °C

    Nach 10 Tagen outside wird es Zeit für einen kurzen Abstecher in die "Zivilisation". Auf der Anfahrt stoppen wir noch an einem Ort, an dem vor ca. 700 Jahren Menschen in Wohnhöhlen gelebt haben.
    In Blanding ergänzen wir unsere Vorräte auf und checken für einen Tag im Blue Mountain Camp ein. Ein schöner Platz zum Duschen, Wäsche waschen, Wasser und Strom tanken. Leider bissel nah an der Straße und entsprechend laut. Das sind wir nicht gewöhnt...
    Nachdem die Ressourcen ausreichend aufgefüllt sind, geht's wieder raus in die Natur.

    P. S. – Einblick in den Innenraum unseres Campers
    Anbei ein paar Bilder vom Innenleben unseres rollenden Zuhauses. 😉
    Lutz hat den Toyota im Laufe von 20 Jahren von einem leichten Afrika-Fahrzeug in einen für nahezu alle Wetterbedingungen geeigneten Camper umgebaut. Dabei hat er zahlreiche individuelle und teilweise geradezu „patentreife“ Lösungen entwickelt.
    Heizung, Stromversorgung (Solaranlage mit Lithiumbatterien), Kühlschrank und Wassersystem wurden optimiert und zusätzlich eine Trenntoilette eingebaut. Dadurch können wir etwa zehn Tage völlig autark unterwegs sein.
    Uns ist wichtig, möglichst viele Dinge sowohl draußen als auch im Innenraum erledigen zu können und das funktioniert wunderbar! 😁
    Der 70-Liter-Wassertank sowie Stauraum für Kleidung und Lebensmittel befinden sich unter den Sitzbänken. Die Schuhe haben ihren Platz unter den Vordersitzen, Lebensmittel, Geschirr und Töpfe in teilweise ausziehbaren Schränken.
    Auch die kleinsten Winkel sind clever genutzt: In den Tiefen des Innenraums gibt es weiteren Stauraum, beispielsweise für Medikamente unter dem Kühlschrank oder für Werkzeug hinter der Karosserieverkleidung.
    Saisonale Kleidung verstauen wir in einer wasserdichten Tasche auf dem Dach, die Schmutzwäsche kommt in die separate Tonne. Dinge, die wir nicht so häufig benötigen – wie Fahrradbekleidung, Angelausrüstung, Schnorchelausrüstung oder den Roadbooker – sind in den Kisten auf dem Dach untergebracht, ebenso der Satellit.
    Wir staunen manchmal selbst, wie unglaublich viel in unserem kleinen Camper Platz findet!
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  • Natural Bridge

    23–26 ott, Stati Uniti ☀️ 11 °C

    Unser nächstes Ziel ist das Natural Bridges Monument, eine beeindruckende Schluchtenlandschaft mit drei imposanten Naturbrücken. Diese sind durch die Erosion des Sandsteins entstanden, wobei hier neben Wind und Frost fließendes Wasser die entscheidende Rolle spielte.
    Als wir ankommen, ist es schon recht spät. Deshalb verschaffen wir uns zunächst auf dem Bridge View Drive, einer Panoramastraße, einen Überblick über die Landschaft und steigen nur noch zur "Owachomo Bridge" hinunter. Das Besondere an dieser Naturbrücke ist ihr filigraner Felsbogen, der an seiner dünnsten Stelle nur etwa drei Meter dick ist. Dadurch wirkt sie besonders grazil und fast zerbrechlich.

    Dann wird es schon wieder Zeit, einen geeigneten Platz für die nächsten beiden Regentage zu suchen. Ganz in der Nähe werden wir auf öffentlichem BLM-Land fündig. Auf rund 2.000 Metern Höhe ist es inzwischen ganz schön kalt geworden – nachts sinken die Temperaturen bis auf 0 Grad. Aber wir haben ja unsere Heizung! 😁
    Die nächsten Tage sind gefüllt mit der Auswahl unserer Fotos, dem Schreiben von Reiseberichten, weiteren Planungen und dem Chatten mit der Familie.

    Als der Regen endlich abgezogen ist, können wir unsere geplante Wanderung zu den beiden anderen Brücken in Angriff nehmen. Zunächst laufen wir ein Stück über die Mesa, das hoch gelegene Plateau, bevor wir über Felsstufen und Leitern hinunter zur "Sipapu Bridge", der größten der drei Naturbrücken, klettern. Unten in der Schlucht müssen wir unzählige Male das Wasser queren. An manchen Stellen ist der Pfad eingebrochen oder weggespült, sodass wir uns durchs Gebüsch schlagen müssen. Aber die Mühe lohnt sich definitiv! 😁
    Schließlich erreichen wir die "Kachina Bridge", die massivste und dickste Brücke. Von dort steigen wir wieder hinauf zum Parkplatz.
    Eine ganz besonders schöne Wanderung an einem herrlichen Herbsttag, die uns unglaublich viel Spaß gemacht hat! 😅
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  • Moki Dugway - Muley Point

    23 ottobre, Stati Uniti ☀️ 13 °C

    Am dritten Tag macht der Regen endlich eine Pause, und wir können unsere Fahrt fortsetzen.
    Die Piste ist inzwischen recht gut abgetrocknet, auch wenn wir noch einige Wasserdurchfahrten und tiefe Querrillen meistern müssen. Wieder auf dem Highway angekommen, geht es über "Moki Dugway" – einem 5km langen besonders steilen, geschotterten Straßenabschnitt, der sich in engen Serpentinen von der Ebene hinauf zur Hochebene der Cedar Mesa windet. Ca. 20 Minuten Adrenalin, im Video am Ende der Bildgalerie in 3 Minuten zusammengefasst.
    Von dort aus folgen wir erneut Pisten in Richtung "Muley Point". Oben angekommen, eröffnet sich uns ein weiter Blick auf den tief eingeschnittenen, in Schleifen verlaufenden Canyon des San Juan River. In der Ferne sind noch die markanten Felsformationen des Monument Valley zu erkennen.
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  • Valley of the Gods

    20–23 ott, Stati Uniti ☀️ 21 °C

    Nach dem Regen ist vor dem Regen …
    Eine Piste führt uns durch das „Tal der Götter“, dessen beeindruckende Felsformationen dem Monument Valley in nichts nachstehen. Da für die nächsten beiden Tage erneut Regen angesagt ist, suchen wir uns einen sicheren Übernachtungsplatz auf einer Anhöhe.
    Bei unserer Ankunft scheint noch die Sonne und Lutz nutzt das schöne Abendlicht, um unser Umfeld mit der Drohne aus der Luft zu erkunden. Dabei fliegt er an den versteinerten "Santa Claus mit Rentier Rudolph" vorbei, die direkt neben unseren Camp stehen.
    Dann kommt der angedrohte Regen, wobei es an unserem Standort nicht so schlimm war.
    Und Langeweile haben wir auch nicht, es gibt immer was zu tun 😉
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  • Monument Valley II - Forrest Gump Point

    20 ottobre, Stati Uniti ☀️ 12 °C

    Heute zeigt sich das Wetter wieder von seiner sonnigen Seite und wir kehren noch einmal ins Monument Valley zurück. Unterwegs passieren wir den berühmten Forrest Gump Point, der durch den gleichnamigen Film zu einem der beliebtesten Fotomotive geworden ist. Nachdem Forrest jahrelang quer durch die USA gelaufen ist, beschließt er genau hier, dass es Zeit ist, nach Hause zu gehen. Für uns trifft das jedoch nicht zu! 😉
    Anschließend holen wir unsere verschobene Wanderung auf dem Wildcat Trail nach, der rund um die West-Mitte-Butte führt. Eine entspannter Weg mitten durch die beeindruckende Landschaft des Monument Valley.
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  • Von Mexican Hat zur Gosseneck Schleife

    18–20 ott, Stati Uniti ☁️ 10 °C

    Am San Juan River findet sich unterhalb des Mexican Hat ein schöner Platz zur Übernachtung. (siehe Drohnenvideo)
    Von hier fahren wir am nächsten Tag zum Gooseneck (Gänsehals) Overlook. Der San Juan River hat an dieser Stelle über 300 Millionen Jahre eine der beeindruckendsten Flussschleifen des Colorado-Plateaus geschaffen. Von oben sieht es aus, als würde er sich mehrfach schlangenförmig um sich selbst winden. Die Flusslänge durch die Schleifen beträgt über 9,5 km während es Luftlinie nur etwa 2,4 km sind. Wir wandern staunend ein Stück an der 300m oberhalb des Flusses liegenden Kante entlang und sind fasziniert von diesem Ausblick.Leggi altro

  • Monument Valley I

    17–18 ott, Stati Uniti ⛅ 18 °C

    Das Gebiet des Monument Valley liegt ebenfalls im Territorium der Navajo. Die berühmten roten Tafelberge und Felstürme, die wie riesige Monumente aus der Ebene herausragen, sind das Ergebnis von Ablagerung, Hebung und Erosion über viele Millionen Jahre.
    Die markanten Felsformationen ragen ungefähr 120 bis 300m über die Ebene hinaus, sie sind insbesondere durch Western mit John Wayne bekannt geworden. Später wurde in der Nähe auch eine Szene für den Film Forrest Gump gedreht, aber dazu später mehr.
    Wir haben Glück, denn heute wurde die 17km lange Scenic Loop Road nach dem Regen wieder geöffnet, so dass wir bei gutem Wetter mit unserem eigenen Auto durch die Monumente fahren können. Schon wieder so ein unglaublich tolles Erlebnis! Wir übernachten auf dem View Camp - wie der Name verspricht, ist der Blick phantastisch. Leider müssen wir die für den nächsten Morgen geplante Wanderung verschieben, da es wieder regnet. Wir suchen uns am Mexican Hat einen geeigneten Platz zum Übernachten und warten auf besseres Wetter.
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  • Antelope X Canyon und Drohnenflug am Ende

    16–17 ott, Stati Uniti ☀️ 17 °C

    Heute können wir die wetterbedingt abgesagte Besichtigung des Antelope Canyon X nachholen.
    Das Canyon-System beginnt mit einem derzeit ausgetrockneten Wasserfall und erstreckt sich bis zum Lake Powell. Im Gegensatz zum Lower Antelope Canyon ist der Boden hier überwiegend eben und mit Sand bedeckt. Bei Regen strömt das Wasser durch die engen Schluchten und schleift den Sandstein weiter aus, so dass der Canyon an manchen Stellen immer tiefer wird. Auch der Lichteinfall ist hier ganz anders.
    Unser Guide erklärt uns vor Ort anhand eines kleinen Sandmodells anschaulich, wie diese faszinierenden Slot Canyons über Millionen von Jahren entstanden sind.
    Das Erstaunliche ist, dass man von oben oft nur Gräben sieht, die nicht erkennen lassen, was für eine phantastische Welt sich darunter verbirgt.

    Anschließend fahren wir Richtung Monument Valley durch eine weite Landschaft mit beeindruckenden Felsformationen. Einer dieser Anblicke lässt uns spontan anhalten, um unsere Drohne in die Luft zu schicken und die Landschaft aus einer ganz anderen Perspektive einzufangen. Aber seht selbst!
    Übrigens ist die Nutzung von Drohnen in den Nationalparks verboten und das ist gut so.
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  • Lower Antelope Canyon

    15 ottobre, Stati Uniti ☀️ 15 °C

    Bei sonnigem Wetter schwingen wir uns wieder auf die Räder, um zum Ausgangspunkt unserer Tour durch den Lower Antelope Canyon zu gelangen. Dieser ist Teil eines verzweigten Canyonsystems, das auf dem Gebiet der Navajo liegt und nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann. Seine engen, wunderschönen, wellenförmigen Felswände wurden nicht durch einen ständig fließenden Fluss sondern sondern vor allem durch Sturzfluten, Wasser und mitgeführten Sand geformt.
    Den Lower Canyon erreicht man nur über Treppen und Leitern. Es geht 30 bis 40 m nach unten und 400m durch überwältigende Felswände mit fantastischen Formen und Farben. Wir hoffen, dass unsere Bilder einen Eindruck von diesem faszinierenden Ort vermitteln können.
    Lasst euch Zeit, bestimmt findet heute jeder Sein Lieblingsfoto ......
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  • Page und Umgebung

    12–16 ott, Stati Uniti ☁️ 16 °C

    Auch hier regnet es - u.a. eine Folge der aktuellen Hurrikane vor Mexiko. Wir buchen uns deshalb für die nächsten Tage einen Stellplatz auf dem neuen, wunderschönen Horseshoe Bend RV Camp in Page.
    Am ersten Abend steht der Besuch einer Navajo-Dinner-Theater-Show auf unserem Programm. Das Essen ist sehr gut und die Musik sowie die traditionellen Tänze vermitteln uns einen interessanten Einblick in die Kultur und die überlieferten Traditionen der Navajo.
    Den nächsten Regentag nutzen wir, um unseren Reiseplan zu aktualisieren.
    Als das Wetter besser wird starten wir unsere Radtour zum berühmten Horseshoe Bend. In einer gewaltigen Schleife windet sich der Colorado River rund 300m tief durch die steil abfallenden Sandsteinwände (entspricht ungefähr der Höhe eines 100-stöckigen Gebäudes)! Ein grandioser Anblick, den man kaum in Worte fassen kann, also lassen wir wieder die Bilder sprechen...
    Den letzten Stopp legen wir an einer angesagten Sandcave in der Nähe unseres Camps ein.
    Für Fahrt zum Glen Canyons am nächsten Tag nutzen wir ebenfalls die Räder. In der kleinen City passieren wir neun (!) verschiedene Kirchen, die Vielfalt der alternativen Kirchen ist hier besonders groß. Wir überqueren die 1959 für den Bau des Staudamms errichtete 387m lange Brücke. Die Fahrbahn liegt 223m über dem Colorado River, beim Blick hinunter in die gewaltige Schlucht kribbelt es schon ein bisschen!
    Anschließend besichtigen wir den 1963 fertiggestellten Staudamm, mit einer Höhe von 216m und einer Länge von 475 einer der größten der USA.
    Zum Abschluss der Tour gönnen wir uns ein leckeres Essen im Big John's Barbecue mit Life Musik.

    P. S. Radfahren scheint hier absolut unüblich zu sein, wir sind die Einzigen. Demzufolge gibt es auch keine Radwege und die Autofahrer sind leider nicht besonders rücksichtsvoll.
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  • White Pocket in den Vermilion Cliffs

    9 ottobre, Stati Uniti ☀️ 23 °C

    White Pocket ist ein ganz besonderer Ort, den man nur mit einem geländegängigen Fahrzeug über sandige Pisten und holprige Wellblechstraßen erreicht. Unser Landcruiser und Lutz haben ihre Wüstentauglichkeit einmal mehr unter Beweis gestellt – und die anstrengende Fahrt hat sich definitiv gelohnt!
    Vor uns breiten sich wellenförmige Gesteinsflächen in Weiß, Gelb und Rot aus. Es sieht aus, als hätte jemand den Sandstein geknetet, eingefärbt und in bizarre Wellen gelegt.
    Die genaue Entstehung ist bis heute nicht vollständig geklärt. Vor Millionen Jahren lagerten sich hier Sandschichten ab, die sich mit der Zeit zu Stein verfestigten. Wasser und Erosion formten daraus diese einzigartige Landschaft. Wir laufen kreuz und quer durch die Felsen.
    Das Gewirr aus geschwungenen Linien, fließenden Formen und leuchtenden Farben wirkt geradezu surreal. Ein wirklich bizarrer Ort, der uns total geflasht hat!

    Da als Folge des aktuellen pazifischen Tropensturms Rachel extremer Regen auch im Süden von Utah erwartet wird, besteht die Gefahr, dass die Pisten nicht mehr passierbar sind. D.h. wir müssen dieses schöne Gebiet leider schon wieder verlassen und uns einen "sicheren" Platz suchen.
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  • Grand Canyon - North Rim

    8–9 ott, Stati Uniti ☀️ 22 °C

    Da die Straße im Osten des Zion-Nationalparks noch immer gesperrt ist, müssen wir denselben Weg zurücknehmen. Über Hurricane – der Name ist offenbar Programm – fahren wir weiter zum Nord Rand des Grand Canyon und damit den Bundesstaat Arizona.
    Auch hier sind noch immer zahlreiche Bereiche gesperrt. Die Schäden stammen zum einen von einem verheerenden Waldbrand im Sommer 2025, zum anderen sind sie durch eine Sturzflut im August 2026 entstanden, die u.a. durch den Hurrikan Karina verursacht wurde.
    Bisher war uns nicht bewusst, dass die pazifischen Tropenstürme und Hurrikane vor der Küste Mexikos auch Auswirkungen auf diese Region haben. Sie transportieren große Mengen tropischer Feuchtigkeit nach Norden, die in Verbindung mit den sommerlichen Monsunwetterlagen in Nordamerika heftige Regenfälle und Sturzfluten auslösen können.

    Trotz aller Einschränkungen ist der erste Anblick des Grand Canyon überwältigend. Die riesigen Dimensionen sind kaum zu erfassen – geschweige denn auf Fotos angemessen wiederzugeben. Ein beeindruckender Vorgeschmack auf unseren geplanten Besuch des South Rim, der Südseite des Canyons, in ein paar Wochen.
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  • Zion Nationalpark - ganz unten im Canyon

    5–8 ott, Stati Uniti ☀️ 27 °C

    Der Zion National Park wird von einer gewaltigen Schlucht mit senkrecht aufragenden, rot-weißen Sandsteinwänden geprägt. Anders als in den Parks, die wir bisher besucht haben, steht man hier unten im Canyon und blickt zu den teilweise über 600m hohen Felswänden hinauf.
    Unser „Luxus-Camp“ in Springdale bietet allen Komfort. Bei der ungewohnten Wärme lassen wir es deshalb erst einmal gemütlich angehen und genießen den Pool. 😎
    Eine schmale Straße führt tief in den Park hinein, ist aber von April bis November für private Fahrzeuge gesperrt. Also steigen wir am nächsten Morgen in den gut organisierten kostenlosen Shuttle und fahren bis zur Endstation am Temple of Sinawava.
    Hier hat sich der Virgin River auf seinem Weg von den Hochplateaus Utahs hinunter in die Wüste tief in den Fels gegraben. Wer zu den berühmten Narrows wandern möchte, braucht allerdings die richtigen Schuhe, denn die Route führt über weite Strecken direkt durch den Fluss. Da kommen doch unsere Neoprenschuhe wiedermal zum Einsatz! 😁
    Die Wanderung ist ein absolut spektakuläres Erlebnis und macht richtig Spaß.
    Am nächsten Tag geht es mit dem Shuttle wieder in den Park, diesmal bis in den mittleren Bereich. Bei 30 Grad ist die teilweise durch den Wald führende Wanderung zu den drei Emerald Pools (keine Badepools) genau das richtige.
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  • Red Canyon und Cedar Break

    4–5 ott, Stati Uniti ☀️ 21 °C

    Auf dem Weg zum Zion National Park fahren wir weiter über die Road 12 durch den Red Canyon und passieren die beiden in den Fels geschlagenen Tunnel. Anschließend geht es über eine gut ausgebaute Gravel Road zum Losee Canyon. Bei einer kurzen, aber beeindruckenden Wanderung entdecken wir zahlreiche Window Arches im roten Fels. Lutz nutzt die Gelegenheit, wieder einmal die Drohne steigen zu lassen.

    Da der Osteingang in den Zion NP wegen eines Steinschlags seit Mitte September gesperrt ist, müssen wir eine andere Route wählen. Wir entscheiden uns, über Cedar City zu fahren und passieren den mit ca. 3.200m höchsten Punkt des Colerado Plateau. Im Cedar Breaks National Monument eröffnet sich noch einmal ein grandioser Blick auf die farbenprächtige, terrassenförmige Landschaft des Grand Staircase.

    Vor Cedar City findet sich ein schöner ruhiger Platz für die Nacht.
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  • Bryce Canyon NP

    2–4 ott, Stati Uniti ☀️ 21 °C

    Das Besondere am Bryce Canyon National Park sind die unzähligen Hoodoos – bizarre Felssäulen, die durch Wasser, Frost und Wind entstanden sind. Eine einzigartige Steinsäulenstadt und eigentlich kein echter Canyon.
    Auf dem Scenic Drive fahren wir bis zum Rainbow Point auf 2.770m Höhe und bekommen von oben einen ersten Eindruck von dieser überwältigenden Landschaft. Ein Viewpoint reiht sich an den nächsten.
    Unser Camp liegt direkt oberhalb des berühmten Amphitheater auf 2.400m. Am nächsten Morgen starten wir noch vor Sonnenaufgang am Sunrise Point und steigen über den Queens Garden Trail und den Navajo Loop hinab in die faszinierende Welt der Hoodoos. Unbeschreiblich schön – deshalb lassen wir die Bilder sprechen …
    Mich (Ina) beeindruckt immer wieder, wie sich die unterschiedlichen Bäume auf dieser Höhe behaupten. Typisch sind die Penderosa Kiefern mit ihren langen Nadeln. Zum Abschied genießen wir noch einmal den Sonnenuntergang auf dem Rim Trail....
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  • Scenic Byway zum Kodachrome State Park

    1–2 ott, Stati Uniti ☀️ 23 °C

    Der Scenic Byway Nr. 12 gehört zu den schönsten Panoramastraßen Utahs. Er führt durch spektakuläre Canyons und über einen fast 3.000m hohen Pass. Im Escalante Petrified Forest State Park wandern wir zu den Überresten uralter Bäume, die im Laufe von Millionen Jahren zu Stein geworden sind – beeindruckende Zeugen längst vergangener Zeiten.
    Für die Nacht finden wir auf öffentlichem BLM-Land einen schönen Platz mitten in der Natur.
    Am nächsten Morgen geht es weiter zum Kodachrome Basin State Park. Hier fallen vor allem die hellen, säulenartigen Sedimentary Pipes auf, die wie bizarre Skulpturen aus der Landschaft ragen. Auf dem Panorama Trail erkunden wir diese ungewöhnliche Felswelt aus nächster Nähe und entdecken so manches Detail.
    Anschließend besichtigen wir die am Rand des Bryce NP gelegene kleine Moosy Cave - nicht so spannend, dafür lockt ein kleines Tal nebenan. Entlang des Water Canyons tauchen wir ein in die unglaubliche Landschaft des Bryce NP...
    Bevor es am nächsten Tag direkt in das Zentrum des Bryce geht, übernachten wir wieder outside auf 2.000m.
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  • Colorado Plateau - Capitol Reef

    28–30 set, Stati Uniti ☁️ 21 °C

    In den nächsten Wochen werden wir auf dem Colorado Plateau im Südwesten der USA unterwegs sein.
    Das über Hunderte von Millionen Jahren entstandene Colorado Plateau erstreckt sich über rund 337.000 km² – eine Fläche etwa so groß wie Deutschland. Es liegt überwiegend zwischen 1.500 und 2.000m Höhe.
    Neben den neun berühmten Nationalparks gibt es zahlreiche State Parks und National Monuments zu entdecken.

    Wir beginnen mit dem Capitol Reef Nationalpark. Das Besondere an diesem NP ist die Waterpocket Fold, eine rund 160 km lange Gesteinsfalte, die sich durch die Landschaft zieht und riesige Riffe gebildet hat. Mitten in dieser kargen Wüstenlandschaft liegt Fruita, eine überraschend grüne Oase. Hier legten mormonische Siedler im 19. Jahrhundert Obstgärten an, die teilweise bis heute erhalten sind.
    Vorbei an den Gärten erreichen wir die Felszeichnungen der Fremont-Kultur (300 bis 1300 n. Chr.).
    Hoch hinauf wandern wir zur Felsbrücke Hickman Natural Bridge, auf dem Rückweg mit schönen Ausblicken.
    Durch den Park führt uns eine asphaltierte Straße bequem durch die grandiose Landschaft, es gibt reichlich Stops zum Staunen 😅
    Richtung west geht es noch zum Gooseneck Overlook - was für eine Schlucht. Der Himmel verändert sich dramatisch - per Handynotsignal warnt der Sheriff vor Starkregen 🤔 Zeit einen sicheren Nachtplatz zu finden.
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  • Offroad durch das Cathedral Valley

    27–28 set, Stati Uniti ☀️ 22 °C

    Erstes Ziel ist „Long Dong Silver“, eine schlanke, freistehende Felsnadel, die Wind und Wasser über Millionen von Jahren geformt haben.
    An der "Factory Butte" legen wir einen weiteren Stopp ein, der Name bezieht sich auf den unterirdischen Kohleabbau Anfang des 20. Jahrhunderts. Besonders faszinierend ist der Kontrast zwischen dem markanten Berg und den weitläufigen, grauen Badlands - siehe Drohnenflug am Ende des Berichtes...

    Doch das alles ist nur das Vorspiel, denn unser eigentliches Ziel ist das Cathedral Valley. Es ist bekannt für seine gewaltigen, freistehenden Felsmonumente, die wie gotische Kathedralen aus der Wüstenlandschaft aufragen. Markant sind auch die Bentonite Hills, bunte
    Hügel aus verwitterter Vulkanasche, die je nach Lichteinfall in unterschiedlichen Rot-, Violett- und Grautönen leuchten.
    Für die etwa 93km lange Rundstrecke benötigt man ein Allrad Fahrzeug und schönes Wetter, wir haben beides und unser Landcruiser ist in seinem Element!
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  • Goblin Valley State Park in Utah

    25–27 set, Stati Uniti ☀️ 25 °C

    Das Goblin Valley (Tal der Kobolde) ist eine außergewöhnliche Landschaft mit Tausenden bizarren, rot und orange leuchtenden Felsformationen aus Sandstein.
    Vor etwa 170 Millionen Jahren lagerten sich hier Sand und Schlamm ab, die sich im Laufe der Zeit zu Gestein verfestigten. Durch Wind und Wasser wurde das weichere Gestein abgetragen, während härtere Schichten stehen blieben. So entstanden die rundlichen Felsformationen, die heute wie kleine Kobolde aussehen.
    Nachdem wir unseren wunderschönen Stellplatz am Amphitheater unterhalb des Tempelbergs bezogen haben, schwingen wir uns sofort auf die Räder und fahren zum Overlook Point. Von dort genießen wir die herrliche Aussicht und spazieren anschließend durch diese fast unwirkliche Felslandschaft.
    Am nächsten Vormittag entscheiden wir uns spontan, mit den Rädern zum Little Wild Horse Canyon, einem Slot Canyon, zu fahren. Nach ca. 32km (einschließlich 24km Umweg) erreichen wir den Einstieg. Die Wanderung durch die enge, von hohen Felswänden eingerahmte Schlucht hat richtig Spaß gemacht - ein tolles Erlebnis.
    Da gerade Vollmond ist, radeln wir noch einmal zum Tal und spazieren im Mondschein zwischen den Kobolden umher. Eine ganz besondere Stimmung und ein wunderschöner Abschluss unseres Aufenthalts!
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  • Salt Lake City - die Hauptstadt Utahs

    24–25 set, Stati Uniti ☀️ 24 °C

    Bevor wir nach Salt Lake City fahren, ist wieder ein Haushaltstag mit waschen und putzen angesagt.

    Salt Lake City, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002, liegt auf etwa 1.300mHöhe. Es herrscht kontinentales Klima, im Sommer sehr heiß, im Winter sehr kalt - angeblich gibt es hier den besten Pulverschnee weltweit ❄️
    Wir wollen uns im Pioneer Memorial Museum über die Geschichte der Stadt, die im Jahr 1847 durch Brigham Young, dem damalige Führer der Mormonen, gegründet wurde, informieren. Bis heute ist sie das religiöse Zentrum der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Die Stadt wurde nach einem schachbrettartigen Muster angelegt. Am Temple Square befindet sich mit dem Salt Lake Temple eines ihrer bekanntesten Wahrzeichen. Der 1893 fertiggestellte Tempel mit den markanten Türmen wird derzeit umfassend renoviert. Da die Parkplatzsituation schwierig ist, beschränken wir uns darauf, das Gebiet mit dem Auto zu umrunden.
    Am Fuße der Wasatch Mountains liegt der Heritage Park. Ein riesiges Monument erinnert an die Ankunft der Siedler im Jahr 1847. Hier soll Brigham Young den berühmten Satz „This is the place“ ausgesprochen haben.

    Ein Tag Stadt reicht uns. Den Great Salt Lake und die Salt Flats lassen wir aus und suchen uns südlich von Provo einen Übernachtungsplatz im Little Diamond Creek.
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  • City of the Rocks

    22–23 set, Stati Uniti ☁️ 16 °C

    Als hätten Riesen hier ihre Bausteine verteilt, stehen die gewaltigen Granitfelsen in der 1.800 bis 2.000m hohen Ebene.
    Entstehung:
    Magma → 🪨 Granit → ⬆️ Hebung → 💥 Risse → 🌧️ Verwitterung und Erosion → 🗿 City of Rocks
    Mit einem Alter von unglaublichen 2,5 Milliarden Jahren gehören die Gesteine hier zu den ältesten Nordamerikas.

    Als wir ankommen, beginnt es leicht zu regnen. Für eine kleine Wanderung reicht das Wetter aber trotzdem. Bei "Register Rock" machen wir noch einmal Halt. Der markante Felsen diente den Planwagenreisenden Mitte des 19. Jahrhunderts als Orientierungspunkt auf dem California Trail. Viele von ihnen hinterließen ihre Namen und Initialen im Granit – die eingeritzten Spuren sind heute ein wichtiger Teil der historischen Bedeutung der City of Rocks.

    Wir übernachten kurz hinter dem Ausgang des Parks. Am nächsten Morgen ist wieder herrliches Wetter und wir fahren noch einmal hinein in diese außergewöhnliche Landschaft. Bei Sonnenschein kommen die bizarren Granitformationen noch einmal ganz anders zur Geltung.
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  • Entlang des Snake Rivers - Drohne im Einsatz

    19–22 set, Stati Uniti ☀️ 18 °C

    Der Snake River, mit seinen 1.735 km der längste Nebenfluss des Columbia River, prägt diese Region ganz entscheidend.
    Wir nehmen die Road 30 und machen einen Abstecher zum Visitor Center bei Hagerman. Hier erhält man einen interessanten Einblick in die Fossilienfunde aus einer rund 3,2 Millionen Jahre alten Tierwelt. Besonders bekannt ist das „Hagerman Horse“, ein urzeitliches kamelartiges Pferd.
    Anschließend führt unsere Strecke durch eine außergewöhnliche Quellenlandschaft. Im Hochland der Snake River Plain versickert das Wasser im porösen Gestein und tritt weiter unten an den steilen Canyonwänden wieder zutage. An vielen Stellen entstehen so kleine Wasserfälle und Quellen – daher auch der Name „Thousand Springs“, ob es tatsächlich 1.000 sind?
    In Twin Falls hat der Snake River einen beeindruckenden Canyon geschaffen.
    Kurz davor stürzt er sich an den Shoshone Falls über eine Breite von rund 300 Metern etwa 65 Meter in die Tiefe – höher als die Niagara-Fälle. Jetzt im Herbst führt der Fluss allerdings sehr wenig Wasser, sodass sich nur erahnen lässt, wie es hier zur Schneeschmelze aussehen muss.
    Hinter Burley finden wir wieder einen6 wunderschönen Platz direkt am Fluss und sofort holt Lutz die Angeln raus...
    Die 3 Tage hier vergehen viel zu schnell - die Planung der Route durch die Nationalparks des Colerado Plateaus, die Auswahl unserer Aktivitäten und die Buchung der Camps brauchen Ihre Zeit...
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  • Auf dem Weg in die Prärie

    17–19 set, Stati Uniti 🌬 31 °C

    Hinter Bens beginnt die Prärie. Die weitläufige, fast steppenartige Landschaft leuchtet jetzt im Herbst überwiegend in warmen Gelbtönen. Abwechslung bieten beeindruckende Felsformationen und grüne Täler entlang der Flüsse. Wir kommen uns vor, wie in einem "Western", nur die Cowboys fehlen 😉.
    Mit Idaho haben wir inzwischen den nächsten Bundesstaat unserer Reise erreicht.
    Am Snake River können wir direkt am Wasser übernachten. Weil es so schön ist, bleiben wir zwei Tage. Das Angeln hier (mit Idaho Lizenz) bringt ganz andere Herausforderungen als in Alaska mit sich...
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  • Crater Lake - Vulkan Land

    15–16 set, Stati Uniti ⛅ 14 °C

    Der tiefblaue Kratersee liegt 2400m über dem Meeresspiegel. Vor etwa 7.700 Jahren explodierte der 3.700 Meter hohe Vulkan Mazama und hinterließ eine riesige Caldera mit rund 11km Durchmesser. Im Laufe der Zeit füllte sie sich mit Regen- und Schneewasser – heute ist der Crater Lake mit bis zu 594mder tiefste See der USA. Durch einen weiteren Vulkanausbruch bildete sich Wizard Island, sozusagen die Spitze eines Vulkans im Vulkan. Die Höhe des Wasserspiegels bleibt durch das Gleichgewicht von Niederschlägen und Verdunstung konstant.
    Normalerweise kann man den See auf dem 33km langen Rim Drive umrunden, aber momentan ist ein Teil der Strecke gesperrt. Aber die zugänglichen Abschnitte des Kraterrandes bieten genug grandiose Ausblicke auf das tiefblaue Wasser und die umliegende Bergwelt.
    Wir fahren weiter durch das Vulkanland und besuchen den Newberry Crater, eine heute größtenteils bewaldete Caldera mit zwei Seen. Diese entstanden, nachdem ein späterer Vulkanausbruch den ursprünglichen Kratersee geteilt hatte.
    Der interessante Obsidian Trail, ein Naturlehrpfad, führt mitten durch ein etwa 1.300 Jahre altes Lavafeld aus schwarzem Vulkanglas und hellem Bimsstein.
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