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Andalusien, wir kommen. ✈️☀️

Am Sonntag, den 26. April geht’s mit Norwegian Air Shuttle nach Málaga – einmal tief durchatmen, Sonne ins Gesicht und dann… direkt ins Abenteuer.
Auto schnappen und los Richtung Ronda.
Wir starten einfach mittendrin. Genau so mögen wir das.
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    🇪🇸 Albolote, Spanien

    Vom Bike direkt zum LOS CAHORROS

    Yesterday in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Der Tag begann sportlich. Also… eigentlich.
    Vom Hotel Cortijo del Marqués aus wollten wir eine kleine Mountainbike-Tour starten.
    Die Räder Marke KTM sahen aber eher nach „haben schon einiges hinter sich“ aus.
    Ich bekam gefühlt ein Kinderfahrrad mit einem Sattel, der bei jedem Tritt in eine andere Richtung wollte und
    nach 1 km sprang dann noch die Kette beim ersten Olivenbaum herunter.
    Wir haben die geplanten 9 km ganz souverän abgebrochen, (ohne Fotos,
    da wir schon leicht gereizt waren) und man muss ja nicht gleich zu Beginn des Urlaubs im Krankenstand landen.
    Daraufhin setzten wir die Tour mit dem Auto fort.
    Los Cahorros in Monachil! Wir wollten eine leichte Wanderung. Bekommen haben wir… Abenteuer.
    Eigentlich klang alles ganz entspannt: ein bisschen am Fluss entlang spazieren, ein paar Hängebrücken, Natur genießen.
    Was wir nicht eingeplant hatten: Die Natur hatte nach den Unwettern offensichtlich ihre eigene Interpretation von „Wegführung“.
    Der Einstieg? Sagen wir so:
    Die Beschilderung ist vermutlich für Einheimische glasklar. Für uns eher ein kleines Rätselspiel.
    „Da lang?“ – „Oder doch hier?“ – „Ach komm, wir probieren einfach.“
    Und genau so begann sie, unsere kleine Entdeckertour.
    Der Weg: wild, stellenweise etwas zerzaust, manchmal mehr Gefühl als Richtungsschild.
    Aber wir haben nicht aufgegeben. Man läuft dann durch diese beeindruckende Schlucht, klettert ein bisschen, balanciert über schmale Passagen und plötzlich steht man vor diesen roten Hängebrücken, als hätte jemand mitten ins Abenteuer einen Instagram-Moment gebaut.
    Und dann dieser Blick:
    Felsen, Grün, Wasser, Himmel – alles gleichzeitig. Andalusien zeigt hier, was es kann. Nicht geschniegelt, sondern ehrlich, ursprünglich und genau deshalb so gut.
    Ein bisschen suchen, ein bisschen staunen und am Ende ziemlich glücklich, dass man losgegangen ist.
    Weiter ging’s nach Granada.
    Inzwischen halb drei und die beste Zeit natürlich, um entspannt in eine Altstadt zu fahren.
    Parkhaus? Hab ich mir ganz clever von ChatGPT raussuchen lassen: San Agustín – direkt rein ins Zentrum. Perfekt gedacht.
    In der Praxis: eng. Wirklich sehr eng.
    Aber: angekommen ist angekommen und wir setzten uns sofort in einen Touri-Zug mit Kopfhörer, um uns schlau zu machen. Granada selbst?
    Kurz gesagt: ein echtes Schmuckstück.
    Eine Stadt, in der sich maurische Geschichte und spanisches Leben so charmant vermischen, dass man zwischen Tapas, kleinen Gassen und alten Fassaden im Vorbeifahren denkt: „Ach, das ist jetzt schon sehr besonders.“ Granada kann viel. Aber ganz ehrlich?
    Peoplewatching war mein ganz persönliches Highlight.
    Vom Fotografen mit Dirigenten-Geste über zwei Damen, die aussahen wie aus einem „Film“ gefallen, bis hin zum Mann mit blauem Bart war alles dabei.
    Und jeder läuft hier einfach so durch die Gegend, als wäre das völlig normal.
    Wir standen mittendrin und dachten nur: Das ist besser als Kino! Fazit:
    Sehenswürdigkeiten schön und gut,
    aber die echten Geschichten laufen hier einfach an dir vorbei. 😄
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  • Olvera und Antequera

    April 29 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Eigentlich nur ein kurzer Zwischenstopp.
    Olvera noch mitnehmen, bevor wir Richtung Granada aufbrechen.
    Ein weißes Dorf auf einem Hügel, freundlich, ruhig – keine Touristen, nur wir und diese leise Erwartung: Ihr wollt doch ganz nach oben, oder?
    Wir wollten. Wir sind. Wir haben geschnauft. Hat sich gelohnt.
    Oben wartet Geschichte in schönster Kulisse: maurische Burg aus dem 12. Jahrhundert, darunter die imposante Kirche Nuestra Señora de la Encarnación (Eintritt 2 Euro – himmlisch günstig). Alles übereinander gebaut, wie ein perfektes Geschichtssandwich.
    Kaffee danach. Kurzer Blick auf die Uhr.
    Granada? Zu spät.
    Also: Plan B.
    Antequera – rein ins Parkhaus, raus ins Leben.
    Mein Mann will Pizza. Mittwoch. Tradition ist Tradition.
    In Spanien also einen Italiener suchen.
    Gefunden? Naja… sagen wir: etwas, das sehr bemüht nach Pizza aussah.
    Egal – er glücklich, ich satt. Ehe gerettet.
    Noch ein bisschen durch die Stadt treiben lassen, ein paar ernste Blicke mit Statuen ausgetauscht, die uns wortlos ihre jahrhundertealten Geschichten erzählen. Zum Beispiel die von Peña de los Enamorados, dem „Felsen der Verliebten“. Zwei Liebende, deren Familien nicht ganz so begeistert waren, dass sie zusammen sein wollen, sollen sich lieber gemeinsam vom Felsen gestürzt haben, als getrennt zu werden. Dramatisch? Absolut.
    Ein gemeinsamer Sprung in die Ewigkeit statt Trennung. Andalusien kann eben auch Kino.
    Und wir?
    Ziehen weiter.
    Zu unserer nächsten Unterkunft, irgendwo zwischen Olivenhainen versteckt – mit eigener Kirche.
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  • Plan für heute: treiben lassen.
    Empfehlung kam von ChatGPT – und dem vertraue ich aktuell mehr als meinem Mann. 😄
    Start vom Hotel, gute 40 Minuten bis zum Embalse-See. Auto am Straßenrand abgestellt und losgelaufen – ohne Plan, ohne Ziel.

    Dieser Weg am Wasser: ruhig, weit, angenehm.
    Man läuft und denkt sich einfach nur: wow, ist das schön.
    Unterwegs dann noch Naturkunde live: Mein Mann mitten zwischen diesen riesigen gelben Pflanzen – die sich später als nicht ganz so harmlos herausgestellt haben.
    Er steht da ganz entspannt, ich denke nur: Wenn’s schiefgeht, haben wir wenigstens ein schönes letztes Foto. 😅
    Dann kam der sportliche Teil.
    „Da oben ist doch das Dorf… da gehen wir jetzt hoch. Auto bleibt stehen.“
    Gesagt, getan.
    Für echte Wanderer wahrscheinlich keine große Sache – für mich eher Kategorie puh… läuft.
    Aber oben wartet ja bekanntlich immer irgendwas Gutes.
    In unserem Fall: Mittag im Restaurant Al Lago.
    Terrasse, Blick über den See, Paella bestellt und das war genau richtig nach dem Aufstieg.
    Das Dorf, Zahara de la Sierra selbst: klein, weiß, hübsch – und überraschend entspannt, kaum Touristen.
    Die Mauren haben den Ort damals ganz bewusst da oben platziert. Gute Sicht, schwer erreichbar – strategisch einfach klug.
    Heute läuft man hoch und merkt: hier ist wirklich alles aufwärts. Selbst der kurze Besuch bei der Nachbarin wird zur kleinen Konditionseinheit 😄Und dann dieses Schild an einer Hauswand.
    Sinngemäß zum Teil übersetzt:
    Morgens um fünf erwachen die Blumen, um acht wird Zahara zur Postkarte.
    Steht da wirklich so. Und man denkt sich: ja, stimmt.
    Highlight des Tages:
    Ein kleiner Hund.
    Angeleint… an etwas, das eher nach Hafen-Equipment aussah als nach Hundeleine.
    Der Hund selbst: tiefenentspannt, kaut vor sich hin, keinerlei Fluchtgedanken.
    Die Leine dagegen: bereit für alles. Fluchtversuch, Atlantiküberquerung oder spontanen Werwolf-Ausbruch bei Vollmond.
    Man hatte kurz das Gefühl:
    Der Besitzer kennt seinen Hund besser als wir.
    Oder vertraut ihm einfach überhaupt nicht.
    Fazit:
    Einfach loslaufen. Der Rest ergibt sich.
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  • Setenil – wenn Felsen Häuser umarmen

    April 27 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Am Abend ein spontaner Abstecher nach Setenil – nur 35 Minuten von Ronda entfernt.
    Eine Stadt, die nicht gebaut, sondern in den Fels hineingewachsen ist.
    Still. Fast ausgestorben.
    Gefühlt nur wir, ein paar leere Gassen – und eine Tiefgarage, die mehr Plätze als Autos hat.
    Wir laufen los, immer weiter bergauf, bergab, puh, durch enge Straßen, vorbei an Häusern, die sich unter gewaltigen Felsüberhängen ducken.
    Setenil stammt aus maurischer Zeit – der Name geht auf „septem nihil“ zurück, sieben erfolglose Belagerungen, bevor die Christen die Stadt im 15. Jahrhundert einnahmen.
    Heute wirkt alles friedlich. Fast surreal.
    Zum Abschluss Abendessen, Tapas im El Patio de María Teresa –
    mit Blick auf die beleuchtete Burg über den weißen Häusern.
    Manche Orte flüstern leise.
    Setenil gehört dazu.

    Der Heimweg nach Ronda wurde dann… sagen wir mal: erweitert.
    Irgendwo hatten wir wohl eine Kleinigkeit übersehen – unser Navi sah das als Einladung und schickte uns großzügig Richtung Jerez. Serpentinen inklusive.
    Lieber Gott, hoffentlich hört die Straße nicht plötzlich auf.
    Warum? Gute Frage. Nicht immer war geteert!
    70 Minuten später: zurück im Molino. Müde, leicht verwirrt – aber bestens versorgt mit Eindrücken.
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  • Ronda – entspannt entdecken

    April 27 in Spain ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einem langen Frühstück starten wir gegen 10 Uhr in den Tag.
    Ronda fühlt sich sofort richtig an – warme Farben, kleine Gassen, dieses leise, südliche Tempo.
    Dann der Moment: die Puente Nuevo.
    Majestätisch spannt sie sich über die Schlucht – wir schauen, staunen und lassen den Abstieg heute einfach aus. Man muss nicht alles machen.
    Mittag in der Altstadt, mit Blick auf die Brücke.
    Tapas, ein Glas Wein, Sonne – mehr braucht es nicht.
    Am Nachmittag ein Kaffee in der Neustadt, ein bisschen treiben lassen, beobachten, ankommen.
    Zurück im Hotel Molino del Arco wartet Ruhe, Lesen und genießen.
    Ronda zeigt: Manchmal reicht ein Tag, um ganz bei sich anzukommen.
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  • München - Malaga - Ronda

    Apr 26–29 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Der frühe „Vogel“ … kämpft mit den Koffern…
    Abholung 7:15 Uhr Ulrichsplatz
    Aufstehen 5:45 Uhr? 😳
    Ich frage mich kurz, warum steht mein Mann so früh auf? Bis er im Bad verschwindet und gefühlt dort einzieht. 🤣 Parallel ringt er fünf Minuten mit dem Koffer (🧳 gewinnt fast) und das Müsli braucht offenbar auch noch emotionale Zuwendung.
    😄 Jetzt stehe ich gemütlich auf, bekomme ein weiches Ei, bin glücklich und los geht es!
    Der Transferbus sammelt uns ein, noch leicht verschlafen, aber innerlich schon auf „Hola“-Modus.
    Flughafen München Terminal 1: Kofferabgabe mit Anleitung, alles läuft fast zu glatt. Verdächtig entspannt.
    Weißwurstfrühstück kurz vor dem Boarding.
    Bayerischer Abschied deluxe, bevor wir Richtung Sonne abheben.
    Der Flug mit Norwegian-Airlines empfehlenswert! ❤️
    Von Málaga nach Ronda – oder: Wie aus „klein & süß“ plötzlich „groß & entspannt“ wurde.
    Eigentlich war ein Fiat 500 geplant. Eigentlich.🤣

    Der Autoverleiher hat uns dann äußerst charmant nahegelegt, dass unser Gepäck im Fiat 500 vermutlich eher nicht Platz finden könnte, vielleicht mit Anspruch auf eigenen Anhänger. Dann ging’s eventuell! 🤣
    Kurz gesagt: Upgrade. VW T-Roc.
    Mehr Platz, mehr Komfort – und vor allem: endlich eine friedliche Lösung zu unseren Koffern.
    Die Fahrt Richtung Ronda? Am Ende tatsächlich ein kleines Abenteuer über Stock und Stein – aber genau so soll Andalusienabenteuer ja sein.
    Angekommen im Hotel Molino del Arco, Nähe Ronda!
    Garten. Pool. Andalusische Pflanzenpracht. Wir sind sofort im Urlaubsmodus angekommen – aber frischliche 20 grad…erst mit einem richtig guten Snack, später mit einem exquisiten Abendessen -
    ist mir dann warm geworden.
    Untermalt von Eselsgeplärre und Vogelgezwitscher lassen wir den Abend ausklingen.
    Das Hotel hat Geschichte, ( Hotel Molino del Arco) macht sein eigenes Olivenöl und wir?
    Sind ziemlich sicher: Genau hier wollten wir für 3 Nächte landen.
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    Trip start
    April 26, 2026