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  • Day5

    Bonustrack: Inseltour

    June 2 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach dem Duschen besuchten wir nochmals den Zielbereich auf ein Bierchen und machten uns dann noch zu der Inseltour auf. Der 2019er Track ging da noch durch. Wir fuhren aber nicht alles und genossen stattdessen noch einen Spritz in Porto Santo Stefano und später ein Bad im Mittelmeer.
    Am Abend ließen wir es uns in einem urigen Fischlokal nochmal richtig gut gehen.
    Rimko hatte sich auch in der Zeit verschätzt, sein Flug von Pisa nach Amsterdam ging erst am Samstag, er wollte daher noch gemütlich an der Küste bis Pisa radeln.
    Ich machte mich am nächsten Morgen gleich mit dem allerersten Zug (aus Angst vor den Horden an Radfahrern, die später sicher nicht alle Platz gefunden haben) auf den Rückweg nach Massa.
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  • Day5

    Zielsprint: Capalbio ➡️ Orbetello

    June 2 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einer unruhigen Nacht - Wildschweine waren unterwegs und ich lag ohne Zelt nur auf der Matte - Nahmen wir die letzten 30 km in Angriff.
    Wir beglückwünschten uns nicht im Dunklen gefahren zu sein, die Anfahrt auf Orbetello war nämlich ungemein schön!
    Vor allem der Weg auf der südlichen Inselverbindung (eine von dreien, diese aber nicht von Autos befahren) war fantastisch. Auf sandiger Piste durch alten Baumbestand, Blick auf das Meer.
    Obwohl es kein Renen war, genossen wir die Durchfahrt unter dem Zielbanner.
    Der Zielbereich war in einem alten Park mit Mehrzweckhalle. Dort wurde super von Mamas gekocht und reichlich Bier ausgeschenkt.
    Immer wenn jemand ins Ziel kam wurde applaudiert, einfach tolle Stimmung!
    Auf empfehlung des Organisators bezogen wir ein Zimmer in einer nahen Bar und duschten ausgiebigst.
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  • Day4

    Saturnia ➡️ Capalbio

    June 1 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Trotz des lohnenden Abstechers wären wir heute noch nach Orbetello ins Ziel gekommen. Dort einsam und in der Dunkelheit ankommen wollten wir aber nicht. Daher beschlossen wir ausnahmsweise mal ordentlich im Restaurant zu schlemmen - Capalbio bot da eine reiche Auswahl. Viel Bier und Grappa. Schlafen in einem kleinen Wäldchen außerhalb.Read more

  • Day4

    Pitigliano ➡️ Saturnia

    June 1 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Beim Radeln entdeckt Alice (die Bloggerin) den Wegweiser nach Saturnia und schwärmt mir von den heißen Schwefelquellen vor. Da ich ohnehin viel zu schnell bin - ich rechnete mit 6 Tagen für die Tour, wäre ich mit den anderen weiter gefahren, wären es 4 gewesen - entschließe ich mich spontan für diesen Abstecher und verabschiede mich von meinen neuen Freunden. Nur Rimko wehrt sich gegen die Umarmung - er möchte mit mir weiter fahren - super!
    Saturnia sieht völlig deplatziert in der Landschaft aus, fast wie von Disney künstlich angelegt. Aber das ist tatsächlich alles bio. Das heiße Wasser tut den durchgerüttelten Knochen und Muskeln saugut und wir lassen uns Zeit.
    Die Bilder sprechen für sich.
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  • Day4

    Sorano ➡️ Pitigliano

    June 1 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Seit Jahren möchte ich schon nach Pitigliano, urplötzlich und völlig unerwartet taucht es hinter einer Kurve vor uns auf. Wow!
    Pitiglianos Bekanntheit rührt in erster Linie von seiner spektakulären Lage her: Der mittelalterliche Stadtkern thront unübersehbar auf einem massiven Sockel aus Tuffstein. Dass der Ort dadurch aussieht wie eine überdimensionale Sandburg, ist kein Zufall: Die meisten Gebäude wurden aus eben diesem braungrauen Gestein gebaut, einige sogar schlicht aus dem Sockel herausgemeißelt.
    Wir machen eine kurze Eispause - Abkühlung tut Not - Pitigliano ist echt mindblowing.
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  • Day4

    Ponte a Rigo ➡️ Sorano

    June 1 in Italy ⋅ ☀️ 12 °C

    Kurz nach dem Losfahren sind wir ein 4er-Zug. Wir haben noch eine italienische Bloggerin aufgegabelt. Sie wird aber von Papa begleitet. Er kauft tagsüber Wein ein und dann gabelt er sie auf und es geht ins Hotel.
    Kein Wunder also, dass ihr eine Satteltaschen reicht, wo wir 10kg Hausrat am Rad hängen haben.
    Heute war der Tag der Überraschungen. Völlig unerwartet jagte ein Highlight das nächste.
    Wir bogen um die Ecke und eine Stadtsilhouette wie aus Name der Rose erwartete uns: Sorano. Die Sehenswürdigkeiten in Sorano? Jedes Haus in den verwinkelten Gassen, jeder Torbogen, jede Treppe und jeder der in den bloßen Stein gehauenen Lagerräume. Sorano wirkt mehr wie ein einziges Freilichtmuseum als ein bewohntes Dorf und lädt daher zum Schlendern, Staunen und Fotografieren ein.
    Der Track geht dann immer so durch die Städte, dass man auch ja kein Detail verpasst; riesen Kompliment an die Streckenbastler!
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  • Day4

    Radicofani ➡️ Ponte a Rigo

    June 1 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Weiter vorne schrieb ich mal, dass die Strecke für Gravelbikes ungeeignet ist. Das muss ich zurück nehmen. Offensichtlich hat man sich mit der 2021er Streckenführung dem Gravelbike Trend angepasst. Es sind nun vorwiegend Strade Bianche im Programm. Zu Beginn war ich ja auf dem 2019er Track, da war es wirklich TuskanyTRAIL!
    In der Früh starten wir zu dritt, was echt auch mal schön ist. Ich habe die Tage des Alleinseins sehr genossen, freue mich jetzt aber auch über die Begleitung der netten Jungs.
    In Ponte a Rigo, eigentlich keine Ortschaft, sondern nur eine Bar, stoßen wir tatsächlich mal auf ein offizielles Zeichen der Veranstaltung in Form einer Werbe-Ape.
    Mit Cappuccino, Bier und Dolce stärken wir uns für die Weiterfahrt.
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  • Day3

    Vescovado ➡️ Radicofani

    May 31 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    In Buonconvento finde ich dann endlich eine Bar und fülle Cappuccino und Moretti nach.
    Tatsächlich gibt es dann ausnahmsweise einen ziemlich langen Abschnitt auf der Straße. Glücklicherweise überholt mich ein 3er-Zug junger Stuttgarter auf ihren Gravelbikes mit einem bärenstarken Radler als Lokomotive. Das lasse ich mir nicht entgehen und lutsche ziemlich lang im Windschatten. Dann aber krasser Belagswechsel: durch ein Flusstal geht es sehr holprig parallel zum Fluss weiter. Da konnten mir die jungen Wilden nicht mehr folgen. Die zweite Flussquerung nutze ich für ein ausgedehntes Bad - nicht nur Erfrischung, sondern auch eine Wohltat nach den ausschließlichen Katzenwäschen mit Lappen, Seife und Wasser aus der Trinkflasche.
    Der finale Anstieg nach Radicofani hatte es dann nochmal in sich und siehe da, ich treffe sowohl Giovanni wieder, als auch den Holländer, der sich als Rimko vorstellt.
    Nach einem Einkauf in einem urigen Alimentari (die alte Besitzerin lässt jeden von ihrem Brotsalat kosten) finden wir einen super Platz mit Tisch, Bank und sogar fließend Wasser. Der Abend mit den zweien ist sehr gemütlich und anregend.
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  • Day3

    Siena ➡️ Vescovado

    May 31 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute sind wir zu Beginn auf vielen Streckenabschnitten der L'Eroica unterwegs. Zusammen mit dem schönen Wetter wieder Toskana wie aus dem Bilderbuch.
    Kaffee lässt heute lange auf sich warten. Ich spekulierte auf die Bar gegenüber der Verpflegungsstation in Raddi, aber die war ebenso geschlossen, wie das Ristoro. Man trifft oft die gleichen Fahrer, eben die, welche ähnlich schnell unterwegs sind. So fahre ich auf Giovanni aus dem Piemont auf - aus dem Kaffee wird so ein gemeinsames Eis in Vescovado. Später verlieren wir uns wieder.
    Statt dessen treffe ich wenig später einen Holländer, wir quatschen kurz, aber auch ihn verliere ich, als ich kurz anhalte.
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