Me, myself and I ... damit ausreichend Gesellschaft ;-)
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  • Day13

    Langkawi, Asia in a Nutshell

    January 1, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 28 °C

    So, die letzten von euch gehen gerade von der Sylvesterparty ins Bett, wir sitzen momentan (7 Stunden Timeshift) am Fährhafen und schiffen uns demnächst Richtung Penang ein, letzte Station unserer Malaysia Reise.
    Langkawi ist die größte Insel Malaysias und, wie wir vom Guide unserer Mangroventour erfahren durften, erdgeschichtlich auch die älteste.
    Für erlebnishungrige Urlauber gibt es eigentlich nur eine vernünftige Destination auf Langkawi, nämlich Cenang im Südwesten. Nur hier gibt es die perfekte Infrastruktur um sich Roller oder Mietwagen zu besorgen und um Touren zu buchen. Dadurch ist es hier aber auch ganz schön trubelig. Der tägliche Markt entlang der Hauptstraße produziert nicht nur leckerstes Street Food und beschert den üblichen Ramsch, sondern auch bis ziemlich lange in die Nacht hinein ganz schön Lärm. Cenang Beach ist auch ganz ok, hat aber, da sich der Ort direkt am Strand entlang erstreckt, keine natürliche Schatten spendende Vegetation, ohne (Miet-)Sonnenschirm geht hier gar nichts.
    Langkawi hat einen Sonderstatus in Südostasien, es ist nämlich zollfreie Zone. Dadurch ist nicht nur das Bier unglaublich billig, sondern z.B. auch Autos. Das bringt es mit sich, dass ein Mietwagen hier nur umgerechnet 16 EUR pro Tag kostet. Wir hatten uns einen gleich für 4 Tage gemietet und waren somit autark. Auf die einzelnen Aktivitäten gehe ich nicht im Detail ein, möchte nur kurz erklären, warum ich Langkawi als “Asia in a Nutshell” bezeichne. Einfach deshalb, weil man hier auf dieser Insel (Fläche etwa die des Bodensees), alles Asien typische auf rel. engem Raum vorfindet. Traumstrände, Urwald, Wasserfälle, Mangrovenwald, Tiere und Getier, Garküchen, Tempel, Märkte, …
    Unsere Highlights waren die einmalig schöne und interessante (sehr kompetenter und motivierter Guide) Bootstour durch den Mangrovenwald. Gruselig waren nur die extrem giftigen Vipern in den Bäumen; es gibt sogar King-Kobras.
    Und Sylvester am Strand, zusammen mit tausenden von Travelern und Einheimischen, Fireshow und dem steigen lassen der traditionellen Laternen war einmalig schön und wird uns sicher allen noch lange in Erinnerung bleiben.
    5 Tage sollte man auf Langkawi schon bleiben, dann hat man alles gesehen und war auch anständig an der Beach.
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  • Day7

    Kuala Lumpur, Good Vibrations

    December 26, 2018 in Malaysia ⋅ ⛅ 26 °C

    Kennt ihr das auch: Ich komme in eine Stadt und spüre sofort, ob es schwingt. Wir sind ja Städtereise-Freaks - diese ersten Good Vibrations sind seit jeher absolut zuverlässiger Gradmesser, ob uns/mich eine Stadt in ihren Bann zieht. Manchmal schwingt aber auch gar nichts (ganz krass: Salzburg: eiskalt ...). Nicht so Kuala Lumpur, schon beim Aussteigen aus dem Bus wusste ich, dass das hier ein Volltreffer wird.
    Kuala Lumpur hat eine schon fast ideale Mischung aus sehr viel Grün, moderner Megacity und ganz viel Tradition. Was immer auch ein mitentscheidender Faktor ist: wenn man sich eine Stadt gut zu Fuß erschließen kann. Nicht nur innerhalb der Stadtviertel geht das easy, sondern auch quer durch die Stadt. Vom KLCC (da, wo die Twin Towers stehen) bis nach Little India wären es nicht mehr als eine halbe Stunde. Von unserer Unterkunft konnten wir locker in 10 Minuten zum KLCC laufen. Wir sind aber trotzdem auch U-Bahn oder mit der spacigen Monorail Hochbahn gefahren, Flip-Flops ...
    Und besonders angenehm: die Malayen sind wahnsinnig nett, aufgeschlossen und fröhlich. In bisher keinem anderen Land dieser Erde sind wir dermaßen von der guten Laune der Menschen angesteckt worden wie hier - da ist nichts Aufgesetztes dabei - absolut einmalig!
    Und die malayische Küche ist mega gut! Wir waren heute nach der Heliport Bar noch in der Night-Seafood-Street ...😋😋😋
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  • Day4

    Melaka, Mix der Kulturen

    December 23, 2018 in Malaysia ⋅ ⛅ 30 °C

    Melaka, ein wilder Mix der Religionen, Kulturen und Subkulturen.
    Abseits der extrem trubeligen und touristischen Jonker Street finden sich einige sehenswerte Tempel und auch viele christliche Kirchen. Die wechselnden Kolonialmächte haben hier alle ihre Spuren hinterlassen. Und irgendwie hat es es etwas Besänftigendes, wenn du den Muhezin über die Dächer der Stadt rufen hörst, während du einen buddihstischen Tempel besichtigt und dir gleichzeitig vorstellst, dass morgen an Heiligabend die christliche Kirche nebenan bumsvoll sein wird. So geht es eben auch!
    Und was die Subkulturen betrifft: Melaka ist berühmt - sagen wir eher berüchtigt - für diese extrem kitschigen Fahrradrikschas, welche die ganze Stadt mit Lärm aus ihren Ghettoblastern verpesten. Der ohnehin starke Verkehrslärm (ein einziges Verkehrschaos hier) erfährt dadurch noch sein unschönes Sahnehäubchen.
    Von anderen Travelern erfuhren wir, dass es überall sonst in Malaysia wesentlich ruhiger ist als hier - selbst in Kuala Lumpur, wohin wir ja morgen aufbrechen.
    Fazit: Man sollte Melaka auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Singapur keinesfalls auslassen (bzw. auf dem umgekehrten Weg, so wie wir), aber für einen mehrtägigen Urlaub lohnt es nicht. Warum die Altstadt Weltkulturerbe ist, hat sich uns nicht so richtig erschlossen.
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  • Day3

    Malaysia - Truly Asia

    December 22, 2018 in Malaysia ⋅ 🌧 24 °C

    Malaysia - Truly Asia!
    Das ist dar Marketing Slogan von Malaysia. Ob's stimmt oder nicht, werden wir herausfinden. Für Lucy (16) ist es jedenfalls das 18te Land, wir hatten heute auf der Busfahrt von Singapur reichlich Zeit zu zählen - ein einziges Verkehrschaos.
    Hier in Malacca, Melakka, Malakka, Melaka, Malaka (das nur einige der Schreibweisen) kam es dann zur ersehnten Familienzusammenführung. Die nächsten knapp zwei Wochen reisen wir mit Robin. gemeinsam. 😊👍😘
    Die Altstadt ist Wektkulturerbe. Kleine Gassen, uralte Häuser im Kolonialstil. Riesiger Nachtmarkt mit der üblichen Mischung aus Ramsch und unendlich vielen kulinarischen Highlights.
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  • Day2

    Singapur, Little India

    December 21, 2018 in Singapore ⋅ ⛅ 27 °C

    Singapur, Schmelztiegel asiatischer Kulturen - die Stadt der Gegensätze - so schön, wieder hier zu sein! 😊
    Für die eine Nacht haben wir uns mitten in Little India einquartiert. Da werden Erinnerungen an Streifzüge mit Moni wach.
    Ach ja, und das Essen ... wir sind gleich mal in einen kleinen Foodcourt eingegrätscht.
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  • Day5

    Dossi Della Barchessa

    May 22, 2018 in Italy ⋅ ☀️ 8 °C

    Die einen haben Punkt 9.00 Uhr schon 1200 hm in den Beinen (1550 hm waren es wenig später), die anderen sind da noch nicht mal aufgestanden.
    Ich wollte mich einmal richtig auspowern und bin schon um kurz nach 7.00 Uhr los, hoch zum Monte Baldo. Außer zwei E-Bikern, welche die 800 hm zum „Skull“ kurbelten, war niemand unterwegs. Auch nicht übermäßig verwunderlich, leichter Nieselregen heute, aber immer noch warm.
    Aus meinem neuen MTB Führer hatte ich mir schon gestern eine Tour raus gesucht, auf der ich mal Höhenmeter bolzen, noch unbekannte Trails erkunden und nicht zu schwierig abfahren kann. Schließlich bin ich alleine unterwegs, no risk!
    Auf dem traumhaft schönen Sträßchen hoch zum Altissimo schmelzen die Höhenmeter nur so dahin. Man hat immer einen fantastischen Ausblick auf den schnell kleiner werdenden See und kann sogar bis ins Ledrotal schauen.
    Oben bin ich ganz bewusst erstmal am Einstieg zum Trail vorbei gefahren, weil ich Rast an einer wohl bekannten Stelle einlegen wollte, nämlich am Einstieg zu meinem Lieblingstrail, dem Dosso dei Roveri nach Navene.
    Ich startete am Morgen ohne Frühstück, hatte aber eine Tupperbox mit Haferflocken, Schafs-Yoghurt, Erdbeeren, Olivenöl, einer Prise Salz und Milch dabei. Genüsslich löffelte ich den Energiebrei trotz Nieselregen.
    Die Abfahrt nach Nago war anfangs unschwierig auf z.T. sehr verwachsenen Fahrwegen, später traumhafter Trail, welcher sich kurz vor Nago mit der Freeridestrecke „Val del Diaol“ vereinte.
    Gegen 10.30 Uhr konnte ich dann schon den Druckreiniger des gegenüber liegenden Hotels nutzen, um mein Bike abzuspritzen ;-)
    Jetzt erstmal Kaffee und dann mal schauen, wie sich das Wetter entwickelt und was der Tag noch so bringt. Einen Fixpunkt haben wir schon: am Abend treffen wir Familie H. in Malcesine und gehen gemeinsam Pizza essen.
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  • Day4

    Monte Velo

    May 21, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 8 °C

    Heute stand für die Rumpftruppe (ein Prüfungsgeschädigter pochte auf totale Ruhe und Erholung) ein weiterer MTB Klassiker auf dem Programm, der Monte Velo. Diese Biketour ist deshalb sehr lohnend, da man einen sehr schönen Ausblick auf das Sarcatal hat. Entlang der Sarca geht es zunächst nach Arco. Hier ist der Blick auf die Burgruine Arco, bzw. Schloss Arch, immer wieder atemberaubend. So exponiert auf einem Felsberg gelegen findet man kaum eine Festungsanlage. Schon Albrecht Dürer malte die Burg deshalb 1495 als Aquarell.
    Ab Bolognano zieht sich ein Schotterweg in gerade noch angenehmer Steigung Richtung Santa Barbara. Mehrheitlich geht es schattig durch die bewaldete Westflanke des Monte Brugnolo Massivs. Es gibt hier unzählige Varianten, was uns heute zugute kam. Es war unglaublich schwül und unsere Wasservorräte waren schon nach der Hälfte der Tour aufgebraucht. Somit nahmen wir einen früheren Abzweig nach Nago - dort wurde aufgebrauchtes Wasser dann aber mit zwei Franziskanern substituiert :-)
    Von Nago aus nahmen wir den Wanderweg (eigentlich Bikeverbot) zurück nach Torbole. Aber dieser alte gepflasterte Karrenpfad ist dermaßen schön, da muss etwas ziviler Ungehorsam einfach mal sein - zumal der Weg direkt an unserer Unterkunft endet.
    Später dann nochmal ein letzter Besuch bei Giulia zum Pizza essen und dann bricht morgen auch schon unser letzter Tag an; Mittwoch ist Abreise. Bin jetzt schon wehleidig - schnief!
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