• Ann-Kathrin
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Lateinamerika

Die Schmidts 12 Wochen unterwegs in Ecuador, Kolumbien, Panama und Costa Rica. Læs mere
  • Start på rejsen
    14. november 2025

    Los geht’s!

    14. november 2025, Canada ⋅ ⛅ 9 °C

    Einmal um die halbe Welt… Los geht’s von zu Fuss zum Bahnhof Steckborn und mit dem Bus nach Frauenfeld, von dort mit dem Zug zum Flughafen Zürich. Zum Glück sind die öffentlichen Verkehrsmittel in der Schweiz wie gewohnt pünktlich. Und mit dem leichten Gepäck ist es sowieso entspannt (wir haben nur vier kleine Rucksäcke und eine Reisetasche). Der Flug von Zürich startet sogar früher als geplant und vergeht „wie im Flug“ dank Entertainment. In Toronto sind wir müde, halten uns aber mit Cola und Spielen wach. Next stop: San José, Costa Rica!Læs mere

  • Guayaquil

    16. november 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 25 °C

    Leider hat unser Flug nach Bogotá Verspätung, sodass wir unsere Anschlussflüge um ein paar Minuten verpassen. Schnell wird klar: wir schaffen es heute nicht mehr auf die Galapagosinseln. Zum Glück bleiben wir alle entspannt und finden eine gute Alternativlösung. Ein paar Stunden später fliegen wir nach Quayaquil, machen dabei einen kleinen Mittagsschlaf und checken dort in das Flughafenhotel ein - endlich duschen, die Kids dürfen im Hot Tub spielen und dank kulanter Airline wird sowohl Übernachtung als auch die gesamte Verpflegung gezahlt. Beim Abendessen schlafen wir schon fast ein und gehen um 19 Uhr ins Bett.Læs mere

  • Endlich da

    16. november 2025, Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Mit einem Tag Verspätung landen wir nach einem kurzen letzten Flug auf den Galapagosinseln. Schon am Flughafen sehen wir den ersten Iguana 🦎, die Jungs sind begeistert. Der erste Seelöwe schläft unter einer Sitzbank am Dock, viele Fische schwimmen im klaren Wasser. Wir bringen die restlichen Transfers hinter uns und erkunden noch Puerto Ayora mit weiteren zahlreichen Iguanas, Seelöwen, Pelikanen und Schildkröten, die wir im Charles Darwin Center anschauen.
    Abends geht es zurück zu unserem AirBnB in den Highlands und wir fallen müde ins Bett.
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  • Blue footed boobies!

    17. november 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 24 °C

    Der erste ganze Tag auf unserer Reise, an dem wir nicht irgendwohinfahren müssen. Morgens regnet es, was ein paar Vögelchen auf der Terrasse unseres AirBnBs für ein Bad nutzen. Ich gehe joggen und treffe unterwegs drei Riesenschildkröten. Das Wetter klart auf und wir fahren nach Puerto Ayora für eine Tour entlang der Bucht, wo wir ganz viele Haie von einer Klippe sehen, Blaufusstölpel mit ihren Kleinen beobachten (Henris Lieblingswort: Blue footed boobies!) und das erste Mal wirklich alle vier schnorcheln gehen - auch wenn es noch nicht so gut klappt bei Henri. Wir sehen einen Rochen beim Schnorcheln und ich einen kleinen Hai. Danach schnorcheln wir noch in Las Grietas, eine Grotte mit ganz klarem Wasser.
    Zurück in Puerto Ayora freuen wir uns erstmal wieder über Seelöwen, Iguanas, Pelikane und Haie im Hafen und die Kids geniessen den grossen Spielplatz, wo sie alleine spielen dürfen, während wir Apéro in einem nahen Restaurant machen. Nach dem Abendessen geht’s zurück zu unserer Finca und wir fallen müde ins Bett.
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  • Spaziergang zur Tortuga Bay

    18. november 2025, Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute ist Strand angesagt! Nach einem gemütlichen Morgen - wie immer mit viel Nebel oben im Hochland - fahren wir nach Puerto Ayora und spazieren zur paradiesischen Tortuga Bay, wo wir tatsächlich auch eine Schildkröte sowie zahlreiche Iguanas sehen. Die Jungs lieben die Wellen dort, richtig baden ist aufgrund der starken Strömung aber nicht möglich. An der benachbarten Playa Mansa verweilen wir länger, die Jungs spielen im Wasser, wir beobachten kleine Babyhaie direkt im flachen Wasser sowie Tölpel und Pelikane bei der Jagd. Am Abend nehmen wir ein Boot zurück zum Hafen und fahren zum Abendessen nach Hause.Læs mere

  • Joggingtour zur Playa El Garrapatero

    19. november 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 23 °C

    Wieder ein entspannter Morgen und dann starten wir mit den gemieteten Kids Bikes und joggend unsere 10 km Tour zur Playa El Garrapatero. Bei uns war es eigentlich bewölkt, aber schon kurz darauf brennt die Mittagssonne auf uns herunter. Wir kommen den Kids bergab kaum hinterher, wenigstens stoppen sie bei jeder Schildkröte und davon sehen wir 13.
    Endlich am wunderschönen Strand angekommen, erfrischen wir uns im türkisfarbenen Wasser und machen Siesta, während die Kids spielen.
    Der Plan, auch wieder zurück zu joggen, scheitert, da Henri einen Plattfuss hat. So müssen wir „leider“ ein Taxi nehmen und machen dafür am Haus noch ein Familienworkout. Der Abend ist gemütlich und wir packen für die morgige Weiterreise.
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  • Inselwechsel

    20. november 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute heisst es: Früh aufstehen und ab auf die Fähre, die uns nach Isabela bringt. Es ist bewölkt, regnet und die Überfahrt ist selbst für geübte Mägen nicht ganz ohne. Aber nach zwei Stunden haben wir es geschafft und erkunden gleich das kleine Örtchen Puerto Villamil, sehen wieder viele Iguanas, Wasserschildkröten, Seelöwen und verbringen einen entspannten Tag am Strand. Mittags lichtet sich auch wie üblich die Wolkendecke und wir müssen uns gut eincremen, um nicht zu verbrennen.
    Am Abend gibt’s einen gemütlichen Sundowner am Strand und dann geht’s früh ins Bett - ich habe mich leider erkältet.
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  • Gemütlicher Tag auf Isabela

    20. november 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir haben heute nur am Nachmittag eine Kayaktour gebucht, so können wir den Vormittag gemütlich angehen. Die Jungs geniessen die Freiheit und gehen alleine an den Strand, wir relaxen in Hängematten und Dirk macht etwas Sport. Ich setze noch aus wegen Erkältung.
    Am Nachmittag machen wir eine Kayaktour in der Hafenbucht und sehen neben Seelöwen und Iguanas in kürzester Zeit Rochen, einen Pinguin und einige Schildkröten. Danach gehen Luis und Dirk noch an der Concha de la Perla schnorcheln und sehen auch einen Hai.
    Anschliessend hat Luis noch riesigen Spass beim Bodyboarden und nach einer Runde Spaghetti gehen wir zufrieden ins Bett.
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  • Ein Highlight jagt das andere

    22. november 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute geht’s früh los mit dem Schiff auf‘s offene Meer. Im Gegensatz zu bisher allen Tagen ist das Wetter morgens nicht wolkig und regnerisch, sondern die Sonne scheint sogar. Zwar ziehen kurze Schauer durch, aber das ist immer nur ganz leichter dünner Regen. Unterwegs sehen wir einen gigantischen Mantarochen, ca. 4 m breit. Total beeindruckend!
    Wir fahren nach Las Túneles, anscheinend DER Schnorchellocation. Und sie enttäuscht nicht: in ruhigem Gewässer wimmelt es nur so vor Tieren: Seepferdchen, Baby-Blacktip-Riffhaie, grosse Whitetip-Riffhaie, elegante Rochen und unzählige gigantische Wasserschildkröten. Alle direkt neben oder unter uns. Luis kommt auch einmal mit rein, tendenziell ist es aber eher kalt, weswegen er immer schnell wieder raus möchte, Henri traut sich nicht. Aber das ist auch nicht schlimm, denn alle Tiere sieht man auch vom Boot aus.
    Anschliessend fahren wir weiter, steigen auf ein kleines Glasbodenboot um und fahren durch die Lavalandschaft. Wir steigen auch noch mal aus und beobachten ein paar Blaufusstölpel. Die Jungs versuchen, „Der Boden ist Lava“ zu spielen. 😂
    Nach einem überraschend köstlichen Essen fahren wir wieder raus aus unserer Mittagsbucht. Das ist abenteuerlich, denn wie schon rein, muss der Kapitän die richtige Welle erwischen. Wildwasserbahn ist nichts dagegen…
    Zurück in Puerto Villamil gehen wir direkt an den Strand, denn die Jungs wollen unbedingt wieder bodyboarden und habe eine ganze Stunde lang Spass dabei, bis sie durchgefroren wieder rauskommen.
    Den restlichen Nachmittag/Abend verbringe ich erholsam im Bett (immer noch erkältet) und die Jungs ziehen noch mal los und machen den Ort unsicher. ☺️
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  • Inselhopping nach San Cristóbal

    23. november 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir dürfen noch mal faulenzen, denn heute Nachmittag geht der Flieger auf die dritte Insel - San Cristóbal. Zum Glück nicht per Schiff, das wären nämlich zwei Bumpy Speedboats mit 4h Fahrt und endlosem Stopover auf einer Insel. So frühstücken wir entspannt, spazieren am Strand und faulenzen. Mittags geht’s zum
    Flughafen und dann in den Miniflieger mit 10 Sitzplätzen. Ein paar Wolkenlücken gibt es, sodass wir sogar etwas Sightseeing machen können.
    Auf San Cristóbal checken wir in unser süsses Hostal ein, Dirk geht joggen und die Jungs in den Pool. Danach erkunden wir abends die Waterfront mit unzähligen Seelöwen inklusive Minibabies und essen noch etwas.
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  • Seelöwen, Seelöwen, … und die Zahnfee

    24. november 2025, Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Wie fast jeden Tag sind Dirk und ich früh wach und geniessen die friedlichen Morgenstunden. Danach folgt auch heute ein ausgiebiges Frühstück und Schule für die Kids. Erst am Mittag starten wir heute auf eine 10 km–Tour (was Henri zum Glück nicht weiss) entlang der wunderschönen Waterfront von Puerto Baquerizo Moreno und zu verschiedenen Stränden. Überall wimmelt es vor Seelöwen mit ihren Jungen. Wir gehen mehrmals schnorcheln und kommen ihnen dabei und auch am Strand ganz nahe. Die empfohlenen 2m Abstand sind nicht immer einzuhalten, die Seelöwen halten sich selber nicht dran. Beide Jungs muss ich einmal warnen, weil sie beim Muscheln-Suchen oder Träumen fast auf einen Seelöwen drauftreten.
    Der schönste Schnorchelspot ist in einer felsigen Bucht mit Seelöwen, einem grossen Mantarochen, riesigen Schildkröten und vielen schönen Fischen. Auch Luis geht hier noch mal rein. Henri beisst in einen Apfel und hat plötzlich seinen ersten Wackelzahn - den Rest des Tages sein einziges Thema.
    Nach einer Stärkung an der Waterfront schaffen wir auch den letzten Kilometer noch, danach baden die Jungs im Pool und wir machen einen entspannten Spieleabend im Hostal. Zum Glück haben die Läden hier lange geöffnet – Dirk muss noch mal los, als Henri im Bett doch noch der Zahn rausfällt und wir die Zahnfee organisieren müssen.
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  • Gemütlicher letzter Galápagos-Tag

    25. november 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 23 °C

    Es regnet morgens leicht, ausserdem haben wir inzwischen so viel erlebt hier, dass wir es ganz gemütlich angehen. Morgens etwas arbeiten, Schule, Frühstück und erst am Mittag laufen wir zum Strand La Lobería, wieder voller Seelöwen. Es ist recht windig, also gehe nur ich ins Wasser, die Jungs spielen mit Minikrebsen am Strand. Sobald ich im Wasser bin, kommen die ersten Seelöwen ganz nah dran - von wegen 2 m Abstand halten… Ich sehe einige Seelöwen unter Wasser und bin auch wieder einmal umrahmt von vier Schildkröten, auch die kommen teils fast auf Tuchfühlung.
    Nach diesem letzten Schnorchelgang geht’s noch mit dem Taxi an die Waterfront zum Bummeln und danach machen wir ein paar Spielerunden im Hostal.
    Abends gibt’s lokale Küche um die Ecke und alle lassen sich das Asado schmecken.
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  • Adiós Galápagos!

    26. november 2025, Colombia ⋅ ☁️ 17 °C

    Packen, Riesenfrühstück, Schule und los zum Flughafen. Eigentlich alles entspannt, bis sie uns dort am Check-in sagen, dass wir ohne Ausreiseticket aus Kolumbien nicht eingecheckt werden können. Ich zeige unser Rückflugticket Costa Rica-Schweiz, aber das reiche nicht. Also am Handy schnell irgendeinen Flug aus Kolumbien raus suchen und Reisedaten aller vier Passagiere eingeben während die Uhr tickt. 10 Minuten vor Schliessung des Check-in will ich gerade die Zahlung tätigen, als der dritte Mitarbeiter der Airline sagt: Nein, nicht nötig, unser Rückflugticket reicht aus!
    😅🥵😠🤯🙏🏻
    Er tippt die vier Ticketnummern ein und zack, fertig. Warum nicht gleich so?! Mein Blutdruck senkt sich langsam wieder und der Rest verläuft unspektakulär… bis wir in Guayaquil ankommen. Dort fällt mir auf, dass wir nur für den ersten Flug Boardingpässe bekommen haben. Also wieder zum Schalter.
    Erste Person: Wo ist denn ihr Gepäck, das hätten Sie doch am Band abholen müssen? Ich: Hat uns aber niemand gesagt.
    Er: Ach ne, stimmt auch nicht, alles gut.
    🙄🥵🤬
    Zweite, dritte und vierte Person: Nein, ohne Ausreiseticket können wir Sie nicht nach Bogotá einchecken!
    Ich bin inzwischen ja schon erprobter und bestehe darauf, dass das auch so gehen müsste. Als sie die fünfte Person in Form des Supervisors dazuholen: Ah ja, stimmt, das ist kein Problem so.
    Ich komme mir vor wie beim Passierschein A38, aber immerhin klappt der Rest einwandfrei.
    In Bogotá kommen wir zwar pünktlich an, müssen aber ewig auf dem Rollfeld und an der Immigration warten - dank Kids wenigstens in der Fast Lane. Um 22 Uhr sind wir endlich draussen und unser Taxifahrer bringt uns schnell zum Hostal, wo wir müde ins Bett fallen.
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  • Unterwegs in Bogotá

    27. november 2025, Colombia ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer recht kurzen Nacht wachen wir bei Sonnenschein auf und frühstücken auf der Terrasse des Hostals. Danach starten wir direkt los, denn das Wetter soll nachmittags schlechter werden. Aufgrund der Lage im Zentrum ist alles fussläufig erreichbar. Zuerst laufen wir zum Montserrate, auf den wir mit der Standseilbahn fahren. Oben sind viele Arbeiter mit einer gigantischen Weihnachtsbeleuchtung beschäftigt, dass muss toll aussehen bei Nacht. Wir haben eine schöne Aussicht auf die Stadt, durch die wir anschliessend bis zum Goldmuseum laufen. Dort machen wir einen Expressdurchgang und schlendern durch die Gassen, snacken hier und da, besuchen die Plaza Bolívar und kehren am späten Nachmittag zurück. Es gibt noch einen Apéro auf der Terrasse und eine Spielrunde vorm Schlafengehen.
    Das Zentrum von Bogotá hat uns gefallen. In der Altstadt gibt es viele sehr coole Bars und Cafés und - vermutlich aufgrund der vielen Sicherheitskräfte überall - fühlt man sich tagsüber in der siebtgefährlichsten Stadt der Welt auch nicht unsicher.
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  • Mietwagen…

    28. nov.–7. dec. 2025, Colombia ⋅ 🌧 22 °C

    Nach gemütlichem Frühstück nehmen wir ein Taxi zum Flughafen, um unseren Mietwagen abzuholen. In der Vergangenheit haben wir oft den günstigsten Anbieter genommen und jedes Mal Probleme gehabt. Deswegen haben wir uns dieses Mal für Sixt entschieden. Erster Satz am Schalter: Ja, wir haben Ihre Reservierung, aber es gibt da ein Problem… Argh! 🤬
    Irgendwas mit Fahrer gesperrt, sie können nichts machen. Also mit unterirdischer Verbindung bei Sixt in Deutschland anrufen. Ja, Fahrer gesperrt, wir sollen ne E-Mail schreiben! Was auch immer Dirk mal verbrochen hat. Kurz darauf bricht die Verbindung zusammen. Ich versuche es noch dreimal, aber kein Erfolg. Zum Glück sind die Mitarbeiter - wie bisher alle Kolumbianer - unglaublich freundlich und vermitteln uns an den Kollegen weiter, da es bei ihm kaum teurer ist als unser Onlinetarif von Sixt. Dort geht auch alles unkompliziert und wir können unseren VW Virtus entgegennehmen.
    Im Verkehr vom Grossraum Bogotá üben wir uns in Geduld und kommen schleichend voran. Am späten Nachmittag wird es dünn besiedelt und grün um uns herum. Das eigentlich auf booking verfügbare Hotel im einsamen Bergdorf Bituima ist jedoch geschlossen. Da es dunkel wird, fahren wir zum nächstgelegenen Hotel. Sie haben ein Zimmer für uns für gesamt CHF 24.- damit unterschreite ich mein Ziel, einmal für unter CHF 10.-/Person zu übernachten, deutlich! 😂 Reicht dann auch einmal. Mit dem Schimmel an der Wand lassen wir die Tür nachts offen.
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  • Hoch in den Nebel

    29. november 2025, Colombia ⋅ 🌧 16 °C

    Wir stehen früh auf und ich laufe durch das Dorf, um Kaffee zu holen. Dabei werde ich interessiert beobachtet - Touristen gibt es hier eher selten. Noch scheint die Sonne und wir fahren bald los. Allerdings fahren wir schon nach kurzer Zeit in die Wolken hinein. Wir frühstücken unterwegs an einem Kiosk mit sehr netten älteren Leuten und fahren dann wieder bergab bis auf 200 m ü. M., wo eine kleine Talebene mit einer wunderschönen Baum-verwunschenen Strasse liegt. Am Ende davon liegen die Reste von Armero, wo wir aussteigen und die Geisterstadt besichtigen - oder das, was von ihr übrig ist, nachdem hier 1985 rund 30.000 Menschen durch eine Schlammlawine des Vulkans ums Leben kamen. Unfassbar das Ausmass dieser Katastrophe.
    Anschliessend geht es wieder bergauf Richtung Murillo. Leider sind wir bald wieder in den Wolken und kehren in dem Örtchen zum Mittag ein. Vor uns liegt die schönste Strasse Kolumbiens, aber bei Wolken sieht man natürlich nichts und eigentlich sind wir schon genug gefahren. Schöne Unterkünfte gibt es in Murillo aber auch nicht. Wir entscheiden uns aber trotzdem zum Bleiben und lassen uns vom Café-Besitzer sein „Hostal“ zeigen. Es ist noch einfacher als die Nacht vorher - eigentlich eher ein Stall als ein Haus. Vier Betten in einem Holzverschlag ohne Fenster. Heizung natürlich auch keine, das auf 3000m Höhe. Aber gut, wir sind ja nicht aus Zucker und die Kids sind begeistert… wir schlendern noch etwas durch den Ort und sind dabei wieder weit und breit die einzigen Europäer. Früh geht’s in unseren Bretterverschlag, wo wir bei Kerzenschein und mit Heizlüfter noch Monopoly spielen und dann schlafen gehen.
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  • Wieder bergab

    30. november 2025, Colombia ⋅ ☁️ 12 °C

    Ich wache morgens auf, öffne den Bretterverschlag und … Wolken. 😕 Wird also nichts mit grandioser Aussicht auf der Bergstrasse. Na gut, dann ist das eben so. Durch mystische Nebelwert arbeiten wir uns bis leicht über 4000 m ü. M. hoch. Dort oben gibt es die berühmte Páramo-Landschaft, die auch im Nebel toll aussieht. Wir machen ein paar Stopps, sehen sonst aber nicht viel.
    Nächstes Ziel: ein Punkt auf Google Maps, wo heisse Quellen sein sollen. Wir folgen dem Navi in eine Seitenstrasse, die schnell zum Waldweg wird. Unser VW wird zum Geländewagen und wir kommen tatsächlich zum Ziel. Dort ist ein Wasserfall und ich kraxle im nassen Nebelwald auf der Suche nach heissen Quellen. Ich will gerade aufgeben, da finde ich ein kleines Becken noch weiter oben. Ich hole die anderen und wir geniessen diesen besonderen Ort ganz für uns alleine.
    Danach müssen wir noch rund 20 km bis zu unserem nächsten Hotel auf der Waldpiste. Im ersten Gang kommen wir meist ganz gut voran. Wir nutzen die Zeit und joggen abwechselnd nebenher. Geht zwar nur bergab, ist aufgrund der Höhe aber trotzdem anstrengend.
    Nach einigen kleinen Wasserdurchfahrten, vielen Höhenmetern und mehreren gigantischen Schlaglöchern kommen wir heile am Hotel an. Das sehr schöne Gebäude ist umgeben von diversen Becken mit heissem Thermalwasser. Wir lassen es uns den Rest des Tages gut gehen, baden, essen, spielen und schlafen in unseren gemütlichen Betten ein - voller Vorfreude der Jungs auf den Adventskalender.
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  • Weiter in die Kaffeeregion

    1. december 2025, Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir wachen das erste Mal um 4 Uhr auf, da Henri vor Adventskalender-Aufregung nicht mehr schlafen kann. Sie dürfen ihre Täschchen aufmachen und danach schlafen wir noch mal weiter.
    Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel wachen wir auf - natürlich, einen Tag zu spät! Wir frühstücken in der Sonne und gehen danach alle noch mal in den Pools wellnessen. Am Mittag fahren wir gen Süden zu unserem AirBnB in der Kaffeeregion. Für die 100 km brauchen wir drei Stunden… unfassbar diese Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Autobahnen (oft 30, max. 60 km/h).
    Ganz chic und modern, idyllisch und ruhig begrüsst uns unser Bungalow, wo wir den Rest des Tages verbringen. Ich nutze direkt die Küche, um ein paar kindersichere Speisen zu bereiten: Milchreis und Brot backen. Die Jungs machen währenddessen ein Sportprogeamm und danach baden die Kids noch mal zwei Stunden im Jacuzzi.
    Abends dann der Schreck - Luis schliesst den Autoschlüssel im Kofferraum ein, Auto zu (warum auch immer deutsche Automobilhersteller es noch nicht hinbekommen, das zu verhindern). Somit bin ich den Rest des Abends in regem Chat-Austausch mit diversen Personen (hier läuft alles - Airlines, Hotels, Mietwagen, etc. - über WhatsApp), bis tatsächlich um 22 Uhr ein Techniker da ist, der in kürzester Zeit das Auto aufbricht und uns zum Schlüssel verhilft. Kostenloser Pannenservice - wir sind sehr dankbar und gehen beruhigt ins Bett.
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  • Valle de Cocora

    2. december 2025, Colombia ⋅ ☁️ 15 °C

    Nachts werden wir von einem unfassbaren Tropenschauer wach, es ist krass, wie es aus Eimern schüttet.
    Wir stehen früh auf, da das Wetter am Mittag und die nächsten Tage schlechter werden soll und morgens ist es erstmal trocken. Nach einem kurzen Frühstück fahren wir zum Valle de Cocora, einem der touristischen Highlights Kolumbiens mit vielen sehr hohen Palmen. Nach mehreren Tagen sehen wir nun auch mal wieder andere Europäer.
    Anfangs regnet es noch, dann wird es trockener und der Nebel lichtet sich etwas, sodass wir auf unserer kleinen Wanderung die Landschaft geniessen können. Die Begeisterung der Jungs hält sich in Grenzen, aber das ist bei Landschaft meistens so. Wir sehen einige Rabengeier und sogar riesige Andenkondore.
    Mittags geht’s noch kurz nach Salento und dann zurück zum Häuschen, wo wir Schule machen, im Jacuzzi relaxen, spielen und mal so richtig ausgiebig kochen.
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  • Café olé!

    3. december 2025, Colombia ⋅ ☁️ 18 °C

    Ein wunderschöner sonniger Morgen, den wir entspannt starten, da wir nur einen kleinen Ausflug geplant haben. Zuerst gehen Dirk und ich aber joggen und sehen tatsächlich ganz kurz einmal den Vulkan Nevado del Ruiz zwischen den Wolken. Es ist schon heiss und auf dem Rückweg kämpfen wir ganz schön mit der Höhe und den Höhenmetern, wir sind immer noch auf 1800 m Höhe.
    Am frühen Nachmittag fahren wir in die Berge Richtung Salento zur Finca Ocasa, einer Kaffeefarm. Dort lernen wir in einer Tour alles wichtige über den Anbau und die Herstellung von Kaffee, natürlich inklusive Kostprobe am Ende. Schon faszinierend, wie anders ein Kaffee schmecken kann.
    Nach der Tour sitzen wir noch bei Kaffee und Kuchen im Café und beobachten zahlreiche Kolibris.
    Anschliessend geht’s zurück zum Haus und wir verbringen noch ein paar letzte Stunden im Jacuzzi - die Kids haben schon Schwimmhäute zwischen den Fingern.
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  • Nicht unser Tag…

    4. december 2025, Colombia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute müssen wir Abschied nehmen von unserem schönen Häuschen. Wir fahren los gen Norden und stoppen erstmal in Pereira, wo wir unser Auto zur Reparatur der Windschutzscheibe abgeben - seit ein paar Tagen hat sie einen grossen Riss, warum auch immer. Wir laufen in der Zeit durch die Stadt, essen etwas und kaufen ein. Damen Flip Flops in Grösse 40/41 sind eine Challenge für sich…
    Nach 3.5 h etwas verzögert sind wir wieder in der Werkstatt. Wir erledigen den Papierkram, fahren los zur Tankstelle und dann… Portermonnaie weg! Kann doch nicht sein, wir hatten es gerade noch in einem Obstladen. Wir fahren zurück zur Werkstatt, ich laufe den Weg bis zum Laden zurück, aber nichts. Unsere grauen Zellen können sich an nichts Konkretes erinnern. Ob ich es in der Werkstatt auf den Tresen gelegt habe oder auf dem Weg verloren habe oder es vielleicht sogar aus meiner Vordertasche geklaut wurde? Aber auf den letzten Metern sind wir niemandem begegnet. Wir werden es nie erfahren, aber es ist auch nicht allzu schlimm, da kaum Geld drin war. Die zwei Karten sind das ärgerlichste, aber die sind schnell gesperrt und wir haben noch welche.
    Wir fahren also verwirrt weiter und erreichen kurz vor der Dunkelheit unser Häuschen in der kolumbianischen Middle of Nowhere. Einzigartig gelegen mit Traumaussicht. Wir freuen uns, richten uns ein, essen und entdecken leider schnell einen Haken: überall in den Ecken liegt Kot, vermutlich von einer Maus. Als wir noch was lesen, huscht sie sogar durchs Zimmer, laut Dirk ist sie ziemlich gross. Ich will am liebsten abreisen, aber es ist zu spät dafür, so wird meine Nacht eher durchwachsen, auch wenn wir sie kaum noch hören.
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  • Faulenzen mit Panorama

    5. december 2025, Colombia ⋅ 🌧 18 °C

    Wir wachen früh und zu mystischem Traumpanorama auf. Ein Plan wird geschmiedet: wir entscheiden uns, auch die gebuchte zweite Nacht zu bleiben und der Maus ihr Loch zu stopfen. Abgesehen von dem Mitbewohner ist es nämlich traumhaft hier und bei Tag auch alles halb so wild. Also werfen wir den Jacuzzi an, frühstücken gemütlich, machen alle Sport während wir die FIFA-Auslosung mir dem lächerlichen Trump anschauen, lesen, spielen und geniessen dabei die Aussicht auf die wunderschönen grünen Berge. So chillen wir den ganzen Tag, nachmittags stopfe ich das vermutliche Mäuseloch, backe Brot und wir sitzen bis abends draussen auf der Terrasse - es ist auf 1300 m nämlich die ganze Zeit angenehm warm, aber es gibt keine Mücken! 😇 Übrigens hatten wir in den gesamten zwei Wochen noch keine. Ein Highlight für die Jungs und mich.
    Abends kommt noch der Schuh (Stiefel haben wir nicht) vor die Tür und in dieser Nacht hören wir die Maus nur noch hinter der Wand, aber nicht mehr im Haus.
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  • Weiter gen Norden

    6. december 2025, Colombia ⋅ ☁️ 16 °C

    Nix mit lange Schlafen heute, die Jungs sind zu aufgeregt. Sie rennen raus und packen die Geschenke vom Nikolaus aus: jeder bekommt ein schickes Kolumbientrikot. Danach gibt’s ein kurzes Frühstück, schnell gepackt und los geht’s weiter Richtung Medellín.
    Es geht wieder durch endlose grüne Hügel, bis wir dazwischen Medellín erreichen und einen riesigen Supermarkt für den Grosseinkauf der nächsten Tage nutzen.
    Anschliessend gehts noch zwei Stunden weiter, bis wir am späten Nachmittag unser Häuschen nahe Guatapé erreichen. Ein kleiner Welpe wird sofort von den Jungs ins Herz geschlossen und wir freuen uns über den Blick auf La Piedra del Peñol bei einem kühlen Radler.
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  • Guatapé

    7. december 2025, Colombia ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einer frischen Nacht in 2.000 m Höhe ziehen wir morgens tatsächlich erstmal lange Hose und Pulli an. Es wärmt sich aber schnell auf, sodass wir den Morgen auf der Terrasse verbringen.
    Nachmittags besuchen wir den Ort Guatapé, ein süsses kleines Örtchen, dass komplett touristisch ausgeschlachtet wird - wie scheinbar jedes touristische Highlight in Kolumbien. Wir schlendern durch die Gassen, essen Eis und beobachten die Massen.
    Anschliessend fahren wir wieder Richtung Häuschen. Dirk setzt mich unterwegs raus zum Joggen und fährt direkt mit den Jungs zurück. Unterwegs wird er noch von einer Polizeikontrolle mit 10 vollbewaffneten Policía Nacional angehalten und kontrolliert, als würde er Pablo Escobar im Kofferraum transportieren - inkl. breitbeinigem Abtasten.
    Ich begegne der Truppe später auch noch, da winken sie aber nur freundlich. Mein Weg ist aufgrund der Höhe und der vielen Hügel nicht ohne und ab der Hälfte hetzt mich auch noch ein nahendes Gewitter. Am Ende erreiche ich unser Häuschen triefend nass nach 10 Kilometern.
    Nach einem leckeren Abendessen und einer Bastelstunde geht’s ins warme Bettchen.
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  • Felsen & Faulenzen

    8. december 2025, Colombia ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute Früh fahren wir direkt nach dem Aufstehen zur Piedra del Peñol. Anstelle der Massen am Sonntagnachmittag begegnen wir dadurch gähnender Leere, als wir mit als erste am Fels ankommen. Wie immer ein Touriladen neben dem nächsten… wir erklimmen die 660 Stufen und geniessen die Aussicht auf den Stausee.
    Wieder unten joggt Dirk nach Hause und wir bereiten ein leckeres Frühstück vor. Das geniessen wir auf der Terrasse bei Traumwetter. Danach schnappen wir uns zwei Kayaks und paddeln eine Stunde über den See, wobei die Jungs auch baden gehen.
    Den Rest des Nachmittags verbringen wir mal wieder faul auf der Terrasse und im Whirlpool. Abends wird es wieder ziemlich frisch und wir gehen früh ins Bett.
    Oh, und abends findet Dirk unser Portemonnaie, nachdem wir das Auto dreimal durchsucht hatten. 🤦🏼‍♀️ Natürlich, nachdem wir die wichtigste Karte schon neu bestellt und somit für immer gesperrt haben.
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