• Omikuji

    September 23 in Japan ⋅ ☁️ 22 °C

    Omikuji (おみくじ) sind in Japan kleine schriftliche Orakel, die man an Shintō-Schreinen und buddhistischen Tempeln zieht. Für viele Japaner sind sie weniger eine verbindliche religiöse Prophezeiung als vielmehr eine spielerisch-spirituelle Orientierung für die nähere Zukunft.

    Sie enthalten meist eine allgemeine Glücksstufe – von Daikichi (大吉, großes Glück) bis zu verschiedenen Formen von Unglück – und anschließend Hinweise zu einzelnen Lebensbereichen wie Liebe, Gesundheit, Reisen, Arbeit, verlorenen Dingen oder bevorstehenden Begegnungen.

    Ich gebe also 100 Yen aus. Das Gute ist, wenn es ein schlechtes Los ist, kann man es für erneute 100 Yen rituell verbrennen lassen. Gute Voraussagen sollte man mit nach Hause nehmen.

    Bei mir wird es: Medium Fortune mit folgenden Details:

    Reisen ungünstig. Etwas spät für diesen Hinweis, wenn man das Omikuji mitten in Tokio zieht.

    Wunsch: wird vorerst nicht erfüllt.

    Krankheit: Genesung ist schwierig.

    Verlorener Gegenstand: wird wahrscheinlich nicht gefunden. (Ich habe vor kurzem meine Lieblingsmütze verloren!)

    Person, auf die man wartet: kommt nicht.

    Hausbau/Umzug: vorsichtig sein und auf Buddha vertrauen.

    Heirat/Beziehung bzw. neue Beschäftigung: besser zunächst zurückstellen.

    Na, da sage ich mal Danke schön!
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