• Belial
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Japan - 2回目のトライ (Zweiter Versuch)

Unsere Reise führt uns auf Japans Goldener Route von der pulsierenden Metropole Tokyo über Kamakura und die beeindruckende Landschaft rund um den Fuji bis in die japanischen Alpen nach Takayama und Shirakawa-go. Anschließend entdecken wir Kyoto. Read more
  • Trip start
    September 20, 2026

    Abflug (?) nach Dubai

    September 20 in Germany ☁️ 21 °C

    Es geht wieder los! Tochter eingepackt, Koffer gepackt – und bei beidem hoffen wir, dass wir nichts Wichtiges vergessen haben.

    Startpunkt unserer Japan-Lidl-Reise ist das neue Frankfurt Terminal 3. Von hier geht es zunächst nach Dubai 🇦🇪 – quasi ein kleiner Zwischenstopp auf dem Weg einmal halb um die Welt. Danach wartet der nächste Flieger und bringt uns weiter nach Tokyo. 🗼

    Der Plan für die nächsten Stunden ist überschaubar: essen, Filme schauen, irgendwie schlafen und bei der Ankunft so tun, als hätten wir den Jetlag selbstverständlich komplett im Griff.
    Noch sind wir frisch, motiviert und verstehen ungefähr, welche Uhrzeit gerade ist.

    Japan-Abenteuer: offiziell gestartet und die Hoffnung bleibt, dass diesmal der Flieger wirklich abfliegt und nicht wieder eine kleine Bombe am Flughafen Dubai abgeworfen wird. 🇯🇵🍣⛩️🗻
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  • Dubai - gestrandet

    September 21 in the United Arab Emirates ☀️ 40 °C

    Es war ein wenig überraschend, als wir in Dubai Airport ankamen und dort feststellten, dass unser Anschlussflug gecancelt war.

    Grund war nicht Godzilla (wie unsere erste Vermutung war) sondern der Taifun Nr. 25.

    Der Taifun soll zunächst über die südlich von Tokyo gelegenen Izu-Inseln und anschließend vor der Küste der Boso-Halbinsel entlangziehen. 

    Auch in der Region Tokai und im Nordosten Japans werden Starkregen und Sturm erwartet. Die Wetterbehörde warnt vor Erdrutschen, Überschwemmungen, heftigen Windböen und hohen Wellen. Der Taifun soll sich der Region Kanto am späten Nachmittag oder Abend des 21. September am stärksten nähern
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  • Dubai - Flugzeugabsturz und fun facts

    September 21 in the United Arab Emirates ☀️ 40 °C

    Nach dem Frühstück erstmal eine ausgiebige Tour - quer über den Parkplatz bei 40 Grad um 9 Uhr morgens. So, Dubai kennen wir jetzt.

    Inzwischen warten wir wieder am Flughafen, der nächste 9 Stunden Flug nach Tokio steht nun an - mitten in das Auge des Taifun.

    Fun facts...
    Der Burj Khalifa ist mit 828 Metern so hoch, dass man oben den Sonnenuntergang ein paar Minuten später sieht als unten.

    🚓 Polizeiauto oder Supersportwagen? Ja. Die Dubai Police ist für ihre Flotte mit Ferrari, Lamborghini & Co. bekannt. Bei einer Verkehrskontrolle könnte also theoretisch das Polizeiauto teurer sein als das Haus des Fahrers. 😄

    ☀️ Skifahren mitten in der Wüste: Draußen können über 40 °C herrschen, während man in der Mall of the Emirates bei Ski Dubai auf echtem Schnee Ski fährt. Dubai löst das Wetterproblem einfach mit Klimaanlage.
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  • Flug nach Tokio und Ankunft

    September 22 in Japan ☀️ 27 °C

    Ja, wir sind wirklich da. Das ist passiert, nachdem wir schon einen Tag später gestartet sind....

    A) Vor dem Start in Dubai musste die Benzinpumpe am Flieger getauscht werden. Dadurch sind wir ca. 1,5 Stunden später gestartet.
    B) 50 Prozent der Mitreisenden sind elende Hustebären (OK, das hat uns zumindest nicht aufgehalten)
    C) wir wurden informiert, dass 1,9 Millionen Japaner wegen dem Taifun evakuiert wurden - kurz vor dem Anflug
    D) 1,5 Stunden für die Immigration mit intensiven Kontrollen mit mehreren Papierunterlagen zum Ausfüllen

    ABER WIR SIND DA
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  • Tokyo

    September 22 in Japan ⛅ 30 °C

    Nach der Landung um 07:15, der Immigration und einem schnellen Abstecher ins Hotel ging das Programm los.

    Zuerst fuhren wir zum wichtigsten Shinto -Heiligtum der Stadt: der Meiji -Schrein, wo den göttlichen Seelen des Meiji -Kaisers und seiner Gemahlin gehuldigt wird. Der Meiji -Kaiser wird auch als Gott der Gelehrsamkeit verehrt. Häufig beten Schüler und Studenten hier für das Bestehen von Prüfungen.

    Danach ging es in den Mode-Stadtteil Harajuku mit der schreiend bunten und gnadenlos überlaufenen Shopping -Straße Takeshitadori. Hunde mit gelben Sonnenbrillen beim Gassigehen, Strassenmusiker mit Pferdekostümen oder stadtbekannte rechtsradikale Süssmartoffelverkäufer? Alles gesehen!

    Kurzes Abstecher ins Regierungsviertel in den 45. Stock mit toller Aussicht über die Stadt.

    Als letztes ging es nach Shibuya und wir werfen einen Blick auf die meistbelaufene Kreuzung der Welt. Dort gibt es die Statue von „Hachiko“. (mit Richard Gere verfilmt) .

    Am Ende fallen uns gegen 17:30 die Augen zu.
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  • Sensoji-Tempel (Tokyo)

    September 23 in Japan ☁️ 22 °C

    Heute geht's zum Sensoji-Tempel (noch in Tokyo), der eine alte Statue des Kannon -Bodhisattva aufbewahrt. Wir sehen die größte Papierlaterne von Japan.

    Der Sensō-ji in Asakusa ist der älteste und wohl bekannteste buddhistische Tempel Tokios – und schon der Weg durch das mächtige Kaminarimon-Tor ist ein Erlebnis.

    Über die lebhafte Nakamise-dori mit ihren kleinen Läden und Essensständen gelangt man zur großen Tempelhalle, in der Kannon, die buddhistische Göttin bzw. Bodhisattva des Mitgefühls, verehrt wird.
    Hier wird gebetet, Räucherwerk entzündet und mit einem Omikuji ein kleines Orakel über Glück oder Pech gezogen.
    Der Sensō-ji ist buddhistisch, was in Japan aber keineswegs bedeutet, dass hier eine scharfe Grenze zum Shintōismus gezogen wird.
    Der Shintōismus ist die traditionelle japanische Religion, in deren Mittelpunkt die Kami, also Gottheiten und Naturgeister, sowie Schreine stehen.
    Der Buddhismus kam dagegen über China und Korea nach Japan und beschäftigt sich stärker mit Themen wie Leiden, Vergänglichkeit, Karma und Erleuchtung.
    Besonders schön sieht man das Nebeneinander beider Religionen direkt neben dem Sensō-ji: Dort befindet sich der Asakusa-Schrein, der dem Shintōismus angehört.
    Für Japan ist genau diese Mischung typisch – man besucht ganz selbstverständlich buddhistische Tempel und Shintō-Schreine, ohne darin einen religiösen Widerspruch zu sehen.
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  • Omikuji

    September 23 in Japan ☁️ 22 °C

    Omikuji (おみくじ) sind in Japan kleine schriftliche Orakel, die man an Shintō-Schreinen und buddhistischen Tempeln zieht. Für viele Japaner sind sie weniger eine verbindliche religiöse Prophezeiung als vielmehr eine spielerisch-spirituelle Orientierung für die nähere Zukunft.

    Sie enthalten meist eine allgemeine Glücksstufe – von Daikichi (大吉, großes Glück) bis zu verschiedenen Formen von Unglück – und anschließend Hinweise zu einzelnen Lebensbereichen wie Liebe, Gesundheit, Reisen, Arbeit, verlorenen Dingen oder bevorstehenden Begegnungen.

    Ich gebe also 100 Yen aus. Das Gute ist, wenn es ein schlechtes Los ist, kann man es für erneute 100 Yen rituell verbrennen lassen. Gute Voraussagen sollte man mit nach Hause nehmen.

    Bei mir wird es: Medium Fortune mit folgenden Details:

    Reisen ungünstig. Etwas spät für diesen Hinweis, wenn man das Omikuji mitten in Tokio zieht.

    Wunsch: wird vorerst nicht erfüllt.

    Krankheit: Genesung ist schwierig.

    Verlorener Gegenstand: wird wahrscheinlich nicht gefunden. (Ich habe vor kurzem meine Lieblingsmütze verloren!)

    Person, auf die man wartet: kommt nicht.

    Hausbau/Umzug: vorsichtig sein und auf Buddha vertrauen.

    Heirat/Beziehung bzw. neue Beschäftigung: besser zunächst zurückstellen.

    Na, da sage ich mal Danke schön!
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  • Kamakura - Der erste Shogun

    September 23 in Japan 🌧 20 °C

    Kamakura südlich von Tokio war ab dem späten 12. Jahrhundert das politische Zentrum Japans. Entscheidend war Minamoto no Yoritomo, der sich im Machtkampf gegen den Taira-Clan durchsetzte und 1192 zum Shōgun ernannt wurde.

    Damit etablierte sich das Kamakura-Shōgunat: Der Kaiser blieb zwar in Kyōto und behielt seine religiöse und zeremonielle Bedeutung, die tatsächliche politische und militärische Macht verlagerte sich jedoch zunehmend zur Samurai-Regierung in Kamakura. Diese Militärregierung wurde Bakufu (幕府) genannt.

    Minamoto no Yoritomo war somit der Begründer des ersten dauerhaften, landesweit prägenden Shōgunats Japans. Nach seinem Tod 1199 verlor die Minamoto-Familie allerdings rasch direkten Einfluss.

    Das Kamakura-Shōgunat bestand bis 1333. Diese Epoche ist besonders wichtig, weil sie den Aufstieg der Samurai zur dominierenden politischen Klasse markiert.

    Unser Besuch in Kamakura führt uns einerseits zum Hase-dera-Tempel: Der Hase-dera ist einer der bekanntesten buddhistischen Tempel Kamakuras und berühmt für seine rund neun Meter hohe, elfköpfige Kannon-Statue. Besonders schön sind außerdem die Gärten und der Blick vom Tempelgelände über Kamakura bis zum Meer.

    Großer Buddha (Daibutsu): Der Große Buddha von Kamakura ist eine rund 11,3 Meter hohe Bronze-Statue des Amida-Buddha und stammt aus dem 13. Jahrhundert.
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  • Onsen

    September 23 in Japan 🌧 17 °C

    Dein erstes Onsen vergisst du nie. Gut, dass ist übertrieben, es bezog sich damals auf Daim und niemand weiss, ob es Daim überhaupt noch gibt (ja, und es wird in Stockholm hergestellt).

    Das Onsen ist ein Public Onsen und Bestandteil des Hotels Route -Inn in Kawaguchiko, am Fusse des Mount Fuji.

    Ein Onsen (温泉) ist ein traditionelles japanisches Thermalbad, das mit natürlich heißem, mineralhaltigem Quellwasser gespeist wird. Es dient weniger dem Waschen als der Entspannung, Ruhe und Regeneration.
    Die wichtigsten Regeln: komplett nackt baden, vor dem Becken gründlich im Sitzen duschen und waschen, das kleine Handtuch nicht ins Wasser nehmen – ich habe es mir auf den Kopf gelegt.

    Zu Beginn habe ich einfach nachgemacht, was ein asiatischer Herr so macht. Im Gespräch stellte sich heraus, dass es ein aus China stammender und in Kanada lebender Rundreisender ist, der mit der US Administration seine Probleme hat, über die deutschen Wahlergebnisse gut informiert war und auch noch nie in einem Onsen war.

    Ein Onsen ist klassischerweise nach Geschlechtern (2) getrennt. Frauen benommen zusätzlich einen PIN Code, bei Männern darf jeder reinlaufen. Fotos durfte man offensichtlich nicht machen.
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  • Matsumoto Castle

    September 24 in Japan ☀️ 25 °C

    🏯 Matsumoto Castle gehört zu den ältesten noch weitgehend original erhaltenen Burgen Japans und entstand in ihrer heutigen Form überwiegend in den 1590er-Jahren. Wegen ihrer markanten schwarzen Fassade wird sie auch „Krähenburg“ (Karasu-jō) genannt. Anders als viele japanische Burgen steht sie nicht auf einem Berg, sondern mitten in der Ebene, geschützt durch mehrere Wassergräben.

    Von außen sieht der Hauptturm nach fünf Stockwerken aus – tatsächlich sind es sechs Ebenen, verbunden durch teilweise unglaublich steile Holztreppen. ⚔️ Schießscharten erinnern daran, dass die Burg ursprünglich eine echte Verteidigungsanlage war. Wenn man sich diese Burgen mit schwertschwingenden Samurai vorstellt ist das nur tlw. richtig. Die Burg ist schon für Schusswaffen ausgerichtet, die in dieser Zeit immer mehr aufkamen.

    Beim Rundgang fühlt man sich stellenweise wie in Assassin’s Creed Shadows, doch Matsumoto Castle selbst kommt im Spiel nicht vor: Die Handlung spielt hauptsächlich um 1579–1582, während der berühmte Bergfried erst danach entstand. Kurz gesagt: Assassin’s-Creed-Atmosphäre – nur diesmal im Original.

    Beim Betreten besser Besteigen muss man definitiv fit sein, der TÜV hätte die super-steilen Treppen niemals abgenommen, zusätzlich muss man beim Betreten die Schuhe ausziehen. Ist eine rutschige Angelegenheit auf dem Holzfussboden.
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  • Regenschirme klauen und scharfes Essen

    September 25 in Japan ☀️ 27 °C

    Heute ein Blick in die japanische Seele. Warum sind Regenschirme klauen und scharfes Essen hier gute Beispiele?

    Japaner essen nicht scharf, die einzige Ausnahme finden sich in Ramen Restaurants. Hier entwickeln sich geradezu höllische Challenges. Gestern haben wir in Takayama Ramen gegessen. Ich esse gerne sehr scharf und habe mir ein Gericht mit der Stufe 3 (von 10 möglichen) bestellt. Es hat mich irritiert, daß ich mehrfach bestätigen musste, dass ich wirklich "drei" wölle und dann auch meinen untadeligen Gesundheitszustand schriftlich bestätigen musste. Der Ramen war an der Grenze zu essbar (und ich esse wirklich gerne sehr scharf).
    Beim Abschied durch den Koch, der sich danach von meinem Überleben überzeugen wollte, habe ich mir kurz überlegt, wie wohl die "zehn" schmeckt.

    Klauen ist in Japan verpönt. Lass mal deinen Geldbeutel irgendwo liegen und du siehst, dass verlorene Gegenstände sehr häufig ihren Weg ins Kōban, die kleinen Polizeistationen, finden.

    Die einzige Ausnahme sind Regenschirme. Dies scheint ein interessanter Sport zu sein, sich neue Regenschirme zu beschaffen, bzw. Den eigenen alten Schirm zu tauschen. Schirme werden grundsätzlich immer außerhalb von Gebäuden abgestellt. Die Wahrscheinlichkeit, den eigenen wiederzufinden ist gering.

    Einen 500-Yen-Plastikschirm vor dem Laden stehen lassen? Möge das Glück mit dir sein. 😄

    Zwei Dinge sollte man in Japan niemals unterschätzen: die Schärfe einer Ramen-Skala und die Halbwertszeit eines unbeaufsichtigten Regenschirms.
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  • Takayama Jinya

    September 25 in Japan ☀️ 27 °C

    Takayama Jinya (高山陣屋) ist eine der wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten in Takayama. Das Gebäude diente während der Edo-Zeit als Verwaltungssitz des Tokugawa-Shogunats, nachdem die Region Hida Ende des 17. Jahrhunderts unter direkte Kontrolle des Shogunats gekommen war.
    Besonders interessant: Von den einst zahlreichen solchen Verwaltungsgebäuden Japans ist Takayama Jinya das einzige, dessen Hauptgebäude bis heute erhalten ist. Im Inneren sieht man Tatami-Räume für Beamte, Empfangs- und Gerichtsräume, Küchen sowie Bereiche zur Verwaltung und Erhebung von Steuern. Zum Komplex gehört auch ein großer Reisspeicher – denn Steuern wurden damals teilweise in Reis entrichtet.

    Für unterschiedliche Gruppen gab es verschiedene Eingänge. Es war sehr hierarchisch aufgebaut. Für Gefangene gab es auch einen Folterraum, in dem laut Schild "manchmal ernsthaft gefoltert" wurde. Warum nur manchmal und was was eine nicht ernsthafte Folter war, blieb offen. In anderen Worten, einfach ein Finanzamt vor dreihundert Jahren.
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  • Shirakawa-go & Gassho-zukuri Minka-en

    September 25 in Japan ⛅ 24 °C

    Berühmt ist der Ort für seine Gasshō-zukuri-Häuser – „Gasshō“ bedeutet sinngemäß zum Gebet gefaltete Hände, weil die extrem steilen Strohdächer genau daran erinnern.

    Hier fällt im Winter enorm viel Schnee, und die steilen Dächer sorgen dafür, dass die Last nicht dauerhaft liegen bleibt. In den großen Dachgeschossen wurde früher außerdem Seidenraupenzucht betrieben.

    Der Ort besteht aus einem neuen und alten Teil. Der alte Teil wird intensiv touristisch betrieben.

    Interessantee ist das Gasshō-zukuri Minka-en, ein Freilichtmuseum direkt bei Ogimachi. Dort wurden historische Häuser aus aufgegebenen Dörfern abgebaut und wieder aufgebaut; heute stehen dort 25 traditionelle Gebäude, darunter Wohnhäuser, Speicher, Stall, Schrein und Tempel. Anders als bei vielen noch bewohnten Häusern im Dorf kann man hier auch hinein und sehen, wie die Menschen tatsächlich lebten.

    Das Ganze erinnert ein bisschen an den Hessen-Park.

    Es geht nun auf eine längere Fahrt nach Kyoto.
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  • Kyoto in one day

    September 26 in Japan 🌧 21 °C

    Nach dem wie üblich merkwürdigen Frühstück begann der Tag um 08:15 mit einer Fahrt in den Norden der Stadt nach Arashiyama.

    Dort wanderten wir engagiert durch den bekanntesten Bambuswald Ostasiens. Danach ging direkt in den Zen -Tempel Tenryuji. Er ist der bedeutendste Zen-Tempel Kyotos und Haupttempel einer Schule des Rinzai-Zen. Er wurde 1339 vom Shōgun Ashikaga Takauji zum Gedenken an Kaiser Go-Daigo gegründet

    Direkt auf der anderen Seite des Katsura -Flusses in Arashiyama stiegen wir etliche Höhenmeter in den Affenpark von Iwatayama hoch. Leider konnten wir keinen kaufen und mitnehmen.

    Die frei lebenden und für Japan typischen Rotgesichtsmakaken (120) hopsten recht glücklich umher. Die menschlichen Besucher nach dem steilen Anstieg eher weniger. Pfälzer Wald ist ein ein Rehstreichelpark dagegen.

    Weiter geht die wilde Fahrt... Zum wohl bekanntesten Tempel Japans, dem Kinkakuji -Tempel mit seinem Goldenen Pavillon, der in seiner heutigen Form mit mehr als 20 kg purem Gold bedeckt ist.

    Am Nachmittag erreichen wir das bekannteste Shinto -Heiligtum Japans, den Fushimi -Inari-Schrein.

    Danach gab es etwas Neues, es gab...

    R EV O L U T I O N

    Wir haben uns von der Gruppe getrennt und alleine den Hauptbahnhof in Kyoto besucht, welcher der größte in Japan ist.

    Dort haben wir ein Lokal besucht mit einem 90min all-you-can-drink Angebot für knapp 2600 Yen.
    Japan hat selbst das Betrinken effizient durchorganisiert. Und natürlich endet es pünktlich.
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  • Himeji

    September 27 in Japan ☁️ 20 °C

    Nach dem Frühstück (siehe Bild - ja, es sah wirklich so aus) ging es mit unserer Reisegruppe nach Himeji zur berühmten „Burg des weißen Reihers“.

    Wer Assassins Creed kennt, kennt auch diese Burg. Samurai, gewaltige Mauern, verwinkelte Wege und Geschichte satt – eigentlich fehlte nur noch, dass einer von uns wie Naoe über die Dächer klettert. Wobei das bei unserer Gruppengröße vermutlich sofort als organisierter Angriff auf die Burg gewertet worden wäre.

    Danach Kokoen-Garten: Koi-Karpfen, Wasserfälle, perfekt gezupfte Kiefernbaume und für einen kurzen Moment echte japanische Ruhe. Stealth Mode ohne Kills.

    Danach nochmal 3 Stunden unterwegs nach Nara.
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  • Nara - das Beste zum Schluss

    September 27 in Japan 🌧 23 °C

    Der absolute Höhepunkt erreicht die Reise nun am letzten offiziellen Ausflugtag. Wir besuchen die HEILIGEN REHE von Nara.
    Aber zuerst : wer oder was ist Nara.?

    Nara war von 710 bis 784 n. Chr. die Hauptstadt Japans. Diese Epoche heißt deshalb Nara-Zeit.
    Damit war Nara rund 74 Jahre politisches Zentrum Japans – eine vergleichsweise kurze Zeit, die kulturell und religiös aber enorme Spuren hinterlassen hat, etwa mit dem Tōdai-ji und seinem Großen Buddha.

    Tōdai-ji (東大寺) ist der berühmte buddhistische Tempel in Nara mit dem Großen Buddha (Daibutsu).
    Er wurde im 8. Jahrhundert während der Nara-Zeit auf Initiative von Kaiser Shōmu errichtet. Herzstück ist der Daibutsuden, die Große Buddha-Halle, mit einer rund 15 Meter hohen bronzenen Buddha-Statue.

    Die Halle ist aktuell das größte Holzgebäude der Welt. Die Buddha Statue ist einer der größten ihrer Art in Japan.

    ABER das alles ist nur ein nachrangiges Detail. Am coolsten sind die REHE. Die Rehe laufen frei in der ganzen Stadt herum und sie können ein spezielles Kunststück. Sie grüßen die Besucher mit einem Kopfnicken.
    Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
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  • Trip end
    September 29, 2026