Bananen-Ananas-Pfannkuchen
Nov 26–28, 2025 in Kenya ⋅ ☁️ 16 °C
Nachdem wir es unter Quetschen und Würgen doch noch irgendwie geschafft haben, das Autochen rückwärts von der Straße hier auf das relativ neue Camp zu manövrieren, endet unser Ankunftsabend bei Lagerfeuer mit blauschimmelkäsiertem Stock-Roggenbrot und Tomätchen. Yum! Der ambitionierte Owner legt sich ganz schön ins Zeug und bereitet uns ein wohnliches Nest, von wo aus wir entspannt den Aberdare Mountains entgegenplanen können.
Mit zermatschten Bananen im Teig anstelle von Eiern werden die Frühstückspfannkuchen viel fluffiger und flutschiger 😊. Dann Joghurt drauf, einige Ananässchen und Honig drüber 🤤. Beste Basis, um sich dem neuen Nagel im Hinterreifen zu widmen: Beim morgendlichen Kaffeetrinken habe ich spaßeshalber dran herumgezubbelt und nu macht es freudig und stetig "pfff". Ich verliere ihn natürlich direkt im dichten Gras und kann das Loch vorerst nicht wieder stopfen. Zum Markieren dann halt Zahncreme drauf und das Rad gegen eines aus dem Reserveportfolio umstecken 😎.
Mit dem Owner und seiner Mitarbeiterin düsen wir fürs Mittagessen nach Nyeri runter und er kümmert sich um die Vulkanisierung des Lochs während wir herumstreunern und uns von den Boys im Barbershop auf die Palme treiben lassen: Unsere Haare fallen den stumpfen Bastelscheeren zum Opfer und Franziska flucht, denn offenbar hatten sie und ihr Schnibbelboy unterschiedliche Interpretationen der vereinbarten Abschneidelänge. Zum Glück schaffen wir es am Ende, die veranschlagten 40 $ auf 2 herunterzuhandeln. Ansonsten ist das hier ein angenehmes Käffchen! Die Rückfahrt zum Camp führen wir im Dunkeln mit dem tagesletzten Matatu durch – einem der üblichen furzkleinen Minibusse in Form eines Toyota Hiace. Holprig, freundlich und zielführend. Wir fühlen uns sehr wohl hier.
Ach ja, und apropos Käffchen, da war doch was! Den nächsten Morgen beginnen wir hochgradig faul, suchen zum Mittag Mukimo und Kochbananen in einer sehr lokalen Speisegaststätte auf und fahren zur Nyeri Hill Farm, auf der Suche nach dem schwarzen Gold der Western slopes des Mount Kenya. Hier wird von feshen Ladies noch vor Ort geröstet! Wir erstehen einige Kilos Specialty-Böhnchen, die wir in den letzten Ritzen des Autos verstauen. Mit tollem Duft geht es in die Aberdares weiter!Read more





