Naxos
August 18 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C
In dieser abgeschiedenen Bucht im Süden Naxos blieben wir dann noch eine weitere Nacht. Es war notwendig nach dem Horror in Schinoussa!
Ein paar Tage davor hat mich ein ehemaliger Arbeitskollege, oder vielleicht besser - Jugendfreund? wie auch immer, netter Kerl, ewig nicht gesehen! - kontaktiert und erzählt, er hat kurzfristig mit seiner Frau beschlossen, ein paar Tage nach Naxos zu kommen.
Natürlich wollten wir uns Beide dieses Treffen nicht entgehen lassen, immerhin hatten wir uns vor 16 Jahren das letzte mal getroffen!
Vivi und Regina, seine Frau (die ich immer liebevoll Angina nenne, und sie verzeiht es mir seit Jahrzehnten), warteten am Strand in der Nähe ihrer Unterkunft und wir versuchten, diesen Ort zu finden. War nicht so einfach, denn einerseits konnten wir nicht so knapp an das seichte Ufer ran fahren, und andererseits ist der liebe Vivi ein bisserl schasaugert, und konnte uns am Wasser nicht ausmachen. Auch die Ortsangaben waren nicht gerade nautisch umsetzbar, aber zu Guter letzt fanden wir den richtigen Strandabschnitt und die Beiden wachelten mit den Handtüchern, was bei den anderen Strandbesuchern ein bisserl Kopfikratzen ausgelöst hatte.
Anker runter, Dinghi ins Wasser und dann rüber an den übervölkerten Strand zum großen Wiedersehen! Letzteres mussten wir natürlich mit ein paar Bierchen begiessen und für den Abend war der Entschluss gefasst, dass wir gemeinsam Essen gehen.
Bald war ein Lokal gefunden und dort verbrachten wir einen gemütlichen, lustigen Abend, schwelgend in alten Geschichten. Und natürlich waren wir die letzten Gäste dort!
Tags drauf ging es für uns mal nach Naxos Stadt. Einerseits weil wir eine Wäscherei brauchten und andererseits weil wieder größerer Einkauf fällig war.
Am Abend schlossen wir uns den Tausenden Touristen an, die zum Sonnenuntergang auf den Naxos Portara Hügel - dem Wahrzeichen der Insel - strömten. Unglaublich wieviele Menschen jeden Abend den Hügel stürmen! Wir genossen den Sonnenuntergang inmitten der Wahnsinnigen denen für Instagram keine Pose zu blöd ist und natürlich auch den Blick auf unsere "Ostbahn", die unter dem Hügel im Hafen schaukelte.
Von unserem Liegeplatz unter dem Hügel hatten wir täglich das Schauspiel der diversen Fähren die jedes Mal dutzende Autos, hunderte Touristen, etliche Mopeds und Motorräder und natürlich auch all die Lastwagen mit den Gütern die diese Insel benötigt, herbringen und auch wegbringen.
Manchmal zwei Fähren gleichzeitig die sich mit Gehupe den Anlegeplatz ausmachen, und auch am Wellenschlag am Ankerplatz wusste man ob eine große Fähre oder eine Katamaranfähre angelegt hatte. Hafenkino in Großformat, Ultracolor und Breitwand! Und im Hintergrund startete oft gleichzeitig ein kleiner Turboprop Flieger der Aegaean Airlines und brummte über den Hafen.
Vivi und ich verbrachten einen gemütlichen Nachmittag in einer Kneipe, Angina und Moni machten die Boutiquen der Stadt unsicher!
Und den Abend verbrachten wir in einer netten Taverne am Hafen mit Fisch und Wein...
Auf jeden Fall werden wir uns in Österreich auch treffen! Danke für die schöne Zeit mit euch!Read more




























