Santorini/Thira
August 31 in Greece ⋅ 🌬 27 °C
Schon seit Tagen sehen wir regelmäßig, mal mehr im Dunst, mal weniger, Santorini!
Der Wind hat endlich wieder mal vernünftige Stärke angenommen, also Anker auf und Aufbruch!
Die Überfahrt war recht gemütlich und diesmal wurden wir auch einige Zeit von einer ansehnlichen Schule großer Tümmler begleitet.
Das ist jedes mal ein wunderschönes Erlebnis, wenn diese neugierigen Meeressäuger zum Schiff kommen, in der Bugwelle spielen, sich immer wieder zur Seite drehen um zu schauen was die Menschen treiben, die verzückt an der Reling hängen und versuchen das Schauspiel mit der Kamera festzuhalten. Auch ein Kalb war dabei, immer auf der Seite der Mutter surften Beide die Wellen hinter und neben uns ab. Geschätzt begleiteten sie uns etwa eine halbe Stunde, bis sie wieder in den Weiten des Meeres verschwanden.
Santorini, der Überrest einer gewaltigen Vulkanexplosion etwa vor 3.600 Jahren (die Minoische Erupion https://de.wikipedia.org/wiki/Minoische_Eruption), kam immer näher und wir waren entzückt wie die kleinen Kinder vom Weihnachtsbaum!
https://de.wikipedia.org/wiki/Santorin
Moni war 1986 das erste Mal in Griechenland und auch auf Santorini, mein erster Besuch wird Anfang der 90er gewesen sein.
Damals war noch keine Rede von Masentourismus, Kreuzfahrer welche 5.000 und mehr Menschen auf einmal ausschütten und das System an seine Grenzen bringt, hunderte Festmacherbojen für Charter- und Eignerboote und eine Flotte von geschätzt 40 Katamarane, die täglich Hundertschaften an Sonnenhungrigen von einem Strand zum Nächsten skippern. Wir nennen diese Boote liebevollsarkastisch "die schwimmenden Affenfelsen".
Wir sind natürlich duch die Kaldera gesegelt, vorbei an den imposanten Klippen die in allen Farben in deen Himmel ragen, worauf wie Schwalbennester die Orte Oia, Fira, Thira, Fonikia und wie sie alle heißen, kleben.
Drei dieser Riesenpötte standen in der Kaldera, schwimmende Hochhäuser, wir waren überwältigt und beeindruckt und gleichzeitig war es erschreckend und abstoßend!
Vorbei an der rauchenden Vulkaninsel Nea Kameni und Palaia Kameni in der Mitte der Kaldera ging es Richtung der Südseite von Santorini, unser Ziel war der weitläufige Ankerplatz vor Akrotiri.
Denn nachdem wir uns Beide unsere Erinnerungen an das Santorini von damals nicht zerstören wollten, haben wir bewusst keinen Besuch in einem der Orte geplant. Wir wollten nur die Ausgrabungen von Akrotiri besuchen...Read more





































