Mit Sissi und Franz nach Symi
September 23 in Greece
☀️ 26 °C
Sissi und Franz sind überpünktlich in Kos gelandet. Als mich die Nachricht ereilte stand ich noch in der Dusche. Dieses unterfangen hab ich natürlich sofort abgebrochen und die Fertigstellung auf später verschoben und bin zum Flughafen gefahren. Die Beiden waren schon längst mit dem Gepäckband fertig als ich eintraf. Gute zehn Minuten später waren wir wieder am Boot. Nach der herzlichen Begrüßung, dem dazugehörigen Bierchen und dem Bezug der Kabine gingen wir gleich gegenüber ins Taratsa Restaurant essen.
Ein paar Absacker später ab in die Federn, denn am nächsten Tag wollten wir einen langen Schlag nach Symi machen um dann in kürzeren Etappen zurück nach Kos zu segeln. Für Sissi war es das erste Mal auf einem Segelschiff, demensprechend aufregend war für sie alles!
Nach dem Frühstück füllten wir nochmal die Wassertanks, ich holte vom Fleischhauer noch Rindfleisch für ein Stifado (griechisches Gulasch) und ab ging die Post! Dachten wir zumindest...
Denn der Wind hielt sich wieder mal nicht an die Prognosen und schwächelte gleich nach der Hafenausfahrt. Plan B wurde geschmiedet. Erst mal zur Insel Gyla auf der im großen Stil Bimsstein abgebaut wird. Die Industrieanlagen sind zwar keine Augenweide, aber das Wasser in der Bucht hat karibische Färbung und 26°C.
Nach dem Badestopp meldete sich Äolus mit seinem Windbeutel wieder zum Dienst. Leider war die Distanz nach Symi mittlerweile zu weit, somit mussten wir umdisponieren und unser neues Ziel war Ormos Megalo auf der Westseite von Tilos. Eine große Bucht, gut geschützt gegen den Meltemi, mit erstklassigen Sandgrund zum Ankern!
Franz stand lange Zeit glücklich am Steuer, zum Glück hat er Ohren, sonst hätte er im Kreis gegrinst. Und so genoss er das Spiel der Wellen und des Windes. Sissi musste all die neuen Eindrücke erst sortieren. Nicht einfach für jemanden, der noch nie dem Wasser, Wind und Wellen so hautnah ausgeliefert war. Sie hatte sich aber tapfer geschlagen und uns und der "Ostbahn" vertraut, auch wenn sie vorsichtshalber die Rettungsweste fast immer an hatte. War uns natürlich auch lieber so... Sicherheit geht einfach vor!
Der Sonnenuntergang war genauso erstklassig wie das Stifado, welches sämtliche Geruchs- und Geschmacksknospen verwöhnte!
Der nächste Morgen bescherte uns einen hervorragend segelbaren Wind, der uns in etwa vier Stunden nach Symi in die rundum geschützte Bucht von Panormitis brachte.
Schon vom Weiten grüßt die kleine Windmühle an der Einfahrt zur Bucht, und sobald man diese passiert hat öffnet sich die Bucht mit dem beeindruckenden Kloster zum heiligen Michael.Read more




















