• Calderon Hondo

    February 23 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute haben wir eine Wanderung durch die beeindruckende Landschaft von Calderón Hondo unternommen, einem Ort, den wir vor fünf Jahren schon einmal besucht hatten. Damals waren wir fast allein und konnten die Natur in vollen Zügen genießen. Heute war es ganz anders: Überall Menschen, die wie eine Perlenkette zum Kraterrand wanderten. Ich kann das zwar verstehen, aber es hat viel von dem ursprünglichen Charme verloren.

    Am Kraterrand mussten wir lange warten, um einen guten Platz für Fotos zu ergattern. Was mich jedoch am meisten störte, war, dass viele sich nicht an die Wege und Vorschriften hielten. Trotz der Schilder, die zum Schutz des Naturschutzgebiets aufgerufen haben, kletterten einige am Kraterrand herum. Es ist schade, dass die Rücksichtnahme auf die Natur oft verloren geht.

    Leider gab es kein ruhiges Plätzchen, um die Schönheit des Ortes wirklich auf sich wirken zu lassen, also beschlossen wir, uns weiter auf den Weg zu machen.

    Calderón Hondo, im Dorf Lajares gelegen, ist bekannt für seine über 5 Kilometer lange Kette von Vulkanen und Lavafeldern, die während der letzten Vulkanausbrüche vor 30.000 bis 15.000 Jahren entstanden sind. Die Landschaft ist geprägt von chaotischen "aa"-Lavas, die ein faszinierendes Bild abgeben.

    Auf dem Weg begegnen wir der Montaña Colorada, die etwa 4 Meter hoch ist, und Calderón Hondo, mit seinen beeindruckenden 120 Metern und der trichterförmigen Form. Rundherum gibt es weitere Vulkane, wie Bayuyo mit 170 Metern und die Montaña San Rafael mit einem asymmetrischen Krater.

    Die Region ist auch ein Naturparadies mit endemischer Flora wie dem Verol und dem Espino sowie einer Vielzahl von Vögeln, darunter die Alcaudales und Raben. Es gibt zudem Überreste menschlicher Besiedlung, die von der Geschichte der Region zeugen.

    Obwohl der Besuch heute nicht ganz so ruhig war wie beim letzten Mal, bleibt Calderón Hondo ein faszinierender Ort voller Geschichte und natürlicher Schönheit. 🌋✨
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