• 42 Kilometer für eine Brezn (Donau-Radweg) 🥨

    May 8 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    In Wiesent angekommen, wurden wir vom Hausherrn herzlich begrüsst. Okay, die Fanfaren 🎺 und der Welcome-Apéro 🍾 haben zwar gefehlt, aber Knutschen gilt auch – zumindest bei Mama. 😘

    Die Fahrt hierher war alles andere als trocken. 🌧️ Kilometerweise Regen machten die Strecke ziemlich anstrengend. Umso schöner war es, als sich pünktlich zu unserer Ankunft die Sonne doch noch durch die Wolken kämpfte. 🌤️

    Kaum hatten wir die Velos abgeladen und unser Gepäck verstaut, wurden wir bereits mit den ersten Neuigkeiten, Geschichten und Anekdoten von Herbert versorgt. 📖😄 Da merkt man schnell: Das WLAN könnte hier ausfallen – an Unterhaltung würde es trotzdem nicht fehlen.

    Nachdem ich bereits am Vorabend Haus, Hof und die Regionalstube neugierig inspiziert hatte 🏡, war heute wieder Velofahren angesagt. 🚴‍♀️🚴 Die Räder hatten wir in den letzten Tagen nämlich etwas vernachlässigt.

    Die Stadt Regensburg verdankt ihren Namen übrigens nicht etwa dem Wetter 🌧️, sondern dem Fluss Regen, der östlich von Stadtamhof in die Donau mündet. Und so radeln wir heute tatsächlich bei Sonnenschein los☀️🚴‍♀️🚴🚴‍♀️ - entlang der schönen blauen Donau 🌊, vorbei an saftig grünen Feldern, auf denen Gänse schnattern und Feldhasen durchs Gras hoppeln 🐇.

    In dieser Gegend darf natürlich ein Besuch der Walhalla nicht fehlen. 🏛️ Die imposante Gedenkstätte thront hoch über der Donau auf dem Bräuberg bei Donaustauf und wurde zwischen 1830 und 1842 von König Ludwig I. von Bayern erbaut. Entworfen wurde sie vom Architekten Leo von Klenze. Schon von weitem wirkt das Bauwerk beeindruckend, und spätestens oben angekommen wird klar: Der König hatte weder Höhenangst noch Probleme mit grossen Projekten. 😄 Der Ausblick über das Donautal ist jedenfalls jede Anstrengung wert.

    Und Anstrengung gab es durchaus. Was zunächst nach einer gemütlichen Ausfahrt aussah, summierte sich am Ende doch auf stolze 42 Kilometer. 🚴‍♀️💨 Die Beine machten noch tapfer mit, beim Sitzfleisch hingegen machte sich langsam eine gewisse Arbeitsverweigerung bemerkbar. Sagen wir es so: Der A... war schon etwas platt. 😅

    Zum krönenden Abschluss legten wir noch einen Halt bei Herbert's präferierten Bäckerei der Gegend ein. 🥨 Dort gibt es nämlich die beste Brezel der ganzen Gegend – und nach einem solchen Ausflug sind wir uns einig: Die hatten wir uns mehr als verdient. 😋

    🔺 Höhe über Meer: 318 m
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