• Начало поездки
    12 марта 2025 г.

    Anreise Singapur

    13 марта 2025 г., Сингапур ⋅ ☁️ 26 °C

    Lange wartet man, man plant und schaut und es scheint immer unendlich weit weg. Und plötzlich ist es da: der Tag der Reise, der erste Ferientag! Und trotzdem hat man wieder alles vergessen, zu viel gepackt, ist nervös und kann es nicht glauben. Es geht los, heute auch für uns. Auf in dreieinhalb Wochen Abenteuer in Singapur und Bali.

    Es ist zu früh am Morgen, sogar für mich. Aber ein Prosecco 🥂 zur Einstimmung, der darf es dann am Flughafen schon sein. Er schmeckt trocken, aber gut, sogar aus Pappbechern. Wir sind startklar - Asia, wir kommen!! 🥰
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  • Singapur I

    13 марта 2025 г., Сингапур ⋅ ☁️ 30 °C

    Ein Besuch in Singapur lohnt sich auch ein zweites (drittes oder viertes) Mal 🥰. Es gibt immer Neues zu entdecken und zu erfahren, wenn man die Augen offen hält und auch mal mit Einheimischen quatscht. Vieles - vor allem um die Marina Bay - wirkt gleich mega vertraut auf uns. Anderes (wie zum Beispiel die Gardens of the Bay oder den Botanischen Garten haben wir beim letzten Mal nicht geschafft und wollen dieses Mal diese Lücke füllen.

    Als wir ankommen (um 6 Uhr morgens, vollkommen zerstört von der Anreise, müde und hungrig) schüttet es aus Eimern 🌧️. Aber es ist warm und es kommt gleich Ferienfeeling auf. Alles riecht anders, wir hören andere Sprachen und sehen Essen, das im ersten Moment eher nicht geniessbar scheint. Aber wir lassen uns ein auf das Abenteuer Singapur und tauchen ein in die von Hochhäusern dominierte Metropole Asiens.
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  • The Fullerton Hotel

    13 марта 2025 г., Сингапур ⋅ ☁️ 30 °C

    The Fullerton Hotel - wir sind wieder da 😃. Bereits im 2016 waren wir schon hier, im ältesten Hotel in Singapur. Ja, es ist nicht günstig, aber man gönnt sich ja sonst nichts 🥴. Und im Gegensatz zu den anderen pompösen, überkandidelten Hochhäuser-Fleischbunker, die später kamen, hat es Geschichte.

    Seit seiner Eröffnung als gemischt genutztes Gebäude mit Blick auf die Mündung des Singapore River im Jahr 1928 hat das Fullerton Building eine wichtige Rolle in der Geschichte Singapurs gespielt. Das als „Mile Zero“ bekannte Gebäude, in dem alle Entfernungsangaben in Singapur gemessen werden, beherbergte einst das General Post Office 🏤, die Handelskammer und verschiedene wichtige Regierungsabteilungen, die für die frühe Entwicklung Singapurs entscheidend waren. In diesem Gebäude trafen bahnbrechende Führungspersönlichkeiten Entscheidungen, die Singapur zu der pulsierenden Metropole machten, die es heute ist.

    Es fühlt sich gleich bekannt an, als wir unser Zimmer im 7ten Stock mit Blick auf die Marina Bay beziehen. Das Bett ist immer noch gross, die Möbel immer noch holzig dunkel und die Decke mit dem gewöhnungsbedürftigen Stuck (sieht für mich aus wie Zimtschnecken) zu überladen. Neu, und das gefällt mir, haben sie im Badezimmer einen Wasserhahn aus dem carbongefiltertes Wasser 💦 kommt - wirklich lecker trinkbar und nicht wie sonst mit einem Chlor-Mundgefühl wie nach einem versauten Schwimmbad-Bauchfleck.

    Was ich gewöhnungsbedürftig finde (und unnötig) ist das Dusch-Klo 🚽. Ok, das ist schon sonst nicht so meins, aber ehrlich: ist es nicht verstörend, dass jedes Mal, wenn man ins Badezimmer kommt (und da muss ich nicht mal aufs Klo wollen), schon der Deckel automatisch hochklappt und rundum der WC-Sitz grün wird? Ist das ein Ampelsystem 🚦? Und sofort springt auch die Lüftung an. Nein, ich muss nicht k.. ich will Zähne putzen. Danke sehr!
    Und jetzt kommt der Übergau: Ich habe im Zimmer eine Klimaanlage, da kann ich auf chillige 0 Grad runterkühlen, wenn ich will. Ich setz mich auf das WC und der Sitz ist beheizt ♨️. Echt jetzt? Ich bin in Singapur, es hat draussen knapp 30 Grad und mein A. muss aufgeheizt werden? Luxus hin oder her, aber das muss jetzt wirklich nicht sein, vor allem wenn sie dich ermahnen Wasser und Strom zu sparen, indem du deine Badetücher mehrmals nutzt.
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  • Singapur II

    14 марта 2025 г., Сингапур ⋅ ☁️ 31 °C
  • Botanischer Garten Singapur

    14 марта 2025 г., Сингапур ⋅ 🌧 29 °C

    Der Botanische Garten von Singapur ist die erste UNESCO-Welterbestätte des Landes. Der Garten wurde im Jahr 1859 von der Agri-Horticultural Society gegründet, wofür 24 Hektar Land von einer stillgelegten Plantage in den beliebten Freizeitgarten umgewandelt wurden. Und die Anlage ist nicht nur ein beliebter Ausflugsort, sondern auch ein führendes Forschungszentrum für Botanik und Gartenbau. Zu den Highlights zählen der National Orchid Garden mit der grössten Orchideenausstellung der Welt, die über 60.000 Pflanzen und Orchideen umfasst. Supercool zum durchlaufen und entdecken und - bis auf die Orchideenausstellung - alles vollkommen kostenlos.Читать далее

  • Singapur nach Bali

    15 марта 2025 г., Индонезия ⋅ 🌧 30 °C

    Singapur war rasch vorbei, der Jetlag leider nicht 🥴. Und die Nacht vor der Anreise nach Bali hat nicht gerade dazu beigetragen, dass wir fitter werden. Schlaftrunken und verpeilt sind wir um halb 6 in der Früh am Flughafen angekommen. Torkelnd laufen wir rum und suchen Kaffee, nur um es gleich wieder aufzugeben, weil das Boarding früher startet als erwartet. Im Flieger sitzen wir dann wieder nur rum, um dann erst mit einer dreiviertel Stunde Verspätung endlich zu starten.

    Aber juhuu, nach knapp 3 Stunden kommen wir endlich auf der Götterinsel an, nur um schon wieder anzustehen 😵‍💫. Health Check per Handy ausfüllen - ok, das war noch easy. Aber mit unseren Pässen kommen wir bei den elektronischen Immigration-Stationen nicht durch. Heisst: anstehen beim Zollofficer - nur um gleich wieder abgewiesen zu werden (eVisa not valid!). Was! Warum? Alles doch schon extra online von zuhause aus gemacht.

    Nochmal zurück zu den Zahlstationen und neue Visa gelöst - wie nervig, aber naja, wir üben uns in wusa 🧘‍♀️. Mittlerweile ist die Schlange vor der Immigration ellenlang angewachsen. Wir schummeln uns nach vor und schaffen es endlich raus zur Ankunft, wo schon unser Fahrer auf uns wartet. Jeah, es kann losgehen! Aber nein: warten müssen wir erneut, und zwar auf zwei andere Touris, die auch ins Alam Batu wollen. Es heisst sie waren auf dem gleichen Flug. Denkste, Fehlinformation: sie sind auf einem Flug später und wir sitzen fast 2 Stunden vor dem Flughafen rum und werden 37-mal von den dort warteten Taxifahrer angequatscht, die uns chauffieren wollen. Endlich werden wir von unserem Fahrer erlöst und können los, nur um dann wieder 3 Stunden im Shuttle vom Flughafen ins Resort zu sitzen😝. Holper holper und immer die gleich scheinende Landschaft - jetzt kippt es auch bei mir und mir fallen die Augen zu. See you in Alam Batu zu Kaffee und Kuchen!
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  • Alam Batu, Bali

    18 марта 2025 г., Индонезия ⋅ 🌧 27 °C

    Seit 3 Tagen sind wir nun im Alam Batu Resort auf Bali 🥰. Verändert hat sich seit unserem letzten Aufenthalt im 2016 nicht viel! Immer noch sieht es paradiesisch aus, die Mitarbeitenden sind immer noch freundlich und zuvorkommend und alles ist gut organisiert und gut gewartet. Wir sind happy. Abgesehen davon, dass Michi kränkelt 🤧 - so doof! Wir schlafen den ersten Tag aus (Frühstück gibts zum Glück bis 11 Uhr) und nehmen den Tag easy. Auch für mich willkommen, da ich auch merke, dass ich von der Reise müüde bin.

    Am Tag danach versuchen wir am Nachmittag unseren ersten Tauchgang - funktioniert grundsätzlich sehr gut 🤿. Aber Michi ist am Abend kaputt und so beschliessen wir auch am Tag danach auszuschlafen und machen erneut nur einen Tauchgang am Nachmittag. Unter Wasser ist es für ihn ok, über Wasser ko 🫥. Somit mache ich am Tag drei einen Tauchgang alleine und wir lassen den Tag mit einer Massage 💆‍♀️ (ahh, heavenly) ausklingen. Zum Glück kann man auch sonst gut relaxen im Alam Batu! Aber klar, wenn man Tauchferien machen will, dann will man auch tauchen - somit hoffen wir auf morgen.
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  • Auszeit im Reisfeld

    19 марта 2025 г., Индонезия ⋅ 🌧 26 °C

    Nachdem Michis Erkältung nicht scheint besser zu werden (auch nicht nach mehrmaligem Wasserdampf-Inhalieren (bei 30 Grad 😵‍💫)), haben wir uns kurzfristig entschlossen unseren geplanten Ubud-Aufenthalt vorzuverlegen. Tagsüber und ohne Tauchen geht es bei ihm einigermassen - Tauchen aber strengt zu sehr an (1 Stunde Spass und dann 23 Stunden leiden ist es einfach nicht wert).

    Wir hatten schon vor Abreise eine One-Room Villa mit privatem Pool in einem Resort in der Nähe von Ubud vorreserviert - zum Glück ist diese auch schon zwei Tage vorher verfügbar. Geplant hatten wir eigentlich auch, dass wir die etwa 3-stündige Reise mit einem Roller 🛵 selbst bewältigen. Aber in Anbetracht dessen, dass Michi nicht fit ist und dieses Mal die Regenzeit doch mehr Regen als sonst bereithält, entschliessen wir uns für ein Shuttle per Auto.

    Kurz vor Mittag reisen wir im Alam Batu ab und wir sind noch nicht mal an der Hauptstrasse, als es schon schüttet 🌧️ - immerhin da haben wir Glück (also Glück im Auto zu sitzen und nicht waschelnass auf eine Scooter). So kommen wir immerhin trockenen Fusses nach 3-stündiger holterdipolter-überhohlmanöver-rauf-runter-dichter-Nebel-Fahrt im „The Sun of Granary Resort“ in Tegallalang (ca. 20 Minuten von Ubud entfernt) an. Wir werden sehr sehr freundlich begrüsst (im Laufe des Aufenthalts geht uns diese Freundlichkeit zwar immer mehr auf den Keks 😝 - aber jetzt bei Ankunft geniessen wir diese Aufmerksamkeit). Das fröhliche Willkommen der beiden Balinesinen von der Rezeption ist gerade ein Aufsteller nach der langen Fahrt. Noch nicht mal über die Schwelle des Hotels, muss ich schon dreimal auf den Holzgong hauen („now you are a member“ - ahha, will ich das?). Die Reiszeremonie (sie picken uns Reis aufs Hirn) mit Grünem-Gift-Welcome-Drink dürfen wir dann aber doch sitzend über uns entgehen lassen. Willkommen im Reisfeld, willkommen in Balis Nebelwald.
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  • Andere Länder…

    20 марта 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 30 °C

    Seit gestern sind wir in Tegallalang - etwa 15 Minuten Mopedfahrt von Ubud und mitten im Reisfeld. Tegallalang selbst scheint eigentlich nur aus einer laaaangen Strasse mit tausenden Läden für Alles zu bestehen. Hier findet man von Handwerkszeug wie Schränke, Körbe, Steinfiguren, Keramik über Souveniers wie Holzfiguren, Glasskulpturen und Gigsigagsi bis hin zu Lebensmittel, Elektrowaren und Kleidern alles was es für das Leben braucht und nicht braucht.

    Wir sind im The Sun of Granary Resort - ein mittelgrosses Hotel mit etwa 25 Zimmern - und haben uns hier eine private Villa mit eigenem Pool gemietet (Privatssphäre pur, wenn man nicht um 7 Uhr von der Rezeption angerufen wird, die nachfrägt, ob man wirklich Frühstücken will, obwohl man gestern schon gesagt hat, ja wir kommen und ja wir wissen, dass es bis 11 Uhr geht und nein wir wollen heute noch nichts vorbestellen, ist ja sowieso ala carte 😵‍💫). Ein bisschen geht uns die ständige Bevormundung und das Nachfragen nach unseren Plänen und ob wir nicht dieses (Wellness-Behandlung) oder jenes (Tisch für den Abend) buchen wollen auf den Keks (wir sind doch mündige Menschen, meist zumindest). Drum flüchten wir und mieten einen Roller, damit wir selbstständig (nein, wir wollen kein Shuttle mieten) nach Ubud können. Die Rezeptionistin zeigt uns sogar ein Moped-Modell mit grossem Motor, da sollten wir kein Problem haben zu zweit den Hügel (wir sind auf den Tegallalang Hills) rauf und runter zu kommen. Eine Stunde benötigen sie, um das Moped parat zu machen. Was sie gemacht haben, ist uns schleierhaft: es ist der das gleiche abgerotzte Teil, das sie uns gezeigt hat (wir dachten das ist nur das Vorführmodell 😁), genauso dreckig und dann auch noch fast ohne Benzin. Naja, andere Länder andere Sitten, dafür kostet er uns nur 15 Franken pro 24 Stunden. Schaun wir mal wie weit wir kommen und wir düsen los: rein in den Verkehr und rein in das Chaos von Ubud.
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  • Ubud - eine Hass-Liebe

    20 марта 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 31 °C

    Ubud City - man liebt, oder man hasst sie, oder beides. Wenn man es genau nimmt, ist die Stadt im zentralen Bali nichts Schönes. Viel zu viel Touristen, zu viele Läden, zu viel Verkehr und es stinkt (nach einem Mix aus Abgasen, abgestandener Luft und Abfällen) und dennoch zieht es uns schon zum zweiten Mal hierher. Wie gesagt, es ist etwas zwischen Hass und Faszination und irgendwie „muss man das gesehen haben“.Читать далее

  • The Sun of Granary Resort

    20 марта 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 30 °C

    Abgesehen vom viiiel zu frühen Weckruf am ersten Morgen („sorriie tuuu distööörb juuuu Miss Sonschaaaa“) ist unser Resort einfach der Hammer! 🥰 Mitten im Reisfeld, ausserhalb des Trubels von Tegallalang und Ubud und mit vielen Annehmlichkeiten, die wir gar nicht alle nutzen können/wollen (der Spa zum Beispiel oder der Gemeinschafts-Pool mit DJ - wir haben ja einen eigenen).

    Unsere Villa ist wieder ein kleines Juwel 🥰 mitten im sonst eher müll-dominierten Bild Balis (schade, schaffe sie es immer noch nicht eine funktionierende Abfallwirtschaft inklusive Sensibilisierung der Menschen hinzubekommen). Ein grosses Zimmer mit sehr bequemen Bett (geschlafen hab ich bisher immer sehr gut), mit mehrseitigem Blick auf den Innenhof mit vielen Pflanzen und dem Pool (das wäre doch eine tolle Einrichtung für unsere neue Terrasse 😍). Der Regen hat auch etwas Gutes: aktuell ist alles sehr sehr grün. Das Bad ist auch wie an vielen anderen Orten halb im Freien (wie haben sie echt die riesige steinige Badewanne dort reingebracht?). Da verwundert es nicht, wenn man morgens zum Beispiel einen Frosch 🐸 auf dem Klodeckel findet 😁. Allgemein hatten wir hier in unserem Refugium Besuch von vielen lustigen „Nachbarn“: Die Fledermaus, die am Abend ihre Runden über den Pool zieht, hat die meisten Mücken schon verspeist, bevor sie an meine Haut kommen, die kleine Gelbbauch-Echse nascht genüsslich an unseren verschmähten Papayas und das Bananenhörnchen schaut, ob es nicht doch noch ein paar Nüsschen von unserem Apero gibt. Ansonsten haben wir grosse Schmetterlinge in allen Farben, einen Frosch, der immer wieder mal ein Bad in unserem Pool nimmt, rasende Schnecken, die an den Pflanzen rauf und runter huschen und am Abend hunderte Glühwürmchen, die wir im Reisfeld beobachten können. Also tierscheu sollte man hier nicht sein ☺️.

    Das Wetter ist leider nicht ganz so heiss, dass wir den Pool vollends geniessen könnten und auch am Abend ist es doch etwas kälter hier auf dem Berg (380 müM) als an der Westküste (Michi überlegt sich sogar einen Hoodie zu kaufen 🥴), aber auch trotz des Regens können wir viel draussen sein (Frühstück am Morgen in die Villa, Apero in der Bar, Abendessen (mit Musikbegleitung oder balinesischem Tanz) im Restaurant.

    Ja, mit dem vielen Regen haben wir irgendwie nicht gerechnet 🙂‍↔️. Es ist zwar dafür nicht ganz so schwül wie vor 8 Jahren und wir können mehr machen, aber ein bisschen fehlt mir das schwitzige Sommerfeeling. Aber alles in Allem haben wir immer Glück: wenn wir etwas unternehmen ist es regenfrei, oder zumindest nur so, dass die paar Tropfen gleich wieder verdampfen. So wird auch Ubud und alles drumrum ein Erlebnis, das viel zu schnell vorbei geht! Und schwupps sitzen wir schon wieder im Shuttle des Alam Batu und fahren bergauf bergab holderdipolter Schlaglöcher-wie-am-Stoanariegl Richtung Westküste.
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  • Ubud - Monkey Forest 🐵

    21 марта 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 29 °C

    Das Sacred Monkey Forest Sanctuary (besser bekannt als Ubud Monkey Forest) ist ein Naturschutzgebiet und ein Tempelkomplex direkt in Ubud. Das Heiligtum ist die Heimat von über 1260 Langschwanzmakaken 🐒, die von den Balinesen als heilig angesehen werden und hier frei herumlaufen.

    Wir waren hier auch schon im 2016, konnten uns aber irgendwie nicht mehr an alles erinnern. Waren wir damals so verpeilt? Aber nö, auf Nachfragen erfahren wir, dass das Gebäude, in dem nun Eintritt verlangt wird und auch der grosse Parkplatz für Autos wie Motos, wurde erst 2017 errichtet. Noch nicht ganz deppert wir 😄
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  • Tauchen

    23 марта 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 29 °C

    Das Wetter wird leider auch heute nicht besser (und Michis Erkältung auch nicht ☹️), trotzdem entschliessen wir uns einen Tauchgang mitzumachen. Es windet stark als wir aufs Boot gehen, die Wellen peitschen hoch 🌊 und wir müssen schauen, dass wir mit dem Flow der Wellen gehen, um nicht schon vor dem Tauchgang abzusaufen.

    Zum Glück müssen wir die Flaschen nicht selbst aufs Boot bringen (aber leid tun mir die Tauchguides ja schon - so dünn die Kerlchen und so schleppig unser Zeug). Einmal auf dem Boot heisst es „Land fixieren“, um nicht gleich vom Geschaukle seekrank 😵‍💫 zu werden.

    Das Anziehen der Ausrüstung auf dem Boot ist eine Herausforderung (man will ja nicht zu früh reinplumsen), ebenso wenn man mal im Wasser ist das parat machen, bis es endlich per Handzeichen „abtauchen“ heisst. Die Sicht auf den ersten 7-9 Metern ist mau (sandig und trüb) bis wir dann auf etwa 11 Meter die Sandfläche erreichen, wo wir uns in der nächsten Stunde auf die Suche nach den Schönheiten der Unterwasserwelt 🐚 🐠🦐 machen.
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  • Liberty Wrack

    28 марта 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 28 °C

    Ein bisschen Geschichte: die Liberty ist ein 120 Meter langes Frachtschiff, das 1918 in New Jersey (USA) gebaut wurde und von der amerikanischen Armee während des Zweiten Weltkriegs für den Warentransport angefordert wurde. Dieses Schiff war damals mit zwei Kanonen bewaffnet: einem grossen Kaliber am Bug und einem kleinen Kaliber am Heck. Während seiner letzten Reise wurde das Schiff am 11. Juni 1942 von zwei Torpedos eines japanischen U-Bootes getroffen, als es die Lombok-Gerade überquerte. Dann versuchte die Besatzung, es nach Singaraja zu ziehen. Das Schiff nahm zu viel Wasser auf und landete am Strand von Tulamben, wo seine Fracht entladen werden konnte. Die Liberty blieb von 1942 bis 1963 am Strand liegen, bis das Wrack aufgrund des Erdbebens, das den Ausbruch des Mount Agung auslöste, nur 40 Meter vom Strand entfernt in Richtung Meer rutschte.Читать далее

  • Ogoh-Ogoh

    29 марта 2025 г., Индонезия

    Ogoh-Ogoh in drei Worten? Laut, sehr laut, zu laut!

    Ogoh-Ogoh ist etwas, das man nicht gesehen haben muss, aber es wäre schade, wenn man es verpasst 😄. Zumindest einmal im Leben, wenn man schon mal zufällig die Gelegenheit dazu hat, darf man sich das Spektakel antun. Man darf einfach vorher nicht wissen worauf man sich einlässt, sonst lässt man es wohl eher sein. Denn Ogoh-Ogoh ist sehr laut, es ist heiss, hat viele Leute, es riecht nach Feuerwerk, Schweiss und Dämonenkacke. Und man kann nicht einfach flüchten, einmal dort, wenn der Umzug angefangen hat, bleibt man bis zum Schluss, da eh alle Strassen verstopft sind.

    Aber mal von vorne. Was ist Ogoh-Ogoh und wie kamen wir dazu? Nun, als wir unsere Reise nach Bali gebucht haben, war uns nicht bewusst, dass unser Reisezeitraum in den höchsten Feiertag der Balinesen fällt - Nyepi. Nyepi ist der „stille Tag“ und wird einen Tag nach Ogoh-Ogoh zelebriert. Heute ist Nyepi und alles ist ruhig, meditativ, runtergefahren. Es gibt keinen Strom, man spricht leise, wer kann hat frei, sogar der Flughafen ist geschlossen. Es wird nicht gefeiert, man verbringt den Tag zuhause in Ruhe. Gefeiert wurde gestern genug, an besagtem Ogoh-Ogoh. Das ist der Tag vor Nyepi, an dem die Dämonen ausgetrieben werden. Und das nicht zu unauffällig. Schon seit Monaten wird von den verschiedenen Gruppen und Vereinen an ihren Dämonenskulpturen gebastelt. Wir haben diese schon auf unserer Reise nach Ubud gesehen, konnten uns aber keinen Reim drauf machen was das sein soll (Theater-Equipment?, Dekoration? Figuren für einen Tempel?). Nein! Es sind die sehr spekatkulären, kreativen, gefürchigen Figuren 👹 für den Umzug, der am Abend stattfindet.

    Und so kommt es, dass auch wir daran teilnehmen. Im Alam Batu wird ein Shuttle organisiert, der uns an den grössten Umzug der Umgebung bringt. Wann der anfängt? Uff, keine Ahnung, irgendwann am späten Nachmittag, oder früher oder später. Und so kommt es, dass wir schon mal eine Stunde (oder wars mehr?) vor der Kreuzung des erwarteten Geschehens rumstehen und warten, bis dann irgendwann (ich glaube es war 18 Uhr) der Umzug gestartet wird. Es ist noch hell, trotzdem ist die erste Gruppe schon voll motiviert. Ich bin in der ersten Reihe und fotografiere, als es plötzlich hinter mir lautstark aus dem Subwoofer auf dem Moped plärt (🔊hojooohhniiijooooowäääähhuiluidiou!!!!!! 😵‍💫 Oh, Schatzi, unser Lied 😄).

    Ehrlich gesagt ist es schwierig zu erklären was dann über drei Stunden (!) passiert ist. Kurzfassung: immer wieder ziehen neue Gruppen mit selbstgemachten Skulpturen auf einem Bambusgestell vor die Menge, machen eine Aufführung mit Tanz 👯‍♀️ und Gesang (oder auch nicht) und drehen sich dann mit dem ganzen Gestell im Kreis. So schnell, dass es den einen oder anderen Burschen überwürfelt und im blödsten Fall auch unter die Skulptur haut. Oder so, dass sich die Gliedmassen vom Dämon der Schwerkraft hingeben und durch die Luft fliegen. Beides nicht ganz ungefährlich, wenn man wie ich „im Auge des Orkans“ steht für das beste Bild. Denn entweder kommt man im Rausch des Dämonenkarusells selbst unter die Vorrichtung oder wird von einem herunterfallenden Dämonenkopf getroffen. Ist zwar nur Styropor und Watte, knallt aber sicher trotzdem.

    Nach drei Stunden hat das Spektakel ein Ende. Ich war überzeugt, dass es hundert Gruppen waren - schlussendlich beim Sichten der Bilder heute waren es ca. 20. Aber jede Gruppe besteht aus etwa 100 Personen und darunter auch nochmal Einzel-Dämonen-Träger-Gruppen. Da sind dann schon mal auch ein Grüppchen mit Kindern dabei, dann die Teenager und dann die Alten. Und jede Gruppe will sich natürlich so lang wie möglich präsentiere und ihre Kreativität zeigen. Als wir dann wieder ins Shuttle steigen und losfahren stehen wir erst Mal im Stau, der Umzug geht auch in den Strassen weiter (wie an der Luzerner Fasnacht - Umzug vorbei und alle Gruppen dudeln noch an ihren Plätzen weiter. Für eine Fahrt von 10 Minuten haben wir schlussendlich eine Stunde. Es gibt noch Abendessen, aber auch bald Feierabend - denn es war heiss und eindrucksvoll und laut. Ogoh-Ogoh eben!
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  • Tauchen Hausriff

    30 марта 2025 г., Индонезия ⋅ 🌧 25 °C
  • Nacht-Tauchgang

    30 марта 2025 г., Индонезия ⋅ 🌧 26 °C

    Eigentlich wollte ich gestern gar keinen Nacht-Tauchgang machen. Seit Mittag regnete es schon (mal stark, mal sehr stark) 🌧️, es hatte starke Wellen und nach den zwei vorherigen Tauchgängen war mir auch irgendwie kalt 🥶 und ich hatte schon das Gefühl als würden mir Schwimmhäute zwischen den Zehen wachsen. Durchwachsen war auch mein Gefühl als wir ins Wasser sind. Drei andere sind noch mit uns mitgekommen, die haben wir aber gleich abziehen lassen und nur auf uns zwei fokusiert.

    Lang reden will ich gar nicht. Kurzes Fazit: es hat sich soo sehr gelohnt! 🥰 Wir haben wieder tolle Sachen gesehen. Einiges, das man auch am Tag sehen würde, aber auch Vieles, das erst in der Nacht hervorkommt. Wie zum Beispiel die riesigen und diversen Seesterne und Seeigel, die Langusten und vielartigen Krebse. Seegurken, die sich wie lange Schläuche durchs Meer ziehen und zum Schluss sogar noch kleine Sepias.
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