• Spacy on Tour
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Zu Fuss in der CH unterwegs!

Über Tagestouren, Genusswanderungen, Skitouren u.a.m. Read more
  • Trip start
    September 21, 2024

    01 Genusswanderung im Alpstein

    Sep 21–24, 2024 in Switzerland ⋅ ☀️ 18 °C

    Distanz: 12,80 km
    Höhe: + 541 m / - 1136 m
    Marschzeit: 4 h

    Gestern habe ich mir einen grossen Wunsch erfüllt: ein Handpan! Und zwar in Rehetobel bei Dani Bernasconi, der Soma Sound Sculpture. So cool! Dani gab uns den Typ für die heutige Rundwanderung im Alpstein: Brülisau - Alp Sigel - Bogarten Lücke - Bollenwees - Brülisau.

    Heute Morgen gönnen wir uns die ersten Höhenmeter bequem mit der Gondelbahn von Brülisau hinauf zur Alp Sigel. Die Höhenwanderung zur Bogarten Lücke (1720 m) besticht mit faszinierenden Ausblicken in das umliegende Alpsteingebirge - Hoher Kasten, Ebenalp und Säntis. Das letzte Stück zur Bogarten Lücke geht "gäch obsi"! Von hier aus zweigt die alpine Route (blau-weiss markiert) zum Marwees ab. Irgendwie würde es mich reizen, aber nach meinem wanderfreien Sommer (Prostata-OP) fehlt mir die Fitness dazu. Daher nach kurzer Pause steil "nidsi" ins Tal zum Rheintaler Sämtis und dann wieder durch den Wald hinauf zur Bollenwees mit seinem faszinierenden Fählensee und der malerischen Bergkulisse. Hier sind wir wieder zurück in der "Zivilisation"! An diesem sonnigen Herbst-Weekend tollen sich viele Menschen rum! Mittagsrast mit "Pfüsi" und danach auf breiter Alpstrasse zurück nach Brülisau, vorbei am Sämtisersee und mit Einkehr im Bergrestaurant Plattenbödeli. Am Parkplatz der Gondelbahn staunen wir über die vielen Fahrzeuge!

    Mit Spacy ins 15 Minuten entfernte Appenzell (gut 5'500 Einwohner), Hauptort des Kantons Appenzell Innerroden. Wir "gässeln" durch den Ort mit seinen typischen Häusern. Abends ziehen wir dann ein paar Kilometer weiter zu einem Camping in Jakobsbad, preiswert (Fr. 30.00) und mit dem herzlichen Eigentümer Leo. Für morgen empfiehlt er uns eine kurze Wanderung hinauf auf die nahe Hundwilerhöhe, direkt vom Camping!
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  • 02 Jakobsbad - Hundwilerhöhe (Appenzell)

    September 22, 2024 in Switzerland ⋅ ☁️ 17 °C

    Distanz: 8 km
    Höhe: +460 m / - 460 m
    Marschzeit: 2 h 30 Min.

    Bevor wir heute Nachmittag via Oberengstringen und Littau wieder zurück nach Engelberg fahren, schnüren wir nochmals unsere Wanderschuhe für eine kurze Wanderung auf die Hundwilerhöhe (1305 m).

    Wir lassen Spacy auf dem Camping stehen und queren in Jakobsbad die Geleise der Appenzellerbahn, bevor der Weg zu steigen anfängt. Nach knapp 1,5 Std. erreichen wir das Bergrestaurant auf der Hundwilerhöhe. Bratwurst und Salat sind unser Lohn!😉 Eine tolle Rundsicht auf den Säntis und das Appenzellerland von hier aus! Zurück gehts dann wieder auf dem gleichen Weg zum Camping. Duschen und danach im nahen Urnäsch unsere Feriendestination Lärcheneggli besucht, Familienferien im Mai 2025 . Die sympathische Christine empfängt uns spontan beim steilen Anstieg zum Bauernhaus, wie auf einer Alp!

    Das verlängerte Weekend im Appenzellerland hat Spass gemacht. Wir kommen wieder!
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  • 03 Weissenstein und Bärenloch

    November 3, 2025 in Switzerland ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach dem Besuch bei Thabea in Langenthal übernachten wir mit Spacy auf dem Parkplatz auf der Passhöhe Balmberg 1078 m. Von hier aus starten wir unsere Rundwanderung auf dem Weissenstein, dem Hausberg von Solothurn. Der aufkommende Nebel treibt uns hinauf zum höchsten Gipfel, dem Röti 1395 m. Die 360°-Aussicht ist überwältigend. Weiter geht es auf bequemen Wanderwegen zum Kurhaus Weissenstein 1280 m. Nach dem Picknick aus dem Rucksack - notabene im Nebel - wärmen wir uns bei KuK im Kurhaus wieder auf. Wir entscheiden uns wegen dem Nebel für eine verkürzte Variante und wandern auf dem Jura-Höhenweg E4 zurück zu Spacy. Ein Powernap später fahren wir die steile Bergstrasse mit 25% Gefälle runter nach Welschenrohr und parken beim Friedhof. Wir wollen der Karsthöhle Bärenloch einen Besuch abstatten. Thabea hat uns diesen Tipp gegeben. Der letzte Teil des Felspfades ist steil und führt über ausgesetzte Passagen. Dafür sind wir dann in der Höhle zum zweiten Mal überwältigt heute. Eine Wucht ... und die Aussicht! Auf dem Weg wieder runter nach Welschenrohr verschwindet auf der einen Seite die Sonne hinter den Hügeln und der Mond steht gegenüber am Horizont. Ein weiterer Wow-Moment! Für die Nacht fahren wir dann zurück nach Langenthal und übernachten auf einem Waldparkplatz.

    Übrigens: Der Name Welschenrohr hat nichts mit den Welschen zu tun, wie die französischsprechenden Schweizer in der Romandie genannt werden! Gemäss ChatGpt soll die Bedeutung des Wortes Welschen aus dem Mittelhochdeutschen stammen und Wald, Waldgebiet bedeuten. Und tatsächlich! Auch heute noch hat es viel Wald rund um Welschenrohr.
    Offenbar gibt es auch weitere Deutungen. So benutzten germanische Stämme das Wort Welschen, um romanisch sprechende oder keltische Völker zu bezeichnen, also Leute, die nicht germanisch sprachen. So hat sich das offenbar auch in der Schweiz entwickelt.
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  • 04 Locarno - Madonna del Sasso - Tenero

    November 17, 2025 in Switzerland ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Berge um Locarno (200 m) sind heute Morgen nebelverhangen und wir gehen den Tag gemütlich an. Nach Kaffee und Gipfeli - für notabene keine 8 Franken! - wandern wir hinauf zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso (370 m). Die Mittagsrast oberhalb des Kirchen- und Klosterkomplexes geniessen wir mit fantastischer Aussicht. Weiter geht es auf dem sehr schönen Höhenweg Sentiero Collina Alta auf ungefähr 600 Hm via Monti della Trinità nach Contra und dann wieder runter zum Lago Maggiore in Tenero. Hier kommen Erinnerungen an frühere Basketballlager hoch!😊 Der Bus bringt uns gegen Abend wieder nach Locarno zurück, wo ich dann auf dem Standplatz ein schmackhaftes Risotto koche.Read more

  • 05 Denti della Vecchia ob Lugano

    November 18, 2025 in Switzerland ⋅ ☁️ 4 °C

    Distanz: 17.2 km
    Höhe: +/- 1132 m
    Reine Marschzeit: 5 h 45 Min.

    Heute steht eine colle Wanderung an: die Gratwanderung über die Denti della Vecchia oder die "Luganeser Dolomiten", wie sie auch genannt werden. Doch zuerst zieht sich der Transfer von Locarno nach Sonvico oberhalb Lugano staubedingt in die Länge, so dass wir erst nach 10 Uhr starten können. Dafür gibt es noch in der Osteria einen Kaffee für Fr. 2.30, und erst noch in ausgezeichneter Qualität!🤩

    Von Sonvico 601 m führt der Weg zum Nachbardorf Villa Luganese. Durch abwechslungsreiche Wälder und auf angenehmen, blätterbedeckten Wegen gelangen wir dann zur Alpe Bolla 1138 m, wo wir an einem idyllischen Platz Mittagspause machen. Von hier führt der Bergpfad in einem stetigen Auf und Ab dem Grat entlang über die Denti della Vecchia 1479 m. Im Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz legen wir noch eine ungewollte Zusatzschlaufe von 20 Minuten ein. Tja.! 😉 Tolle Aussichten und teils skurille Felsgebilde säumen den Weg zur Capanna Pairolo 1344 m. Natürlich ist die Berghütte bereits im Winterschlaf! Trotzdem, Kaffee und Zobig aus dem Rucksack muss sein, obwohl es trotz Sonnenschein ziemlich kalt ist hier oben. Der Abstieg via Ciovásc geht zügig und problemlos vonstatten. Wow - die Abendsonne lässt die Denti della Vecchia brennen. Um 17 Uhr sind wir wieder zurück in Sonvico und erfreuen uns am Abendglühen über Lugano. Cool! Zum Abschluss dieses lässigen Wandertages lassen wir uns in der Osteria Grotto della Amici in Villa Luganese mit typischer Tessiner Polenta verwöhnen, mmhh!
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  • 06 Kultur und Monte Bigorio

    November 20, 2025 in Switzerland ⋅ ⛅ 5 °C

    Gestern Mittwoch war es bedeckt und neblig. Zeit für einen Kulturtag!
    Am Vormittag besuchten wir das Museo d'arte della Svizzera Italiana MASI in Lugano mit einer beeindruckenden Sonderausstellung über Richard Paul Lohse. Die konsequente mathematisch-geometrische Herangehensweise des Schweizer Künstlers und die expressiven Farben beeindruckten. Wow!

    Am Abend dann noch ein absoluter Höhepunkt! Wir ergattern im Lugano Arte e Cultura LAC zwei Tickets für die São Paulo Dance Company, eine der bedeutendsten Tanzkompanien der Welt. Die mitreissende Show bündelte Virtuosität des zeitgenössischen Tanzes und die Energie Brasiliens! Eine Wucht! Nach der Vorstellung fuhren wir zum Schlafen aus Lugano raus nordwärts auf einen Wanderparkplatz 840 m oberhalb Tesserete.

    Die Sonne begrüsst uns heute Donnerstag. Spontan unternehmen wir eine kurze Wanderung auf den Monte Bigorio 1189 m. Einfach traumhaft die Rundumsicht von hier oben! Trotz Sonnenschein ist es kalt und nach kurzer Pause gehts wieder zurück zu Spacy. Pasta/Pesto und ein Powernap später fahren wir Richtung Norden und freuen uns auf die Enkelkinder ... und den Schnee! Das war ein lässiger Kurztrip ins Tessin!
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  • 07 Vom Bedrettotal nach Italien ...

    January 29 in Switzerland ⋅ ⛅ -3 °C

    Ich habe mich für eine 2-tägige Skitour "Best place" bei Bergpunkt angemeldet. Viel Schnee und Sonnenschein ist diesmal ""ennet" des Gotthards zu finden. Mit dem 6 Uhr-Zug fahre ich via Luzern nach Airolo ins Tessin und mit dem Postauto ins Bedrettotal nach All'Acqua 1614 m. Dort treffe ich mich mit unserem Bergführer Tobias und zwei weiteren Gästen. Vier Teilnehmende haben krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt! Wir starten um 10 Uhr von All'Acqua, passieren die Absperrung der Nufenenpassstrasse und steigen linksseitig hoch durch luftige Lärchenwälder und tiefverschneite Hänge zu einem Vorgipfel auf 2454 m. Trotz Sonnenschein ist es kalt und schon nach kurzer Zeit durchpflügen wir Richtung Passo San Giacomo 2301 m unberührte Hänge, um dann nach einem Gegenanstieg die Grenze Schweiz-Italien zu erreichen. Von hier aus erahnen wir bereits unser Tagesziel am Ende des Stausees Toggia. Doch sollte es sich noch etwas dahinziehen, verbunden mit mehrmaligem an- und abfellen! Was jedoch bei diesen traumhaften Bedingungen kein Problem war! Nach 7 h, 11.5 km und gut 1000 Höhenmeter erreichen wir das Rifugio Maria Luisa 2160 m. Das Rifugio entpuppt sich als herzige Berghütte mit wenigen Gästen und typisch italienischem Flair!
    Wahrlich eine Genusstour heute!

    Übrigens: Bergführer Tobias war mit seiner Familie knapp 3 Jahre lang in Bolivien in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. An den Info-Veranstaltungen von Interteam haben wir seinerzeit einen Film über den Einsatz seiner Frau Florence gezeigt! Wir schmunzeln beide über diesen gemeinsamen Bezug. Und ein anderer Teilnehmer kennt dazu noch die Frau des ehemaligen Geschäftsführers. Die Welt ist klein!
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  • 08 ... und wieder zurück!

    January 30 in Italy ⋅ ☁️ -5 °C

    Heute gehts vom Rifugio Maria Luisa 2160 m wieder zurück ins Bedrettotal nach All'Acqua. Das Wetter ist zu Beginn des Tages eine Wundertüte! Letztlich setzt sich blauer Himmel und Sonnenschein durch! Aufgrund der erheblichen Lawinengefahr 3/3+ sind wir auch heute defensiv unterwegs. Unser Bergführer Tobias meidet auf alternativer Route zurück zum Passo San Giacomo 2301 m die steilen Hänge. So zählen sich heute weniger Höhenmeter, nämlich deren 500. Trotzdem findet er geeignete Abfahrten für ein paar rassige Schwünge im Pulverschnee. Die Route zurück durch den Lärchenwald zum Ausgangspunkt unserer Tour ist nicht ohne ... und früher als erwartet sind wir wieder im Tal in All'Acqua. Die Wartezeit auf den Postbus überbrücken wir mit Minestrone und einem kräftigen Espresso! Danach gehts via Airolo und Luzern wieder zurück nach Engelberg. Der Abstecher in den Süden hat sich gelohnt: Schnee und Sonne ... und ein abtauchen in alte Interteam-Zeiten! Cool...Read more

  • 09 Ein geschenkter Tag!

    April 9 in Switzerland ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser Spacy bekommt vorne neue Federbeine montiert. Damit sollte das Luftfahrwerk wieder einwandfrei funktionieren. Dazu muss ich Spacy um 8.00 Uhr einen Tag lang in der spezialisierten Garage von Patrick Finger in Seftigen (bei Thun) abgeben.

    Tja, irgendwie ist das wie ein geschenkter Tag für mich. Zurück nach Engelberg lohnt sich nicht, also die Wanderschuhe montiert und zu Fuss die Umgebung erkundet. Auf Outdooractive bin ich auf eine 4-Seen-Wanderung von Seftigen nach Amsoldingen gestossen. Von dort plane ich die Tour entlang des Thunersees in die Thuner Altstadt zu erweitern. Mal schaun, was der Tag so alles bringen wird!😉

    Die Bedingungen für eine Genusswanderung von Seftigen nach Thun entlang der Bergkette Gantrisch (da kommen Lagererinnerungen von früher hoch) bis Stockhorn, mit Ausblicken auf den Niesen und die Berner-Trilogie Eiger, Mönch und Jungfrau sind heute perfekt. Kaffee und Gipfeli in Seftigen zum Start müssen sein. Dann führt die Wanderung über meist angenehme Pfade und Naturstrassen (wenig Asphalt) in einem sanften Auf und Ab, vorbei an den vier kleinen Seen (siehe Fotos), bis Amsoldingen. Leider waren nur der Dittlig- und Übeschisee gut zugänglich. In Amsoldingen bin ich von der reformierten Kirche aus dem Hochmittelalter begeistert. Die Schlichtheit der Sakralräume lädt zum Sinnieren ein! Um halb Zwei mache ich dann Mittagspause im Roadhouse Route 66 in Gwatt. Das Essen, na ja! Von da ist es noch ein Katzensprung zum Thunersees. Durch teilweise sehr schöne Parkanlagen wie den Bonstettenpark führt mich der Weg am Ufer entlang zum Bahnhof in Thun. Und klar, ein erfrischendes Bad darf bei diesem Wetter nicht fehlen!😉 Mit dem Zug gehts dann nach Seftigen zurück, wo ich gegen Sechs Uhr Spacy wieder in Empfang nehmen kann. Trotz je zwei Stunden Autofahrt morgens und abends, notabene durch eine sehr schöne Gegend, habe ich die 25 km zu Fuss dazwischen sehr genossen.

    Und dies noch. Der FC Thun wird am 17. Mai höchstwahrscheinlich das erste Mal in seiner Vereinsgeschichte Schweizermeister im Fussball werden. Das ist eine dicke Überraschung. Herzliche Gratulation!🍾
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  • 10 Die Schlucht in der Stadt

    May 25 in Switzerland ⋅ ⛅ 31 °C

    Der heutige Pfingstmontag fühlt sich wie ein richtiger Sommertag an - blauer Himmel und Temperaturen über 30 Grad! Schon mal zu Besuch bei Thabea am Bielersee, entscheiden wir uns für eine kurze Wanderung durch die Taubenlochschlucht in Biel. Die Taubenlochschlucht soll direkt vom Stadtrand begehbar sein - als einzige in Europa! So gelesen auf der offiziellen Website, wo sich hilfreiche Informationen finden lassen: https://taubenloch.ch/

    Wir waren nicht die einzigen unterwegs, was wir auch nicht erwartet haben ... dafür war das Ambiente in der Schlucht angenehm kühl! Beim Einstieg in die Taubenlochschlucht im urbanen Biel-Bözingen deutet noch nichts auf die wildromantische Schlucht hin. Einmal den kurzen Tunnel durchschritten wähnen wir uns in einer anderen Welt. Sooo cool! Der knapp 3 km lange Spaziergang entlang der Schüss nach Frinvillier im Berner Jura gefällt uns sehr. Der Wasserlauf hat im Jurakalk steile Felswände und skurile Gesteinsformationen gegraben. Zurück geht's auf dem gleichen Weg.. Wieder in Biel zieht es uns an den See, um uns abzukühlen. Gegen Abend besuchen wir meine betagte Tante Ruth in der nahen Altersresidenz.
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  • 11 Rundwanderung am Mont Sujet

    August 26 in Switzerland ⋅ ☁️ 20 °C

    Auf dem Weg zu Thabea übernachten wir oberhalb des Bielersees in Les Prés-d'Orvin 1009 m. Der Mond grüsst bei unserer Ankunft um 23.00 Uhr schon fast in voller Grösse ... und wir sind alleine auf dem grossen Ausflugs-Parkplatz. Am Morgen werden wir dann von einer Gruppe velofahrender "Silberzwiebeli" bei ihren Vorbereitungen geweckt!😉

    Wir starten bei Sonnenschein zu unserer Wanderung auf und um den Mont Sujet 1382 m. Immer wieder im Blick dabei: auf der Südseite den Bieler-, Neuenburger- und Murtensee ... und nordseitig den Hügelzug des Chasserals mit seinem prägnanten Fernsehturm. Wir geniessen am Vormittag das moderate Wanderklima und die liebliche Hügellandschaft. Bei der Skiliftanlage oberhalb unseres Ausgangsortes stelle ich mir schon die Frage bezüglich Sinnhaftigkeit der Infrastruktur. Die Klimaerwärmung lässt grüssen! Gegen Ende der 6-stündigen Wanderung (15.5 km, 650 Hm, 4 1/4 reine Wanderzeit) heizt uns die Sonne dann tüchtig ein. Die Dusche mit unserer Heckbrause am Spacy ist eine erfrischende Wohltat!😊 Den Abend lassen wir dann gemütlich mit Thabea am Bielersee ausklingen.
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  • 12 "Zmitzt" im See ...

    August 28 in Switzerland ⋅ ☁️ 29 °C

    Von Vinelz am Bielersee zum Neuenburgersee ist es ein "Katzensprung"! Wir besuchen das Natur- und Vogelschutzgebiet La Sauge. Dem Broyekanal entlang spazieren wir auf einer begehbaren Mole bis weit in den Neuenburgersee hinaus. Wir befinden uns gefühlt mitten im See, cool! Das Feuchtgebiet ist ein Paradies für Vögel. Langsam gleitet die Attila durch den Broyekanal in den See, seines Zeichens einziges Kreuzfahrtschiff der Schweiz. Es befährt die durch Kanäle verbundenen Neuenburger-, Bieler- und Murtensee. Wieder was gelernt! Am Vormittag hat es heftig geregnet und gestürmt, doch jetzt ist es trocken und zwischendurch "gügslet" sogar die Sonne. Die Stimmung wird immer mystischer mit launischem Wolkenspiel. Wieder zurück bei Spacy fallen dann die ersten Regentropfen. Das war eine Punktlandung! Gegen Abend verabschieden wir uns von Thabea und fahren eine gute Stunde zum Naturpark Gantrisch. Kurz unterhalb der Gurnigel-Passhöhe auf 1528 m parken wir Spacy für die Nacht auf einem Wander-Parkplatz. Es regnet ... und kaum zu glauben, eine Stunde später scheint bereits wieder die Sonne und sorgt für eine atmosphärische Abendstimmung.
    Morgen wollen wir auf den Gantrisch wandern. Das ist ein Bubentraum von mir ... und eine andere Geschichte!😉
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  • 13 Ein Bubentraum: Auf den Gantrisch!

    August 29 in Switzerland ⋅ 🌧 14 °C

    Der frühe Vogel fängt den Wurm! Und wir lassen uns früh morgens von der aufgehenden Sonne bezaubern.

    Um Viertel vor Acht starten wir bei herrlichem Wanderwetter Richtung Alp Nünene und den Leiterepass 1905 m. Es ist ruhig und wir sind praktisch alleine unterwegs. Von hier queren wir die Südflanke des Gantrisch, um dann nach zwei Stunden via Kamm und mit kleineren Kraxeleien den Gipfel auf 2176 m Höhe zu erreichen. Während einem reichhaltigen Znüni staunen wir über die eindrückliche Rundsicht, wow! Bergab geht es dann via Morgetepass 1958 m und dem Gantrischseeli ... und nach gut fünf Stunden sind wir wieder zurück bei Spacy. Das war eine coole Wanderung: 11.1 km, gut 750 Hm und 4 h reine Wanderzeit. Auf dem Rückweg sind uns zunehmend Wanderer entgegengekommen. Gut waren wir so früh unterwegs! Kaffee und Dessert runden den Bergtag am Gantrisch ab. Auf der Rückreise nach Engelberg, kurz nach der Gurnigel Passhöhe, fahren wir beim Gurnigel Bad vorbei. Und ja, da war doch noch was!?

    Ein Bubentraum wird wahr!
    Ich war 8 oder 9 Jahre alt, als ich im nahen Gurnigel Bad in meinem ersten Jungwachtlager war (dazumal drei Wochen lang!). Die älteren Jungs durften eine Wanderung auf den prächtigen Gantrisch unternehmen. Wir kleineren Buben nicht ... was ich heute jedoch verstehen kann! 😉 Gut 56 Jahre später geht mein Bubentraum nun heute in Erfüllung! Alles hat seine Zeit ...
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  • 14 Stipvisite in Curaglia

    September 4 in Switzerland ⋅ ☁️ 24 °C

    Donnerstagabend sind wir nach dem Hüten unserer Enkelkinder in Oberengstringen mit Spacy nach Curaglia im Kanton Graubünden gefahren. Wir übernachten auf dem idyllischen Stellplatz "Plaun da Punt" unterhalb des Dorfes, das an der Lukmanierpassstrasse liegt. Der Sternenhimmel - ohne Lichtemissionen - ist magisch!

    Am Freitag Morgen früh sind wir bei Nina und Peter in ihrem alten Bündnerhaus zum Zmorge eingeladen. Kurz nach halb Neun lassen wir uns bei herrlichem Wetter von den Ortskundigen auf eine Wanderung entführen! Wir steigen vom Dorf Curaglia 1332 m auf schattigen Bergwegen steil aufwärts und ergötzen uns an den tollen Ausblicken in alle Richtungen. Beim Pkt. 2114 m entscheiden wir uns gegen die anstrengende Kammwanderung und steigen den Hang querend mit Blick auf den Piz Medels und seinen schwindenden Gletscher stetig zur Stavels Veders 1965 m ab, wo wir uns eine längere Pause gönnen. Der Rückweg führt zuerst auf dem Hüttenweg der Medelser SAC-Hütte talwärts, bevor wir dann noch eine Zusatzschlaufe über das Val Muraun einbauen. Zurück in Curaglia runden ein gemütlicher Apèro und ein feines Znacht den tollen Wandertag in der eindrücklichen Landschaft und mit interessanten Gesprächen ab.

    Distanz: 14.1 km
    Höhe: 995 m
    Reine Marschzeit: gute 5 h

    Bevor wir heute Samstag wieder Richtung Zentralschweiz aufbrechen, erkunden wir auf einem Spaziergang die hölzerne Hängebrücke im gegenüber liegenden Weiler Mutschnengia und in Curaglia das kleine und feine Museum "La Vitrina". Ein sehr gelungenes Beispiel eines lokalen Museums mit Einblicken in die Kulturgeschichte des Val Medels.
    Problemlos fahren wir dann trotz angekündigtem Veloevent "Alpenbrevet" (3250 Teilnehmende) über den Oberalppass und Andermatt nach Luzern, zur Geburtstagsfeier unserer ältesten EnkELIN! 😊
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