• Perak Tong: Unser Besuch im Höhlentempel

    June 29 in Malaysia ⋅ 🌧 26 °C

    Der Perak Tong ist ein buddhistischer Höhlentempel in einem Kalksteinfelsen bei Ipoh. Die Anlage wurde ab 1926 von den chinesischen Einwanderern Chong Sen Yee und seiner Frau Choong Chan Yoke aufgebaut, die mehr als 50 Jahre in ihre Entwicklung investierten. Der Tempel verbindet buddhistische Religion mit Elementen der chinesischen Kultur. In der natürlichen Höhle befinden sich mehr als 40 Buddha-Statuen, Schreine und farbenfrohe Wandmalereien. Besonders beeindruckend ist die etwa 12,8 Meter hohe sitzende Buddha-Statue. Auch die orangefarbenen und safranfarbenen Töne fallen sofort auf. Orange steht im Buddhismus unter anderem für Einfachheit, Reinheit und die spirituelle Lebensweise von Mönchen. Die Orangen, die wir als Opfergaben gesehen haben, stehen in der chinesischen Kultur unter anderem für Glück und Wohlstand.

    Wir waren direkt zur Öffnung dort und konnten uns zunächst ganz in Ruhe umsehen und Fotos machen. Dabei bekamen wir auch einen Eindruck davon, dass der Tempel nicht nur eine Sehenswürdigkeit ist, sondern bis heute aktiv genutzt wird. Mit einem riesigen Gong wurde zum Gebet gerufen und nach und nach kamen immer mehr Menschen in die Höhle.

    Unser eigentliches Ziel waren die 358 Stufen, die hinter dem Hauptaltar durch die Höhle nach oben führen. Von dort geht es weiter in Richtung Kalksteinfelsen, wo sich ein Aussichtspunkt mit Blick über Ipoh und die umliegenden Berge befindet. Der Aufstieg sollte gegen 9 Uhr geöffnet werden und auch einige andere Besucher warteten bereits darauf.

    Gegen 9:30 Uhr war der Aufstieg noch immer geschlossen und wir wollten langsam gehen. Genau dann fiel plötzlich ein Lichtstrahl durch die Öffnung in die Höhle und tauchte den Innenraum in ein wunderschönes Licht. Wir blieben natürlich noch etwas und konnten dadurch tolle Fotos machen. Gegen 10 Uhr beschlossen wir schließlich zu gehen, da der Aufstieg weiterhin geschlossen war.
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