• Tag 37: Geirangerfjord und Dalsnibba

    May 21 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Das war heute nocheinmal ein intensiver Tag zwischen Fjord und Gletscher. Für heute hatten wir schon von zu Hause aus die Fährenfahrt in den Geirngerfjord gebucht. Spoiler: Vorbuchen wäre um diese Jahreszeit überhaupt nicht notwendig.
    Wir hatten die Fähre für 12.30 von Hellesylt nach Geiranger gebucht. Beide Orte sind klein und nichtssagend und leben sicher ausschließlich von der Lage am Fjord und dem damit verbundenen Tourismus. Die Geschichte ist dieselbe, die ich gestern beschrieben habe vom Segen und Fluch des Tourismus in engen Tälern und kleinen Orten. Wir waren dann schon um 11.00 in Hellesylt und es war kein Problem, die Fähre eine Stunde früher zu nehmen.
    Mit der Fähre durch den Gejiangerfjord ist schon ein spektakuläres Erlebnis. Der Fjord gehört zum UNESCO Weltnaturerbe und beeindruckt vor allem durch seine steilen, majestätischen Felswände von denen viele tosende Wasserfälle stürzen. Berühmt sind die Wasserfälle 7 Schwestern, die in kurzen Abständen nebeneinander von der Felswand stürzen. Wobei: Von tosenden Wassserfällen war hier, aufgrund der noch nicht ganz eingesetzten Schneeschmelze in den Bergen, noch nicht die Rede, aber erahnen ließen sie sich schon.
    Die Fahrt bis nach Geiranger dauert eine Stunde.
    Wir hielten uns dann gar nicht lange im Dorf auf und fuhren auf den 1476m hohen Berggipfel des Dalsnibba. Hier bietet sich normalerweise einer der spektakulärsten Aussichtspunkte Norwegens. Über die serpentinenreiche Mautstraße „Geiranger Skywalk“ lässt er sich direkt mit dem Fahrzeug anfahren und ist damit der höchste über eine Straße erreichbare Fjordaussichtspunkt Europas. Von der freitragenden Plattform blickt man fast senkrecht hinab auf den Geirangerfjord und die umliegende, oft ganzjährig schneebedeckte Bergwelt.
    Mit der Aussicht heute klappte es nur ganz kurz, weil dann dichter Nebel einfiel und wir keine 10 m mehr sehen konnten. Dennoch haben wir dann beschlossen, abzuwarten ob der Nebel sich lichtet bzw. hier heroben zu übernachten. Der Nebel hat sich bisher nicht gelichtet - wie übernachten aber trotzdem.
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