Wenn der Plan einfach mal Plan bleibt …nur anders
August 15 in Romania ⋅ ⛅ 23 °C
Nach einer herrlich angenehmen Nacht haben wir heute etwas länger geschlafen. 8.45 Uhr – das darf im Urlaub auch mal sein. 😊 Noldi übernimmt den Frühstücksdienst und es gibt Spiegeleier. Brötchen habe ich noch von zu Hause im Gefrierfach und eine Mehlmischung reist ebenfalls mit. Irgendwann möchte ich nämlich selber Brot backen – wofür haben wir schliesslich unseren „Omniathermomix“ dabei? 🤪
Dazu läuft wie so oft Radio Central. Samstag bedeutet allerdings Ländlermusik – nicht ganz meine Welt. 😂 Noldi tröstet mich: „Es ist ja bald zehn, dann hast du’s überstanden.“ Tja … wir haben die Zeitverschiebung vergessen. In Rumänien war es erst neun! 🙈 Na gut, ihm zuliebe halte ich die zusätzliche Stunde durch.
Gegen 10.15 Uhr rumänischer Zeit starten wir bei 83’262 km. Heute soll es endlich auf unsere geplante Tour durch die Westkarpaten im Apuseni-Gebirge gehen: rund 67 Kilometer, davon gut 20 Kilometer offroad. Darauf haben wir uns richtig gefreut. 😎
Vorher brauchen wir allerdings noch Vorräte. Am Lidl sind wir irgendwie vorbeigefahren – oder er hat sich erfolgreich vor uns versteckt. Also landen wir bei Penny. Volle und zugestellte Gänge, ziemlich viele Menschen, etwas Hektik und eine Fleischtheke, die doch ein wenig anders aussieht als bei uns. 😅 Das Nötigste geschnappt – und nichts wie raus.
Unterwegs lernen wir auch eine rumänische Besonderheit kennen: Was in Irland und Schottland die Schafe auf der Strasse sind, sind hier die Kühe. 🐄 Völlig gelassen stehen oder spazieren sie auf der Fahrbahn herum, und auch Pferde begegnen uns immer wieder. 🐎 Die Tiere haben es definitiv nicht eilig – bei manchen Autofahrern sieht das allerdings ganz anders aus. Teilweise wird hier so waghalsig überholt, dass wir lieber einmal mehr vom Gas gehen. 🙈
Dann soll unser eigentliches Abenteuer beginnen.
So ein Mist! 😤 Ein Teil unserer geplanten Offroadstrecke ist gesperrt und auch die Polizei steht vor Ort. Für uns gibt es nur eine Möglichkeit: umdrehen. Ausgerechnet auf diese Tour hatten wir uns besonders gefreut.
Also Planänderung: Wir nehmen das Black Sheep Camp ins Visier und dürfen dafür einen Teil der Strecke gleich nochmals fahren. Irgendwann braucht die Stimmung allerdings etwas Unterstützung – Zeit für eine Kaffeepause. ☕ Und aus der wird spontan etwas mehr: Vor uns landet ein Big Burger. 🍔😂 Zum Glück haben wir nur einen bestellt und teilen ihn uns. Das Ding ist riesig! Damit ist auch gleich klar: Nachtessen fällt heute aus. Der reicht locker bis morgen. 🤣
Weiter geht’s zum Black Sheep Camp. Dass die letzte Zufahrt speziell sein soll, wissen wir aus unserem Reiseführer. Doch als wir tatsächlich vor dem Bachbett stehen, möchten wir es lieber genau wissen. Noldi geht zu Fuss voraus und schaut sich die Strecke an.
Sein Urteil fällt ziemlich eindeutig aus: Das tun wir Sprinti nicht an. 😅
Der Weg führt eine ganze Weile direkt im Bachbett entlang und danach steil über eine grobe, unbefestigte Piste hinauf. Das ist wirklich etwas für Jeeps und richtige Offroader. Von der Anfahrt mit einem Wohnmobil wird nicht ohne Grund abgeraten. Abenteuerlust schön und gut – aber wir müssen Sprinti ja nicht beweisen, dass er ein Geländewagen ist. 😂
Und so führt uns die Reise schliesslich ungeplant zum Beliș-Fântânele-Stausee mitten im Apuseni-Gebirge. ❤️
Der See liegt auf knapp 1’000 Metern Höhe und entstand in den 1970er-Jahren zur Stromgewinnung. Seine Geschichte ist faszinierend und zugleich etwas nachdenklich stimmend: Für den Stausee wurden Bewohner umgesiedelt und Teile alter Siedlungen überflutet. Unter dem Wasser liegt unter anderem das ehemalige Giurcuța de Jos. Sinkt der Wasserspiegel stark genug, kommen sogar Überreste der alten Kirche wieder zum Vorschein. Schon ein eigenartiger Gedanke, wenn man heute auf diese friedliche Landschaft blickt.
Und so endet ein Tag, an dem eigentlich fast nichts so lief wie geplant – und wir trotzdem an einem wunderschönen Ort gelandet sind. ❤️
Der Monsterburger sorgt dafür, dass die Küche heute geschlossen bleibt. 😜 Jetzt lassen wir den Abend gemütlich ausklingen und sind gespannt, welchen Plan Rumänien morgen wieder mit uns hat. 🇷🇴🚐
Schön, seid ihr mit uns unterwegs! ❤️ Wenn euch unsere Reise gefällt, lasst uns gerne ein Herzchen da.Read more

















Traveler
Heinz guckt ungläubig 🫣 1 burger für zwei 😵💫🙈
su-no-auf-reisenOh ja den isst man nicht alleine 😘🤷♀️
TravelerSo wie estönt, ist bei dieser Reise Improvisieren gefragt…, das aber euch euer Ding und ihr lernt das Land intensiv kennen. Bin schon gespannt, was da noch alles passiert und wann ihr dem ersten Bären begegnet
su-no-auf-reisenja definitiv...aber das isch so toll, d Lüt so nett und hilfsbereit und es het Abfall aber im Gägesatz zu Italien oder de Balkanländer praktisch nüt, sehr sauber
Traveler♥️Mer send debie macheds gut♥️