• Schafe, Follower & Flussgeschichten 🇷🇴❤️

    August 23, Atlantischer Ozean ⋅ ☀️ 30 °C

    😴 Heute darf es ein bisschen später sein …

    Guten Morgen aus Rumänien – heute allerdings etwas später als sonst. 😴 Nach unserem ungeplant geselligen Abend gestern mit den Einheimischen brauchen wir heute Morgen einfach ein bisschen mehr Schlaf.

    Sagen wir es so: Die Verständigung mit Händen und Füssen war offenbar anstrengender als gedacht. 😂🍺

    Irgendwann schaffen wir es dann doch aus den Federn. Und da wartet ja noch etwas auf mich: mein Brotteig! Den hatte ich gestern bereits vorbereitet, aber zum Backen wurde es dann – aus bekannten Gründen – definitiv zu spät. 😇

    Also kommt das Brot heute Morgen in den Omnia-Backofen.

    🐑 Guten Morgen, hier kommen die Schafe!

    Während wir gemütlich aufräumen und dies und das erledigen, ist hinter dem Camping plötzlich Bewegung.

    Schon wieder Schafe! 🐑

    Eine ganze Herde zieht hinter dem Camping vorbei, diesmal gemischt mit Ziegen. Mit dabei sind eine Hirtin und ihre Hirtenhunde. 🐐🐕 Natürlich möchte ich das filmen und klettere dafür kurzerhand auf eine Betonsäule. Man muss schliesslich Opfer bringen für gutes Bildmaterial. 😂

    Ganz am Ende tapsen auch noch zwei Babyhunde hinter der ganzen Gesellschaft her. ❤️ Leider schaffe ich es nicht mehr, sie aufs Video zu bekommen. Dabei wären genau die zwei eigentlich die Stars gewesen.

    ❤️ Plötzlich kennt uns jemand!

    Als ich von meiner Betonsäule wieder herunterklettere, kommt unser Nachbarcamper auf uns zu.

    Und dann erleben wir etwas, womit wir überhaupt nicht gerechnet haben:

    Er hat uns auf Instagram gesehen und folgt uns! 😳❤️

    Durch die Aufschrift auf Sprinti hat er uns erkannt. Er spricht sehr gutes Englisch, erzählt uns, dass ihm unsere Reisen gefallen und dass er von Sprinti begeistert ist.

    Und dann bringt er uns auch noch Ziegenkäse und frische Tomaten. 🧀🍅 Einfach so.

    Was für eine nette und aufmerksame Geste!

    🥰 Unser erster Follower, der uns unterwegs erkennt

    Das ist schon ein spezielles Gefühl. Da fährt man mit Sprinti irgendwo durch Rumänien, steht auf einem kleinen Campingplatz – und plötzlich kommt jemand auf einen zu, der unsere Reise verfolgt.

    Später bekommt unser neuer Follower und seine Familie dafür auch etwas von meinem frisch gebackenen Brot. 🍞❤️

    Ziegenkäse und Tomaten gegen selbstgebackenes Sprinti-Brot – internationale Beziehungen können so unkompliziert sein. 😂

    🛣️ Sprinti häkelt Rumänien

    Dann geht es weiter.

    Wenn wir mittlerweile unsere Route anschauen, könnte man meinen, wir hätten ein neues Hobby entdeckt:

    Sprinti häkelt Rumänien. 😂🚐🇷🇴

    Ein bisschen hierhin, dort entlang und wieder einen Bogen zurück. Aber nein, wir fahren natürlich nicht planlos im Kreis.

    Wir lernen Rumänien einfach ausgesprochen gründlich kennen. 😇😂

    Mittlerweile sind wir im Raum Novaci im Kreis Gorj unterwegs. Und plötzlich passen auch die vielen Schafe, Ziegen und Hirten perfekt ins Bild.

    Wir befinden uns in einer interessanten Übergangsregion. Nördlich erheben sich die Parâng-Berge der Südkarpaten, Richtung Süden wird die Landschaft sanfter und geht langsam in die Hügel Olteniens über.

    Die Wanderschäferei hat diese Gegend über Jahrhunderte geprägt. Hirten zogen mit ihren Herden zwischen Siebenbürgen und Oltenien über die Karpaten – eine Tradition, die hier teilweise bis heute sichtbar ist.

    Wenn uns also gefühlt hinter jeder zweiten Kurve eine Schaf- oder Ziegenherde begegnet, sind wir offenbar genau richtig. 🐑🐐😂

    Und auch Novaci ist für uns eigentlich kein unbekannter Punkt: Der Ort gilt als südliches Tor zur Transalpina. Von hier führt die Strasse über Rânca hinauf in die Parâng-Berge – in jene Bergwelt, die uns auf dieser Reise schon so begeistert hat.

    💦 Wo landen wir? Natürlich wieder am Wasser!

    Irgendwann finden wir unser Plätzchen für heute.

    Und wo?

    Natürlich an einem Fluss. 😂

    Diesmal hat unser Wasser sogar einen Namen: Gilort. Er kommt aus den Parâng-Bergen und fliesst von hier weiter Richtung Süden.

    Langsam könnte man wirklich glauben, Sprinti hätte einen eingebauten Wassersensor:

    Bach, Fluss oder See – irgendwo daneben landen wir zuverlässig. 💦🚐😂

    Es ist ziemlich warm hier, aber das Plätschern des Wassers ist einfach wunderschön und gemütlich. Wir sitzen da, hören dem Gilort zu und geniessen unseren Platz mitten in der Natur.

    🔥 Feuer ohne Feuer und Abendessen ohne Apéro

    Noldi hat natürlich wieder das Highfyre in Betrieb.

    Wobei „Feuer“ bei dieser Wärme etwas übertrieben wäre. 😂 Ein bisschen Rauch reicht, um eventuell vorhandene Insekten fernzuhalten.

    Wobei selbst „fernhalten“ eigentlich das falsche Wort ist – störende Insekten gibt es hier praktisch keine.

    Vielleicht raucht das Highfyre heute also einfach aus Solidarität. 😂🔥

    Zum Abendessen gibt es unseren gestern vorbereiteten Thonsalat und dazu das frische Brot, das ich heute Morgen im Omnia gebacken habe. 🥗🍞

    Und der Apéro?

    Fällt heute aus.

    Der gestrige reicht locker für zwei Tage. 😂🍺

    So sitzen wir nun wieder irgendwo in Rumänien am Wasser, Sprinti neben uns, Thonsalat und frisches Brot auf dem Tisch und das Plätschern des Gilort im Hintergrund.

    Schafe und Ziegen am Morgen, zwei winzige Babyhunde, eine völlig unerwartete Begegnung mit unserem neuen Follower, geschenkter Ziegenkäse und Tomaten – und am Ende wieder ein schönes Plätzchen am Fluss.

    Langweilig können wir irgendwie nicht. 😂❤️🚐🇷🇴
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