• Puerto de Montevideo

    April 24 in Uruguay ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ist es so weit: Unser Van tritt die lange Rückreise an. 🚐🇺🇾➡️🇩🇪 Nachdem wir am Hafeneingang das Permit bekommen haben, um überhaupt das Hafengelände betreten zu dürfen, geht’s direkt weiter zum Büro des Verschiffungsagenten, der hier in Uruguay alles organisiert. Dort bezahlen wir die Hafengebühr bar in US-Dollar.

    Zurück in der Wohnung nutzen wir die Pause, bevor es um 12 Uhr wieder ernst wird. Dillon fährt mit dem Auto zum nördlichen Hafeneingang (nur der Fahrzeughalter darf das Gelände betreten), um die obligatorische Gasprüfung zu absolvieren. 🚐🔍✔️ Nach etwa 15 Minuten händigt mir der Ingenieur das gewünschte Dokument aus. Damit haben wir nun alle obligatorischen Papiere – das Auto ist offiziell bereit für die Reise nach Europa. 👏🏻

    Um 14:00 treffen vier weitere Camper ein, die ebenfalls verschifft werden. Zusammen mit dem Agenten geht es kreuz und quer durch den Hafen: Wiegen, Zoll, Kontrolle und Abstellen. Die Fahrzeugkontrollen verlaufen erstaunlich entspannt. Nach dem zweiten Camper haben sie offensichtlich schon etwas weniger Motivation, jedes Fach und jedes Türli zu öffnen. 😄 Bei mir reicht am Ende das Öffnen der Schiebetür und einer Hecktür – offenbar gilt das als „gut genug kontrolliert“.

    Danach fahren wir im Auto des Agenten zum südlichen Hafeneingang, der letzte offizielle Schritt des Tages. Und plötzlich steht unser Van dort im Hafen, zwischen Containern und Kränen, bereit für die grosse Reise über den Atlantik. Jetzt heisst es nur noch: warten. 🕰️

    Ob unser Auto tatsächlich am 27./28./29./30. oder irgendwann danach mitgenommen wird, bleibt offen. Wir hoffen einfach, dass sie irgendwann auf dem richtigen Schiff landet – und nicht auf Weltreise ohne uns geht. 😅🌍

    Sprinter Facts:
    - knapp 90’000km zurückgelegt
    - gefühlt 2 Milliarden Topes überquert 😵‍💫
    - 15 Werkstätten besucht, davon 5× offizielle Mercedes-Benz
    - 9’400 Liter Diesel „verbraucht“ (teilweise fast Rohölqualität) 🙈⛽
    - es gab einen neuen Alternator + eine neue Batterie 🔋
    - ein neues Unterdrucksystem
    - neue Stossdämpfer
    - Bremsen 3× ersetzt + neue Bremspumpe
    - 6 Motorölwechsel (lieber zu viel als zu wenig bei dieser Dieselqualität)
    - 9 neue Reifen
    - 2 kleine Reifenpannen, schnell geflickt von Mechaniker Dillon 😉💪🏻
    - kein Unfall, kein Blechschaden* 🚫🚗 (bis jetzt, Holz anfassen dass das so bleibt)

    *ausser kleinen Blechschäden durch Mechaniker, die nicht wissen, wie man einen 3.5-Tonnen-Sprinter korrekt anhebt, darum lässt man die Mechaniker besser nie aus den Augen! 👀 🙈
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