• Eis 🍦 vor Bœuf 🥩 in Briançon

    Aug 4–5, 2025 in France ⋅ ☀️ 20 °C

    Es geht weiter - die langersehnte Fortsetzung: Frisch geduscht, die Haare gebändigt, Sonnencreme auch am Abend draufgeklatscht – wir sind wieder auf der Gassn. Heute erkunden wir die vieille ville von Briançon, also die Altstadt dieser kleinen, geschichtsträchtigen Stadt mitten in den französischen Alpen. Und liebe Mitlesenden - die ist wirklich ein kleines Schnuggerl 💎.

    Briançon liegt auf 1326 Metern und ist damit die höchstgelegene Stadt Frankreichs 🇫🇷. Sie thront da wie eine kleine Königin über dem Tal, mit einem herrlichen Blick auf die umliegenden Berge. Und weil das hier früher strategisch echt was bedeutet hat, hat man gleich mal ein paar Festungen, Mauern und Verteidigungsanlagen hingebaut. Und das von keinem Geringeren als dem Festungs-Baumeister Vauban persönlich 👷‍♂️ (sagt der Dr. Schlaumeier Google). Heute gehören diese Befestigungsanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe, und wenn man da so hinaufwandert (weil ja alles bergauf, eh kloar), dann fühlt man sich fast wie eine kleine Bergsteigerin mit Sonnenbrille 🕶️.

    Oben angekommen (schnauffff) bummeln wir durch die engen, steilen Gassen und schauen den Franzosen beim Chillen (Mama - dein Wort😹) zu. Und dann: Eis! 🍦 Jawoll, wir essen zuerst das Eis. Weil, hallo? Wir sind ja schliesslich erwachsen und dürfen das. Nachspeis vor dem Essen? Mais oui! Jede eine riesige Kugel mit schweizer Importware Marke: Mövenpick!

    Später lassen wir uns beim Abendessen nieder. Die Stimmung ist so locker wie ein lödeliges Gummiringerl , das Wetter perfekt, die Bedienung der Hammer und das Essen? Ohlala! Ein saftiges Bœuf, dazu knusprige Pommes 🍟, ein Campari Spritz für mich 🍹 und ein kühles Bier für Mama 🍺. Wir stossen an, sinnieren über die Abenteuer des Tages und geniessen einfach diesen Moment.

    Und unser Hotel? Ja, das mit der ominösen Vergangenheit… Mama war da vor rund 20 Jahren schon mal abgestiegen und hatte eher mässig gute Erinnerungen (altes Hotel, gaggeliges Bett, in die Jahre gekommen) daran. Aber heute ist alles anders. Tiptop renoviert, freundlich, stilvoll. Das Zimmer ist hübsch, die Dusche super und gross, das Frühstück üppig und liebevoll vorbereitet. Die Mitarbeitenden schwirren wie fleissige Bienchen um das Buffet herum 🐝, füllen nach, richten an, wischen drüber. Alles TOP. Und unsere Motorradln? Die schlafen sicher in ihrer Garasch 🏍️. Ich glaub, die bösen Hoteldämonen von damals hat die Mama heute endgültig exorziert.

    Am nächsten Tag geht’s weiter. Und zwar auf den höchsten offiziell befahrbaren Pass Europas – den Col de la Bonette, der sich auf sagenhafte 2802 Meter hinaufschlängelt 🏔️. Also, Sauerstoff bereit halten und weiter geht die wilde Fahrt!
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