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Island

En 37-dags äventyr från Pia & Floh Läs mer
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    🇮🇸 Sveitarfélagið Hornafjörður, Island

    Regen und dichter Nebel

    I går, Island ⋅ ☁️ 12 °C

    Nachdem wir vom Regen geweckt worden sind war die Motivation zum aufstehen sehr gering. Also blieben wir noch ein wenig im Dachzelt liegen. Tagesplanung war dadurch auch sehr schwierig, da eigentlich noch 1-2 F- Straßen geplant waren, welche aber ohnehin schon tiefe Furten hatten und durch den Regen nicht weniger krischtisch wurde.
    Also sind wir erst mal ins nahe gelegene Visitor Center und haben uns dort umgeschaut.
    Tagesplan bleib weiterhin schwierig da wir auch keine große strecke fahren konnten, da wir im Moment am größten Gletscher Islands standen. Ihn aber durch den dichten Nebel leider nicht sehen konnten. Also haben wir ein wenig Erledigungen gemacht und uns dann auf die suche nach einem passenden Campingplatz mit Aufenthaltsraum.
    Daher keinerlei Bilder. Wir hätten eine weiße Wand fotografieren können.
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  • F208 + F235 Hochland

    23 augusti, Island ⋅ 🌧 10 °C

    Im Laufe des Morgens hörte der Regen auf.
    Aufgrund des Trubels auf der Ringstraße bogen wir heute mal wieder ab und fuhren ins Hochland.
    Zuerst die F208 rein, welche bis Landmannalauga führt.
    Nach etlichen Wasserdurchfahrten und Steigungen hieß es für uns aber rechts abbiegen auf die F235 zum Langisjór.
    Direkt nach der Kreuzung standen wir vor einer Furt bei welcher wir uns bzgl. der Tiefe so unsicher waren das Flo mal lieber die Adiletten auspackte und einmal durch lief.
    Nachdem wir bei der letzten Durchfahrt heute kurzzeitig Wasser auf der Motorhaube hatten da wir die Tiefe unterschätzten und zu schnell waren.
    Hier sollte es aber auch gut durchgehen.
    So ging es auf schwarzer Piste und vielen weiteren Flussquerungen bis an den See.
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  • Geysir / Gullfoss / Flugzeugwrack

    22 augusti, Island ⋅ 🌬 14 °C

    Aufgewacht in der Bubble nach einer super angenehmen Nacht, Frühstück im Aufenthaltsraum. Kein zusammenpacken von Shelter oder Zelt. Die sind einfach immer noch nass eingepackt 🫣
    So ging es bei anhaltendem Regen heute von Pin zu Pin.
    Erster Halt nach 30min am großen bekannten Geysir.
    Noch ein bisschen die Zeit im Besucherzentrum totschlagen und dann doch in den Regen, welcher eher waagrecht statt senkrecht vom Himmel kam.
    Nur 10min später stehen wir auf dem Parkplatz des Gullfoss.
    Kurz hin, ein paar Fotos und direkt wieder ins Auto.
    So wie gestern lassen wir die Regenhosen einfach gleich an. An was anderes ist sowieso nicht zu denken.
    Wir überlegten lange und versuchten mit Hilfe des Regenradar die richtige Entscheidung zu treffen. Entweder die 35 in den Norden hoch nehmen, was aber 160km Offroadtrack wären oder im Süden bleiben und einen deutlichen größten Step nach Osten machen.
    Das Wetter sollte dort etwas besser sein und die gespeicherten Aktivitäten zwischendrin sind bei Regen sinnlos.
    So war der nächste Halt das Flugzeugwrack.
    Auf dem Weg zweigten wir von der Hauptverkehrsstraße etwas ab, was super war, denn die Landschaft war super schön. Auch bei Regen.
    Am Wrack erkannten wie leider zu spät das auch hier Kameras am Eingang des Parkplatzes waren, ansonsten wären wir umgedreht und hätten uns die Gebühren gespart.
    So fuhren wir auch am Skogafoss, am Seljalandsfoss und am Reynisfjara viewpoint einfach nur vorbei.
    Überall hätte man sonst Parkgebühren zahlen sollen (ja 7€).
    Wir entschieden uns für den Campingplatz in Vik, da es nur hier einen Aufenthaltsraum mit Küche ab.
    Alle anderen Plätze sahen zumindest online besser aus, bei dem Wetter und der Uhrzeit wollten wir aber nicht im Regen kochen oder noch den Shelter aufbauen.
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  • Zur Lava und in die Bubble

    21 augusti, Island ⋅ ☁️ 15 °C

    Morgens wachten wir bei Regen auf.
    Da wir gestern Abend zum Schutz vor dem Wind noch den Shelter aufbauten konnten wir entspannt im trockenen Frühstücken.
    Zusammen gepackt wurde dann allerdings wieder alles komplett nass.
    Erster Halt war der Wanderweg zum zuletzt ausgebrochenen Vulkan.
    Wir liefen direkt an der ehemaligen Lava vorbei welche an einigen Stellen immer noch qualmte.
    Je höher und näher wir dem Krater kamen desto dunkler wurde das Gestein.
    Am Aussichtspunkt war dichter Nebel, also eher keine Aussicht.
    Zurück am Auto, die Regenklamotten komplett nass (aussen) ging es bei Regen und Nebel weiter zu einer Höhle welche man mit einer Treppe erreichen konnte.
    Der Weg dorthin hin, Piste mit extrem groben Gestein.
    In der Nähe von Sellfoss schauten wir uns dann noch einen Geysir an, welcher alle 10 min ausbricht.
    Ab hier wurde es dann interessant. Am Campingplatz vom Kirkufell lernten wir das norwegische Paar kennen, welches seit 3,5 Jahren in Island lebt und in Sellfoss wohnen.
    Hier wollten wir nur einen kurzen Stop over machen.
    Das ging sich leider nicht aus. Uns wurde aber die Möglichkeit gegeben kostenlos eine Nacht in einem Bubble Hotel zu verbringen.
    Da sagten wir nicht nein.
    So verbrachten wir die Nacht im Bubble Hotel und unterhielten uns dort am Abend noch mit einer Familie aus den USA welche für 1 Woche in Island ist. Aufgrund des Direktflug nach Reykjavik in 4-5h gar nicht so ein großer Aufwand.
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  • Quer durch Reykjavik

    20 augusti, Island ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute ging es dann durch die Hauptstadt Reykjavik.
    Nachdem wir das System für die Parkgebühren verstanden und einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe der bekannten Kirche gefunden hatten ging es als ersten Halt genau zu dieser.
    Die Kirche ist von aussen, wie von innen interessant.
    Im Anschluss schlendern wir durch die Gassen der Altstadt bis hinunter zum Hafen. Dort steht die "Sonnentag" Skulptur und das Konzerthaus Harpa.
    Auf dem Rückweg noch einen Halt an einer Kaffeerösterei und einer Bäckerei welche für ihre noch warmen Zimtschnecken bekannt ist.
    Beides kann man weiterempfehlen.
    Da wir nachmittags noch Zeit hatten fuhren wir in der Nähe noch einen Track ins Hinterland und danach an der Küste entlang.
    Da man am Leuchtturm und dem Schwefelsee Parkgebühren bezahlen sollte, ging es mit der Drohne drüber.
    Morgen geht's zum Wandern an den zu letzt aktiven Vulkan, an welchem wohl die ausgetretene Asche immer noch warm sein soll.
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  • Öxarárfoss

    19 augusti, Island ⋅ ☁️ 15 °C

    Nachdem Einkauf und des Tankstops warfen wir unsere Tagesplanung über den Haufen.
    Die Wanderung wäre für uns zu schwierig gewesen, das hatten wir gestern Abend entspannt nicht gelesen.
    Nach ein bisschen Recherche ging es dann an den Öxarárfoss, da es dann leider schon zu spät war um den Tag für Reykjavik zu nutzen.

    Vom Besucherzentrum mit sehr vielen Leuten wurde es wie zu erwarten immer ruhiger je weiter wir uns entfernten.

    Den Weg zum Campingplatz planten wir über kleinere Wege um wieder mehr durch das Hinterland zu kommen.
    Arg weit bewegten wir uns jedoch nicht weg, damit wir morgen Reykjavik anschauen können.
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  • An der Arnastapi Kuste entlang

    18 augusti, Island ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach ungewöhnlich kurzer Anfahrt machten wir uns auf die Wanderung entlang der Küste.
    Vogel brüten hier in den Höhlen.
    Temperaturen gleichbleibend 11-13°C, mit der Sonne allerdings sehr angenehm.
    Den 2. Halt machten wir an einer alten schwarzen Holzkirche von welcher es durch ein ehemaliges Lavafeld zu einem Krater und einer Höhle ging.
    An der Kirche selbst waren noch gut Touristen, kaum ein paar Meter gelaufen hatten wir die Natur für uns.

    Auf dem Weg weiter in der Süden hielten wir noch einer kostenlosen heißen Quelle und lagen hier vermutlich fast 45min im Wasser bevor es auf die letzten 80km für heute ging.
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  • Rund um das Kirkjufell

    17 augusti, Island ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute morgen hieß es auch erstmal wieder einige Kilometer Auto fahren, da wir gestern Abend keine Lust mehr hatten spät in die Nacht rein zu fahren, wir haben ja Urlaub 🫣

    Vor dem ersten Stop merkte man an der Dichte der Mietwagen wieder die Nähe zu Reykjavik.
    Daher war es im Nachhinein die absolut richtige Entscheidung erstmal eine Wanderung zu unternehmen und nicht gleich die Hot Spots anschauen zu gehen.
    Wie liefen an beeindruckenden Felsformationen aus Lavagestein den Berg hoch.
    Der Bach welcher sich seinen Weg bahnte, hatte orangene Ablagerungen auf den Steinen und in der Ferne sah man Hügel leicht grün bewachsen mit einem rot Schimmer auf dem Gestein.
    Bei unserer Runde über die Halbinsel hielten wir natürlich auch am Kirkufell. Dieser ist in Natura jedoch nicht so beeindruckend wie es die bekannten Bilder vermuten lassen.
    Außerdem standen wir noch auf einem Vulkan Krater und schauten ein paar Meter in eine komplett grün bewachsene Grotte durch welche ein Bach lief.

    Am Campingplatz unterhielten wir uns am Abend mit ein paar Norwegern welche seit etlichen Jahren in Island leben und nahmen ein paar hilfreiche Tipps mit.
    Selbstverständlich waren die mit einem Land Cruiser unterwegs.
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  • Ab zum Gletscher

    16 augusti, Island ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute morgen stellten wir fest, dass wir überhaupt nicht wissen was wir heute überhaupt machen. Gestern vergessen zu planen.
    Also die Planung beim Frühstück gemacht bei dem wir unseren Gekauften mild (bei 25°C) geräucherten Fisch genießen konnten nachdem wir heraus gefunden hatten wie er zu essen gedacht ist. So fuhren wir erstmal etliche Fjorde lang, danach noch 35km Schotter und eine kleine Furt bis zum Startpunkt der Wanderung zum Gletscher.
    An diesem Platz steht außer uns nur noch ein Defender mit Pinneberger Kennzeichen.

    Unwegsames Blockgelände ohne wirklichen Pfad und etliche Bachüberquerungen später standen wir relativ nahe der Moräne.
    Der Rückweg ging deutlich schneller, da wir das Gebiet von oben betrachten konnten und nun besser wussten wo sich ein geeigneter Weg finden lässt, ohne nachher durch den Fluss schwimmen zu müssen.
    Wir machten uns dann auf den Weg raus aus den Westfjorden.
    Nach den 200km heute morgen waren jetzt nochmal 150km zu fahren bis wir um 19:30Uhr den Campingplatz erreichten.
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  • Schiffswrack + Klippenwanderung

    15 augusti, Island ⋅ ⛅ 10 °C

    Bei quasi angenehmer Temperatur konnten wir frühstücken. (9-10°C aber ohne Wind)
    Erster Halt heute war die ansässige Tankstelle. Einmal den Tank wieder voll machen und dann den Wagen grob runter waschen.
    An den Tankstellen gibt's oft kostenlose Waschboxen.
    Mittlerweile mussten wir beim Auf- und Abbauen vom Zelt schon sehr aufpassen das wir unsere Klamotten nicht versauen.

    Danach war der erste Halt das Schiffswrack. Zu unserer Verwunderung war weniger los als erwartet.
    Man schaffte es ziemlich einfach Blickwinkel zufinden ohne andere Personen.
    Danach ging's über eine rot- braune Schotter-Piste zu einem Strand welcher eigentlich super aussieht. Eventuell waren wir zur falschen Tageszeit dort, denn die bekannten Sandbänke sahen wir nicht, sondern durch das viele Wasser eine durchgehende Wasseroberfläche.
    Über weitere Liste ging's zum äußersten Punkt. Hier wanderten wir an den Klippen entlang mit der Hoffnung nochmal Papageien-Taucher zu sehen. Leider sahen wir nur Möwen.
    Egal, die Landschaft und vor allem die Fahrt dorthin waren sehr schön.
    Ab hier fuhren wir eine längere Strecke bis Isafjödur hoch.
    Aufgrund der kleinen Pässe von Fjord zu Fjord war die Fahrt allerdings recht kurzweilig.
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  • Wandern auf den Westfjorden

    14 augusti, Island ⋅ ☁️ 13 °C

    Eine sehr stürmische Nacht ging ohne Defekte und mit mehr Schlaf als erwartet zu Ende.
    Nachdem Frühstück draussen ging's am Campingplatz noch an einer Beobachtungsstelle für Vögel vorbei.
    Gesehen haben wir keine außergewöhnlichen Tiere, aber eine schöne Landschaft.
    Danach ging es erstmal über 100km zum Ausgangspunkt der Wanderung für heute.
    Schon die Fahrt offenbarte sehr schönen Landschaften zwischen Wasser und Berge.

    Es ging auf eine Rundtour an einem Fjord lang mit einer Schlucht und einem Wasserfall am Ende.
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  • Wandern und dann Westfjorde

    13 augusti, Island ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach nur leichtem Regen in der Nacht konnten wir alles trocken einpacken und ab zum Ausgangspunkt der Wanderung. An einem Hot-Pot ging es los.
    Ganz schön in den Nebel und daher blieb uns die schöne Aussicht verwehrt.
    Die Landschaft war hier aber sehr schön und abwechslungsreich.
    Da wir nach 2h wieder am Auto waren hängen wie die 2. Tour aus dem Wanderführer einfach gleich an.
    Es ging etwas taleinwärts und dann in eine Schlucht mit Bach in welcher am Ende ein Wasserfall wartete. Hinter jeder Kurve waren andere bunte Farben am Gestein zu sehen.

    Auf dem Weg zum Campingplatz hatten wir noch etwas Zeit und so nahmen wir noch einen Track mit, welcher uns die ersten Landschaftlichen Highlights auf den Westfjorden zeigte.

    Am Campingplatz haben wir heute so einen starken Wind wie bisher noch nie.
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  • F-Roads bei trüben Wetter

    12 augusti, Island ⋅ ⛅ 15 °C

    Schon beim Frühstück war das Wetter recht trüb, von der gestrigen Sonne nix mehr zu sehen.
    Kein Problem für uns, da wir heute sowieso erstmal wieder ins Hochland 2 Tracks fahren wollten.
    Dieses Mal war es nicht ganz so viel Steinwüste, dafür mehr schottisches Highland Feeling. So bezeichnete es zumindest die Beschreibung im Trackbook.
    Da wir noch nicht in Schottland waren, glauben wir das einfach mal.
    Die Tracks waren auf jeden Fall top, hin und wieder ein paar Herausforderungen und auch mal knackig im 1. Gang das Geröll den Berg hoch.
    Der Unterbodenschutz kratzte hier und da.
    Die finale Flussdurchfahrt war mit angegeben 30cm auch gut fahrbar für uns.
    Alles längst nicht so kritisch als die Tage davor.
    Durch die Wasserlöcher hängt der Matsch jetzt bis zur Dachreling.

    Die 2 weiteren Sehenswürdigkeiten welche wir auf dem Weg zum Campingplatz anfuhren waren auf unterschiedliche Weise leider nix.
    Beim Aussichtspunkt war es einfach komplett neblig und bei der Felsformation welche die ein Nashorn im Meer stehen soll, waren Parkgebühren fällig. Da auch hier dichter Nebel vorhanden war sparten wir uns die Parkgebühren.
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  • Wanderung im Holar Tal

    11 augusti, Island ⋅ ☀️ 14 °C

    Komischerweise standen wir heute wieder bei Sonnenschein auf.
    Mittlerweile ist alles wieder trocken, aber kein Problem. Heute Nacht soll es wieder regnen.

    Wir machten uns ein paar Kilometer auf den Weg ins Holar Tal.
    Über eine schöne Küstenstraße mit dauerhaften Blick aufs Meer. Als Zwischenstop ergab sich noch eine uralte Kirche welche komplett mit Grad bewachsen ist.
    Beim Wanderung konnten wir Berghoch doch wirklich im T-Shirt laufen.
    Oben waren dann Wolken und Wind der Grund das wir bei der Pause doch wieder mehr anziehen mussten.
    Wieder am Auto war erstmal Recherche angesagt welche Möglichkeiten die Landkarte bieten und welche Strecke sinnvoll ist.
    Wie entschieden auf den kurzen Weg mit knapp über 100km.
    So kommen wir morgen noch an zwei passende F-Roads dran.
    Nebeneffekt der Entscheidung, wir sind auf einem schönen Campingplatz gelandet und das schon um 17.30Uhr, war rekordverdächtig früh für uns ist.
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  • F26/F881/F821 Hochlandtour bei Sonne

    10 augusti, Island ⋅ ☁️ 7 °C

    Heute morgen hieß es das Zelt noch etwas abtrocknen zu lassen. Bei Sonnenschein und 10-14°C top.
    Dann ging's direkt vom Campingplatz aus die Schotter-Piste weiter bis zum Schild das es ab hier nur noch mit 4x4 gestattet ist und Wasserdurchfahrten kommen werden.
    Wir waren auf der F26 angekommen.
    Luftdruck ablassen und los ging es.
    Nach kürzester Zeit kam noch ein Wasserfall samt Basaltsäulen.
    Danach wurde es immer einsamer. Wir fuhren weite Strecken auf einer Hochebene durch Steinwüste mit Gletscher im Hintergrund.
    Immer mal wieder schlängelte sich ein Fluss entlang. Hierdurch entstanden bizarre Farbmuster aus dem blauen Wasser, der grünen Platzen direkt angrenzend und dem grau/ braunen Gestein.

    Wir sahen auf den knapp 100km nur 3 Autos und 1 Motorrad.
    Immer mal wieder galt es den Fluss zu queren. Was bei der Wassertiefe kein Problem darstellte.
    Eigentlich wollten wir aufgrund des guten Wetters heute noch wandern, wenn wir was passenden gefunden hätten.
    Am Ende ganz gut haben wir nix gefunden.
    Der Track auf dem Hochland raus/ runter war eine Kategorie schwieriger. So ging es meistens nur im Leerlauf rollend oder im 1. Gang weiter.
    Die Landschaft top, allerdings hatten wir so zu kämpfen runter zu kommen und auch keine Reifenpanne zu erleben, da war keine Zeit für Fotos.
    Schieflage fühlt sich weiterhin seltsam und nicht richtig an aber Locky hat auch hier sein können bewiesen.
    Tagesresumee 180Km in 7h durchgehender Fahrt.
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  • Myvatn + Godafoss

    9 augusti, Island ⋅ 🌧 8 °C

    Auch heute wieder Start in Regenjacke und Regenhose.
    Am Myvatn kein Regen mehr.
    So wanderten wir über eine Lavalandschaft.
    Pia fand noch eine lauwarme Quelle zum kurzen Baden.
    Die ganze Landschaft könnte auch den Mars darstellen.
    Völlig unwirklich wurde es als wir an einem Knall blauen See vorbei kamen.
    Schwefelgeruch lag in der Luft und ein Warnschild das man hier nicht baden darf. Der Finger fand den Weg ins Wasser. Am Rand war es zumindest nicht wirklich warm.
    Ob man hier wohl als Schlumpf wieder raus kommen würde 🧐
    Auf dem Weg zum Campingplatz hielten wir noch fix am Godafoss.
    Da wir heute Abend Glück haben das es nicht regnet kann das Shelter auch endlich Mal aus seiner nassen Verpackung raus und trocknen.
    Gegessen wird klassisch Isländisch.
    Sauerbraten mit Spätzle und Blaukraut 🤣🤣
    Dazu einen roten Bergrebell.
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  • Stuðlagil + F901 -> Gullfoss/Selfoss

    8 augusti, Island ⋅ 🌧 8 °C

    Wir wachten mit dem gleichen Wetter wie am Vorabend auf. Regen, Wind und 5°C.
    Nachdem Frühstück packten wir schnell wieder alle Sachen ein und klappten das Zelt wieder zu. Abtrocknen war sowieso unmöglich.
    Danach schauten wir uns den Stuðlagil Canyon an, an welchem wir sowieso schon standen.
    Die Basaltsäulen strahlten bei unserem Wetter natürlich nicht wie auf den bekannten Bildern.
    Wir fuhren das Tal auswärts, nur ein paar Kilometer auf der Ringstraße 1 und dann wieder auf eine F-Road abzubiegen. Die F901 war wir uns der Weg.
    Plötzlich fast kein Verkehr mehr.
    Die Landschaft wechselte öfters von beeindruckend zu atemberaubend.

    Die restliche Strecke zum Dettifoss/Sellfoss verlief dann wieder auf normaler Straße.
    Angekommen gab's einen perfekt präparierten Schotterweg hin zu den Wasserfällen.
    Aufgrund des Wetters war die Schwierigkeit einen passenden Campingplatz zu finden.
    Den, welchen wir anfuhren konnten wir nicht nehmen, da es hier keinerlei Aufenthaltsräume etc gab. Bei weiterhin 5-6°C, Regen und heftigen Wind hätten wir keine Möglichkeit zum Kochen, da bei dem Wind wohl auch der Aufbau und der Halt des Shelters ein Ding der Unmöglichkeit wäre.
    Also nochmal 110Km weiter zu einem Platz mit passender Infrastruktur.
    So checkten wir um kurz vor 20Uhr ein, klappten das Zelt auf und fingen an mit Kochen.
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  • Hengifoss + erste F-Roads

    7 augusti, Island ⋅ 🌧 8 °C

    In der Nacht fing es an mit regnen und so sollte es auch den ganzen Tag bleiben.
    Also alles nass zusammen gepackt.
    Erster Halt war der Parkplatz vom Hengifoss, dem 3. Höchsten Wasserfall in Island.
    Er fällt in eine Schlucht welche sich zwischen Basaltgestein gebildet hat.
    Im Anschluss machten wir einen Versuch zu ausgeschriebenen heißen Quellen.
    Diese liegen leider an einer Hütte und sind mittlerweile kostenpflichtig.
    Also ging es weiter.
    Durch viel Nebel bahnten wir uns den Weg über eine Hochebene, welche bei guter Sicht auf jeden Fall sehr schön sein sollte.
    Ein Großteil dieser Strecke führte uns über die ersten beiden F-Roads. F910 und F907.
    Ohne Schaden kamen wir so am Campingplatz an.
    Heute Regen, Wind und um 21Uhr ca. 4-5°C.
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  • Ankunft in Island

    6 augusti, Island ⋅ ☁️ 10 °C

    Gestern Abend in Torshavn auf die Fähre, heute morgen quasi in Island im Hafen von Seydisfjördur aufgewacht.
    Nachdem alle Formalitäten erledigt waren. CampingKarte gekauft (180€ für 28 Nächten auf Campingplätzen + 10% Rabatt beim Tanken), war der erste Halt die Tankstelle.
    Danach ging's über einen Pass nach Bakkagerdi. Hier starteten wir zum Wandern. Über einen Sattel rüber und schon sah man eine Bucht mit Grün- Roten Sandbergen.

    Das Wetter war für isländische Verhältnisse wirklich gut. Quasi zur Eingewöhnung.
    Eigentlich wollten wir noch einen 4x4 Track zu einem Campingplatz fahren. Dafür ging es aber die Zeit aus.
    Also zurück und den Pass und an einen Platz, welcher in dem Verbund unserer CampingKarte war.
    Ordentlich Kilometer auf Schotter-Wellblech-Piste durften wir heute dennoch fahren.
    Bei Regen waren wir heute das erste Mal über unser Shelter sehr dankbar welches wir kurz vor unserer Reise noch erworben hatten.
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  • 3. Tag Färöer Inseln - Abreise

    5 augusti, Färöarna ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach der Nacht mit dem stärksten Wind, war das Wetter gnädig und wir konnten bei nur wenig Wind und Sonnenschein frühstücken und die Rucksäcke für die Fahrüberfahrt am Abend nach Island packen.
    Die Niederländer neben uns hatten bisher mehr Pech als wir.
    Mit defekter Lichtmaschine strandeten Sie auf den Färöer, Werkstatt ohne Aussicht.
    So quälen Sie sich nun auf die Fähre nach Island und lassen sich das Ersatzteil nach Island liefern.

    Wir schlenderten nachdem wir den Campingplatz verlassen hatten durch die Altstadt und den Hafen von Torshavn.
    Auch hier fanden wir eine schöne Kaffeerösterei 😍😁
    Am Nachmittag hieß es dann am Hafen auf die Einschiffung der Fähre warten.
    Morgen früh sind wir dann bereits auf Island.
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  • 2. Tag Färöer Inseln

    4 augusti, Färöarna ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute ging es erstmal über den höchsten Pass der Inseln. Wäre es nicht so bedeckt und neblig gewesen hätten wir von hier aus auch den höchsten Gipfel erklimmen können.
    Für uns ging es auf eine Panorama Runde etwas tiefer. Diese war wirklich super mit tollen Ausblicken über die Landschaft.
    Im Anschluss ging es bei immer besseren Wetter zum "Gjógv Natural Harbour".
    Oberhalb dieses Hafens nisteten Papageien-Taucher, welche wir ziemlich nah sehen konnten.
    Bei dem Wetter konnten wir entspannt Pause am Auto machen.
    Wir fuhren heute noch an das untere Ende der Insel. Hier hat es einen Campingplatz mit super Aussicht. Aufgrund des deutlichen Wind's entschieden wir uns dagegen und versuchten unser Glück in Elduvik.
    Ebenfalls tolle Aussicht, dazu noch kostenlos, aber auch komplett ohne Infrastruktur.
    Mit dem Womo top, mit dem Dachtzelt leider nicht.
    Da morgen Nachmittag unsere Fähre weitergeht, ging es einfach heute schon zurück nach Torshavn. Der Campingplatz top, aber genauso Wind ausgesetzt.
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  • 1. Tag Färöer Inseln

    3 augusti, Färöarna ⋅ ☁️ 10 °C

    Die erste Nacht war windig und regnerisch, aber trotzdem ruhig. So wachten wir erst um kurz nach 8Uhr auf. Um 9Uhr ging's dann zum Frühstücken in den vorhandenen beheizten Aufenthaltsraum.
    Im Anschluss drehten wir noch einen Spaziergang durch Vestmanna, so hatte das Zelt noch etwas Zeit zu trocknen.
    Danach hieß es für uns von Fotospot zu Fotospot.
    Am "Hexenfinger" war es noch entspannt mit wenigen Leuten. Richtung Mulafoss häuften sich die Mietwagen und die asiatischen Touristen.
    Die Straße nach Saksun super schön. Einen Parkplatz an der Bucht zu bekommen war dann eher Glück.
    Auch den "Risin og Kellingin" schafften wir noch.
    Um 18:30Uhr waren wir dann in Eidi auf dem Campingplatz angekommen, welcher sich auf einem ehemaligen Fußballplatz befindet.
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  • Fährüberfart und Ankunft

    2 augusti, Färöarna ⋅ 🌬 9 °C

    Nachdem wir 1,5 Tage auf der Fähre verbrachten, waren wir dann doch froh wieder Land unter den Füßen zu haben.
    Die erste Nacht war noch recht ruhig und entspannt.
    Der Sonntag hatte es dann doch ganz schön in sich mit Seegang.
    Was wohl dem ein oder anderen auf dem Schiff etwas zu schaffen machte.
    Um 22.30 Uhr haben wir dann das Schiff verlassen und ca. 40min Fahrzeit zu unserem Campingplatz gefahren.
    Die erste Nacht auf den Färöer war leicht windig mit ein bisschen Regen.
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  • Wartezeit bis zur Fähre

    1 augusti, Danmark ⋅ 🌬 18 °C

    Morgens noch kurz das Wasser am Stellplatz angeschaut, machten wir uns danach direkt auf die letzten Kilometer bis zum Fährhafen.
    Da wir noch gut 2h Zeit haben bis zur Einschiffung, ging es an den nahe gelegenen Autostrand.
    Mit dem Auto direkt auf dem Strand am Meer lang fahren ist auch mal interessant.
    So schauen wir nun bei Sonnenschein aber nur 18°C auf die Wellen.
    15:30Uhr geht die Fähre und dann heißt es nach 1,5Tage "Hallo Färöer-Inseln"
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  • Anfahrt zur Fähre

    1 augusti, Danmark ⋅ 🌙 11 °C

    Nach ca. 14h sind von den ehemals ca. 1200km nur noch 120km bis zur Fähre nach Hirtshals übrig.
    Das wird morgen ein Kinderspiel.
    Da die Fähre erst nachmittags geht, werden wir uns noch auf einem Autostrand herumtreiben.
    Nun heißt es, erste Nacht im Zelt.
    Bisher schön warm bei draußen 10°C
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