• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
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PANAMERICANA

Uma aventura indeterminada pela Bigna und & David Leia mais
  • Trekking zum Northdome

    18–19 de out. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 14 °C

    Nun war es so weit, unsere 2-Tageswanderung zum North Dome stand an.
    Wir standen früh auf, dass wir den ganzen Tag haben. Um 8 Uhrmussten wir unser Permit im Yosemite Valley im Wilderness Büro abholen. Wir wurden nochmals instruiert, wo wir campen dürfen und wo wir Wasser auffüllen können. Dazu bekamen wir noch einen Bärencontainer, in dem wir alle Lebensmittel, Zahnpasta und auch Abfall verstauen mussten.
    Wir fuhren zum Parkplatz, wo wir Schlumpf über Nacht stehen lassen durften. Wir machten uns Ready, zogen unsere Wanderschuhe an und cremten uns mit Sonnencreme ein. Für mich(Bigna) war es ziemlich aufregend, da ich noch nie eine solche Wanderung gemacht hatte. Wir haben uns entschieden den Trail via Yosemite Falls zu machen die strecke bis zum North Dome ist 24.3 km lang und 1693 Höhenmeter hoch. Über einen steinigen Pfad ging es langsam den Berg rauf.
    Schnell merkte ich (Bigna), dass ich mir nicht bewusst war auf was ich mich da eingelassen habe. Die Gedanken ans Aufgeben waren da, jedoch ging es immer weiter. Als ich merkte, dass wir schon einige Höhenmeter gemacht haben, wollte ich einfach durchziehen.
    Die Aussicht ins Tal war der Hammer. Die meisten Leute, die an uns überholten, machten eine Tageswanderung zu den Yosemite Falls. Auf einer kleinen Aussichtsplattform trafen wir noch Schweizer mit denen wir und kurz unterhielten und ihnen ein paar Tipps mitgeben konnten fürs Campen. Nach der kurzen Verschnaufpause kam der absolute steilste Teil für diesen Tag. Es ging in einem Zickzack den Berg hinauf. Irgendwann tat mir alles weh und der Rucksack drückte ich (Bigna) wurde immer langsamer und musste öfter eine Pause machen. Es hörte nicht auf mit dem Zickzack. Die Leute, die uns überholten kamen uns wieder entgegen. Irgendwann nach Stunden wandern über den sehr steinigen Weg kamen wir oben an. Ich war erleichtert, dass wir es zu den Yosemite Falls geschafft hatten. Leider sind die Falls nicht zu sehen, da es sehr trocken war in den letzten Monaten. Die Aussicht war einfach traumhaft und ich konnte bestaunen, was wir geleistet haben. Ja, ich dachte zu diesem Zeitpunkt es kann nicht noch schlimmer werden.
    Bis zu den Yosemite Falls waren es 11.6 km und 823 Höhenmeter. Wir hatten somit knapp die Hälfte geschafft. Nach einem Sandwich ging es weiter. Wir konnten ein wenig entspannen da, es zuerst wieder ein wenig abwärts ging. Doch dies hiess auch das es wieder hoch geht und so war es auch. Es war nicht so steil wie beim ersten Teil, jedoch ging es nochmal in die Beine und das spürten wir Beide. Wir hatten fast keine Kraft mehr. Nun hiess es durchziehen. Als wir dann oben ankamen und sahen wo wir eigentlich hinwollten, wussten wir, dass wir vorher ein Schlafplatz finden müssen.
    Mit letzter Kraft wanderten wir den einen Hügel hoch. Wir haben einen sehr schönen Platz gefunden mit Sicht auf den North Dome. Den Abend liessen wir am Feuer mit einem kleinen Gipfel Apero, mexikanischem Reis Mix und heissem Pfefferminztee ausklingen. Danach ging es ins Zelt und den warmen Schlafzelt. An dieser Stelle, danke Markus für das Zelt und den superwarmen Schlafsack.
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  • North Dome

    19–20 de out. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir wurden vom Wind und der Sonne geweckt. Nach einem Apfelzimtporrige und Tee , packten wir unsere Sachen und es ging weiter. Wir mussten nochmals durch 2 Waldvalleys und über einen Berg.
    Im Tal kamen wir an einem Bergbach vorbei wo wir Wasser filterten und so unser Wasservorräte auffüllten. Die Muskeln in unseren Beinen merkten wir deutlich und auch die Füsse taten immer mehr weh. Von unserem Schlafplatz bis zum North Dome waren es ca. 9 km und einige Höhenmeter. Ich bin ehrlich meine Motivation war weg. Wir haben diese Wanderung eindeutig unterschätzt. Vom letzten Berg den wir bestiegen haben konnten wir den North Dome sehen.
    Doch dazwischen war wieder ein Valley zu sehen. Es war doch schon Mittag und wir mussten nachher wieder den gleichen Weg zurück auf diesen Berg gehen um den Weg fortsetzten zu können. Trotzdem entschieden wir uns den North Dome zu besteigen. Wir haben unsere Rucksäcke auf dem Hügel deponiert so waren wir schneller. Endlich wir haben unser Ziel erreicht. Wir machten eine kurze Pause für Fotos und ein Sandwich. Nun kam der Abstieg. Natürlich dachen wir es wird einfacher. Jedoch wussten wir nicht, dass es zuerst hoch ging. Als es dann endlich runter ging, kamen bei mir immer mehr Schmerzen im Knie. Ich wusste jetzt muss ich durchbeissen. Am Anfang ging es stetig angenehm runter. Wir wussten aber dass wir noch lange nicht unten sind. Dann kam der steile Abstieg über die Granitsteine. Es war sehr hart und wir wollten nur noch im Tal ankommen, bevor die Sonne weg war. Wir haben es geschafft kurz bevor es dunkel wurde, erreichten wir das Tal. Das war leider noch nicht das Ende der Wanderung. Wir mussten noch ca. 8 km bis zum Wilderness Büro gehen, um den Bärencontainer zurückzubringen. So ging es mit der Stirnlampe durch den Wald und in der Nacht zurück. Dave war mein Held und hat mein Rucksack einige Meter getragen, bis es nicht mehr runter ging. Die Schmerzen in meinem Knie waren kaum aushaltbar. Als es wieder flach war übernahm ich den Rucksack wieder. Auf unserem Weg zurück sahen wir noch eine Bärenmutter mit ihrem Kind die zum Glück wenig Interesse für uns zeigte.
    Da ich nur noch das Ziel vor meinen Augen hatte, hatte ich einen schnellen Schritt darauf. Doch ich merkte das auch bei Dave die Kräfte nachliessen und sein Tempo sich reduzierte. Nach 10 h wandern kamen wir im Valley an wo wir den Bärencontainer zurückgaben. Mit aller letzter kraft schleppten wir uns noch zum Parkplatz, wo wir endlich Schlumpf wieder hatten.
    Eigentlich durften wir dort nicht übernachten, aber uns war es egal, denn in diesem Zustand noch 1 h rauszufahren machte absolut keinen Sinn mehr (Im Yosemite Nationalpark gibt es sehr viele Campingplätze aber diese waren alle schon Monate im voraus ausgebucht).
    Am nächsten morgen gönnten wir uns eine heisse Dusche beim Campground.
    Diese Wanderung wird immer in Erinnerung bleiben. Einerseits als Herausforderung die wir vor allem mit dem ganzen Gepäck unterschätzt haben, jedoch auch als unglaubliches Abenteuer mit atemberaubenden Aussichten!
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  • Über Passstrassen

    20–21 de out. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 17 °C

    Um aus dem Yosemite Nationalpark zu fahren entschieden wir uns über die bekannte Passstrasse Tioga Rd. zu fahren bis zum Mono Lake. Die Lanschaften sind genial und wir hätten hier bestimmt noch Wochen bleiben können. Unsere armen Beine benötigen jetzt aber einige Tage Pause ;).
    Wir geniessen also die Lanschaften und Quälen den Schlumpf unermüdlich die Pässe hoch und runter durch unwirkliche und extrem abwechslungsreiche Gegenden.
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  • Lake Tahoe

    21–22 de out. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Lake Tahoe ist liegt ein der der wohl legendärsten Offroadtracks die es auf der Welt gibt! Der Rubicon Track ist extremes Offroad und nein trotz meiner Liebe und meiner Risikobereitschaft habe ich den Schlumpf nicht durchgejagt ;). In der Umgebung des Sees sieht man unglaubliche Offroadautos und auch mir wird bewusst, dass der Schlumpf auf den Tracks nicht weit kommen würde und wahrscheinlich in Einzelteile zerlegt werden würde.
    Neben den Offroadtracks ist der Lake Tahoe für seinen wunderschönen und glasklaren See bekannt. Durch die schönen hellen Granitblöcke und dessen hellen Sand kann man hier Karibikartige Strände vorfinden. Die Bilder des erlaufenen sicret beach sprechen hier wohl wieder mal mehr als meine Wort.
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  • Schlumpfprobleme

    23–28 de out. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 24 °C

    Wie ich bereits vor einiger Zeit mal erwähnt hatte, hat der Schlumpf Bremsprobleme. Die Bremsen überhitzen bei längeren Talfahrten trotz runterschalten immer wieder. Einmal habe ich sogar die Bremskraft verloren und teilweise habe ich ein ungleichmässiges Bremsverhalten.
    Das Bremskraftventil ist bei unserem Pickup nicht einstellbar und die komplette Bremse vorne und hinten wurde ersetzt. Was ich jedoch noch nie gemacht habe ist die Bremsen zu entlüften und die Bremsflüssigkeit zu ersetzen. Für mich ist das Wechseln und entlüften eine Routinearbeit doch....
    Leider haben die hinteren Bremszylinder was anderes mit uns vor. Die Entlüftungsschrauben sind bereits abgerundet (Wohl vom Vorbesitzer) und zudem noch festgerostet. Ich komme mit meinen einfachen Bordmittel an meine Grenze und wir benötigen Hilfe von einer richtigen Werkstatt mit dem richtigen Werkzeug.
    Die Veteranen der Bremsspezialisten nehmen sich unserem Problem an. Sie stellen fest, dass unsere vorderen Bremsbeläge mehrfach im Profil gerissen sind. Ihre Vermutung durch Überhitzung. Die hinteren Bremsen können sie leider auch nicht entlüften, da die entlüftungsschrauben mit keinen Mitteln zu lösen sind. Sie müssen ersetzt werden, damit wir diese entlüften können.
    Tja das erklärt, warum mir der Vorbesitzer des Schlumpfs zwei neue Bremszylinder für die Hinterbremsen mitgegeben hat. Zum Glück habe ich diese dabei und wir können diese ohne Wartezeit ersetzen. Die Bremsflüssigkeit sollte durchsichtig sein die des Schlumpfs war schwarz.
    Die Werkstatt diagnostiziert uns zudem weitere Bremsprobleme und anscheinend auch ein zerstörtes Vorderdifferenzial.
    Diese Nachricht haut mich aus den Socken und ich kann nicht mehr klar denken... Ein neues Differenzial würde 3000.- kosten und der Einbau wäre umständlich und kostspielig. Fast hätte ich den Auftrag gegeben das neue Differential gleich zu bestellen, jedoch zögerte ich und entschied erst mal eine Nacht darüber zu schlafen.
    Am Folgetag konsultierte ich meinen Autofragen Goldsupport aus der Schweiz. Mir wurde nochmals genau die Funktion meines offenen Differenzials erklärt und wie ich es auf Funktion testen kann. Wir testen also in der Wüste und kommen zum Schluss, dass unser Differenzial vollkommen intakt und funktionsfähig ist! Danke Lukas du hast uns einiges an Geld gespart und wir schulden dir jetzt noch mehr ;).
    Wir benötigen noch einige Tage um weitere Probleme am Schlumpf zu beheben und unsere immer wieder streikende Standheizung zu reparieren.
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  • Hotsprings in der Wüste

    29–31 de out. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 9 °C

    Was macht man am besten, wenn der Lagerkoller ausbricht und man vor Problemen den Weg nicht mehr findet und keine Ahnung hat wies weitergeht?

    Unsere Lösung war die Stadt und die damit verbundenen Schlumpfprobleme zu verlassen und eine der abgelegensten Gegenden der USA zu erkunden. Der Black Rock Desert gehört zu einem der wenigen Orten auf dieser Welt mit der geringsten Lichtverschmutzung. Trotz diesem unglaublichen Abenteuerpotential verschlägt es nur sehr wenige Menschen und Reisende an diesen Ort.
    Einmal Jährlich findet jedoch das bekannte Burning Man Festival mitten auf der Playa (Ausgetrockneter See) statt und es verschlägt 70000 Besucher*innen in die Wüste! Am besten mal ein Video auf Youtube schauen um sich die Ausmasse des Festivals und der erbauten Traumwelt zu machen.
    Wir treffen hier nur einige Cowboys auf Pferden an und einige wenige Reisenden. Unsere Erste Nacht verbringen wir neben speziellen Felsformationen und die zweite Nacht neben Hotsprings mitten in der Wüste. Die Abgelegenheit, die Hotsprings und der Sternenhimmel lassen uns wieder aufatmen!
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  • Playa

    30 de outubro de 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 2 °C

    Die "Playa" ist ein ausgetrockneter See der sich extrem eben über eine sehr grosse Distanz erstreckt. Nicht erstaunlich, dass hier mit dem ersten Fahrzeug die Schallmauer bei einem Geschwindigkeitsversuch durchbrochen wurde. Auf dieser ebenen Fläche werden zahlreiche skurrile Hobbys von Privatmenschen ausgeübt. Zum Beispiel werden hier selbstgebaute Raketen von Hobbyingenieuren abgefeuert!

    Der Schlumpf ist nicht der schnellste und die Schallmauer konnten wir auch nicht durchbrechen aber versucht haben wir es ;).

    Für dieses Mal gibt es keine Bildern sondern ein Video welches mit Drohne und Handy aufgenommen wurde.
    Viel Spass beim zuschauen und abdriften in eine surreale Welt.
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  • Black Rock Wüstendurchquerung

    30–31 de out. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 8 °C

    Nachdem wir im kleinen Ort Gerlach nochmals 120l Benzin gebunkert hatten machten wir uns auf den Weg um den Blackrockdesert Offroad zu durchfahren. Durch meine Erfahrung in der Saharadurchquerung in Mauretanien weiss ich gut welche Gefahren eine Wüste mit sich bringen kann und wie man sich darauf vorzubereiten hat. Die Blackrock Wüste ist im Vergleich zur Sahara natürlich nichts und die nächste Versorgungsmöglichkeit ist in ein wenig über 200km also nicht so tragisch und doch bereiten wir uns gut vor.
    Beim einfahren in die Piste gehen wir mit dem Luftdruck ein wenig runter, damit wir die tausenden Schläge die die Rüttelpiste in unser Fahrzeug überträgt ein wenig zu dämpfen. Nochmals eine Federaufhängung zu brechen möchten wir lieber vermeiden ;).
    Die einfache aber holprige Piste führt uns bin nach Soldier Meadows einer Schutzhütte die damals schon Pioniere und flüchtende der Dürre in den Südstaaten verwendet haben. Eine Offroadgruppe hat die frei verfügbare Hütte renoviert und hält diese instand. Ein wirklich toller Ort im Nirgendwo. Wir versenken uns noch in den nahegelegenen Hotsprings, da es schon wieder sehr kalt ist.
    Als wir am Abend die Standheizung bei bitterer Kälte einschalten möchten hat diese wieder mal entschieden nicht mehr zu funktionieren. Kackteil! Mittlerweile bin ich beim ein- und Ausbau des Problemkindes schneller als der Techniker von Webasto selbst. Ich zerlege also im Stirnlampenlicht die Heizung in seine Einzelteile und warte diese erneut. Aber warum russt ausgerechnet meine ultrateure Standheizung die mit Benzin läuft so unglaublich schnell zu? Ich werde es schon noch herausfinden.
    Jedenfalls läuft das Teil zum Glück wieder und wir können wieder heizen.

    Hier draussen Probleme zu haben ist halb so schlimm, wenn man zwei gleichgesinnte Trifft und mit ihnen einen tollen Abend am Ofen der Schutzhütte verbringen kann. Bis lange in die Nacht tauschen wir uns mit Scott und Kelly aus. Tolle Menschen die tatsächlich hier raus in die Wüste gekommen sind, damit sie den Wahlkrimi nicht miterleben und aushalten müssen. Wir danken für die vielen tollen Tips und den Austausch.
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  • Black Rock Canyon Offroadabenteuer

    31 de out.–2 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 6 °C

    Eigentlich hatten wir ja eine genaue Route durch den Black Rock Desert geplant aber gestern Abend haben uns Scott und Kelly erzählt, dass dieser Wüstenabschnitt vor allem für den Black Rock Canyon bekannt ist. Der Canyon ist nur über eine anspruchsvolle Offroadstrecke zu erreichen und zu durchfahren. Natürlich hat mich das Ganze relativ schnell in den Bann gezogen und wir änderten unsere Pläne für die nächsten Tag.
    Noch abgelegener über eine anscheinend anspruchsvolle Offroadstrecke über die man sich null informiert hat zu fahren klingt irgendwie nicht ganz so save aber natürlich haben wirs trotzdem gewagt.
    Die Piste startete relativ moderat aber holprig über Steine und wurde dann immer schmaler und zugewachsener. Schlumpf wurde mächtig von den Büschen zerkratzt und der Schwierigkeitsgrad der Piste nahm stetig zu. Schlussendlich mussten wir teilweise über grosse Felsen im Canyon fahren und durch mehr oder weniger tiefe Schlammlöcher fahren. Trotz unserer hohen Bodenfreiheit mussten wir unsere Reifen teilweise präzise setzen um über die grossen Felsen und Schwellen zu kommen.
    Die Strapazen haben sich gelohnt und wir werden mit den vielen Wunder dieser unglaublichen Natur belohnt.
    Wir übernachten an einer kleinen Hütte die wohl mal den Pionieren als Unterstand gedient hat.
    Am Folgetag schaffen wir den eher einfacheren Teil aus dem Canyon und schiessen mit flotter Geschwindigkeit über die Pisten der Black Rock Wüste zurück auf die Strasse. Wir Füllen an einer Thermalquelle unseren Wassertank und fahren zur Übernachtung wieder ein wenig abseits der Strasse zu einem unglaublichen Ort. Am Übernachtungsplatz entspringt eine kochend heisse Quelle die derart heiss ist, dass ein heisser Thermalwasserbach entsteht! Wir hocken uns in klirrender Kälte in den heissen Bach und stossen mit einem Bier auf die letzten tollen und abenteuerreichen Tage an.

    Viel Spass beim Video und Foto anschauen.
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  • -10 Grad ohne Heizung

    1–5 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 8 °C

    Über Winnemucca sind wir bis nach Wells gefahren. Da die Strecke ziemlich lange ist, kommen wir erst relativ spät in Wells an. Leider werden die Tage immer kürzer und uns rennt täglich die Zeit davon. So kommt es, dass wir bei Einbruch der Dunkelheit in eine Offroadstrecke zu weiteren Hotsprings fahren. Dank unserem Lichtbalken können wir die extrem anspruchsvolle kurze Strecke noch fahren. Zum Glück ist der Boden angefroren und nicht schlammig ansonsten wäre die Strecke für uns wohl unpassierbar gewesen und wir wären ziemlich sicher im Graben gelandet!
    Beim Stellplatzangekommen wollen wir die Heizung anstellen doch diese möchte schon wieder nicht mehr mitmachen. Wir stellen uns also auf eine ziemlich kalte Nacht ein und holen die Daunenschlafsäcke wieder raus.
    Die Nacht ist bitterkalt bei -10 Grad, doch unsere guten Schlafsäcke schaffen es uns irgendwie warm zu halten. Am nächsten Tag kommen wir kaum aus dem warmen Schlafsack. Das Kondenswasser im Camper ist gefroren und alles ist leicht angefroren.
    Ich benutze den Gasherd um die Kabine ein wenig zu erwärmen und koche schon mal Kaffee.
    Im Anschluss ans Frühstück baue ich die Standheizung zum zigsten Mal auseinander. Der Brenner ist schon wieder zugerusst und ich warte das Ganze nochmals. Leider entscheidet sich die doofe Heizung dieses Mal ganz den Geist aufzugeben... Was machen wir jetzt?
    Die nächsten Tage werden sehr kalt und irgendwie gibt es hier draussen gar nicht mal so viele Optionen.
    Zum Glück habe ich ein wenig Handyempfang und entscheide mich so schnell wie möglich eine chinesische Billigstandheizung(Diesel) über Amazon nach Salt lake city zu bestellen die in ca. 5 Tagen dort ankommen sollte. Wir hatten uns bereits über diese Option unterhalten und informiert und bekamen von Fedex die Bestätigung, dass man sich an jede Fedexfiliale im Land ein Packet schicken lassen kann.
    Wir beschliessen hier einige Tage bei den Hotsprings zu bleiben, da das Wasser mit gut 40 Grad uns regelmässig aufwärmen kann. In den nächsten Tagen kämpfen wir gegen die Kälte. Unser Wassersystem friert über Nacht ein und wir müssen es mit Thermalwasser auftauen. Die Litiumbatterie entlädt sich von selbst, da sie auch bei kleinen Strömen des Solar entscheidet die interne Heizung anzuschalten, damit die Zellen geladen werden können. Ich lasse den Motor also drei Stunden laufen um die Batterie wieder zu laden...
    Der Kühlschrank kann leider auch nicht heizen, deshalb gefrieren unsere Lebensmittel. Immerhin könne wir Wein und Milch für Kaffee im Thermalwasser auftauen ;).
    Als dann unsere Gasflasche langsam aber sicher leer wird entscheiden wir weiterzuziehen Richtung Salt lake, damit wir an der Tankstelle unsere Gasflasche wieder befüllen lassen können.
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  • Boneville Salt Flats

    6–7 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 7 °C

    Auf dem Weg nach Salt Lake City haben wir noch einen Zwischenhalt auf den Boneville Salt Flats gemacht. Die Salt Flats ist ein ausgetrockneter Salzsee. Es ist erlaubt darauf zu fahren und zu campieren.
    Natürlich lassen wir uns diesen magischen Ort nicht entgehen und rasen kilometerweit in die Salzwüste hinein.
    Auf einem Salzsee zu fahren birgt gewisse Risiken, da man besonders nach Regen nicht sieht, ob unter der Salzkruste weicher Schlamm oder fester Untergrund ist. Bei uns war es zum Glück knochentrocken und dem Spass stand nichts im Weg :).
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  • Standheizung in Salt Lake

    7–9 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 7 °C

    In Salt Lake City mussten wir neben den klassischen Dingen wie Einkaufen, Waschen und Duschen auch noch unsere neue Standheizung abholen.
    Wir hatten uns extra noch vor dem Bestellen der Heizung bei einer Fedex Station erkundigt, ob wir ein Packet an jede Fedexstation senden können. Dies wurde klar bestätigt.
    In Salt Lake stellte sich schlussendlich heraus, dass dies zwar stimmt, jedoch nur, wenn es auch durch Fedex geliefert wird...
    Wir hatten über Amazon bestellt und die Fedexstation hätte das Packet nach Protokoll nicht annehmen dürfen.
    Irgendwie stand das Glück heute für einmal auf unserer Seite und die Managerin der Fedexfiliale hat entschieden das Packet trotzdem anzunehmen! Wir sind überglücklich, dass sie es angenommen haben und das Packet nicht zurück ging.

    Noch am gleichen Abend versuche ich die neue Standheizung auf dem Wallmartparkplatz einzubauen. Natürlich ist die neue Chinastandheizung leider von den Massen nicht baugleich und es benötigt wieder mal einige Anpassungen an unserem Ausbau. Schlussendlich eröffne ich bei Einbruch der Dunkelheit eine Baustelle auf dem Wallmartparkplatz und breite mich mit Werkzeug, Trennschleifer und Packmaterial immer mehr auf dem Parkolatz aus. Im Stirnlampenlicht schaffe ich es aus einem Kupferrohr welches ich in Kanada am Strassenrand gefunden habe einen benötigten Adapter zu bauen und siehe da das Teil past!
    Mit einer Petflasche hole ich rasch noch Diesel an der naheliegenden Tankstelle und die neue Heizung startet tatsächlich schon beim zweiten Versuch!
    Was für ein gefühl endlich wieder mal ein wenig wärme im Camper zu spühren.

    Den Karton in der die neue Standheizung eingepackt war habe ich übrigens direkt wiederverwendet und damit unseren Kabinenboden doppelschichtig als Isolation ausgelegt, damit wir mal weniger kalte Füsse haben. Tatsächlicht macht der Karton auf dem Boden einen grossen Unterschied und wir haben weniger kalte Füsse!
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  • Zion Nationalpark

    8–11 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 9 °C

    Nachdem wir jetzt endlich wieder unseren Camper ein wenig heizen können und so unsere alltäglichen Gefrier- und Feuchtigkeitsprobleme in den Griff bekommen haben, können wir endlich weiterreisen.
    Wir fahren bis an den nördlichen Rand des Zion Nationalpark und übernachten dort. Am folgenden Tag gehen wir in den nördlichen Teil des Parks und laufen in einem Canyon eine wunderschöne Wanderung. Im Anschluss gehen wir in Hurricane noch einiges einkaufen und nochmals volltanken. Kurz vor dem Park begeben wir uns auf einen gratis Stellplatz und treffen dort Karin und Frank (sing_travel_and_love) die mit ihrem Ducato auf der Panamericana unterwegs sind. Wir verstehen uns auf Anhieb und verabreden uns am nächsten Tag zum gemeinsamen Frühstück. Mit manchen Menschen versteht man sich schnell so gut, dass die Zeit zu schnell vergeht und wir plaudern schlussendlich den ganzen Tag und essen noch gemeinsam Abendessen. Danke für den Wein, die tollen Gespräche und das Fachsimpeln ;).
    Am Folgetag begaben wir uns dann doch noch in den Hauptteil des Zion Nationalparks. Wir wurden bereits gewarnt, dass die Menschenmassen hier einfach immer hier sind. Doch erstaunte uns, wie erheblich die Infrastruktur gerade ausgebaut wird! Ich habe schlussendlich mal nachgeschaut wie sich die Besucherzahlen in den letzten Jahren verhalten haben und bis 2022 haben sich die Besucherzahlen auf 5 Millionen Besucher pro Jahr verdoppelt!
    Um in die Schlucht zu kommen hat der Park einen Shuttlebusservice etabliert. Die Wartekolonne (im Zickzack wie am Flughafen bei der Gepäckaufgabe) lässt darauf schliessen, dass es heute nur wenige Besucher gibt. Als wir dann aber den kleinen Hike zu den Emirald Pools machen löscht es mir ziemlich schnell ab. Alle paar Meter muss ich auf die Seite stehen um irgendwie an anderen Besuchern vorbeizukommen. So zu laufen macht mir irgendwie nicht so spass und trotz der schönen Landschaft denke ich, dass ich an anderen Orten unberührtere ähnliche Natur in den kommenden Wochen finden werde.
    Ihr merkt ich bin vom Park so semi begeistert. Womöglich liegt dies auch einfach daran, dass sich hier viele Besucher auf wenige Wanderungen aufteilen müssen aber in der Hauptsaison möchte ich hier auf jeden Fall nicht hinkommen müssen...
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  • Peekaboo Red Slot Canyon

    13–14 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 12 °C

    Ausserhalb des Zion Nationalparks Richtung Osten haben wir unser Nachtlager an einem Bach aufgeschlagen. Am Morgen gehen wir noch den Belly of the Dragon besichtigen. Ist eine Art Tunnel durch den Sandstein in dem bei Regen dann ordentlich Wasser fliessen würde.
    Wir haben von Raphael mit dem wir von Hamburg nach Halifax verschifft haben den Tip bekommen, dass wir Offroad über eine Sandstrecke zu einem Slotcanyon kommen können welcher noch nicht allzu bekannt ist.
    Wir fahren also zum Eingang der Piste und lassen erst mal Luft aus den Reifen um sicher durch den Sand zu kommen. Schlumpf schafft es tatsächlich trotz dem Gewicht relativ leicht und elegant auch durch weichere Sandstellen zu fahren.
    Wir laufen durch den schönen Canyon und geniessen, dass kaum jemand in der Nähe ist. Toll nach all dem Trubel im Zion NP.
    Danke für den Tip Raphael.
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  • Red Canyon

    14–15 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf dem Weg zum Bryce Canyon Nationalpark liegt da noch der Red Canyon dazwischen. Eigentlich war es nicht geplant, dass wir hier nochmals wandern gehen aber die Landschaft hat uns überzeugt und zudem waren hier absolut keine Menschen. Viele fahren durch Richtung Nationalpark aber nur wenige scheinen zu halten. Umso besser für uns also ;).
    Wir laufen gleich mehrere Wege ab und geniessen die wunderschöne Landschaft.
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  • Bryce Canyon Nationalpark

    15–16 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ 🌬 5 °C

    Vom Bryce Canyon Nationalpark hatten wir ehrlich gesagt noch nicht allzu viel gehört. Umso mehr waren wir über die absolut geniale Landschaft der Gesteinsformationen begeistert. Die verschiedenen Strukturen der Sandsteinformationen und die verschiedenen Farben der Gesteinsschichten kamen im Morgenlicht wunderbar zur Geltung. Das ganze Gebiet ist im Prinzip der Traum jedes Fotografen. Wir hatten Glück und es gab tatsächlich nicht allzu viele Besucher. Es scheint als wäre die Infrastruktur des Nationalparks noch nicht auf unglaubliche Menschenmassen ausgebaut worden ist. So schön wie das Ganze war, denke ich, dass es wohl auch hier in den nächsten Jahren mehr und mehr Besucher geben wird.
    Jetzt lasse ich jedoch die Bilder für sich sprechen.
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  • Spooky- und Peek-A-Boo Slot Canyon

    17–18 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 8 °C

    Im Grand Staircase-Escalante National Monument (Park) wollten wir die beiden berühmten ganz schmalen Slot Canyons besuchen. Wir haben natürlich das Wetter gut abgecheckt, da in den schmalen Canyons bei Regen akute Sturzflutgefahr besteht. Der Wetterbericht und das Visiterzentrum meinten beide, dass es schön Wetter bleiben sollte.
    Da wir für heute schon zu spät dran waren beschlossen wir auf dem Wanderparkplatz zu übernachten und Morgen in die beiden Canyons zu wandern.
    Am nächsten Morgen waren wir ein wenig überrascht, dass es leicht schneite. Wir wussten jetzt nicht so genau was das für den Besuch der Canyons bedeutet, beschlossen aber mal hinzulaufen und dann vor dem Einstieg spontan zu entscheiden ob wir es rein wagen.
    Beim hinlaufen begann es dann doch noch stärker an zu schneien, jedoch bemerkten wir, dass der Schnee nicht viel Wasser brachte und beschlossen den Einstieg durch den Peek-A-Boo zu nehmen. Die Einstiegshürde ist eine ca. 5m hohe knifflige Kletterstelle. Da der Stein dort schon nass war, viel es uns sehr schwer dort hochzuklettern. Als wir es dann endlich geschafft hatten wussten wir, dass es jetzt irgendwie kein Zurück mehr gab, da runterzuklettern wohl zu einem Sturz geführt hätte…
    Der Peek-A-Boo Canyon ist mit dem Spooky Canyon verbunden. Bei beiden gibt es knifflige Stellen bei denen man kleine Abschnitte klettern muss. Die eigentliche Herausforderung ist aber, dass die Canyons wirklich sehr schmal sind und man sich an vielen Stelen durchquetschen muss. Für Menschen die Angst vor engen Räumen haben also definitiv nichts 😉.
    Wir benötigten für das Ganze relativ lange und fuhren im Anschluss weit weg und viel tiefer rein in die Wüstenlandschaft, da wir ein noch grösseres Abenteuer in Angriff nehmen möchten!
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  • Zweitagestrekking zum gigantischen Arch

    18–20 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 10 °C

    Ich bin da vor einiger Zeit mal auf ein Bild eines riesigen Arches in einem Canyon gestossen. Solche Orte triggern mich natürlich und ich versuche dann auch teilweise Tagelange herauszufinden, wo sich das Ganze befindet.
    Um zu diesem Arch zu kommen muss man über lange unebene Strecken weit raus in die Wüste fahren. Die Strecke hat derart geschüttelt, dass die Zündkerze aus Keramik in unserer neuen Standheizung zerbrochen ist… Tja neues Problem zum Lösen.

    Um zum Arch zu kommen müssen wir über zwei Tage 40km durch einen Canyon in die Wüste raus laufen. Es gibt keine Beschilderung und keine klar definierten Wege. Womöglich kann das Gps Signal im Canyon abbrechen, man sollte sich gut vorbereiten und sich an gewissen Wegpunkten in der Landschaft gut orientieren können.
    Da der Wetterbericht -7 Grad in der Nacht meldeten haben wir ziemlich viel Gepäck mitgeschleppt. Da wir zu wenig Wasser für zwei Tage mitschleppen können muss man gezwungenermassen Wasser filtern. Da wir jedoch nicht wussten, ob der Bach im Canyon momentan Wasser führt, wären wir umgekehrt, wenn wir zum Gegebenen Zeitpunkt dort kein Wasser vorgefunden hätten.

    Der Weg führte uns über relativ flaches und sandiges Gebiet immer tiefer in den Canyon rein. Bei der besagten Verzweigung in den grossen Canyon merkten wir zum Glück, dass der Bach Wasser führt. Wir mussten den Bach zig mal überqueren und waren ziemlich froh, dass unsere hohen Wanderschuhe dicht sind und kein eiskaltes Wasser in die Schuhe gelassen haben. Die Landschaft im Canyon war unglaublich. Als wir dann beim Arch ankamen den ich mal vor einiger Zeit auf einem Foto gesehen habe, waren wir überwältigt! Der Ort ist Atemberaubend und wir haben das Privileg heute Abend hier unter diesem gigantischen Arch übernachten zu können!
    Wir stellen das Zelt auf und sammeln Feuerholz. Ich erkunde noch ein wenig die Gegend und finde den Ort bei dem man sich auch in den Canyon hätte abseilen können. Leider habe ich kein Seil dabei, weshalb wir den langen Weg hierhin in kauf nehmen mussten.
    Zum Znacht gabs Nudeln aus dem Beutel und ich kochte auf dem Benzinkocher noch ordentlich warmen Tee, damit wir die Nacht überstehen.
    Tatsächlich war der Sternenhimmel atemberaubend und später dann noch des Licht des Vollmonds zu sehen haute uns am Lagerfeuer um! Als das Feuerholz dann langsam aufgebraucht war krochen wir in die warmen Schlafsäcke und überstanden die Nacht besser als erwartet.

    Zum Frühstück gabs dann fertigen Porridge aus dem Beutel, der uns genügend Kraft gab, um die müden Beine wieder zurück zum sicheren Schlumpf laufen zu lassen.

    Es war wirklich ein kleines Abenteuer hier raus zu laufen und einen kleinen Traum der für mich in Erfüllung geht. Hier trifft man in der Saison sicherlich auch auf andere Abenteurer*innen welche diesen Ort finden möchten, jedoch werde ich den Ort nicht teilen, damit er der kleinen Gruppe Menschen vorenthalten bleibt, die bereit sind diese spezielleren Orte zu finden und den Weg dafür zu gehen.
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  • Standheizung reparieren ohne Ersatzteil?

    19–20 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ⛅ 2 °C

    Nach einem kleinen Einkauf im Dorfmarkt fahren wir weiter nach Boulder. Ein winziges Dörfli bei dem wir eigentlich endlich wieder mal duschen wollten. Doch wir hatten Pech. Die einzige Dusche die wegen dem kommenden Winter nicht schon geschlossen war, war leider defekt. Draussen zu Duschen wäre natürlich möglich gewesen, doch nach einigen Nächten kalt, hätten wir wirklich sehr gerne wieder Mal richtig und vor allem schön warm geduscht.
    Ich nutze die Gelegenheit des Handyempfangs, um gleich zwei komplette Repsätze für unsere Standheizung nach Moab zu bestellen.
    Im Anschluss fuhren wir über eine wunderschöne Bergstrecke die teilweise schon vereist war bis nach Torry. Dort fanden wir dann schlussendlich eine der wenigen Hostels das noch offen hatte, um zu duschen. Das ganze war wirklich toll jedoch waren die 10 Dollar pro Person für eine Dusche schon nicht ganz geschenkt. Tja so alle 1-2 Wochen muss man hald irgendwie wieder mal duschen 😉.
    Eigentlich wollten wir hier im Dorfladen schauen, ob wir wiedermal Frischprodukte erhalten können, jedoch wurden wir enttäuscht, da der Laden für die Saison schon geschlossen hatte. Dies bedeutet für uns also wieder nur Nudeln und Dosenfutter bis Moab.

    Am Abend campten wir vor dem Capiol Reef Nationalpark. Die Aussicht auf eine kalte Nacht stand uns wieder mal bevor, jedoch hatte ich beim Wandern viel Zeit an eine Problemlösung für unsere Standheizung zu denken. Doch wie kann ich nur einen verbrochene Glühstift Reparieren ohne das passende Ersatzteil, dass sich ja schon auf dem Weg nach Moab befinden sollte?
    Ich habe mich daran erinnert, dass wir ja noch eine Glühkerze in der alten Benzin Webastoheizung haben. Ich baute diese also aus und musste bemerken, dass diese weder die benötigte Leistung für die Dieselstandheizung noch das benötigte Gewinde hat. Ja sogar noch schlimmer der Websto Glühstift hat sogar kein Gewinde und einen anderen Durchmesser.
    Meine Lösung?
    Ich schlage den alten Glühstift mit dem Hammer aus der Gewindehülse und bohre diese auf den richtigen Durchmesser des Webastoglühstiftes aus und klebe diesen mit Hitzebeständiger Dichtmasse aus dem Motorenbereich in die Gewindehülse. Da der Stecker der Webasto und der Chinastandheizung natürlich unterschiedlich sind, schneide ich das Kabel in der Mitte durch und verbinde dieses wieder mit einem Schnelllötverbinder an den passenden Stecker.

    Das Ganze wieder einbauen und siehe da sie funktioniert nach dem zweiten Startversuch tatsächlich wieder!!! Mal schauen wie lange es hält 😉.
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  • Capitol Reef Nationalpark

    20–21 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 4 °C

    Als wir am nächsten Tag in den Capitol Reef Nationalpark gingen mussten wir beim Visitercenter feststellen, dass viele Strassen und Parkplätze wegen dem Winter in der Sanierung sind. Tja wir sind halt langsam aber sicher Offseason hier oben. Wir schauen uns also einige Petroglyphen an des Wänden der Schlucht an. Ziemlich cool zu sehen, dass die Menschen schon früh mit Kunst und «Schrift» begonnen haben.
    Da wir noch ein wenig Bewegung brauchen stiegen wir noch zur Hickman Natural Bridge auf. Der Weg war einfach und die Landschaft wirklich sehr schön. Gerne wären wir auch hier noch länger geblieben, jedoch müssen wir so langsam aber sicher wieder zurück Richtung Küste gehen. Zum Glück haben wir aber noch genügend Zeit um einige spannende Nationalpärke zu besichtigen. Moab wird jedoch unser östlichster Besuchspunkt in der Usa sein.
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  • Mondlandschaft und andere Reisende treff

    21–22 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute soll es durch eine surreale mondartige Landschaft zum Moon Overlook gehen. Über eine einfache Schotterpiste gelangt man zu einer Klippe und hat eine wirklich unglaubliche Sicht auf eine mondartige Landschaft. Auf dem Weg zum Aussichtspunkt treffen wir auf "Panda. who.wander", welche mit ihrem Fiat Ducato in den Usa und Kanada unterwegs sind. Sie gehen ebenfalls zur Übernachtung zum Aussichtspunkt. Am Aussichtspunkt treffen wir noch "homeiswherethesunis" welche mit ihrem Mercedes Bremer auf der Panamericana unterwegs sind. Wir tauschen uns gegenseitig aus und geniessen den atemberaubenden Sonnenuntergang der die Mond- und Wüstenlandschaft langsam in spektakuläre Farben taucht.
    Am nächsten Tag heisst es für uns, uns schon wieder verabschieden zu müssen. Wir danken euch für die tollen Gespräche und hoffen euch bald wieder mal unterwegs zu treffen 😉.

    Heute gehen wir erst über eine Piste zum Spire View Point, welcher eine weitere bekannte Felsformation in der Mondlandschaft überblickt. Da wir von oben nicht so viel sehen machen wir uns schnell wieder auf den Weg, um die Felsnadel aus nächster Nähe zu sehen. Früher konnte man wohl bis an die Felsformation fahren, jedoch wurde der Weg jetzt abgesperrt um die Landschaft zu schützen und man muss die letzten paar Meter zu Fuss laufen. Die alleinstehende Felsnadel ist wirklich cool und eine Besichtigung wert.

    Ich hatte erfahren, dass es hier noch eine Mars Forschungsstation in der Wüste gibt, bei der wir mit etwas Glück womöglich Astronauten oder Weltallroboter bei Versuchen sehen können. Sie testen die Gerätschaften hier, da die Beschaffenheit der Wüste der Oberfläche von Planeten im All gleicht. Leider haben wir nur die Forschungsstation gesehen und niemand war gerade am testen oder arbeiten. Tja cool wars irgendwie trotzdem.
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  • Arches Nationalpark

    22–23 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 11 °C

    Sobald wir dem Natur- und Offroaderparadies von Utah näher kommen sehen wir schon Matts Offroad Recovery (Youtubekanal der Kaputte oder festgefahrene Offroader aus dem Schlammassel birgt). Wir wissen deshalb, dass wir uns auf Offroad freuen können aber es ist auch eine Warnung, dass wir es nicht übertreiben dürfen. Hier gibt es weltbekannte Tracks mit Schlüsselstellen wie etwa das Hells Gate. Solche Strecken können wir mit Schlumpf natürlich unmöglich fahren, jedoch gibt es auch viele einfachere Pisten und Strecken welche wir hier fahren können.
    Nachdem wir eine ruhige Nacht vor dem Arches Nationalpark verbracht haben begeben wir uns bereits am Morgen in den Nationalpark. Wie es der Name schon sagt gibt es in diesem Park tausende Sandsteinbögen von denen man so einige besuchen kann. Wir machen uns also auf den Weg und besuchen schön der Reihe nach jeden einzelnen Arch und jede coole Gesteinsformation. Gegen Nachmittag werden es dann mehr Besucher, doch es teilt sich zum Glück ein wenig auf. Gegen Abend laufen wir dann noch zum Fragile Arch dem Wahrzeichen des Parks um das schöne Abendlicht noch einfangen zu können. Zur Übernachtung fahren wir dann über eine Kiesstrasse raus aus dem Park.
    Am folgenden Tag gehen wir bereits am Morgen zum Devils Garden, um den Menschenmassen ein wenig entfliehen zu können. Wir besuchen nochmals einige Arches und laufen den Wanderweg durch den devils Garden. Auf dem Rückweg kommen uns dann bereits zahlreiche Besucher entgegen und wir sind froh, dass wir bereits früher gekommen sind.
    Da der Tag noch lange ist machen wir uns auf den Weg in den Canyonlands Nationalpark.
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  • Canyonlands Nationalpark

    24–25 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 8 °C

    Nach einer ruhigen Nacht vor dem Nationalpark besuchen wir heute einige Aussichtspunkte und fahren den Shaffer Trail (Berühmte Kiesstrecke). Die Aussichten sind wunderschön und die Strecke ist einfach und macht Spass beim Fahren. Am Nachmittag fahren wir dann über eine Canyonstrecke wieder hoch zum Übernachtungsplatz des Vortags. Wir lassen hier wieder Mal die Bilder für uns sprechen 😉.Leia mais

  • Moab, Ersatzteile, Ölwechsel und Dusche

    25–26 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 8 °C

    Da das Wetter für Morgen umschlagen soll, entscheiden wir uns heute einige wichtige Erledigungen zu machen. Wir können endlich unsere Ersatzteile für die Standheizung abholen. Und jep gestern Abend hat mein Provisorium den Geist aufgegeben also perfektes Timing.
    Wir haben erfahren, dass wir bei O’rallys (Autoteilehändler) meisst hinter dem Gebäude einen Ölwechsel selbständig auf dem Parkplatz machen darf, wenn man die Serviceteile bei ihnen kauft. Wir haben gestern zudem bemerkt, dass unsere Birnen im Scheinwerfer bereits nach ca. einem halben Jahr schon wieder futsch sind.
    Wir kaufen also Ölfilter und neue Birnen. Dieses Mal rüsten wir aber gleich auf Led um, damit diese hoffentlich länger halten und ich womöglich bei Nacht auch mal eine Chance habe irgendwas zu sehen 😉.
    Ich benutze noch das letzte Motorenöl aus meinem Kanister den ich noch aus der Schweiz mitgenommen habe und kann tatsächlich gemütlich einen Ölwechsel auf dem Ladenparkplatz machen. Der Teilehändler gibt einem dafür sogar eine Ölablasswanne und man kann das Altöl gleich im Kanister hinter dem Haus entsorgen. Toll und schade, dass wir dies nicht schon früher erfahren haben.
    Die neuen Led Birnen einzubauen war schwieriger als gedacht und es benötigte einiges an Friemelarbeit um die Dinger richtig einzusetzen. Der Aufwand hat sich aber gelohnt und ich kann jetzt tatsächlich zum ersten Mal was sehen in der Nacht.
    Im Anschluss baue ich noch schnell die Standheizung aus und setze den neuen Glühstift ein. Jetzt läuft die Heizung wieder einwandfrei.

    Nach einem langen und schmutzigen Tag fahren wir noch ein Hostel an um eine Dusche zu nehmen. Dort treffen wir Fabian an der mit seinem Iveco 4x4 ebenfalls auf der Panamericana unterwegs ist. Und hier merken wir mal wieder wie klein die Welt doch ist. Fabian kennt die Offroadtravellers Conny und Chris aus dem Vanliveexplorersverein ebenfalls und hat diese bereits auf einem Ivecotreffen kennengelernt. Nachdem wir uns mit ihm bis zur Eindämmerung auf dem Parkplatz ausgetauscht hatten begaben wir uns doch noch zu den Duschen. Dieses Mal haben sie nur die Hälfte gekostet, jedoch waren sie zumindest bei uns knapp noch lauwarm…
    In der Nacht kamen wir dann per Zufall am gleichen Stellplatz an auf dem auch Fabian stand.
    Über Nacht regnete es fast durchgehend und verwandelte den Platz in eine kleine Schlammgrube. Am Morgen sahen wir noch wie der Iveco gemächlich und gekonnt durch den Schlamm Richtung Moab verschwand.
    Ich hatte noch vollen Reifendruck und kam deshalb nicht so elegant wie der Iveco aus dem Schlamm, jedoch nutze ich die Power des V8 um mit Höllenspass und Volldampf durch den Schlamm zu driften. Schlumpf sah dafür danach aus wie angeschis… 😉.

    Fabian es war toll dich kennenzulernen und wir hoffen, dass wir mit dir und dem Iveco mal ein wenig neben der Strasse unterwegs sein können. Bis bald.
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  • Monument Valley

    27–29 de nov. 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 7 °C

    Nach Moab und Umgebung ging es für uns weiter Richtung Monument Valley. Doch wegen der langen Fahrt verschlug es uns erst ins ebenso bekannte Valley of the Gods zur Übernachtung. Die Landschaft hier erinnerte uns bereits jetzt an die alten Westernfilme und es war ein tolles Gefühl sich mittendrin zu fühlen.
    Am Folgetag fuhren wir erst einen Loop auf einer Schotterstrasse durch das Valley um dann später Richtung Monument Valley abzubiegen. Die Kulisse hier war wirklich toll und man kennt sie aus so einigen Filmen. Am Forest Gump Point machten wir wie ganz viele andere Touris einige Fotos auf der Langen Strasse mit der hübschen Kulisse im Hintergrund.
    Spannend war dabei, dass sich viele waghalsig zwischen kommenden Fahrzeuge auf die Strasse begaben um Fotos zu machen. Wir warteten geduldig auf grosse Lücken, da wir ja noch ein wenig weiterreisen möchten ;).
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