United States
Wolcotts and Bushnells Additions

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5 travelers at this place:

  • Day0

    Windy City

    December 3, 2017 in the United States

    Was willst du denn in Chicago? War auch heute Mittag noch die Frage...
    Auf den Spuren von Al Capone wandeln, Eisbaden im Lake Michigan, ein Stück die Route 66 entlang laufen... den German Christkindel Market besuchen. Auf der Suche nach Abenteuern und Herausforderungen.
    Nein, oder vielleicht doch. Chicago, die drittgrößte Stadt der USA, hörte sich gut an, bei allem was ich gelesen habe. Und es bleibt nicht bei Chicago. Ich werde mir das Tannenbäumchen vor dem Rockefeller Center in NYC ansehen, Schlittschuh laufen im Central Park, einen Blick über den Zaun des Weißen Hauses in Washington werfen und ein wenig die Geschichte dieser Stadt aufsaugen, mich in jeder Stadt der üppigen und wohl kaum in einem anderen Land so übertriebenen Weihnachtsdeko hingeben. NYC in der Vorweihnachtszeit ist nach dem letzten Besuch im Sommer 2015 auf meine Liste gerutscht.
    Ich werde einige tausend Kilometer Eisenbahn fahren und ein paar hundert mit dem Bus und noch so einiges mehr.
    Entscheidend war natürlich wieder der Flugpreis. Zwar kein gemütlicher Direktflug, aber einfach kann ja jeder.
    Die erste Entscheidung, die zu treffen war, fliege ich mit Koffer oder doch nur mit Handgepäck. Es sind zwölf Tage. Mein Ticket lässt zwar 23 kg Aufgabegepäck zu... Bei einem Umsteiger besteht immer das Risiko, dass du den Anschlussflug schaffst, aber dein Gepäck nicht. Ich habe das schon erlebt, ist nicht lustig, wenn dein Koffer erst zwei Tage nach dir anreist. Sicher zahlt dir die Airline eine Notausstattung...trübt aber trotzdem etwas den Urlaubsstart, wenn du nicht weißt, was mit deinen „Schätzen“ ist.
    Nachdem ich fast täglich meine Meinung geändert hatte, Koffer, Rucksack...Rucksack, Koffer, habe ich gestern beim packen entschieden....Rucksack. Ich bin also wieder nur mit Handgepäck unterwegs und habe alle meine „Schätze“ bei mir. Heißt aber auch, ich habe nur Klamotten für ne Woche, dann fange ich an zu riechen 🤣.
    Auch daraus wird ein Abenteuer, warum nicht mal einen Waschsalon in NYC besuchen...ich werde berichten.
    Ich bin also heute morgen mit meinem Backpack Richtung Berlin aufgebrochen, habe mein Auto in Spandau geparkt (kostenlos - habe ich bei meinen beruflichen Ausflügen ausgekundschaftet) und bin mit S-Bahn und Bus nach Tegel gefahren.
    Der Flieger von Berlin nach Amsterdam war super pünktlich. Ich hatte auch nur 1:05 h zum Umsteigen und man muss noch mal durch einem Sicherheitscheck, wenn man die EU verlässt. Das dauert und hat eine leichte Panik in mir ausgelöst. Mein Mantra in dieser Stunde „die würden dir diese Verbindung so nicht verkaufen, wenn es nicht machbar wäre“. Gate war zwar schon geschlossen, ich wurde aber noch nicht ausgerufen (wäre doch auch mal was) und nach mir kamen auch noch einige...

    In die USA reist man nicht so einfach ein, wie wir in jedes Land Europas.
    Man braucht nicht zwingend ein Visum als Touri, wenn man nicht länger als drei Monate am Stück bleiben möchte. Du beantragst eine Reisegenehmigung, ESTA ( Electronic System for Travel Authorization), geht online und kostet 14$. Heißt aber auch nur Reisegenehmigung. Im Worst case lässt man dich nicht rein. Ist deine Weste weiß und du hast vorher keine kritischen Länder bereist, dann ist alles easy. Nach der Landung muss sich jeder der einreisen will noch den Fragen eines Officers des Department of Homeland Securit stellen, Fingerabdrücke abgeben (nein man hat keine schwarzen Finger, passiert elektronisch) und ein Foto will man von dir. Da hatte ich ja echt ein wenig Bammel, Verstehe ich den? Und das kann dauern... War meine Erfahrung vom letzten Mal, als ich in dieses Land eingereist bin. Heute war alles easy. Ich habe mich im Flieger noch mit dem Zollformular rum gequält, was es natürlich nur in Englisch gibt, war umsonst. Bei dem Einreiseprocedere hat man jetzt auf Automaten umgestellt. Und die sprechen so ziemlich jede Sprache, auch meine. Ich habe keine 15 Minuten benötigt, dann war die „Tür“ auf und ich hatte meinen Stempel im Pass...
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  • Day1

    River, Lake, Loop und einiges mehr...

    December 4, 2017 in the United States

    Punkt 4:30 Ortszeit war meine biologische Uhr der Meinung, ich sollte aufstehen. Ok, da war es in Deutschland auch schon 11:30 Uhr. So fertig wie ich am Anreise Tag war, hätte ich nicht erwartet, dass 7 Stunden schlummern reichen. Ich hatte praktisch 26 Stunden keinen Schlaf, außer ein wenig gedöst im Flieger.
    Also habe ich heute kurz nach 7 Uhr das Haus verlassen und war erstmal lecker und gemütlich Frühstücken. Wenn man so früh unterwegs ist, hat Frau auch richtig was vom Tag. So das ich gerade selbst überlegen muss, was habe ich denn heute alles erlebt.
    Überraschend heute, das Wetter. Ich mag es ja, wenn die Wetter App bei miesen Prognosen im Irrtum ist. Neunzig Prozent Regenwahrscheinlichkeit waren vorher gesagt. Hatte mich schon auf Indoor Aktivitäten eingestellt. Es war bewölkt, mit ein paar Tropfen am Vormittag und unglaubliche 18 Grad warm. Und sehr stürmisch - Windy City halt.
    Die Highlight des Tages:

    1. River Walk - mein Morgenspaziergang, am Fluss gibt es einen tollen Weg. Man spaziert am Wasser, links und rechts davon begleiten einen die Hochhäuser - einzigartige Architektur. Hier haben sich einige große Architekten verewigt. Moderne Bauten aus viel Glas, Stahl und Beton neben Bauten im Art Deco Stil.
    2. The Cloud Gate - Chicago‘s Tor zu den Wolken. Eine Skulptur ganz aus Edelstahl (168 Stahlplatten) hochglanzpoliert, man sieht keine Nähte oder Kratzer. Faszinierend sind die tollen Spiegelungen der Skyline, der Wolken und der Menschen, die davor stehen. Auf Grund seiner Form wird es von den Menschen der Stadt auch „The Bean“ (die Bohne) genannt. Ich hätte da Stunden davor verbringen können, so toll wirken diese Spieglungen. Auf jeden Fall muss ich noch mal ganz, ganz früh hin, wenn die meisten Touri‘s noch schlafen.
    3. Lakefront Trail - ich war heute am Meer, ach nein, ist ja ein See, aber so riesig, dass es sich so anfühlt, wie ein Spaziergang auf der Strandpromenade. Im Hintergrund die Skyline der Stadt. Dreißig Kilometer führt der Trail direkt am See entlang. Ich bin nur bis zum Navy Pier spaziert, Chicagos Vergnügungspark. Es wird aber sicher nicht mein letzter Ausflug dorthin gewesen sein.
    4. Route 66 - völlig unspektakulär hängt ein Schild, ziemlich weit oben, gegenüber The Art Institute of Chicago und markiert den Beginn Amerikas berühmtester Straße. Das Schild hängt besonders hoch, um es Souvenirjägern zu erschweren, das Schild zu entfernen.
    5. The Loop - sowohl ein Stadtviertel, als auch der Name der Hochbahn, die durch Selbiges im Kreis fährt. Die Hochbahn fährt praktisch über der Straße zwischen den Häuserschluchten. Unten die Straße und drüber auf Stahlträgern die Bahn. Ich habe mir eine Runde für 3$ gegönnt. Diese Bahn sorgt auch für Chicago‘s Sound im Centrum, du hörst die „The Loop“ überall rattern.
    6. Crown Fountain - 1000 Chicagoer Bürger zeigen Gesicht. Eine Video- Installation in zwei riesigen Klötzen aus Glasbausteinen. Toll bei Nacht, abwechselnd werden die Gesichter der Menschen gezeigt. Eigentlich ist das ganze ein Brunnen mit Wasserspiel. Von Mai - Oktober spucken die Münder der Menschen Wasser, was ich schon etwas komisch finde. Soll an antike Wasserspeier angelehnt sein.

    Und sonst so... habe ich heute 15 km zu Fuß auf dem Pflaster dieser Stadt zurückgelegt. Habe meinen Kohlenhydrate Speicher mit lecker Essen aufgefüllt. Ach, und ich bin jetzt Besitzer einer amerikanischen Mobilfunknummer. War mir einfach zu lästig, immer noch einem Wifi zu suchen. Also hab ich mir für ein paar Dollar ein paar GB gekauft. Ich bin meinem Netzbetreiber natürlich treu geblieben (T-Mobile USA 😊).
    Ach und in eine Demo bin ich am Abend geraden. Ganz friedlich und diszipliniert, aber sehr lautstark hat man gegen die beschlossenen Steuerpläne von Herrn Trump protestiert.
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  • Day2

    Hard Rock Cafe Chicago

    June 29, 2014 in the United States

    Zeit noch etwas zu essen und lecker Cocktails zu trinken. Super Atmosphäre hier. Philipp.. die erste Gitarre ist gekauft ;)

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