• Auf den Spuren der Vergangenheit

    15 мая, Румыния ⋅ ⛅ 21 °C

    Eigentlich ist unser Platz am Fluss viel zu schön, um weiterzufahren. Trotzdem haben wir noch Strecke vor uns und machen uns bald auf den Weg nach Schäßburg, dem heutigen Sighisoara.

    Der Ort gilt als Geburtsstadt von Vlad dem Pfähler https://youtu.be/JJ37aWJIdkg?si=Nda3XXJFxbGgPqkW , der die Vorlage für die Dracula Mythen ist. Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichen wir die Stadt und finden auf dem Campingplatz Aquaris mitten in der Stadt ein ordentliches Nachtquartier.

    Den jungen Tag nutzen wir direkt für einen Rundgang durch die Altstadt. Sighișoara wurde im 12. Jahrhundert von deutschen Siedlern gegründet und geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Bevölkerung jedoch nach und nach aus der Region vertrieben.

    Über eine kleine Fußgängerbrücke über die Große Kokel gelangen wir zunächst zum Stundturm. Und natürlich führen auch hier wieder unzählige Treppenstufen nach oben – inklusive Eintrittsgeld. Der Blick über die mittelalterliche Stadt entschädigt allerdings für die Mühe.

    Das Geburtshaus von Vlad III. selbst wirkt eher unspektakulär. Ein Blick von außen reicht uns völlig.

    Wir schlendern weiter durch die Gassen, gönnen uns ein kleines, aber sehr gutes Eis auf die Hand und machen uns anschließend auf den Weg hinauf zum Gymnasium. Wie sollte es anders sein: weitere 182 Stufen bergauf. So hält man nicht nur Touristen, sondern auch die Schüler fit, die den Weg zeitweise mehrfach machen müssen.
    Die Treppe ist vollständig überdacht, damit Schnee und Eis im Winter nicht zum Problem werden – praktische Infrastruktur aus vergangenen Zeiten.

    Oben angekommen laufen wir noch etwas rund um die Kirche neben der Schule und genießen den Blick über die Dächer der Stadt. Danach geht es wieder hinunter.Zum Abschluss des Tages essen wir in der Alten Post noch Schweinerippchen und lassen den Abend anschließend ruhig auf dem Campingplatz ausklingen.
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