Um Mitternacht sitzen wir an Deck. Die Sonne steht niedrig und beleuchtet die Landschaft mit warmem Licht. Berge und schlafende Dörfer ziehen still vorbei.
Am nächsten Morgen sind wir in Reine am äußersten Ende der Lofoten. Hier hat die norwegische Landschaft, die ohnehin schon zu großem Drama neigt, noch eins draufgesetzt. Die See ist noch rauher, die Berge noch steiler. Wenn ein Phantasy-Autor sich ein Dorf am Rande der bewohnten Welt, zwischen dem Eisozean und den Drachenzahnbergen, ausdächte, würde es genau so aussehen.
Gegen 15 Uhr legen wir ab, um das offene Meer zu überqueren und zurück zur Küste zu fahren.Read more