• Tag 36, Porto Covo

    October 15 in Portugal ☀️ 26 °C

    Wir wachen unter strahlend blauem Himmel und bei sommerlichen Temperaturen auf. Beim Frühstück dreht sich das Gespräch schnell um das Wetter: Uns fällt auf, dass wir nun schon seit über 30 Tagen keinen Tropfen Regen mehr gesehen haben. Da der Wetterbericht für die kommenden Tage einen spürbaren Temperaturabfall in Nordportugal ankündigt, beschließen wir, uns langsam wieder nach Süden zu orientieren.

    Unseren obligatorischen Strandspaziergang verlegen wir auf den frühen Nachmittag und kürzen ihn dieses Mal ein wenig ab. Der Grund dafür ist Tine, die gerne den Sonnenuntergang am Strand miterleben möchte – und da wir den Weg doppelt gehen, halten wir die erste Tour bewusst moderat.

    Am Strand angekommen, pfeift uns ein frischer Wind um die Ohren. Das Flutwasser drückt mächtig an die Küste, sodass wir ein spektakuläres Wellenspiel beobachten können. Das Wasser ist zwar recht frisch, aber ich kann nicht widerstehen und wage mich ins kühle Nass. Tiefer hinaus traue ich mich jedoch nicht: Die Strömung ist extrem stark, und da ich absolut kein Risiko eingehen will, verzichte ich aufs Schwimmen und genieße stattdessen das prasselnde Wasser der brechenden Wellen.

    Nach der Erfrischung geht es zurück zum Wohnmobil, ehe wir uns am Abend auf den Weg zum Sonnenuntergang machen. Im Anschluss schlendern wir noch ein wenig durch das kleine Örtchen, das im abendlichen Licht einen ganz besonderen, gemütlichen Charme versprüht.
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