• Der Kreis schließt sich: Etappe 6 nach Brodick

    July 2 in Scotland ⋅ 🌬 15 °C

    Nach dem Frühstück ging es heute auf die letzte Etappe. Im Laden um die Ecke mit Getränken eingedeckt, dann ging es los. Das Wetter sollte heute trocken bleiben, aber es gab zwischendurch kurze Schauer und böigen Wind. Der Weg heute war recht abwechslungsreich, es war wieder von allem was dabei. Anfangs ging es küstennah oder auf dem Strand zum King's Cross Point. Von dort musste man bald wieder bergauf und einen Schlenker gehen, bevor der Weg wieder ans Wasser ging. Der nächste Abschnitt führte abwechselnd über rutschige Holzstege und nasse Strandbereiche mit großen Steinen und glitschigen Felsen. Man musste extrem aufpassen, wo man hintritt. Auf den Brettern der Holzstege waren solche rauen Bremsstreifen angeschraubt, die das Rutschen verhindern sollten, das funktioniert recht gut. Bei Flut kann es dort wohl recht nass werden, aber wir sind ganz gut durchgekommen. Im nächsten Ort Lamlash haben wir kurze Regenpause gemacht unter einem überdachten Fahrradständer. Dann ging es weiter durch das Städtchen, die schmale Küstenstraße weiter an schönen Häusern und Cottages vorbei, bald weiter auf dem Küstenweg, von wo wir nochmal Robben gesehen haben. Für das letzte Stück nach Brodick haben wir uns für die Variante über den Berg entschieden, statt am steinigen Strand entlang, wo so langsam auch die Flut höher kam. Der Weg oben lang war nochmal bisschen herausfordernd, recht steil bergauf durch enges mannshohes Gestrüpp, wo sich Katja an allen möglichen Piekern und Brennnesseln oder was auch immer die nackten Beine malträtiert hat. Aber der Ausblick war grandios. Der Blick auf Holy Island oder auf den Goat Fell ohne Wolken, sehr schön. Von dort ging es dann bergab bis Brodick, über Schotterwege und sumpfige Weiden. Nach knapp 18 km erreichten wir das Douglas Hotel, wo wir wieder nächtigen. Wir haben eingecheckt, unser Zertifikat empfangen, und sind dann gleich in die örtliche Pizzeria geeilt, wo wir eine extrem schmackhafte Pizza Diavolo gegessen haben, und zum Nachtisch zwei Kugeln von dem mega-leckeren Arran-Eis. Dann waren wir noch in ein paar Geschäften und haben im Supermarkt Wein und Snacks zum Chillen im Hotelzimmer geholt.
    Das war unser 6-tägige Wanderung auf Arran. Morgen geht es mit der Fähre zurück zur Hauptinsel und dann mit dem Zug nach Glasgow.
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