Nach Arran mit Hindernissen
June 26 in Scotland ⋅ 🌧 19 °C
Es geht los. wir fliegen nach Schottland zum Wandern. Mal wieder sehr früh aufstehen, 3.45 Uhr kommt das Taxi. Der Flug nach Amsterdam ist leicht verspätet, so dass die ohnehin sehr knappe Umsteigezeit zum Flug nach Glasgow noch kürzer wird. Wir müssen rennen, schnell durch die Passkontrolle, und erreichen das Gate gerade so. Glück gehabt.
Leider sind nur wir mitgekommen, nicht aber unsere Rucksäcke, die wir aufgegeben haben. So ein 💩... Das Gepäck soll mit dem nächsten Flieger ankommen. Jetzt sitzen wir hier am Glasgow Airport und warten 4 Stunden. Sie hätten uns das Gepäck auch ins Hotel gebracht, sogar auf die Insel, aber darauf wollten wir uns nicht verlassen.
Nach sieben Stunden Warten (und somit zwei verpassten Fähren) haben wir endlich unsere Rucksäcke. Der nächste Flug hatte eine Stunde Verspätung, und unsere Rucksäcke waren tatsächlich dabei, aber es hat dann noch mal zwei Stunden gedauert und bedurfte meherer Nachfragen, bis wir endlich unsere Rucksäcke hatten. So nervig! So wie uns erging es auch zwei Männern aus Hannover, die in Amsterdam den gleichen Flieger auch nur knapp (nach uns) und ohne Gepäck bekommen haben.
Mit unseren Rucksäcken ging es dann mit Uber, statt wie geplant mit Bus und Bahn, für viel Geld nach Ardrossan zum Fährhafen. Wir hatten nicht mal mehr Zeit um in Ardrossan Essen zu gehen und unseren Hunger zu stillen. Das müssen wir dann auf der Insel machen. Die Fähre legte pünktlich um 18 Uhr ab und kam problemlos und pünktlich an.
Unser Hotel in Brodick, The Douglas Hotel, ist ziemlich gediegen und recht teuer. Dafür liegt unser Zimmer unter dem Dach und ist ziemlich aufgeheizt und warm, leider ohne Klimaanlage, nur mit Ventilator. Eigentlich unmöglich bei dem Preis. Das Essen im Hotel-Restaurant war auch nicht günstig, aber ganz manierlich. Das beste war der Chocolate Cherry Cheesecake zum Dessert.Read more
Etappe 1 nach Sannox
June 27 in Scotland ⋅ 🌬 17 °C
Der erste Wandertag war schon mal toll. Happy Birthday to me....
Nach dem leckeren Frühstück im Douglas Hotel ging es auf die Wanderung. Von der ersten Etappe gibt es zwei Varianten, eine führt über den Gipfel des Goat Fell, das ist der höchste Berg der Insel. Den sind wir nicht gegangen, zum einen wollten wir auf der ersten Etappen nicht auf 874 m klettern, mit Vollgepäck, zum zweiten lohnt es nicht nur, wenn es nicht regnet oder bewölkt ist. Und wir haben den Gipfel des Goat Fell seit gestern nicht gesehen. Also den Weg weiter unten genommen, wobei wir den noch etwas abgewandelt haben, damit wir am Brodick Castle vorbei kommen. Der Weg heute war gut zu gehen, ein kleines Stück am Strand, über einen Golfplatz, später durch Wälder auf breiten Schotterwegen. Das letzte Stück ging auf der Straße. Gegen Mittag kamen wir nach Corrie, dort haben wir im Mara Fish Bar & Deli sehr lecker gegessen, es gab Gerichte vom Holzkohlegrill mit zwei Beilagen nach Wahl, und das ganze mit Blick aufs Meer, herrlich! Vom Timing her auch insofern optimal, als das es da gerade etwas stärker regnete.
Die letzten drei Kilometer weiter auf der Straße, es gab mäßigen Autoverkehr. Nach knapp 13 km das Tagesziel erreicht. Wir übernachten heute im Sannox Christian Centre, das ist eine Kirche mit Guesthouse (oder umgekehrt?), man kann hier auf alle Fälle eine Übernachtung buchen, gegen eine Spende. Hier ist jedoch kein Gastgeber, der Schüssel steckte im Schlüsseltresor, Instruktionen kamen per Email, es gibt hier keine Läden, keine Gastronomie, man muss sich selbst versorgen, es gibt aber eine gut ausgestattete Küche sowie Wohn- und Esszimmer. Wir haben uns für abends 5-Minuten-Terrine mitgebracht, damit wir nicht soviel schleppen mussten. Zuerst waren wir alleine hier, später kam noch ein älteres Paar Schotten dazu. Man kann hier nicht wirklich viel machen, wir haben Kniffel gespielt, chillen im Zimmer und gehen früh schlafen.Read more
Über Stock und Stein: Etappe 2 nach Lochranza
June 28 in Scotland ⋅ 🌬 16 °C
Zum Frühstück gab es mitgebrachtes Instant-Porridge, Kräutertee von zuhause und Instant‐Kaffee mit Milch (aus dem Douglas Hotel mitgehen lassen). Viertel vor 9 waren wir ready to go. Ich dachte, knapp 16 km die Küste entlang kann ja nicht so schwierig sein, da sind wir bestimmt beizeiten am Ziel. Im Endeffekt war das eine der anspruchsvollsten Etappen, die wir gegangen sind, besonders mit dem großen Gepäck auf dem Rücken.
Das erste Stück war noch easy, breite Schotterwege, flaches Terrain, gut zu gehen. Irgendwann mussten wir zwischen hohen Farnen hindurch, der Weg wurde sehr schmal. Auf den Farnen lauern die Zecken, haben wir gelesen, und tatsächlich mussten wir später ein paar entfernen. Sehr nervig! Der Weg war stellenweise auch sehr nass oder sumpfig, wir mussten aufpassen, keine nassen Füße zu bekommen. Später gab es noch mehrere Stellen, an denen man über Felsen und Steine klettern musste, teilweise sehr steil hoch und runter, wirklich mega-anstrengend. An manchen Stellen kamen mehrere Herausforderungen zusammen: Schmaler Weg durch Farne, völlig zugewuchert, mit steinigem Untergrund und sumpfigen Stellen, und dann noch hoch und runter. Wir waren echt fertig. Ich glaube wir sind einiges gewohnt, aber das war schon tough. Durch diesen schwierigen Weg haben wir viel Zeit verloren und waren am Ende sehr langsam und über 5 Stunden unterwegs. Ich glaube der schwierige Abschnitt war nicht länger als 5...6 km aber die hatten es in sich. Die letzten 5 km gingen nochmal easy auf guten Wegen entlang. Gut für uns war heute wieder das Wetter, moderate Temperaturen mit Sonne und Wolken, bisschen Regen erst kurz vor Schluss, und teilweise kräftiger Wind überwiegend von hinten.
Wir sind jetzt in Lochranza in der Jugendherberge, wo wir ein Zweibettzimmer gebucht haben. Wir waren im örtlichen Pub schön Guinness und Cider trinken und haben rustikal zu Abend gegessen: Burger und Mac and Cheese mit Chips.
Ansonsten ist hier nicht viel los, und wir sind erschöpft und müde, deswegen abends chillen im Zimmer und zeitig schlafen.
Ich hätte mir gerne noch die örtliche Destillerie angeschaut, aber dafür waren wir heute leider etwas zu spät dran.Read more
Etappe 3: Doppeletappe nach Blackwaterfoot
June 29 in Scotland ⋅ ☁️ 15 °C
Nach dem spartanischen Jugendherbergsfrühstück ging es heute auf eine lange Etappe. Eigentlich wären das zwei Etappen, aber auf diesem Abschnitt sieht es eher schlecht aus mit Unterkünften, es gibt nur ein paar Cottages für Selbstversorger, aber keine Hotels oder Pensionen. Darum haben wir uns überlegt, dass wir beide Etappen am Stück gehen. Zusammen sind sie knapp 31 km lang, das ist schon eine Herausforderung, aber sie sind relativ flach, man geht den Großteil auf der Straße, und zur Not könnte man ein Stück mit dem Bus fahren. Also challenge accepted.
Hinter Lochranza führte der Weg nach oben und ging etwa 3 km am Hang über der Küstenstraße entlang. Es ging gemächlich los, aber bald war der Weg wieder richtig übel. Steinig, durch Farne hindurch, mit riesigen Sumpflöchern, einfach zum Abgewöhnen. Wir kamen nur langsam voran, und waren schon am Anfang genervt, angesichts der Strecke die vor uns lag. Irgendwann kam dann der steile Abstieg hinunter zur Straße. Dann ging es auf der frisch geteerten Straße weiter, dort kamen wir zügig voran. Gegen Mittag, nach etwa 10 km, konnten wir uns in einem Dorfladen was zum Essen und Trinken kaufen, haben die Mittagspause auf der Bank vor dem Laden gemacht. Dann ging es weiter auf der Straße, wo es die ganze Zeit nur wenig Autoverkehr gab. Wir kamen an Schafen, Schwänen und Robben vorbei. Später gab es einen längeren Abschnitt, wo die Straße etwas höher verlief, aber der Weg an der Küste weiterging. Wir haben kurz überlegt, weiter der Straße zu folgen, sind dann aber doch dem Weg gefolgt, der anfangs gut zu gehen war, aber bald darauf wieder richtig Kacke wurde. Erst auf dem Steinstrand, dann mussten wir wieder an mehreren Stellen über Felsen klettern, sind fast im Sumpf versunken, und Farne waren natürlich auch wieder dabei. Es ist mir unverständlich, wie so ein Weg als Wanderweg deklariert wird, den ja auch Menschen mit Gepäck gehen wollen. Wir waren jedenfalls froh, als wir wieder die Straße erreicht hatten.
Weiter ging es auf der Straße, die nahe an der Küste verlief. Langsam wurden die Beine schwer und die Füße schmerzten, aber wir wollten durchziehen. Hin und wieder kurze Pausen, um die Füße zu lüften. Wir haben sogar abgelehnt, als uns 8 km vor dem Ziel von zwei netten Damen aus einem Golfclub eine Mitfahrgelegenheit angeboten wurde. Wir sind also bis zum Schluss gegangen, wobei wir auf dem letzten Abschnitt der Straße gefolgt sind, wo der Weg noch einen Schlenker an die Küste gemacht hat (an einer Höhle vorbei, die wir uns eh nicht mehr angeschaut hätten...), so haben wir knapp 3 km gespart, und sind am Ende 29,2 km gegangen, dafür haben wir 8 Stunden gebraucht, und waren ganz schön fertig.
Das Kinloch Hotel, das einzige im Ort, ist ziemlich teuer, aber gut, wir haben ein geräumiges Zimmer mit Meerblick. Das Essen im Restaurant hat auch sehr gemundet.
Es ist ja gerade noch Fußball-WM, und gerade läuft im Fernsehen bei BBC 1 das Sechszehntel-Finale Deutschland gegen Paraguay, Manuel Neuer hat gerade das 0:1 kassiert. Dann 1:1 Ausgleich in der zweiten Hälfte. In der Verlängerung das 2:1 für Deutschland wird vom VAR aberkannt. Am Ende verliert Deutschland dramatisch im Elfmeterschießen 💩Read more
Etappe 4 nach Lagg
June 30 in Scotland ⋅ 🌧 15 °C
Das überteuerte Frühstück heute im Hotel war leider nicht so gut in Qualität und Vielfalt, wie man bei dem Preis erwarten würde. Naja....
Trotzdem gut gestärkt ging es heute auf eine recht kurze Wanderung. In der Nacht hat es gestürmt und geregnet, und auch tagsüber sollte es weiterhin regnen. Wir haben uns daher entschieden, das erste Stück nicht am Ufer entlang zu gehen, wo wir wieder mit sumpfigen Wegen und nassen rutschigen Felsen rechnen müssten. Stattdessen sind wir der Straße gefolgt, die mit Panoramablick oberhalb des Weges entlang führte. Somit ging heute die gesamte Strecke auf der gewundenen Straße durch eine wunderschöne grüne hügelige Landschaft. Es gab unterwegs nur ein paar kleine Dörfchen. Hin und wieder gab es Nieselregen oder auch mal einen Schauer. War aber nicht so schlimm, denn die Etappe war ziemlich kurz, wir waren nach 12 km bereits am Ziel im Lagg Inn. Die Herberge liegt relativ einsam in einer Kurve am Fluss. Das Zimmer ist bisschen abgewohnt, aber okay. Relativ teuer, aber das liegt wahrscheinlich an der fehlenden Konkurrenz, hier gibt es nicht viel drumherum. Aber das Essen im Restaurant war wieder sehr gut und preislich in Ordnung.
Auf dem Weg heute kamen wir etwa 1 km vor dem Ziel an der Lagg Distillery vorbei, wo wir spontan einen Mittagssnack genommen haben. Weil wir unser Ziel recht früh erreicht hatten und somit der Nachmittag frei war, habe ich mich für eine Tour angemeldet (Katja wollte nicht mit). War sehr interessant. Die Ursprünge gehen bis auf 200 Jahre zurück, die Distillery wurde 2019 neugegründet und hat somit eine sehr neue und moderne Produktionsanlage, wobei man aber Wert auf traditionelle Herstellung legt. Lagg ist ein recht exklusiver und teurer Whisky, keine Massenware. Wir durften während der Führung zwei Sorten probieren, die waren ziemlich torfig, aber ganz lecker. Das Probierglas durfte man behalten.Read more
Nasse Füße auf Etappe 5 nach Whiting Bay
July 1 in Scotland ⋅ 🌧 14 °C
Heute war ein schöner Tag zum Wandern. Heiter bis wolkig, ein lauer Wind, um die 17 Grad. Nach dem Frühstück los Richtung Küste, durch einen Wald. Bald kam ein enger Abschnitt mit hohem feuchten Gras und Gestrüpp, da waren gleich Beine und Hose nass. Weiter ging es auf dem relativ breiten Strand, bevor wieder hohes Gestrüpp mit Diesteln, Dornenranken und sumpfigen Stellen kam. Man musste aufpassen, dass man nicht in eines der Löcher tritt, die sich zwischen den Steinen unter dem Gras versteckten. Aber dann kam der Hammer. Wir haben uns für die Variante entschieden, die den felsigen Küstenabschnitt umgeht, dafür musste man den Strand verlassen und bergauf gehen. Der "Weg" dort hoch war jedoch eher eine enge Schneise, die ins Gestrüpp gehauen wurde. Leider lief genau an dieser Stelle das Wasser den Berg hinab, und zwar nicht wenig. Der "Weg" lief also quasi im Fluss, alles war aufgeweicht und matschig. Wir kamen dort nicht mit trockenen Füßen hoch, irgendwann sind wir im Schlamm eingesunken, und Schuhe, Socken und Füße wurden überschwemmt und waren nass, und unsere Klamotten eingesaut. Wir waren echt bedient. Wir haben uns dann noch den Berg hochgeschleppt, an Kühen vorbei, bis zur Straße, wo zum Glück eine Bank stand, auf der wir die Socken gewechselt haben, was nicht allzuviel gebracht hat, weil die Schuhe und Einlegesohlen auch nass waren.
Dann ging es mit feuchten Füßen erstmal auf der Straße weiter, durch grüne hügelige Landschaft. Wir gingen dann wieder Richtung Küste in das Dörfchen Kildonan, wo wir die nächste Pause am Wasser bei einem kleinen Café gemacht haben, zum Kuchen essen und Füße lüften. Weiter ging es recht steil bergauf an Farmen vorbei und später durch eine Heidelandschaft, die in einen Wald überging. Inzwischen gab es ein paar Regenschauer, war aber nicht zu schlimm. Kurz vor Whiting Bay kamen wir an den ziemlich beeindruckenden Wasserfall Glenashdale Falls, den man von einer Aussichtsplattform sehr gut sehen kann. Von dort ging es dann bergab Richtung Küste, wo wir noch ein ganzes Stück durch Whiting Bay zu unserer Unterkunft gehen mussten. Am Ende waren es etwa 21,5 km.
Das Zimmer mit Meerblick ist recht geräumig, und wir haben unsere Klamotten überall verteilt und zum Trocknen aufgehängt. Heute haben wir uns zum Abendessen mal was im Laden um die Ecke geholt und auf dem Zimmer gegessen, weil es inzwischen durchgehend regnete und wir nicht mehr rausgehen wollten.Read more
Der Kreis schließt sich: Etappe 6 nach Brodick
July 2 in Scotland ⋅ 🌬 15 °C
Nach dem Frühstück ging es heute auf die letzte Etappe. Im Laden um die Ecke mit Getränken eingedeckt, dann ging es los. Das Wetter sollte heute trocken bleiben, aber es gab zwischendurch kurze Schauer und böigen Wind. Der Weg heute war recht abwechslungsreich, es war wieder von allem was dabei. Anfangs ging es küstennah oder auf dem Strand zum King's Cross Point. Von dort musste man bald wieder bergauf und einen Schlenker gehen, bevor der Weg wieder ans Wasser ging. Der nächste Abschnitt führte abwechselnd über rutschige Holzstege und nasse Strandbereiche mit großen Steinen und glitschigen Felsen. Man musste extrem aufpassen, wo man hintritt. Auf den Brettern der Holzstege waren solche rauen Bremsstreifen angeschraubt, die das Rutschen verhindern sollten, das funktioniert recht gut. Bei Flut kann es dort wohl recht nass werden, aber wir sind ganz gut durchgekommen. Im nächsten Ort Lamlash haben wir kurze Regenpause gemacht unter einem überdachten Fahrradständer. Dann ging es weiter durch das Städtchen, die schmale Küstenstraße weiter an schönen Häusern und Cottages vorbei, bald weiter auf dem Küstenweg, von wo wir nochmal Robben gesehen haben. Für das letzte Stück nach Brodick haben wir uns für die Variante über den Berg entschieden, statt am steinigen Strand entlang, wo so langsam auch die Flut höher kam. Der Weg oben lang war nochmal bisschen herausfordernd, recht steil bergauf durch enges mannshohes Gestrüpp, wo sich Katja an allen möglichen Piekern und Brennnesseln oder was auch immer die nackten Beine malträtiert hat. Aber der Ausblick war grandios. Der Blick auf Holy Island oder auf den Goat Fell ohne Wolken, sehr schön. Von dort ging es dann bergab bis Brodick, über Schotterwege und sumpfige Weiden. Nach knapp 18 km erreichten wir das Douglas Hotel, wo wir wieder nächtigen. Wir haben eingecheckt, unser Zertifikat empfangen, und sind dann gleich in die örtliche Pizzeria geeilt, wo wir eine extrem schmackhafte Pizza Diavolo gegessen haben, und zum Nachtisch zwei Kugeln von dem mega-leckeren Arran-Eis. Dann waren wir noch in ein paar Geschäften und haben im Supermarkt Wein und Snacks zum Chillen im Hotelzimmer geholt.
Das war unser 6-tägige Wanderung auf Arran. Morgen geht es mit der Fähre zurück zur Hauptinsel und dann mit dem Zug nach Glasgow.Read more
Nach Glasgow
July 3 in Scotland ⋅ ☁️ 16 °C
Wir haben jetzt die Insel verlassen, sind mit Fähre und Eisenbahn nach Glasgow gefahren. Das Motel One liegt direkt am Bahnhof Glasgow Central und ist unsere Bleibe für die nächsten beiden Nächte. Das Zimmer ist winzig und eng, aber dafür ganz schön teuer. Wir konnten schon kurz nach 13 Uhr einchecken, und sind bald darauf losgezogen, das Stadtzentrum zu erkunden. Die Stadt war ziemlich voll mit Menschen, und alle rannten wild durcheinander, das war etwas nervig. Wir sind die Buchanan Street, die Haupteinkaufstraße, auf und ab gegangen, waren in ein paar Souvenirgeschäften, haben einen kleinen Rummel mitten in der Stadt gesehen. Für ein spätes Lunch sind wir in einem indischen Restaurant eingekehrt und hatten dort so kleine leckere tapasartige Gerichte, hat gut geschmeckt und der Kellner war sehr nett und hilfsbereit. Dann waren wir noch kurz am Fluss und im Supermarkt, und sind dann zurück ins Hotel.
Unser erster Eindruck von Glasgow war eher etwas gemischt. Wir waren vor 12 Jahren schon mal ein paar Nächte hier, aber können uns nur wenig dran erinnern. Die Stadt wirkt auf uns etwas runtergekommen, besonders rund um den Bahnhof. Die vielen Menschen, die alle durcheinander laufen, dazu das trübe regnerische Wetter, so richtig überzeugt hat uns die Stadt noch nicht. Mal sehen, wie es morgen so aussieht. Hoffentlich spielt das Wetter mit.Read more
Ein Tag in Glasgow
July 4 in Scotland ⋅ 🌧 15 °C
Auch heute war ein trüber Tag in Glasgow. Nachts und am Morgen hat es geregnet. Wir haben ausgeschlafen und im Zimmer einen Happen gefrühstückt. Dann sind wir raus in den Nieselregen. Wir sind den Fluss entlang gegangen zum Riverside Museum. Das ist eine Art Verkehrsmuseum, dort werden hunderte Exponate aller möglichen Verkehrsmittel ausgestellt, die einen gewissen Bezug zu Glasgow haben. Von riesigen Dampfloks, über U-Bahn und Straßenbahnen, bis hin zu Autos, Motorrädern und Fahrrädern ist einiges dabei. Aber auch Schiffsmodelle gibt es dort. Sehr interessant, und das alles mit freiem Eintritt. Auf jeden Fall ein Besuch wert.
Wir sind dann im Regen am Fluss zurück gegangen, waren im Stadtzentrum noch ein bisschen shoppen, und sind dann zurück ins Hotel. Keine Lust mehr, heute noch weiter umher zu laufen.
Glasgow ist eher eine schmuddelige Industriestadt mit wenig Grün, aber hat sicherlich trotzdem einiges zu bieten an Museen, Parks, Architektur, Kathedrale usw. Aber bei diesem Wetter und nach unserer Wanderwoche waren wir nicht ganz so motiviert die Stadt zu erkunden. Vielleicht beim nächsten Mal.Read more
Rückreise
July 5 in Scotland ⋅ 🌧 15 °C
Irgendwas ist ja immer. Wir sind pünktlich mit Uber zum Airport gefahren. Gepäckabgabe und Sicherheitskontrolle gingen recht zügig vonstatten. Sogar das Einsteigen war noch pünktlich. Als wir dachten jetzt geht's los, kam die Ansage, dass es an der Gepäckklappe des Flugzeuges einen Kratzer gäbe, und es müsste untersucht werden, wie tief dieser ist und ob man so fliegen könne. Diese Untersuchung zog sich leider ziemlich hin, und wir sahen schon unseren Anschlussflug in Amsterdam davon fliegen. Letztendlich verkündete der Kapitän, dass wir fliegen können, und so ging es mit 1,5 Stunden Verspätung los. Damit hätten wir den Flieger nach Hamburg verpasst. Zum Glück für uns hatte aber auch dieser Flug eine gute Stunde Verspätung, so dass wir den am Ende noch locker geschafft haben. Anderenfalls wäre es wahrscheinlich recht schwierig geworden, heute noch nach Hamburg zu kommen. Selten so über eine Verspätung gefreut. Unser Gepäck haben wir auch neben dem Flugzeug stehen gesehen, hoffentlich haben sie das auch eingeladen.
Am Ende mit einer Stunde Verspätung und Gepäck zuhause angekommen. Das war unser Trip nach Arran.Read more







































































































































































































































TravelerCool! Hauptsache geschafft!