• Wanderklebchen
  • Daniel Hasert
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3.500 und n paar Zerquetschte

Los gehts! Über 3.500 km von Potsdam quer durch Deutschland, Frankreich und entlang der Nordküste Spaniens bis Santiago de Compostela Leggi altro
  • 72. Etappe: Guerigny

    18 settembre 2018, Francia ⋅ ⛅ 27 °C

    Die Nacht auf dem Campingplatz gut überstanden, ging es heute nicht allzu früh los. Knapp 20 km waren es heute, bei 30 Grad wieder eine kurze Etappe und es ging zum Glück meist schattig durch Wald und über kleine Dörfer. Heute übernachte ich mit den beiden in einer kleinen Pilgerherberge für 4 Personen. Ein Bett ist also noch frei, aber vielleicht kommt ja später noch ein Pilger an.
    Morgen geht es mal wieder in eine größere Stadt - Nevers und zum Glück ist es auch nur eine kleine Etappe. Ich muss dort schleunigst ein Outdoor-Geschäft aufsuchen - nach über 1.600 km habe ich es geschafft und meine Wanderschuhe haben das Ende Ihrer Lebenszeit erreicht. 😅
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  • 73. Etappe: Nevers

    19 settembre 2018, Francia ⋅ 🌙 19 °C

    Dank der kleinen Etappe, war ich heute schon mittags am Zielort Nevers. Eine gute Entscheidung, denn das Thermometer kletterte wieder auf über 30 Grad.
    Nach einem tollen Abendbrot gestern Abend, einer ruhigen Nacht und dem gemeinsamen Frühstück hieß es heute Morgen Abschied nehmen von Ellis & Hans, mit denen ich in den letzten Tag allerhand Weg, so manche gemütliche Herberge und das ein oder andere Bier geteielt habe - schön wars! Aber die beiden hatten heute ihre letzte Jakobsweg-Etappe für dieses Jahr und fahren morgen früh mit dem Flixbus wieder in die niederländische Heimat. Aber wie es der Zufall will, trafen wir uns noch 2x in der Stadt wieder 🎉 Nach dem wirklich allerletzten gemeinsamen Erfrischungsgetränk heute Nachmittag ging es für mich zurück in die private Pilgerherberge, die ich heute wieder ganz für mich alleine habe.
    Die freie Zeit in Nevers habe ich gut genutzt und meine durchgelatschten Wanderschuhe durch exakt das selbe Modell ersetzt. Daniel darf dann in den nächsten Tagen eine kleine Stinkbombe bei der Post abholen 🙊. Denn das alte Paar konnte ich einfach nicht wegschmeißen, aber 1,5 kg schleppt kein Pilger zusätzlich mit sich rum. 😉
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  • 74. Etappe: Saint-Pierre-le-Moûtier

    20 settembre 2018, Francia ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute war mal wieder eine längere Etappe dran, knapp 31 km! Also eine gute Gelegenheit für meine neuen Schuhe sich zu bewähren und es ging deutlich schneller voran als mit den ollen Botten! Nur leider ging es nicht ganz so idyllisch über reichlich Asphalt, über und entlang von Autobahnen. Der heutige Tag war ganz dem PS gewidmet, bin sogar durch Magny-Cours gekommen. Die Rennstrecke habe ich zwar nur von weitem gesehen, aber der Sound hat mich ein paar Kilometer begleitet. Irgendwie ist mir Vogelgezwitscher deutlich lieber. 😉 Der Schatten war rar - kurz: Ich bin ganz schön durch! Umso besser, dass es in meiner heutigen privaten Pilgerherberge auch gleich Abendbrot und Frühstück gibt und ich nichts mehr einkaufen oder kochen muss 🎉
    Ich frage mich nur, wo sind bloß die ganzen Pilger aus Vezelay hin? 😳 Also Ellis und Hans sind hoffentlich erfolgreich in Paris umgestiegen und nehmen direkt Kurs auf die Heimat. Aber die anderen? Es gibt wohl zu viele Wegalternativen, denn im Moment ist die Strecke wieder so leer wie zum Beginn meiner Reise durch Frankreich.
    Ich freue mich auf morgen und hoffe der Tag hält etwas mehr Schatten bereit, sonst baue ich meinen Streifenhörnchen-Look vermutlich weiter aus 🙈
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  • 75. Etappe: Lurcy-Levis

    21 settembre 2018, Francia ⋅ ⛅ 16 °C

    Zu Beginn muss ich erst einmal den gestrigen Abend aufarbeiten. Denn ich habe viel gelernt 🕸+👧=😱💥:
    1. Wenn ganz viele mittelgroße Achtbeiner jede Menge Netze gespannt haben und ganz entspannt in den Ecken (oder auch dazwischen) hängen, so gibt es immer auch einen Boss! Der hält sich meist tagsüber versteckt (sonst wird er vermutlich schleunigst an die frische Luft gesetzt), aber abends checkt er seine Hood, ob seine fleißigen Helferlein auch genug Futter rangeschafft haben.
    2. Um möglichst wenig Kontakt zu dem Monster zu bekommen sollte man:
    a. sich nirgends gemütlich anlehnen, um entspannt mit seinem Freund zu telefonieren UND
    b. möglichst wenig Bodenkontakt haben UND
    c. das Licht nach 20 Uhr ausschalten, maximal erlaubt ist ein Taschenlampenschein mit einem Radius von ca. 1m um sich herum
    Tjaaaa! 🤔 Das alles wusste ich bis kurz vor 8 noch nicht und so fand ich mich sehr schnell hockend auf dem Küchentisch wieder. An Zähneputzen oder Toilette war nicht mehr zu denken, da das Rieseviech seinen Rundgang im Bad fortsetzte. Nach einer verschwitzen ersten Nachthälfte im bis zur Oberkante zugezippten Schlafsack, sagte ich mir: "Was du nicht siehst, ist auch nicht da!" und gönnte mir ein bisschen Frischluft und eine entspannte zweite Hälfte. Den Wecker hatte ich extra spät gestellt, damit der Boss genug Zeit hat sich zu verkrümeln. Die Taktik ging voll auf und ich hatte zum Glück keine zweite Begegnung 😅🎉
    Demnach bin ich heute erst spät gestartet, aber die Tour war nicht so lang. Heute gab es mehr Schatten - aber leider auch ausgiebig Regen, so dass meine Sachen jetzt erst einmal trocknen müssen. Der Weg war gut ausgeschildert, so dass ich schnell mein Ziel erreichte. Die heutige von der Stadt betriebene Herberge beziehe ich wieder allein. Sie ist sehr neu und schick (hab sogar nen TV, den ich nicht brauche). Zu neu, denn ganz offensichtlich gab es hier noch nicht so viele Gäste, der Kühlschrank ist riesig, aber vollkommen leer. Also bin ich noch schnell einkaufen gewesen und werde mir nachher ein Festmahl zaubern 🍝🍷😋
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  • 76. Etappe: Charenton-du-Cher

    22 settembre 2018, Francia ⋅ ☀️ 21 °C

    Eine abwechslungsreiche Tour erwartete mich heute, Straßen und Feldwege wechselten sich ab und es geht durch ein paar schöne Städtchen. Deutlich abgekühlt hats durch den Regen gestern und so ist es auch etwas herbstlich geworden. Heute verschont mich der Regen zum Glück und Dank der guten Wandertemperaturen gehen die 30 km heut schnell vorbei.Leggi altro

  • 77. Etappe: Marcais

    23 settembre 2018, Francia ⋅ 🌧 19 °C

    Die heutige Etappe fiel leider etwas kleiner aus als erwartet, denn zum ersten Mal seit Beginn der Reise, habe ich keinen Schlafplatz in meinem "Wunschort" bekommen. 😱 Aber zum Glück habe ich gestern Abend nette Pilger in der Herberge getroffen und so hat Lucille, eine Französin, die sehr gut deutsch und englisch spricht, noch einen zweiten Schlafplatz für mich in Marcais, wo sie bereits vorreserviert hatte, etwas abseits der Route gebucht. 🎉
    Gestartet sind wir heute morgen alle nach und nach über eine Abkürzung entlang eines Kanals (und ich habe sogar einen Eisvogel gesehen 😳🎉), die laut Chantal, der netten Herbergsbesitzerin, viel schöner und kürzer als der offizielle Weg ist. Dank der unterschiedlichen Geschwindigkeiten und vergessener Wanderstöcke 😅, trafen wir (3 Brasilianer, 3 Franzosen und ich) aber alle wieder im Supermarkt in Saint-Amand-Montrond zusammen. Danach trennten sich die Wege, da wir alle in unterschiedlichen Orten übernachten.
    Lucille und ich kommen gerade rechtzeitig in unserer Herberge auf einem Bauernhof an, als es beginnt zu regnen. Der nette Bauer und Hospitaliero hat uns vom Wegesrand mit Auto abgeholt, sonst wären wir wohl in den Regen gekommen.
    Für morgen ist die Unterkunft schon vorgebucht. Es wird wieder ein Caravan in einem privaten Garten, den ich mir mit Lucille teile - ich bin sehr gespannt!
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  • 78. Etappe: Châteaumeillant

    24 settembre 2018, Francia ⋅ ☀️ 16 °C

    Gestern Abend hat es noch ordentlich gestürmt und geregnet, so dass es heute deutlich kühler ist als die anderen Tage. Ich bin froh, dass ich meine Daunenjacke schon dabei habe und wandere heute fast komplett mit ihr.
    Der Weg geht über kleine Städte und zwischendurch begegne ich zwei deutschen Frauen auf ihrem Jakobsweg - sie kennen schon meinen Namen, da zwei andere Pilger, die ich zwei Tage zuvor getroffen habe, von der verrückten Berlinerin berichteten. Lucille haben sie auch bereits vor ein paar Tagen kennengelernt. Irgendwie begegnet man sich immer wieder auf dem Weg. 😅
    Auf der Hälfte der Strecke kommen mir auf einmal 5 Rindern auf der Straße entgegen 😳 Erst weiß ich nicht was ich tuen soll, ich bleibe ruhig am Straßenrand stehen und sie biegen rechts neben mir ab - kein Bauer weit und breit in Sicht! Aber anscheinend wissen sie wo sie hin wollen. 😂
    Heute Abend heißt es wieder Camping! Aber dieses Mal in einem privaten Garten. Der Camper ist auch deutlich größer als beim ersten Mal und hat sogar Dusche, Toilette und Sitzecke.
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  • 79. Etappe: Sarzay

    25 settembre 2018, Francia ⋅ ☀️ 16 °C

    Hui! Das war kalt heute Nacht! Zum ersten Mal habe ich meine Schlafklamotten einfach unter den Wandersachen anbehalten. Denn nachdem ich heute Morgen die Confiture aus dem Kühlschrank genommen hatte, musste ich feststellen, dass im Kühlschrank die gleiche Temperatur herrschte wie im Wohnwagen 🙈 Das Frühstück war trotzdem lecker und gemütlich mit Croissants in meiner Daunenjacke 😅
    Schon nach wenigen Kilometern wurde es wärmer und ich konnte mich von meinen vielen Lagen allmählich trennen. Wir hatten eine tolle Strecke und trafen unterwegs kurz die beiden Frauen aus Deutschland. Nach einem Einkaufs- und Kaffeestopp in La Châtre erreichten wir nach 30 km unser Ziel. Heute übernachten Lucille und ich in einem Gartenhäuschen eines sehr netten, sehr alten Mannes und dessen West Highland Terriers. Es verspricht wieder eine kalte Nacht zu werden, also verlasse ich mich heute nicht auf die bereitgestellten Decken und habe meinen Schlafsack, der angeblich bis 0 Grad mollig warm hält, ausgerollt.
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  • 80. Etappe: Cluis

    26 settembre 2018, Francia ⋅ ☀️ 21 °C

    Was hab ich gut geschlafen letzte Nacht in unserer kleinen Hütte! Im Schlafsack war es mollig warm und so sind wir erst um 8 aufgestanden 😅
    Zum Kaffee und zum Aufwärmen wurden wir von den Nachbarn eingeladen - wunderbar!
    Dank der Sonne wurde es schnell warm, so dass ich mich nach und nach von meinen Zwiebel-Look verabschiedet habe und zum Ende nur noch mit kurzen Hosen gewandert bin. Zum Mittag gabs heut ein günstiges 3-Gänge-Menü, so dass wir abends nur eine Brotzeit mit Tomatensalat machen. Die heutige Unterkunft in Cluis ist voll, aber sehr gemütlich. Und morgen wird es wohl sehr früh losgehen, da wir ein paar Frühstarter dabei haben und morgen 6 Kilometer mehr machen müssen als geplant. Lucille musst heute Mittag einige Telefonate führen bis es geklappt hat mit einer freien und offenen Herberge.
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  • 81. Etappe: Eguzon

    27 settembre 2018, Francia ⋅ ☀️ 24 °C

    Jippie! Heute haben wir wieder 30 km geschafft 🎉 Wir starteten gemeinsam mit Claude kurz nach 8 bei wundervollem Wetter. Der Weg war heute etwas anspruchsvoller aber sehr schön.
    Zu Beginn ging es über ein riesiges Viadukt. In Gargilesse machten wir eine kurze Radler- und Picknick-Pause und verabschiedeten uns von Claude, da er spätestens um 5 in seiner Herberge sein musste. Lucille und ich wollten uns aber noch ein wenig das malerische Künstlerstädtchen ansehen und haben uns deshalb gegen diese Herberge entschieden. In Eguzon beziehen wir heute ein Chambre d'Hotes. Das Haus ist größer als die gestrige Herberge und wir haben es ganz für uns allein. 😊Leggi altro

  • 82. Etappe: Saint-Germain-Baupre

    28 settembre 2018, Francia ⋅ ⛅ 19 °C

    Was für ein toller Sonnentag! 🌞 Lucille und ich waren uns einig, dass wir uns im Moment im schönsten Department der bisherigen Reise befinden. Es ist sehr ländlich mit vielen kleinen Dörfern und liebevoll restaurierten Häusern. Es ging entlang kleiner oder größerer Flüsse, über Stock und Stein, durch kleine Wälder, vorbei an großen Felsen und über Wiesen mit jeder Menge Kühen, die uns meist verwundert musterten. Und wir haben heute wohl an einem der 100 schönsten Picknick-Plätzen der Welt Rast gemacht. 😍
    Unsere heutige private Herberge ist das Elternhaus des Hospitalieros, gespickt mit jeder Menge alter Bilder seiner Ahnen. Und ich habe ein Himmelbett! Das ist auch nötig, denn morgen werden es wieder über 30 km.
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  • 83. Etappe: Bénévent-l'Abbaye

    29 settembre 2018, Francia ⋅ ☀️ 15 °C

    Yes! We did it again! 33,5 km 🎉
    Kaputt, aber glücklich und zufrieden erreichen Lucille und ich unser heutiges Ziel. Zur Belohnung gönnen wir uns heute Wein und leckeres Essen vorgekocht vom örtlichen Fleischer, denn zum Kochen haben wir heute keine Lust mehr. Aber unsere Pilgerherberge heute hat alles um tolles Essen aufzuwärmen.
    Morgen haben wir uns zum Glück nur eine U20-Etappe vorgenommen. 😅
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  • 84. Etappe: Châtelus-le-Marcheix

    30 settembre 2018, Francia ⋅ 🌙 13 °C

    Zum Sonntag gab es heut eine entspannte Etappe. Zum Glück waren heut nur wenige Straßen auf dem Weg und es ging über viele kleine, ein wenig anspruchsvollere Waldwege immer bergauf. Man könnte fast denken, wir sind im Alpenvorland. 😅
    Ein bisschen mulmig ist es mir heute zwischendurch, als ich einige Schüsse und wildes Hundegebell höre. Wenig später geht es an zahlreichen Jägern vorbei, die 2 Wildschweine erlegt haben. Gut, dass wir erst spät gestartet sind!
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  • 85. Etappe: Saint-Leonard-de-Noblat

    1 ottobre 2018, Francia ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute gabs wieder 31 km 🎉
    Die Island-Luft hat auch Frankreich erreicht, so dass das Thermometer heute kaum über 10 Grad kletterte. Gut, dass ich meine leichte Daunenjacke jetzt schon dabei habe 😅 Ein bisschen Regen gab es auch, aber zum Glück nur zu Beginn.
    Die letzten 10 km bin ich allein gewandert, da sich Lucille heute nicht so gut fühlte und den Rest besser mit dem Taxi fuhr. Eine gute Entscheidung, denn der Arzt hat ihr ein wenig Ruhe verordnet, so dass sie morgen und übermorgen aussetzt. Wir werden uns dennoch in Limoges sehen, da sie meinen Fußweg von 22 km morgen mit dem Bus meistern wird.
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  • 86. Etappe: Time to celebrate!

    2 ottobre 2018, Francia ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute gibts ne Menge zu feiern: George hat seine letzte Etappe gemeistert, Lucille ihren ersten freien Tag nach 3 Wochen genossen, ich habe Hugh aus Kent getroffen (Ellis und Hans werden sich erinnern!), der heute auch seinen letzten Camino-Tag hat, ich bin schon 3 Monate unterwegs und habe heute die 2.000 km-Marke geknackt 🎉🎉🎉
    Und deshalb lassen wir heute Abend die Küche Küche sein und gehen ins Restaurant! Denn: Wir sind heute alle in Limoges angekommen, die wohl größte Stadt auf meiner französischen Camino-Route.
    Der Tag startete erst einmal verdammt kalt, bei nur 1 Grad 🙈 Aber die Sonne schien und so wurde es schnell warm. Bevor es in die Großstadt ging, wurde es noch einmal malerisch: ich unterquerte ein Viadukt, durchquerte liebevoll restaurarierte Dörfer und genoss so manch tollen Ausblick.
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  • 87. Etappe: Flavignac

    3 ottobre 2018, Francia ⋅ 🌙 14 °C

    Nach dem leckeren indischen Essen gestern Abend, verabschiedete ich mich heute Morgen von George und startete erst einmal allein in diese Etappe. Es dauerte eine ganze Weile bis ich Limoges hinter mir lasse konnte. In Aixe-sur-Vienne traf ich dann wieder Lucille zum Picknick und wir setzen den restlichen weg gemeinsam fort.
    Das kleine Refuge municipal teilen wir uns heute mit einem Belgier, der gerade wieder auf dem Rückweg ist. Er hat schon über 4.000 km zurückgelegt und ist seit Februar unterwegs! Wow!
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  • 88. Etappe: St.-Pierre-de-Frugie

    4 ottobre 2018, Francia ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Sommer ist zurück 🌞 und ich wandere immer weiter gen Süden. Mittlerweile habe ich das Departement Dordogne erreicht.
    Heute ging es viel bergauf und bergab und ab und zu verließen uns die sonst so üppig angebrachten Wegweiser. Dennoch erreichten Lucille und ich relativ flott unser heutiges Ziel. Wir übernachten in einem kleinen Gemeindehaus etwas außerhalb der Stadt. Da es hier leider keine Einkaufsmöglichkeiten gibt und das einzige Restaurant im Ort nur Mittagstisch anbietet, hat uns die Hospitaliera kurzerhand etwas tiefgefrorenes Ratatouille von Zuhause mitgebracht, dass wir nachher nur noch erwärmen müssen. Tres gentile!Leggi altro

  • 89. Etappe: Thiviers

    5 ottobre 2018, Francia ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Sommer ist wirklich zurück! Was für ein wundervolles Wetter! Sonnenschein und eine leichte Brise. Genau richtig für den wahrscheinlich letzten gemeinsamen Pilgertag mit Lucille! Wir hatten eine tolle gemeinsame Zeit mit vielen inspirierenden Gesprächen, leckerem Essen a la Lucille und ich konnte sogar etwas mein Englisch und auch ein wenig Französisch verbessern. 🎉 Ich werde sie sehr vermissen! 😥
    Aber sie läuft morgen weiter und ich gönne mir dieses Wochenende das erste Mal seit 6 Wochen zwei Ruhetage! Am Montag geht es für mich weiter und vielleicht sehe ich Lucille schon bald wieder, wenn ich dann meine Reise auf dem Camino fortsetze.
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  • Ruhetag 1 in Bordeaux

    6 ottobre 2018, Francia ⋅ 🌧 18 °C

    Da muss ich erst nach Frankreich runter düsen, damit Franzi sich mal ein bissl Ruhe gönnt 😉
    Die Wiedersehensfreude ist natürlich sehr sehr groß!
    Nach einem leckeren Abendbrot gestern hieß es heut erst einmal ausschlafen und entspannt frühstücken. Trotz Ruhetag wird trotzdem nicht gefaulenzt 💪🏼
    Nach dem petit dejeuner machten wir uns auf zum Stadtrundgang durch Bordeaux. Viele schöne Ecken gibt es hier zu sehen. Und auch die Einflüsse von St. Jacques begleiten uns auf unserem Rundgang
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  • Ruhetag 2 in Bordeaux

    7 ottobre 2018, Francia ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute zeigte sich Bordeaux von seiner regnerischen Seite. Also wurde das museé d‘aquitaine besichtigt. Frère St. Jaques war natürlich auch vertreten.
    Anschließend noch einen Regenspaziergang zum Hauptbahnhof um unsere morgigen Abfahrten zu erkunden und anschließend macarons 😋
    Auch heute war kulinarisch wieder einiges geboten!
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  • 90. Etappe: Saint-Astier

    8 ottobre 2018, Francia ⋅ ⛅ 17 °C

    Gut erholt und voller neuer Kraft nach einem wundervollen Wochenende in Bordeaux ging es heute für mich weiter. Schon 8:30 musste ich mich von Daniel verabschieden und nahm den Zug nach Perigeux, um dort nicht allzu spät in die heutige Etappe zu starten. Am Bahnhof angekommen erwartete mich eine Überraschung - Lucille begrüßte mich mit heiserer Stimme. Sie muss leider ein wenig aussetzen, da sie ein Virus erwischt hat. Aber zum Glück geht es ihr schon etwas besser, so dass sie zum Bahnhof gekommen ist, um mir Hallo zu sagen. Nach einem gemeinsamen Kaffee verabschieden wir uns und wünschten uns "Buen Chemin". Sie plant morgen wieder zu laufen, jedoch kleiner Etappen und eine etwas andere Route, so dass wir uns auf diesem Camino wohl leider nicht mehr begegnen werden. Es war dennoch toll, sie noch einmal zu sehen. Eine gelungene Überraschung nach dem Abschiedschmerz heut morgen! 😀
    Für mich ging es dann zunächst noch ein wenig durch die Stadt und schließlich durch viel Wald. Gleich zu Beginn machte mich ein Infoblatt in Französisch und Englisch darauf aufmerksam, dass sich die Wegführung hier geändert hat. Also folgte ich brav den Schildern und musste feststellen, dass die neue Route ca. 4 km kürzer als die meines GPS ist, dafür jedoch nicht mehr an meiner heutigen Herberge vorbeiführt. Also musste ich noch 2 km weiterlaufen. Das ist aber nicht schlimm, denn heute schlafe ich in einem Schloss, dem Château de Puy-Ferrat. 😍 Dann ist es auch ok, wenn es am Ende 26,5 km waren. 😉
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  • 91. Etappe: Mussidan

    9 ottobre 2018, Francia ⋅ ☀️ 24 °C

    Was hab ich gut geschlafen im Château nach einem wundervollem Sonnenuntergang! Ich bin heute nicht allzu früh gestartet und habe mit den beiden Schlossherren (beide stilecht im Bademantel) im großen Speisesaal gefrühstückt.
    Der späte Start wurde mir beinah zum Verhängnis, denn heute musste ich mich komplett auf die Beschilderung verlassen und die ließ mich ein paar Kilometer durch den Wald stapfen, um dann wieder in die nächste Stadt umzuleiten. Also gabs heut ein paar Kilometer drauf. Dennoch erreichte ich pünktlich um 4 mein Refuge Municipal und sammelte nebenbei noch Johnny aus England auf, der wie ich zwischendurch verzweifelt nach der Wegmarkierung fahndete.
    Der Stadtrundgang in Mussidan steht noch aus, deshalb folgen nun noch ein paar Schlossbilder von gestern 😍
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  • 92. Etappe: Port-Sainte-Foy-et-Ponchapt

    10 ottobre 2018, Francia ⋅ 🌧 18 °C

    Puh! Das war knapp, der Name meines heutigen Ziels hat grad noch so in die Überschrift gepasst! 😅
    Morgens verabschiedete ich mich von dem englischen Pilger. Aufgrund der miesen Wettervorhersage für heute und einer Ü30-Etappe, hat er sich kurzerhand für einen Ruhetag entschieden. Ich wollte nicht schon wieder pausieren und so stapfte ich alleine los. Etwas spät, wie fast immer, denn: ich suchte heut morgen 30 Minuten im strömenden Regen vergeblich nach einem offenen Bäcker. Ich war sogar so verzweifelt, dass ich Einheimische auf der Straße ansprach! Ja! Auf Französisch! 😳 Aber leider hatten auch die Empfehlungen heute zu. Also hieß es Zwieback mit Marmelade und Käffchen. 😊
    Das war dann zum Glück der letzte Regen, in den ich im Laufe des Tages kommen sollte, denn als ich mit dem Rucksack auf dem Rücken auf die Straße trat, hatte es aufgehört. Der nächste Regenguss kam dann erst am Ziel runter, gerade als ich 15 min im Supermarkt war. Für den Heimweg hatte ich Sonnenschein. Bin sehr gespannt, ob ich morgen auch so viel Glück habe.
    Die Beschilderung ließ mich heut wieder einige Male allein bzw. führte mich wunderschöne, aber leider sehr große Um-, Wege entlang. Nach 36,5 km erreichte ich über zahlreiche Weinberge mein Ziel und hatte einen tollen Blick über die Stadt an der Dordogne.
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  • 93. Etappe: Saint-Ferme

    11 ottobre 2018, Francia ⋅ 🌧 20 °C

    Ich glaube, mein GPS zählt falsch, denn irgendwie waren es dann heute wieder 30 km!
    Mein gestriger Hospitaliero hatte gut für mich zum Frühstück gesorgt, so dass ich noch ordentlich was fürs Picknick mitnehmen konnte 🎉
    Den Weg verlor ich heut ab und zu mal, denn die Beschilderung stimmte nicht mit meinen GPS überein. 5 km vorm Ziel wurde ich dann so richtig nass, ein toller warmer Sommerregen. Und der Empfang in meiner Herberge war herzlich. Die Hospitalieros wohnen 300 km entfernt und sind nur für 2 Wochen hier, um Pilger willkommen zu heißen. Sie haben mir auch gleich mein Zimmer für morgen reserviert! Ich übermachte in einer alten Mühle und bin schon sehr gespannt!
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  • 94. Etappe: Bassanne / Moulin de Piis

    12 ottobre 2018, Francia ⋅ ⛅ 21 °C

    Ach, was für ein netter Abend gestern! Mit Hilfe von Händen & Füßen, etwas Französisch & Englisch und ab und zu des ein oder anderen Übersetzungsprogramms, konnte ich mich mit meinen Hospitalieros Dominique und Pasqual beim Abendessen gut verständigen.
    Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Dominique startete ich entspannt bei Sonnenschein und 18 Grad. Ja! Ich bin wirklich im Süden Frankreichs angekommen. Die ein oder andere Palme sehe ich nun öfter am Straßenrand, die Vegetation hat sich merklich verändert. Es geht wieder durch jede Menge Weinberge - dieses Mal ausschließlich rote Trauben, die zurzeit gelesen werden. Es ist auch deutlich feuchter und wärmer, ich sehe viele Vogelschwärme und so manch grelles Gefieder (da fehlt mir wieder die Kenntnis, aber sie sind leider zu schnell zum Foto-Rätsel-Spaß 😂).
    Nach gut 27 km beziehe ich heute meine Herberge in einer alten, liebevoll restaurierten Mühle. Als ich ankomme springt ein Reh durchs Maisfeld hinter der Mühle und ein Fasan sucht schnell das Weite, als er mich entdeckt. Die nächsten Häuser sind bestimmt 500 m weg. Das ist wohl die bisher einsamste Herberge. Die Wände sind einen Meter dick und der Empfang entsprechend dürftig (bin mal gespannt, ob der Footprint durchgeht 😅).
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