• Weltenbummler
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Weltreise

A 210-day adventure by Weltenbummler Read more
  • Trip start
    September 1, 2016
  • Singapur - Tag 1

    September 2, 2016 in Singapore ⋅ ⛅ 29 °C

    Willkommen in Singapur.
    Die Hitze hat uns direkt erschlagen und die Luftfeuchtigkeit war enorm hoch.
    Trotzdem begaben wir uns auf eine kleine Tour, um die Stadt ein wenig kennen zulernen.
    Unser erster Eindruck ist sehr positiv. Eine moderne Stadt, welche man bequem zu Fuß erkundschaften kann.
    Jedoch kam uns der Jetleg leider in die Quere und der Tag war damit für uns frühzeitig beendet. 🇸🇬💤
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  • Singapur - Tag 2 / Marina Bay

    September 3, 2016 in Singapore ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach einer recht kurzen Nacht in unserem Hostel, machten wir uns heute auf den Weg zum "Marina Bay" Hotel und den "Gardens by the Bay". 🌿🌸🛳
    Vom Dach des Hotels hatten wir eine wunderschöne Sicht auf die Stadt mit ihren vielen Hochhäusern. Hinter dem Hotel befindet sich der besagte Garten.
    Sehr modern gestaltet mit kleinen botanischen Museen und Ausstellungen.
    Generell muss man sagen, dass Singapur ziemlich grün ist. An vielen Gebäuden sind Pflanzen angebracht, es gibt schöne Parkanlagen und an jeder Ecke blüht es. 🌿🌸
    Morgen früh geht es dann schon mit dem Flieger nach Neuseeland. ✈️🇳🇿
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  • Auckland

    September 6, 2016 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Nun haben wir es endlich geschafft - wir sind am anderen Ende der Welt! 🌏
    Viel von Auckland können wir euch nicht zeigen, da es doch eine relativ kleine Stadt ist. Dennoch unheimlich schön von der Atmosphäre und den Menschen. Es stimmt, die Kiwis (Einwohner Neuseelands) sind ein zuvorkommendes Volk und wir haben uns direkt wohlgefühlt. 👫
    In den ersten Tagen werden wir die Stadt erkunden, die ganzen Formalitäten klären und uns um ein Campervan kümmern, damit wir endlich in die Natur fahren können.
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  • Waipoua Forest

    September 11, 2016 in New Zealand ⋅ 🌙 16 °C

    Nach einer doch längeren Zeit können wir euch endlich unseren Camper Van "Gulliver" vorstellen. 🚐🌏
    Er hat uns bis jetzt jeden Berg hochgetragen, wenn auch etwas gemächlicher. Mit ihm zusammen begeben wir uns in Richtung Cap Reinga, der nördlichsten Spitze Neuseelands.
    Auf dem Weg dorthin, hielten wir heute im Waipua Forest an, um die grössten Bäume Neuseelands zusehen. Sage und schreibe 16,41 Meter Umfang hat der zweit grösste Baum. 🌳
    Sowieso ist die Landschaft hier einmalig und niemals wird man sie mit der Kamera so einfangen können, wie sie ist. Hier stehen Palmen neben Tannenbäumen, das Gras ist grüner als man es sich vorzustellen vermag, die Berge sind von tausenden Bäumen bewachsen und an jeder Ecke sieht man Kühe und Schafe.🐏🐄
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  • Cape Reinga

    September 13, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Und weiter geht es Richtung Norden, vorbei an dem 90 Miles Beach und den Te Paki Sanddünen. Dort leihten wir uns Surfbretter aus und rutschten die meterhohen Sanddünen herunter. Voller Sand ging es dann endlich zum Cape. 🏄🏼
    Dort oben waren wir fast ganz allein und konnten auf die unendliche Weite des Meeres schauen, welches ruhig vor uns lag. 🌏
    Gecampt wurde dann in einer Bucht mit weißen Sandstrand. 🚐
    Am nächsten Morgen konnten wir eine Gruppe an Walen in der Ferne erkennen und zum Mittag gab es frisch gefangenen Hummer, den unsere Nachbarn noch übrig hatten.
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  • Whangarei Falls

    September 15, 2016 in New Zealand ⋅ 🌙 13 °C

    Wieder Richtung Auckland, verlief unser Weg zur Bay of Island, wo wir für ein kurzes Picknick am Wasser anhielten.
    Weitere Zielorte waren die Rainbowfalls und die Whangarei Falls. 🌲🌳🌲🌳

  • Coromandal Peninsula

    September 19, 2016 in New Zealand ⋅ 🌬 13 °C

    Begonnen hat der nächste Trip am Hot Water Beach, wo wir bei einem süßen Retnerpärchen im Garten übernachten durften, inklusive dem Weckruf durch die Hühner. 🐓😄
    Für alle die nichts mit dem Namen anfangen können - wir erklären es schnell.
    Unter diesem Strand befinden sich heiße Quellen, wenn man(n) dort ein Loch gräbt, steigt das warme/heiße Wasser auf und man hat einen kleinen Pool mit unglaublich warmen Wasser. Dabei liegt der eiskalte Pazifik nicht weit entfernt. 🛁
    Weiter geht es zur "Cathedral Cove". Erst ein 45 minütiger Weg führte uns zu diesem atemberaubenden Naturphänomen - ein riesiges Loch durch den Felsen.
    Türkisblaues Wasser und ein feiner Sandstrand machten die Atmosphäre perfekt. 🌴
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  • Coromandel Peninsula

    September 19, 2016 in New Zealand ⋅ ⛅ 26 °C

    Da der Tag mit dem Besuch der Cathedral Cave noch nicht zuende war, machten wir noch einen Schlenker zu den Waiau Falls, die versteckt im Wald lagen. Auf dem Wg dorthin kamen wir an ein Schild mit der Aufschrift " Langsam fahren, Schweine kreuzen die Strasse". Tatsächlich befanden sich dahinter freilaufende Schweine, die gemütlich in den Tag lebten. Direkt nachdem Aussteigen kamen sofort alle Schweine (76) angelaufen, egal ob groß oder klein. Nach einem kleinen Plausch mit dem Besitzer ging es wieder weiter Richtung Süden. 🐷🐽

    Wir wollten euch auch noch ein paar Eindrücke von unserem heutigen Roadtrip zeigen und dabei kam uns nur eine Frage in den Kopf:
    Wie kann ein Stückchen Erde nur so unfassbar grün sein?! 🌿🍃

    P.S.: Das Gras wurde hinterher nicht mehr bearbeitet 😌
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  • Gisborn

    September 25, 2016 in New Zealand ⋅ 🌙 10 °C

    Wir sind seid Donnerstag auf einer kleinen Farm - mitten im Nichts und 45 Minuten zur nächsten größeren Stadt. 🙈
    Aber genau das wollten wir: Arbeiten auf einer Farm, betrieben von nur einem Ehepaar und sehr familiär. Somit lernen wir das ländliche Leben und deren Alltag am besten kennen. ☺️
    Am Freitag ging die Arbeit los. Die erste Aufgabe - die Scheiße der Kühe wegmachen. Gleich die schlimmste Arbeit abbekommen. Doch wir taten dies gut und zur "Belohnung" durften wir mitkommen, einige Bäume neu zu pflanzen. 🌳🌲
    Am Samstag klingelte der Wecker schon um 4 Uhr in der Früh. Wir hatten einiges zu tun an dem Tag, denn wir fuhren in die Berge zu den vielen (3000!) Schafen. 🐏
    Am Abend zuvor wurde uns nur grob gesagt, was unsere Aufgaben werden, doch es stellte sich schnell raus - das wird kein leichter und angenehmer Tag...
    Was wir tuen mussten?
    Schafe zusammentreiben - Lämmer aussortieren - markieren - Hoden abklemmen (Lucas Aufgabe) - Schwänze abschneiden - mit Desinfektionsmittel sofort reinigen (Lauras Aufgabe).
    Die ersten Lämmer waren für uns grausam, da wir es noch nie gemacht haben und sie uns doch schon Leid taten... Aber wir sind an der Aufgabe gewachsen.
    Nach gut 1100 Lämmern und 10h auf den Beinen war die Arbeit geschafft. Der Besitzer meinte, wir haben super als Team zusammen gearbeitet und es war ein erfolgreicher Tag. 💪🏼
    Sonntag (heute) sind wir in die Stadt gefahren, um mittags mit der Familie in deren Stadthaus zu essen. Danach ging es noch zum Stadtstrand und wir machten einen kleinen Spaziergang. 🚶🏼🚶🏼‍♀️
    Montag (morgen) werden wir noch ein bisschen helfen und am Dienstag geht die Reise für uns weiter zu neuen Abenteuern 🌏
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  • Wai-O-Tapu Thermal Wonderland

    October 1, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    4 Tage Dauerregen bedeuteten für uns, das wir kaum etwas unternehmen konnten. 😑
    Nachdem wir von der Farm wieder losgefahren sind, begaben wir uns zum nächst größerem Ort "Napier". Dort, mit Blick auf den Strand, blieben wir 3 Nächte. In dieser Zeit bekundschafteten wir die Stadt, machten unseren Van gemütlicher und unterhielten uns mit anderen Backpackern. 👍🏼
    Danach ging es zum Lake Taupo für eine Nacht und am nächsten Tag (heute) zum Wai-O-Tapo Thermal Wonderland. Pünktlich um 10:15 waren wir am Geysir "Lady Knox", der jeden Tag um die gleiche Zeit ausbricht.
    Das Thermalbad zeigt die Wirkung unterschiedlichster natürlicher Stoffe auf die Natur. Das grün und orange im Champagnerpool zum Beispiel kommt von Antimonsulfide und Arsensulfide. 🍾
    Ein wirklich schönes Naturspektakel mit einem einprägsamen Duft, der durch Schwefel entsteht und nach verfaulten Eiern stinkt. 😖😷
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  • Rotorua

    October 3, 2016 in New Zealand ⋅ 🌧 12 °C

    Die Reise ging weiter Richtung Norden. Eine 30 minütige, hollprige Fahrt durch den tiefsten Wald endete an einem kleinen Parkplatz.
    Weitere 20 Minuten zu Fuß durch die unberührte Natur, entlang eines der klarsten Bäche die wir je gesehen haben und wir waren am Ziel angekommen - dem Tarawera-Waterfall. Groß, mächtig und atemberaubend. 😍
    Der Weg hatte sich defintiv gelohnt 👌🏼
    Gegen Nachmittag kamen wir an unserem Tagesziel an - der Stadt Rotorua und dem gleichnamigen See.
    Eine kleine, aber feine Stadt mit schönen alten Gebäuden und blumenreichen Parks. 🏛🌷
    Aber auch stinkende, heisse Quellen gehörten dazu, welche in dieser Region weit verbreitet sind und Rotorua zu einem Spa Hotspot machen.
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  • Taupo

    October 5, 2016 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Die letzten Tage verbrachten wir alle in Taupo an einem wunderschönen Campingplatz ⛺️, dementsprechend haben wir auch nicht so viel unternommen, sondern haben einfach die "freie" Zeit genossen.
    Gleich in der Nähe befanden sich die Huka Falls. Wassermassen mit einer unglaublich eisblauen Farbe strömen durch den Kanal, den sie sich selber gegraben haben. Als Kontrastprogramm suchten wir uns dann noch heiße Quellen zum Entspannen. Diese lagen mitten im Wald inklusive einem kleinen Wasserfall 💦.
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  • Raglan

    October 9, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Und da sind wir schon an der Westküste der Nordinsel. 🗺
    In dem Ort Raglan, welcher bekannt ist für seine Promi - Villen, begaben wir uns an den Nguarnui Beach. An manchen Tagen kann man dort Wale beobachten, leider haben wir diesmal keine gesehen. 🐋
    Weiter geht es Richtung Süden mit dem Ziel, die "Bridal Veil Falls" (dt.: Brautschleier) zu erreichen. 55 Meter fällt der Wasserfall in die Tiefe - atemberaubend, mächtig und doch grazil wie ein Schleier. 💦
    Der Abend wurde uns dann noch von einem Sonnenuntergang, der wie gemalt aussah, versüßt. 🌅
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  • Ocean Beach

    October 10, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Da heute eher ein ruhiger Tag für uns werden sollte, fuhren wir nur an den nahe gelegenen Ocean Beach. Ein schwarzer, glitzernder Sandstrand, der weit und breit menschenleer war. 🌊🗻
    Zum Baden ist es ja leider noch zu kalt, trotzdem kann man ja mal die Füße reinhalten. 👍🏼Read more

  • Waitomo

    October 11, 2016 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute stand der Tag ganz im Zeichen der Höhlenerkundung (natürlich darf ein Wasserfall nicht fehlen), denn dafür ist Waitomo bekannt. Zuerst ein Blick auf den Marokopa Wasserfall, dann weiter zu dem Piripiri Cave und dem Ruakui Scenic Reserve, in dem wir einen abenteuerlichen Rundgang mitten durch einen unberührten Wald bestritten haben. 🌿🚶🏼‍♀️🚶🏼🌿
    Den restlichen Tag und die Nacht verbringen wir in einem urigen und wunderschönen Garten. 🌞⛺️
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  • Forgotten World Highway

    October 14, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    Resümee der letzten 2 Tage:
    Wir sind offizielle Staatsbürger der "Republic of Whangamomona" !

    Aber fangen wir von vorne an.
    Unser großes Ziel war der "Forgotten-World Highway", auf dem wir 2 Tage fuhren.
    Dabei kamen wir an einem 74m hohen Wasserfall vorbei, sahen verlassene Häuser und Hütten sowie "vergessene" Örtchen und Straßen. Unseren dicken Gulliver quetschten wir durch eine schmalen, engen Tunnel um am Ende die kleine, freie, real bestehende Republik Whangamomona zu besichtigen.
    Ein kleines Dörfchen mit ein paar Häusern und einem rustikalen, alten Hotel. Alle 2 Jahre wird ein Präsident gewählt und wir können belustigt sagen: Wir sind Bürger einer Republik, in der 2001 "Billy Gumboot the Goat", eine Ziege, die Macht des Präsidenten besaß. 🐐😂
    Wir bezahlten für die Einbürgerung und den Stempel jeweils $7, die an eine Kinder-Hilfs-Organisation gespendet werden.
    Zu guter letzt hielten wir noch ein Pläuschen mit 2 Miniponys. 🐴
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  • Whanganui

    October 17, 2016 in New Zealand ⋅ 🌬 17 °C

    Nachdem wir den Forgotten World Highway beendet haben, sind wir weiter nach New Plymouth gefahren. Da das Städtchen nicht besonders erwähnenswert ist , blieben wir dort nur zwei Tage. Dennoch gibt es ein Highlight an diesem Ort: der Mount Taranaki oder auch Mount Egmont genannt. 🌋
    Oftmals ist der Gipfel von Wolken verhangen und man erhascht kein Blick auf den Schnee überdeckten Gipfel. 🗻
    Doch zum Glück hatten wir wunderbares Wetter, so dass wir eine klare Sicht drauf hatten und am Berg campen konnten. ⛺️
    Die Tour ging dann gen Süden weiter an der Küste entlang nach Whanganui. Ein etwas größeres Städtchen , welches im alten Stil erhalten geblieben ist. Es gibt hier eine lange Straße, in der es alles gibt, was das Herz begehrt und welche sozusagen die Hauptaxe der Stadt ist. Da es hier, bis auf die Straße, nichts weiter zu sehen gibt, werden wir hier nur eine Nacht verweilen und morgen weiter fahren. 🌃
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  • Tongariro Alpine Crossing / Teil 1

    October 23, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir haben es geschafft ! 💪🏼
    19,4 Kilometer gelaufen, 1800 Höhenmeter insgesamt überwunden und 9 Stunden Fußmarsch über Stock und Stein.

    Alles begann morgens halb 6 beim aufstehen.
    Die Nacht war ziemlich kalt und wir mussten sogar erstmals die Scheiben frei kratzen. ❄️
    Wir fuhren zum Parkplatz am Ziel des Walks, damit wir am Ende des Laufes gleich unser Auto wieder haben. Ein Shuttle brachte uns zum Startpunkt des "Tongariro Alpine Crossings".
    Bei strahlendem Sonnenschein und ohne Wolke am Himmel begann unsere lange Reise. ☀️
    Die erste Stunde war gut zum eingewöhnen, denn es waren nur kleine Steigungen mit ein paar Treppen. Nichts wildes.
    Aber dann kamen die "Devil's Staircase" - die Teufelstreppen...
    1 Stunde nur bergauf und fast ausschließlich steile Treppen. Der Name machte es allen Ehren - es fühlte sich an wie in der Hölle 👹
    Doch wir wurden belohnt mit schönen Aussichten über das Tal und sogar bis hin zum Mt.Egmont/Taranaki, welcher gut 150 km entfernt liegt. 🗻
    Es blieb nun zum Glück relativ flach. Schnee lag auch noch oben und wir nahmen uns Zeit für eine kleine Schneeball Schlacht in der Sonne des Frühlings, welche gut wärmte. ❄️☀️
    Wir aßen noch einen kleinen Snack bevor es zur letzten anstrengenden Steigung ging.
    Eine Steigung über teils steile, felsige Wege mit Ketten zum Festhalten oder über schneebedeckte Wege. Unser Ziel war der "Red Crater" und somit der höchste Punkt des Laufes mit 1884m über n.N. 🗻
    Nach dem Gefühl unserer Muskeln waren wir auf dem Mt.Everest angekommen. 😂
    Nun hieß es erstmal Mittagspause. Eine Mittagspause hoch oben auf den Bergen mit wunderschönen weiten Ausblicken über die schroffe Landschaft, welche geprägt wurde von dem nahe liegenden Vulkan (siehe Bild 5). 🌋
    Von nun an hieß es Berg ab in Richtung Tal. Hört sich an sich leicht an - dachten wir auch. Aber was genau passiert ist lest ihr im zweiten Teil. 😉
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  • Tongariro Alpine Crossing / Teil 2

    October 24, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 6 °C

    Schon den ersten Teil gelesen?
    Wenn nein, dann aber flott. 😌

    Wir dachten - Mensch schön, von nun an nur noch Berg ab, die Landschaft bewundern und entspannt runter trudeln. Noch lachten wir freundlich in die Kameras aber dass änderte sich schnell...
    Der erste Abstieg war fies. Kein fester Weg, lose Steine und weicher Sand erschwerten den Weg hinunter. Viele Leute haben sich auch gut gelegt, aber wir schafften es ohne Zwischenfälle. 👍🏼
    Uns erwarteten nun die "Emerald Lakes" in türkis-grüner Farbe, welche durch Schwefel im Boden entsteht.
    Nach einem kleine Anstieg über einen schneebedeckten Weg, kamen wir zum "Blue Lake". Ein schöner See zwischen den Bergen und ein guter Ort für eine kleine Erholung.
    Von nun an verlief der Weg gut 10 Kilometer Berg ab. Berg ab an teilweise tiefen Schluchten mit nicht festem Geläuf, über steinige Abschnitte aber auch über angenehm laufende Holzwege.
    Immer mit dabei - die wunderbare Aussicht auf den Lake Taupo und die schöne, hügelige Landschaft mit den kleinen Städtchen zwischen drin. ⛰🏘😍
    Noch war alles gut. Wir haben gelacht, gesungen und uns selber über unsere schwindenden Kräfte lustig gemacht und gemerkt, dass Lucas auch nicht mehr so fit ist und Laura es sowieso nie wahr. 😅🙈
    Naja was solls. Nach einer erholsamen Pause und einer guten Stärkung bei einer Hütte hieß es: ein letzte mal Kraft auftreiben und die letzten 3,2 Kilometer überwinden.
    3,2 Kilometer, die sich wie Gummi lang zogen und gefühlt nie enden wollten...
    Wir erreichten einen urigen Wald und dachten, das es jetzt nicht mehr weit sein konnte, denn wir wussten - das Ziel lag kurz nach dem Waldbeginn.
    Doch falsch gedacht. Der Weg führte mal Berg auf, mal Berg ab, hier eine Kurve, da ein Schlenker und es wollte kein Ende nehmen. 😤
    Noch kurz an einem kleinen Wasserfall vorbei und dann war es endlich soweit - nach 9 Stunden Fußmarsch haben wir das Ziel erreicht. 💪🏼
    Völlig erschöpft aber enorm Stolz, freuten wir uns Gulliver wieder zu sehen und sitzen zu können. 😍

    Am Ende des Tages können wir sagen:
    JA, es war anstrengend und NEIN, wir machen den Lauf nicht nochmal. 😄
    Aber es hat sich gelohnt und wir können nun auf unserer Liste fürs Leben den Punkt "einen Berg besteigen" abhaken ✔️
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  • Gesammeltes

    October 31, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Es ist schon wieder ein Weilchen her das wir uns gemeldet haben, in der Zeit unser Abwesenheit, haben wir ein paar Orte besucht, die aber einzeln nicht für einen Post reichen, deshalb kommt jetzt eine Sammlung aller. 🖼
    Beginnen wir mit dem längsten Ortsnamen der Welt (85 Buchstaben), gelegen an der Ostküste der Nordinsel. Von dort aus geht es weiter in den Süden und an die Westküste. Im "Kaitoke Regional Park" gab es dann dass erste mal ein "Herr der Ringe" Schauplatz zu besichtigen. Natürlich waren alle Requisiten abgebaut bis auf das Eingangstor von Rivendell, bekannt auch als Bruchtal. Wer mit dem Namen nichts anfangen kann, sollte sich schleunigst die "Herr der Ringe Triologie" angucken. 🎞🙈
    Weiter geht es Richtung der südlichsten Spitze der Nordinsel: "Cape Palliser".
    Auf dem Weg dorthin ging es über einige Berge und kurz vor dem Ziel hielten wir an einem Strand an, um ein paar Surfern zuzugucken. 🏄🏼
    Dabei bekamen wir Gesellschaft von einem kuschelbedürftigen Hund. 🐶
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  • Cape Palliser

    November 1, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Kurz vor dem Cape befindet sich eines der größten Robbenkolonien. Man kommt ganz nah an die Tiere heran, die sich kaum von einem stören lassen und sich lieber in der Sonne baden. 🌞
    Kleine, große, dünne oder süße dicke Robben genießen dort ihr Leben zwischen den Felsen.
    Am südlichsten Punkt steht ein weiß-roter Leuchturm, den man durch eine steile und lange Treppe mit 278 Stufen erklimmen kann. Natürlich war das für das Sportass Laura kein Problem und sie musst auch keine 4x anhalten um ihr herraus springendes Herz zu beruhigen. 🤔😜
    Von oben gibt es ein wunderschönen Blick auf die Küste. Nicht weit von dort schlugen wir unser Nachtlager auf: direkt am Strand. 🌴
    Sonnenuntergang inklusive und es fühlt sich an, als wären wir schon auf den "Cook Inseln". 🏝
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  • Cape Kidnappers

    November 9, 2016 in New Zealand ⋅ 🌬 17 °C

    Wir arbeiten wieder auf einer Farm. 💪🏼
    Dieses Mal ist sie nur 15 Minuten entfernt von der Stadt Masterton und auch nur eine Freizeit Farm. ☺️
    Das Ehepaar Michael und Margarete haben uns freundlich empfangen und uns das recht grosse Haus gezeigt, in dem wir ein eigenes Zimmer bekommen haben. Somit haben wir mal wieder in richtigen Betten geschlafen. 😄🙈
    Am nächsten Tag (Montag) ging für uns dann das arbeiten richtig los. Wir einigten uns darauf, dass wir einen ganzen Tag arbeiten und dafür nächsten Tag frei bekommen.
    Somit standen 10 Stunden Arbeit auf dem Tagesplan. Laura putze alle Fenster und Holzbalken des Hauses und Lucas reinigte das halbe Dach inklusive der Dachrinnen.
    Abends gab es noch lecker Lamm und wir vielen völlig kaputt ins Bett. ☺️😴
    Heute (Dienstag) hatten wir also den besagten freien Tag und wir fuhren gut eine Stunde weiter nördlich zum "Cape Kidnapper" und dem dazugehörigen "Castle Point". Uns erwartete türkisblaues Wasser, ein Leuchtturm und ein unendlich weiter Blick über das Meer. 😍🌊
    Es war teilweise so windig, das wir uns gegen den Wind stellen konnten und nicht umfielen. 😄
    Gegen Nachmittag ging es wieder zurück und wir sind gespannt, was uns morgen am Arbeitstag erwartet. ☺️
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  • Wellington

    November 17, 2016 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    Und da sind wir auch im "Windy Wellington", der Hauptstadt Neuseelands und unsere letzte Station hier auf der Nordinsel. Heute geht es dann schon weiter mit der Fähre zur Südinsel. ⛴
    Einen wunderschönen Blick auf die Stadt konnten wir auf dem Mount Victoria finden. Danach ging es durchs Cuba Viertel und Downtown. Eine wirklich schöne Stadt, die jedoch nicht mehr wirklich etwas mit der neuseeländischen Kultur gemeinsam hat. Zudem hat es den Namen windiges Wellington zurecht verdient. Die Winde können hier bis zu 74kmh schnell werden, also nichts für Leute die eine leichte Brise bevorzugen. 🌪🙈
    Zum Schluss nochmal eine Zusammenfassung: insgesamt sind wir bis jetzt 7000 km quer über die Nordinsel gefahren und haben glaub ich fast alles gesehen was sehenswert war. Eine wirklich sehr schöne Insel, die schon Lust auf die Südinsel macht. 🌴
    Bis bald und wir schreiben dann als nächstes von der Südinsel. 👋🏼
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  • Malborough Sounds

    November 19, 2016 in New Zealand ⋅ ☁️ 28 °C

    Nordinsel ✔️
    Nun wird die Südinsel erkundet. 🗺
    Die Fahrt mit der Fähre war - nun ja man kann sagen, wir waren kurz davor auf die Toilette zu rennen. 😨
    Ziemlich hoher Wellengang und eine unruhige See machten die Überfahrt nicht sehr angenehm...
    Doch wir haben es geschafft und zum Glück war unser angestrebter Campingplatz nicht weit weg. Erstmal ausruhen und erholen war angesagt. 😴
    Am nächsten Tag (Freitag) fuhren wir durch die "Malborough Sounds". Ein Faltengebirge, bei dem die Täler mit Wasser vollgelaufen sind.
    Ergebnis: türkisblaues Wasser, kleine Buchten mit vereinzelten Häusern und schöne Ausblicke. 😍
    Das Wasser war leider noch viel zu kalt zum Baden, aber für die Füße hat es gerade so gepasst. ❄️
    Wir schliefen 2 Nächte in der "Elaine Bay" - einer kleinen Bucht mit einem langem Steg, viel Sonnenschein und einem schönen Platz zum Frühstücken. 👌🏼
    Im Wasser konnten wir jeden Tag 2 Stachelrochen beobachten und andere kleine Fische. 🐟
    Die ersten Tage auf der Südinsel waren schonmal traumhaft und wir hoffen es geht genauso weiter. ☺️👍🏼
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