Heute haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und uns Puno angeschaut.
Die Stadt liegt auf rund 3.800 Metern Höhe direkt am Titicacasee und ist für viele vor allem Ausgangspunkt zu den schwimmenden Inseln der Uros (machen wir morgen). Aber auch Puno selbst wollten wir natürlich ein bisschen kennenlernen.
Also ging es zu Fuß durch die Stadt, vorbei an der Plaza de Armas, der Kathedrale, kleinen Geschäften, Märkten und durch die wuselige Innenstadt. Puno ist sicherlich keine klassische Schönheit, aber die Stadt hat ihren ganz eigenen Charme. Man merkt, dass man im Altiplano angekommen ist.
Und dann ist da natürlich immer wieder der Titicacasee.
Mit rund 8.300 km² Fläche ist er riesig. Peru und Bolivien teilen sich den See, und für die Kulturen der Anden ist er seit Jahrtausenden ein ganz besonderer und heiliger Ort. Nach der Mythologie der Inka nahm hier sogar ihre Geschichte ihren Anfang: Der Sonnengott Inti soll Manco Cápac und Mama Ocllo aus dem Titicacasee geschickt haben, um das spätere Inkareich zu begründen.
Unser eigentliches Highlight wartet aber oberhalb der Stadt.
Unser Campingplatz liegt hoch über Puno. Besonders wenn sich das Licht verändert und langsam die Lichter von Puno angehen, ist die Aussicht einfach herrlich.
Und wir haben hier Gesellschaft. 😄
Ein paar extrem neugierige Alpacas laufen auf dem Gelände herum und benehmen sich inzwischen fast wie unsere Haustiere. Immer wieder kommen sie zum Camper, schauen, was wir machen, und kontrollieren offenbar ganz genau, ob es bei uns vielleicht irgendetwas Interessantes zu holen gibt.
Camperleben auf fast 4.000 Metern mit Alpakas vor der Tür und dem Titicacasee unter uns.
Kann man definitiv schlechter stehen. 😄
Und morgen wartet dann das nächste Kapitel am Titicacasee auf uns …Read more
SYLWIA B.Ach die Alpacas sind aber niedlich. Ich finde Ihr Gesicht so schön. Ein wenig kindlich.
weltreisenockerYepp... So knuffig... 😀
TravelerHaben sie nicht gespuckt?