Auf nach Griechenland 🇬🇷 Zurück in...!
6.–8. maj, Grækenland ⋅ ☁️ 20 °C
Auf nach Griechenland 🇬🇷❤️
Zurück in die EU… und dann versank plötzlich ein kleiner Teil meines Herzens im Meer 😢🚐
Auf nach Griechenland.
Rein in unsere Heimat… also zumindest in die EU-Heimat 😄
So war der Plan. Und genau so kam es dann auch.
Der Grenzübertritt?
Kein großes Hexenwerk.
Einmal links, einmal rechts geguckt, zack… drin waren wir.
Die EU hatte uns wieder 🇪🇺✨
Und auch wenn es vielleicht komisch klingt, wir hatten tatsächlich so ein ganz kleines Befreiungsgefühl. So ein leises inneres Aufatmen. Fast so, als wären wir irgendwie wieder ein Stück zu Hause, obwohl wir doch in Griechenland noch nie gewesen waren. Verrückt, oder? Aber genau so hat es sich angefühlt. Ein bisschen Heimat, ohne Heimat zu sein. ❤️
Kaum in Griechenland angekommen, gab es für uns aber erstmal allerhöchste Priorität.
Nicht Strand. Nicht Sehenswürdigkeit. Nicht Romantik.
Lidl. 😄🛒
Wie viele ja inzwischen wissen, ist Lidl außerhalb von Deutschland fast schon unser sicherer Hafen. In Deutschland kaufen wir lustigerweise fast nie bei Lidl ein, aber sobald wir im Ausland sind, wird Lidl plötzlich zu unserem besten Freund. Warum? Ganz einfach. Weil man da reingeht und sofort weiß, wie der Laden tickt. Auch wenn die Sprache komplett anders ist, man erkennt alles wieder. Die Wege. Die Optik. Die Produkte. Es ist fast wie ein kleines Stück Ordnung inmitten des Reisens. Und wir kennen uns da inzwischen wirklich richtig gut aus 😂
Also… Lidl überfallen.
Lidl gehabt.
Alles top.
Mission erfüllt ✅
Danach ging es erstmal auf den nächsten Campingplatz. Einfach noch mal Luft holen. Zwei, drei Tage runterkommen. Ein bisschen ankommen in Griechenland. Nicht gleich wieder Vollgas, sondern erstmal durchschnaufen. Und dann kam dieser Platz… Camping Sikia, direkt ums Eck. 🌊☀️
Eingeparkt.
Silberpfeil abgestellt.
Und natürlich freute sich ein Nachbar nicht ganz so sehr darüber, dass es bei ihm durch unseren großen Wagen jetzt etwas dunkler wurde 😅
Aber was soll ich sagen… ändern konnten wir es nicht.
Wir sind eben groß.
Mehr Platz gebucht, mehr Sicht bekommen, sage ich ja oft 😂
Und tatsächlich war es hier wieder genau so.
Wir hatten direkt vor uns praktisch unser eigenes kleines Tor zum Wasser. Ein paar Schritte… und schon war das Meer da. Dieses Blau. Diese Ruhe. Dieses griechische Licht. Alles fühlte sich leicht an. Alles fühlte sich nach Urlaub im schönsten Sinn an. 🌊✨
Und dann passierte es.
Jetzt wird’s spannend.
Und für mich leider auch ein bisschen emotional.
Meine geliebte Drohne war in der Luft.
Und sie machte wieder diese Aufnahmen, für die man sie einfach liebt. Hoch, runter, links, rechts… genau dieses Gefühl von Freiheit, das sie von oben einfängt. Ich war voll drin. Alles lief. Alles war schön. Und dann wollte ich sie kreisen lassen. Ein schöner Schwung. Noch ein toller Shot. Noch ein perfekter Moment.
Tja.
Ich weiß gar nicht, wie ich das ruhig erzählen soll.
Aber langsam… ganz langsam… versank sie im Meer 😳😭
Nicht mit großem Knall.
Nicht dramatisch wie im Film.
Sondern eher so, dass man zuerst noch hofft: Das wird schon. Das fängt sich. Das klappt noch.
Tat es nicht.
Ich sprang noch hin. Natürlich. Reflex. Hoffnung. Verzweiflung.
Aber jeder weiß, was Salzwasser macht.
Salzwasser macht keine halben Sachen.
Salzwasser sagt nicht: Ach komm, probieren wir’s morgen noch mal.
Salzwasser sagt ganz trocken: Game over. 💀🌊
Und da war sie weg.
Meine Liebste.
Meine Drohne.
Ein kleiner technischer Freund, der uns so viele Erinnerungen von oben geschenkt hat.
Ganz ehrlich… das tat weh.
Mehr als man vielleicht denkt.
Weil an so einem Teil nicht nur Technik hängt. Da hängen Momente dran. Bilder. Reiseabschnitte. Vorfreude. Dieses kleine Glück, wenn wieder eine Aufnahme richtig schön geworden ist.
So standen wir also da.
Griechenland. EU. Meer. Campingplatz. Eigene Pforte zum Wasser.
Eigentlich alles perfekt.
Und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass gerade ein kleiner Teil dieser Perfektion einfach abgesoffen ist 😢
Ich werde sie jetzt erstmal ein paar Tage betrauern.
Und ja, ich meine das genau so.
Aber Reisen ist eben genau das.
Nicht nur schöne Straßen, blaue Buchten und lustige Grenzen.
Sondern auch diese Momente, die dir kurz einen Stich geben.
Und genau deshalb bleiben sie hängen.
Bleib dran… denn Griechenland hat gerade erst angefangen. Und ich hoffe sehr, dass als Nächstes nicht noch mein Handy schwimmen lernt 😅📱🌊Læs mere







DiePaubersOh, nein 😭. Das kennen wir leider auch. Wir haben unsere Spiegelreflexkamera vor ein paar Jahren am Monkey Beach in Thailand für ein wenige Sekunden ins Salzwasser getaucht. Der "Pau" ist beim Aussteigen aus dem Boot gestolpert. Da war auch nichts mehr zu retten 😰.
RejsendeDas gleiche ist mir dieses Jahr in Südafrika passiert. Vom Stand aus noch einmal in 5m Höhe über die Wasseroberfläche fliegen und plötzlich beginnt sie langsam aber stetig die Höhe abzubauen. Diese Hilflosigkeit ist furchtbar. Dann das Eintauchen ins Wasser...Wie Du so schön sagst, Game over.