Montenegro… du wirst von uns...
May 2–3 in Montenegro ⋅ ☀️ 19 °C
Montenegro… du wirst von uns nur kurz gestreift 🇲🇪😄🚐
Manche Länder erwischen dich mit voller Wucht.
Und manche streifst du erstmal nur so, wie man einen Ort streift, bei dem man noch nicht genau weiß, ob daraus eine große Geschichte wird oder einfach nur eine schräge Durchfahrt 😄
So war es mit Montenegro.
Viel können wir über Montenegro diesmal noch gar nicht sagen.
Aber die Einreise… die hatte direkt ihren eigenen kleinen Charakter 🎭
Natürlich haben wir erstmal die falsche Spur genommen.
Wie sollte es auch anders sein 😂
Da standen wir also plötzlich auf der LKW-Spur. Weit und breit kein Mensch. Keine Autos. Keine Bewegung. Gar nichts.
Und wir gucken uns schon an und denken:
Das kann doch jetzt nicht richtig sein.
War es natürlich auch nicht 😅
Also hieß es erstmal…
50 Meter rückwärts mit dem Silberpfeil.
Und das an einer Grenze.
Ganz großes Kino 🚐🙈
Dann rüber in die richtige Spur… und zack… da standen sie auch alle. Autos, Kontrolle, Menschen, ganz normales Grenzchaos.
Bei uns ist das ja immer so eine kleine Spezialnummer, weil wir mit unseren 4,5 Tonnen eigentlich schon eher LKW sind und nicht mal mehr richtig als PKW gelten. Und trotzdem fahren wir meist einfach durch die PKW-Spur. Einfach so. Weil es schneller geht. Und ganz ehrlich… ich glaube fast, das ist sogar richtig 😄
Wenn nicht, schreibt es gern in die Kommentare.
Britti wird bei solchen Grenzgeschichten übrigens immer maximal konzentriert 😅
Da ist dann Schluss mit lustig.
Sie zischelt nur noch:
„Sauber die Papiere hinlegen. Nicht fotografieren. Nicht ans Handy. Nicht laut reden. Keine Sprüche. Einige können hier Deutsch.“
Ich darf dann eigentlich gar nichts mehr 😂
Nicht grinsen, nicht locker sein, nicht irgendeinen flachen Witz reißen.
Einfach nur funktionieren.
Grenzmodus an. Mund halten. Durchrollen.
Und dann… schwupps… waren wir drin in Montenegro 🇲🇪✨
Danach ging es direkt weiter zum nächsten Campingplatz.
Völlig unscheinbar. So unscheinbar, dass man fast daran vorbeigeguckt hätte.
Wir haben dort natürlich nicht gezeltet… auch wenn es sich fast so anhört 😄
Nein, wir haben einfach ganz normal übernachtet.
Und direkt neben uns standen zwei russische Camper, die sich offenbar vorgenommen hatten, die halbe Nacht musikalisch zu untermalen 🎶😂
Sagen wir es mal so… ruhig war anders.
Aber irgendwie gehört auch genau sowas dazu.
Ein fremdes Land, ein unauffälliger Platz, nächtlicher Gesang von nebenan… und du liegst im Silberpfeil und denkst dir nur:
Ja gut… auch das ist jetzt wieder unsere Geschichte.
Fast hätte ich noch etwas vergessen.
Bevor wir überhaupt nach Montenegro rüber sind, kamen wir ja noch an Dubrovnik vorbei 🇭🇷
Und ja… wir sind vorbeigefahren. Ganz bewusst.
Warum?
Weil die Stadt komplett voll war. Wirklich bis unter die Decke.
Schon von außen war klar: Wenn wir da jetzt reinfahren, wird das kein entspannter Besuch, sondern eher ein Überlebenskampf zwischen Menschenmassen, Bussen und Kreuzfahrttouristen 😅
Und genau darauf hatten wir diesmal einfach keine Lust.
Es lagen auch noch zwei oder drei Kreuzfahrtschiffe vor Ort.
Da wussten wir sofort:
Drinnen ist die Hölle los.
Und weil wir auf dieser Reise gerade lieber die großen Städte vermeiden wollen, haben wir ganz bewusst Nein zu Dubrovnik gesagt.
Nicht weil die Stadt nicht schön wäre. Ganz im Gegenteil.
Sondern weil Schönheit manchmal auch einfach keinen Spaß macht, wenn du sie dir mit tausend anderen gleichzeitig teilen musst.
Also weiter.
Lieber Straße. Lieber Ruhe. Lieber das echte Gefühl von unterwegs sein ❤️🚐
Montenegro war diesmal nur ein kurzes Anfahren.
Ein kleiner Blick. Ein schräger Grenzmoment. Ein stiller Campingplatz. Zwei singende Nachbarn.
Noch kein großes Kapitel… aber definitiv schon mal ein interessanter Anfang 😄
Bleib dran… denn manchmal werden genau die Länder, von denen man erst kaum etwas erzählen kann, später noch richtig groß 🌍✨Read more
Trogir 😍🌊 Keine Ahnung, was uns...
Apr 27–29 in Croatia ⋅ ☀️ 22 °C
Trogir 😍🌊
Keine Ahnung, was uns erwartet hat… und genau deshalb war es so gut
Trogir… sagte uns vorher ehrlich gesagt nicht besonders viel 😄
Das war wieder so ein klassischer Tipp von zu Hause:
„Da ist es toll, fahrt da hin.“
Und wir dachten uns… na gut, warum eigentlich nicht? Also sind wir hingefahren. Ohne große Erwartungen. Ohne riesigen Plan. Und genau dann wird es oft am besten ❤️
Schon die Anfahrt hatte was.
Unser Campingplatz war richtig schön, direkt auf einer kleinen Halbinsel gelegen, und von dort sind wir mit dem Roller direkt in die Stadt gedüst 🛵☀️
Ganz entspannt. Ganz locker. Und dann standen wir da… mitten in Trogir.
Diese Altstadt hat uns sofort geflasht ✨
Nicht riesig. Nicht übertrieben. Aber genau so, dass du sofort merkst: Hier stimmt was. Hier ist Atmosphäre. Hier ist dieses süße, enge, lebendige Gefühl, das man nicht planen kann.
Ich habe mir direkt das erste Café geschnappt 😎☕
Schicke blaue Stühle, Blick auf die Kirche, genau mein Platz.
Ich setzte mich hin, drehte mich noch mal um… und Britti?
Die küsste mich, drückte mich und sagte nur:
„Ich komme wieder… ganz bestimmt.“ 😄❤️
Und dann war sie auch schon weg.
Britti im Freilauf.
Die kleine Hüpfbohne sprang durch die ganze Trogirer Altstadt, von Gasse zu Gasse, von Ecke zu Ecke, als hätte die Stadt nur auf sie gewartet 💃✨
Groß ist Trogir ja nicht, und ungefähr eine Stunde später war sie tatsächlich schon wieder da. Völlig zufrieden, völlig begeistert, und wir tranken dann noch gemeinsam einen Kaffee und waren uns sofort einig:
Diese Stadt ist richtig schön.
Während Britti also auf Entdeckungstour war, hatte ich auch mein kleines Abenteuer 😄
Am Café zog gerade eine Reisegruppe vorbei. Die Hälfte davon waren Chinesen, alle geschniegelt unterwegs, und ich dachte mir nur… na dann schließe ich mich mal ganz unauffällig an 😂
Gesagt, getan.
Und schwupps war ich kostenlos in der Kirche und konnte mir diese ganze Pracht in aller Ruhe anschauen ⛪😎
Manchmal muss man eben flexibel sein.
Danach ging es durch den Hafen zurück Richtung Campingplatz.
Zu unserem Silberpfeil, der da ganz entspannt auf uns wartete 🚐❤️
Wir schauten uns an und entschieden ziemlich schnell:
Wir bleiben noch eine Nacht.
Einfach weil wir es können. Und weil genau das einer der größten Luxusmomente dieses Lebens ist. Nicht hetzen müssen. Nicht weiter müssen. Sondern sagen können: Hier ist es schön, also bleiben wir.
Abends wollten wir dann noch mal schön essen fahren, natürlich wieder in die Altstadt.
Wir rollten also mit dem Roller los, alles ganz entspannt…
und plötzlich sieht Britti auf dem Gehweg zwei Gesichter und schreit:
„Die Nachbarn! Die Nachbarn vom letzten Campingplatz!“ 😳😂
Ich hab direkt eine Drehung hingelegt… und tatsächlich:
Da standen Andreas und Renate.
Einfach so. Mitten in Trogir.
Unsere Campingnachbarn vom letzten Platz.
Ganz ehrlich, da merkst du wieder, wie verrückt klein diese Welt manchmal ist 🌍😄
Und dann ging alles ganz schnell.
„Kommt, wir trinken heute Abend einen Schluck Wein.“
Ja, und genau so wurde aus einem netten Zufall ein richtig schöner Abend 🍷❤️
Britti und ich haben noch Wein besorgt, die beiden hatten auch schon welchen da, und dann saßen wir zusammen, quatschten, lachten, erzählten bis tief in den Abend hinein. Es war locker, herzlich, leicht… und irgendwie sofort vertraut. Fast schon seelenverwandt, so fühlt es sich manchmal an, wenn du Menschen triffst, bei denen einfach alles sofort passt ✨
Also an euch beide, falls ihr das hier lest:
Vielen, vielen Dank für diesen schönen Abend.
Es hat uns wirklich riesigen Spaß gemacht ❤️
Und jetzt wissen wir auch endlich, wo Friesland liegt… am Jadebusen 😄
Freunde, wenn ihr bis hier gelesen habt, dann sage ich euch eins:
Genau deshalb lieben wir dieses Leben.
Du fährst irgendwo hin, ohne zu wissen, was kommt…
und am Ende bekommst du eine Stadt, einen tollen Abend, nette Menschen und wieder eine Geschichte, die dir keiner vorher hätte aufschreiben können.
Heute Morgen, am 29.04.2026, sind wir noch in Trogir 🌅
Und wir können euch noch nicht mal sagen, was als Nächstes passiert.
Aber genau das ist ja das Schöne.
Abenteuer lassen sich nicht planen.
Sie kommen einfach.
Und genau das macht einen Heidenspaß 😄🌊🚐
Bleib dran… die nächste Geschichte wartet schon. Und wenn diese Reise eins kann, dann Überraschungen.Read more

TravelerJa, Trogir ist auch einer unserer Lieblingsplätze in Kroatien😘 grüßt es ganz lieb von uns

WeTravelYouJoinJa wir haben es richtig schön gegrüßt und uns gleich kräftig Verfahren wo wir erstmal 300 m rückwärts fahren mussten vor lauter Schreck um aus dieser Stadt rauszukommen sind doch paar Enge Kurven da. Also wir haben es gegrüßt mit einem super autoverfahrer!
Bibinje… und plötzlich war da...!!!
Apr 25–27 in Croatia ⋅ ☀️ 22 °C
Zwischenstopp in Bibinje… und plötzlich war da viel mehr als nur ein kleiner Halt 🌿🌊❤️
Eigentlich sollte Bibinje nur ein ganz einfacher Zwischenstopp werden.
Nicht mehr. Nicht weniger. Ein bisschen Camping, ein bisschen ausruhen, ein bisschen weiterziehen. So der Plan. Aber wie das auf Reisen eben manchmal ist… genau die Orte, von denen man am wenigsten erwartet, legen einem plötzlich etwas ganz Besonderes vor die Füße. Und genau so war es hier. 🚐✨
Wir kamen also in dieser kleinen Stadt an und wollten eigentlich nur kurz bleiben. Einfach Zwischenstopp machen, einmal durchatmen und dann irgendwann weiter. Stattdessen erwischten wir doch tatsächlich einen richtig gemütlichen Campingplatz. Grüner Rasen unter den Rädern, Olivenbäume um uns herum, genau so ein Platz, bei dem man sofort merkt… hier kann man es aushalten. Hier muss gerade gar nichts passieren. 🌿🫒
Und genau deshalb hatten wir für uns auch gleich zwei Tage eingeplant. Einfach mal runterkommen. Einfach mal ausruhen. Und ganz ehrlich, ich sage euch auch warum. Wenn ihr mich irgendwo auf einem Stuhl sitzen seht, dann könnt ihr ziemlich sicher sein, der Ausblick lohnt sich 😄
Und mein Ausblick hier… der ging direkt übers Wasser, übers kroatische Meer. Dieses Meer, das mich immer wieder fasziniert. Dieses Blau, diese Ruhe, diese Weite. Man bekommt direkt Lust, reinzuspringen. Nur… es war einfach noch zu kalt. Also blieb es beim Gucken. Aber das war auch schon schön genug. 🌊☀️
In der Stadt selbst dachten wir zuerst, hier sei gar nichts los. So ein Ort, bei dem man am Anfang meint, naja gut, nett, aber eher ruhig. Tja… und dann kamen die Pommes. 😂
Ich sage es ganz ehrlich, ich habe dort an zwei Tagen hintereinander Pommes gegessen. Und das war ein einziger Traum. Wirklich. So gute Pommes musst du erstmal finden.
Und Britti… die hat es komplett weggehauen.
Vor allem diese kleine Portion mit Knoblauch und Olivensoße.
Für mich blieb plötzlich gefühlt gar nichts mehr übrig, weil es ihr so gut geschmeckt hat 😄
Sie grinste mich an, ich hatte Brot in der Hand, und in solchen Momenten weißt du sowieso schon, wie die Sache ausgeht. Einer genießt, der andere tunkt noch den Rest aus der Schale. Genau so muss das sein. 🥖🧄❤️
Aber damit nicht genug.
Acht große Cevapcici dazu, kaum aufzufuttern, und dann noch diese gewaltige Portion Pommes. Das war kein kleines Abendessen mehr. Das war ein Ereignis. 😂🍟
Zum Hafen sind wir mit dem Stadtroller gefahren, denn vom Campingplatz waren es doch gut anderthalb Kilometer. Und Britti hatte so einen Hunger, dass ich sie natürlich aufgefordert habe, direkt aufzusteigen. Also standen wir zu zweit auf dem Roller und rollten Richtung Hafen, geschniegelt mit Hunger und Vorfreude im Bauch. 🛵😄
Dort angekommen war plötzlich eine riesige Hochzeit im Gange.
So richtig mit allem drum und dran. Stimmung, Menschen, festliche Kleidung, dieses ganze besondere Flirren, das über so einer Feier liegt. Und ich dachte mir nur beim Blick auf das Brautpaar… Mensch, ich drücke euch wirklich die Daumen, dass das lange, lange hält. Denn ehrlich, heute ist das alles nicht mehr selbstverständlich. Eine Ehe bis ans Ende durchzutragen, das ist etwas Großes. 💍❤️
Und genau da merkten wir wieder, wie besonders selbst so ein einfacher Zwischenstopp werden kann. Ein bisschen Meer. Ein gemütlicher Campingplatz. Gutes Essen. Eine Hochzeit im Hafen. Und dieses Gefühl, dass der Tag einem ganz still mehr schenkt, als man erwartet hatte.
Aber das eigentlich Verrückte… das kommt erst noch.
Denn in der nächsten Geschichte erzähle ich euch, was es mit Andreas und Renate aus Friesland (wo in Herrgotts Namen ist Friesland, lol! ) auf sich hat. Und ich sage es euch jetzt schon… ihr werdet es kaum glauben. Die Welt ist manchmal so klein, dass man fast lachen muss.
Bleib dran… die nächste Geschichte hat eine Überraschung, mit der wirklich keiner rechnet 😄🌍✨Read more
Rovinj… und plötzlich...
April 22 in Croatia ⋅ ☀️ 15 °C
Rovinj… und plötzlich wussten wir, dass diese Stadt uns nicht mehr loslässt 🌊❤️✨
Rovinj sagte uns vorher… gar nichts.
Wirklich nichts. Wir konnten mit dem Namen kaum etwas anfangen und haben uns deshalb auch keinen großen Kopf gemacht. Einfach hinfahren, gucken, wirken lassen. Mehr Plan gab es nicht. Und vielleicht war genau das das Beste daran. 🚐😄
Dann kamen wir auf dem Campingplatz an. Und schon dort dieses Gefühl… dieser Blick… direkt auf Rovinj. So eine Stadt, die sich nicht aufdrängt, sondern einfach da liegt und dich trotzdem sofort packt. Still. Schön. Erhaben. Fast so, als würde sie sagen: Warte mal ab, ich zeig dir gleich, was ich kann. 🌅
Britti hielt es natürlich wieder keine fünf Minuten aus. Kaum standen wir, war sie schon los. Gleich am ersten Abend lief sie schon mal vor, wenigstens bis zum Hafen, um einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen. Ich dagegen saß noch ganz zufrieden auf meinem neuen Campingstuhl, den wir gerade heldenhaft für glatte 31 Euro errungen hatten. Und ganz ehrlich… ich fühlte mich auf diesem Stuhl wie ein König. 😄🪑
Dann kam Britti zurückgelaufen.
Volle Freude. Strahlendes Gesicht. Leuchtende Augen.
Sie sah mich an und sagte nur:
„Es ist wunderschön. Ich freue mich auf morgen!“
Ich grinste zurück, nahm sie in den Arm, drückte sie fest und sagte:
„Morgen wird ein großer Tag.“
Und das wurde er auch.
Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Roller in die Stadt. Britti war natürlich schon etwas vorgelaufen, weil sie wieder mal nicht warten konnte. Aber dank WhatsApp-Standort war das Ganze schnell gelöst. Zack, gefunden. Kurz in die Arme genommen. Kurz die ersten Eindrücke von ihr eingesammelt. Und dann wollte ich es auch endlich sehen. 🛵❤️
Also los. Richtung Kirche. Ganz nach oben.
Großer Blick über die Stadt, dachten wir.
Aber ehrlich… da war gar nicht der eine große Blick, der alles überstrahlt hätte. Es war etwas anderes.
Diese kleinen Gassen.
Dieses Kopfsteinpflaster.
Diese Treppen.
Diese süßen Cafés.
Diese kleinen Bildergalerien.
Genau das machte Rovinj aus. Nicht das eine große Spektakel. Sondern tausend kleine Dinge, die zusammen plötzlich ganz groß werden. ✨
Britti war natürlich völlig in ihrem Element. Sie hüpfte von Pflasterstein zu Pflasterstein, von Treppe zu Treppe, von Gasse zu Gasse. Nicht zu bremsen. Überhaupt nicht. Und ich lief grinsend hinterher und wusste schon wieder nicht, wohin ich zuerst schauen sollte. 😄
Und dann passierte, was passieren musste.
Direkt am Hafen… ein Top-Restaurant.
So eines, bei dem du dich hinsetzt und sofort weißt: Ja, genau hier.
Ich bekam mein schönes Rumpsteak, auf das ich Lust hatte. Britti sowieso ihr Glück. Und der Blick über den Hafen… der war kostenlos dazu. Das ist dann auch mal ein fairer Deal. 😂🥩⚓ Neben uns am Tisch saß eine Frau mit ihrem süßen kleinen Hund. Ein italienisches Windspiel. Britti war entzückt und freute sich über das kleine Tierchen, das ihre Streicheleinheiten sichtlich genoß.
Da lag ein großes Boot, ein Einheimischer meinte nur, im Sommer sei hier alles brechend voll. Das konnte man sich gut vorstellen. Aber jetzt, in der Vorsaison, war es fast magisch. Teilweise waren wir beinahe allein in den Gassen. Kein Gedränge. Kein Geschiebe. Nur dieses ruhige, schöne Rovinj, das uns einfach machen ließ.
Wir grinsten uns an, nahmen uns an die Hand und versuchten uns gegenseitig jede Gasse zu zeigen, falls einer irgendwo etwas übersehen hatte. Selfies wurden gemacht, Fotos sowieso, und irgendwo auf einem ganz süßen kleinen Marktplatz tranken wir noch einen Kaffee und dachten wahrscheinlich beide dasselbe… wie gut ist das bitte hier? ☕📸❤️
Aber Britti wäre natürlich nicht Britti, wenn sie nicht am nächsten Morgen schon wieder früher aufgestanden wäre. Während ich noch halb gemütlich unterwegs war, hatte sie längst wieder ein paar Fotos mehr gemacht und natürlich noch ein, zwei zusätzliche Gassen erkundet. Ich nahm noch einen zweiten Kakao, grinste sie an und wusste nur eins: Diese Frau ist einfach nicht zu bändigen. Und genau das liebe ich so daran. 😄
Und jetzt, liebe Freunde, wenn ihr bis hier gelesen habt, dann kommt mein Fazit zu Rovinj.
Für uns war diese Stadt ein echter Traum.
So eine Überraschung, mit der man nicht rechnet.
So ein Ort, der nichts von dir verlangt und dir trotzdem ganz viel gibt.
Und ich wünsche dir, lieber Leser, dass du genau so etwas auch einmal erlebst.
In einer tollen Stadt sitzen.
Kaffee trinken.
Beim Mittagessen über den Hafen schauen.
Und dieses beiderseitige Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.
Genau das wünsche ich dir. ❤️
Und beim nächsten Mal geht es auf einen Campingplatz, der erst ziemlich langweilig wirkte… und dann plötzlich überhaupt nicht mehr langweilig war.
Was dort aber wirklich spektakulär war, das war diese gigantische Küstenstraße entlang der kroatischen Adria.
Aber dazu… beim nächsten Mal mehr 🌊🚐😄Read more

Dietmar KammererDie Halbinsel Krk mit der Stadt Krk ist ebenfalls traumhaft. Der Campingplatz Valamar Camping Jezevac liegt toll. 10 Min. Zu Fuß in die Stadt. Der Platz ist leider nicht mehr so preiswert wie noch vor Euro.
Carole… oder wie man mit 7,50 Metern...
April 18 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C
Carole… oder wie man mit 7,50 Metern auf einem Tellerchen fast den Sand küsst 🚐😅☀️
Ja… es sollte mal wieder ein paar Kilometer weitergehen.
Und tatsächlich, wir haben es geschafft… angekommen in Carole an der Adria 🌊☀️
Aber bevor hier irgendwas mit Entspannung, Meerblick oder Dolce Vita losging, hieß es erstmal: rangieren. Und zwar nicht ein bisschen. Sondern richtig. Unser großer Silberpfeil, 7,50 Meter pure Eleganz, sollte auf ein gefühlt winziges Tellerchen gedreht werden. Hin und her. Vor und zurück. Einlenken, korrigieren, wieder zurück. Ihr kennt das… dieses herrliche Campingplatz-Ballett, bei dem alle zugucken und keiner hilft 😅
Und dann der Klassiker.
Plötzlich festgestellt… der Vorderreifen steht direkt im Sand.
Perfekt. Genau so fängt Erholung an 😂
Da war sofort klar, es gibt jetzt genau eine Chance. Einen einzigen Versuch, aus diesem Sand wieder sauber rauszukommen und sicher aufs Gras zu kommen. Wenn das nicht klappt… dann heißt es Sandbleche raus, schaufeln, buddeln, fluchen. Und das sagte ich Britti natürlich auch sofort. Denn bei uns ist ganz klar geregelt, wer in solchen Fällen die Schaufel schwingt 😄
Britti ist die Schaufeltante 😂
Aber… Kai, einer der besten Fahrer aus ganz Schleswig-Holstein, blieb natürlich cool 😎
Einmal sauber angesetzt, kein Mucken, kein Drama… und zack, raus aus dem Sand.
Schwupps stand der Silberpfeil sicher da, kurz danach sogar geschniegelt auf den Auffahrkeilen. Man muss es einfach sagen, das war große Kunst 🚐🔥
Hier wollten wir jetzt zwei Tage bleiben. Zwei Nächte einfach mal ausspannen, durchatmen, dieses schöne warme Wetter genießen, das hier gerade an der Adria herrschte ☀️❤️
Natürlich wollten wir uns auch den Strand anschauen.
Und ja… wie soll man sagen… interessant! 😅
Diese endlosen Reihen und Glieder, alles geschniegelt, alles aufgestellt, alles per Lineal, alles kostet irgendwas. Atemberaubend, wenn man ehrlich ist 😂 unbeschreiblich mag!
Aber wir kannten das ja schon ein bisschen. Letztes Jahr in Rimini war es ähnlich. Die Italiener mögen das offenbar so. Strand ohne System geht wohl nicht. Da muss alles geschniegelt stehen wie beim Appell 🏖️🙈
Britti war das natürlich völlig egal.
Die kleine Hüpfbohne lief sofort Richtung Wasser, natürlich wieder voller Freude, als hätte die Adria nur auf sie gewartet 🌊💃
Sie lief da unten am Wasser entlang, ganz vergnügt, winkte irgendwann von Weitem, und ich… ich stand natürlich erstmal oben, denn mir war das alles wieder viel zu weit nach unten 😄
Also saß ich später auf einer Bank, winkte zurück und beobachtete das ganze Schauspiel ganz entspannt.
Und ehrlich… genau in solchen Momenten merke ich es wieder.
Wie verrückt gut dieses Leben gerade ist.
Einfach als Permanentreisender durch die Gegend fahren. Das ganze auch noch sechs bis acht Monate lang!
Keine Arbeit. Keine Termine. Kein Wecker, der einem das Leben erklärt.
Nur wir, der Silberpfeil, ein bisschen Sonne, ein bisschen Meer und dieses Gefühl, dass man gerade einfach genau da ist, wo man sein will ❤️🚐✨
Hier wollten wir uns nur ein paar Tage ausruhen.
Kraft sammeln. Nicht viel müssen. Einfach leben.
Dann sollte es weitergehen Richtung Kroatien 🇭🇷
Und wenn du bis hier gelesen hast, dann jetzt mal Butter bei die Fische 😄
Hast du Tipps für Kroatien?
Wir sind schon fleißig am Recherchieren und wollen außerdem versuchen, mit unserem 4,5-Tonnen-Silberpfeil irgendwie mautfrei durch Slowenien zu kommen 😅
Das wird also ganz sicher nicht langweilig.
Bleib dran… die nächste Geschichte könnte schon an der kroatischen Küste eskalieren 🌊🐧😄Read more
Venedig, Tag 2… und diese Stadt hat...
Apr 16–17 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C
Venedig, Tag 2… und diese Stadt hat uns einfach noch mal komplett eingesammelt ❤️🚤
Heute war alles ein bisschen anders.
Britti stampfte nur noch leicht. Nicht mehr ganz so aufgeregt wie am ersten Tag. Venedig war ja nun nicht mehr völlig neu. Aber ich… ich hatte plötzlich richtig Lust auf noch einen Tag in dieser verrückten Stadt. Auf diese Stadt, die sich in jeder Gasse wieder neu erfindet, in jedem Blickwinkel anders aussieht und dir das Gefühl gibt, dass du nie wirklich fertig mit ihr wirst. ✨
Also wieder rüber mit dem Vaporetto.
Und wieder zog es uns fast automatisch Richtung Markusplatz. So blöd es vielleicht klingt… aber ich wollte da wieder hin. Wieder diesen Platz inhalieren. Wieder dieses ganze verrückte Leben dort aufsaugen. Wieder diesen sündhaft teuren Kaffee trinken und einfach nur Menschen beobachten. Genau das war heute mein Plan. Und ehrlich, es war ein verdammt guter Plan. ☕😂
Denn Markusplatz ist nicht einfach nur ein Platz.
Das ist eine Bühne.
Und jeder, der dort läuft, sitzt, posiert, füttert, schaut oder fotografiert, spielt irgendwie mit. Wir saßen also wieder da, tranken wieder viel zu teuer, grinsten wieder über diese absolute Absurdität, und gleichzeitig war es jeden Cent wert. Weil du dort nicht nur Kaffee kaufst. Du kaufst dir einen Moment, den du nicht mehr vergisst. ❤️
Der zweite große Sinn dieses Tages war klar, die Rialtobrücke. Und alles drumherum. Noch mal sehen. Noch mal fühlen. Noch mal genau hinschauen. Also los durch die Gassen.
Britti tanzte natürlich wieder durch die kleinen Straßen, hüpfte von Gasse zu Gasse, blieb hier hängen, drehte sich da noch mal um, und ich lief hinterher und wusste irgendwann schon wieder nicht mehr, ob ich nach links, rechts oder nach oben schauen sollte. Venedig macht dich komplett verrückt, aber auf die schönste Art. 😄
Zwischendurch landeten wir in einer ganz süßen kleinen Trattoria (pinte). So ein Ort, wie man ihn sich heimlich wünscht. Eng, urig, gemütlich, mit einem Einheimischen direkt dabei, freundlich, herzlich, überhaupt nicht geschniegelt. Wir aßen zwei Schnitten, schauten uns wie immer verliebt an und dachten beide wahrscheinlich dasselbe, wir sitzen hier gerade mitten in Venedig, tief in den Gassen, und genau dafür macht man so eine Reise. 🍷🥪❤️
Dann kam mein persönliches Highlight.
Die Rialtobrücke. Wieder.
Ich stand oben am Geländer, schaute runter auf dieses unglaubliche Gewusel, auf das Wasser, auf die Boote, auf dieses ganze lebendige Durcheinander… und war wieder komplett hin und weg. Britti fotografierte mich sogar von unten auf der Rialtobrücke. Vor lauter Ehrfurcht bin ich auf dem Bild zwar fast nicht zu erkennen, aber immerhin, weißes T Shirt, wunderschön aussehend, also mit etwas Fantasie findet man mich. 😄
Am Ende waren wir wieder rund acht Stunden unterwegs. Acht Stunden Venedig. Acht Stunden Gassen, Plätze, Brücken, Menschen, Wasser, Staunen. Und wieder saßen wir fast zwei Stunden auf dem Markusplatz, nur um diese verrückten Leute zu beobachten und dieses Gefühl noch ein letztes Mal tief einzuatmen.
Und ganz ehrlich… ich sage es jetzt so, wie ich es meine.
Schieb Venedig nicht auf.
Nicht auf nächstes Jahr. Nicht auf irgendwann. Nicht auf später.
Keiner weiß, was irgendwann ist. Aber einmal im Leben musst du in Venedig gewesen sein. Du musst einmal auf dem Markusplatz gesessen haben. Und wenn du kannst, dann trink dort auch diesen völlig übertrieben teuren Kaffee. Nicht weil er so gut ist. Sondern weil der Moment so gut ist.
Und jetzt ganz ehrlich, wenn du bis hier gelesen hast, schreib in die Kommentare, warst du schon in Venedig… oder willst du das unbedingt noch erleben?Read more

Dietmar KammererJa wie schon gesagt, wir waren dieses Jahr das 3.Mal in Venedig. Immer wieder toll. Letztes Jahr haben wir uns eine Gondelfahrt gegönnt. Wie ein junges verliebtes Paar 🤪😁 Wir sind dann immer mit der Fähre nach Griechenland gefahren.

TravelerWir waren schon zweimal in Venedig, das letzte Mal vor ca 15 Jahren mit einer kleinen Gruppe von Freunden. Da hatten wir eine deutschsprachige Stadtführerin gebucht, die uns u.a. in die Wohnung eines Freundes mitnehmen durfte, was soll ich sagen - einfach genial und ich kann eure Begeisterung voll nachvollziehen!
Venedig, Tag 1…
Apr 14–15 in Italy ⋅ 🌧 14 °C
Venedig, Tag 1… und plötzlich war ich verloren, im allerbesten Sinne 🚤❤️
Eigentlich sollten es zwei Tage in Venedig werden. Aber schon nach Tag eins war klar, diese Stadt macht mit einem etwas. Und zwar sofort.
Wir hatten erstmal einen richtig tollen Campingplatz, mit Frontblick auf Venedig. Schon das war stark. Aber das war noch gar nicht das Wichtigste. Das Wichtigste war Britti. Die war völlig außer sich vor Vorfreude. Sie stampfte, sie sprang fast in die Luft, sie war hibbelig wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Und ich… ich stand daneben und dachte eher nüchtern: Ja gut, es ist halt Venedig. Was soll da schon so besonders sein? 😄
Dann kam die Antwort schneller, als ich gucken konnte.
Wir fuhren in den Canal Grande hinein. Genau dort, wo schon George Clooney langgeschippert ist, wo große Namen geheiratet haben, wo Geschichte nicht im Museum hängt, sondern einfach links und rechts aus dem Wasser wächst. Und als ich diese Häuser sah, diese Fassaden, diese ganze Kulisse, da war es um mich geschehen. Schlagartig. Da wusste ich, warum Britti so aufgeregt war. Diese Stadt ist nicht einfach nur schön. Sie ist völlig irre schön. 🛶✨
Wir fuhren mit dem Vaporetto hoch und runter, erstmal einfach nur schauen, aufsaugen, staunen. Und dann stand sie da plötzlich vor mir, die Rialtobrücke. Zum ersten Mal in meinem Leben. Riesig. Voller Menschen. Voller Bewegung. Und rundherum dieses Gewusel aus Wasser, Booten, Stimmen, Häusern… ich war komplett geflasht. Wirklich. So was hatte ich noch nie gesehen.
Diese hölzernen Wassertaxis, die da durch die Gegend gleiten, sahen aus, als hätten sie mehr Stil als manche ganze Innenstädte. Alles wirkte wie Film, nur dass wir mittendrin waren. Und ehe man sich versieht, zieht dich diese Stadt immer weiter rein.
Natürlich ging es dann auch Richtung Markusplatz. Und dort hatte ich genau eine Mission im Leben: einmal auf dem Markusplatz den teuersten Kaffee meines Lebens trinken. Mission erfüllt. Ohne jede Diskussion. ☕💸😂
Zwei Kaffee, zwei Croissants, zack, 50 Euro weg.
Völlig absurd. Völlig verrückt.
Aber dann spielte da diese Band im Hintergrund, überall dieses Geschehen, dieser Platz, diese Stimmung… und auf einmal war es egal. Wir saßen dort bestimmt ein bis zwei Stunden, grinsten uns immer wieder an und konnten es selbst kaum glauben, dass wir jetzt wirklich genau dort saßen. Nicht irgendwo. Sondern genau da.
Danach schlenderten wir weiter durch die Gassen. Und dann begann dieser Fußmarsch, der eigentlich kein Spaziergang mehr war, sondern schon fast eine kleine Prüfung. Anderthalb bis zwei Stunden zu Fuß, von der Rialtobrücke durch kleine Gassen, durch San Polo, immer weiter, immer tiefer rein in diese Stadt. Und Britti rief die ganze Zeit von hinten:
„Schau hoch. Schau links. Schau rechts in die Gassen!“
Ich wusste irgendwann überhaupt nicht mehr, wo ich zuerst hingucken sollte. Überall war etwas. Überall Details. Fenster, Brücken, enge Wege, kleine Durchblicke, Wasser, Licht, Schatten. Du läufst da nicht einfach durch. Du wirst von dieser Stadt regelrecht eingesammelt.
Und plötzlich war der Tag auch schon fast vorbei.
Dann kam der Moment, der eigentlich unmöglich war. Ich musste laufen. Nicht schnell gehen. Nicht zügig schlendern. Nein. Wirklich laufen. Ich laufe nie. Wirklich nie. Das letzte Mal wahrscheinlich vor zehn Jahren, wenn überhaupt. Aber das Vaporetto Richtung Campingplatz war kurz davor, uns durch die Lappen zu gehen. Also blieb keine Würde mehr übrig. Nur noch Beine. 😄
Ich rannte. Britti sah das schon und wahrscheinlich dachte sie selbst, jetzt kippt gleich alles komplett. Aber auf die letzte Minute sprang ich tatsächlich noch drauf. Und dann saßen wir da, völlig erledigt, auf dem Boot zurück zum Campingplatz.
Geflasht. Müde. Glücklich.
Und ich wusste in genau diesem Moment schon eins:
Morgen muss es wieder nach Venedig gehen.
Bleib dran. Tag 2 wird nicht schwächer. Eher im Gegenteil.Read more

Dietmar KammererVenedig ist immer ein Besuch wert. Wir waren heuer das dritte Mal dort. Schaut aus als ob ihr auf dem Campingplatz Fusina seit. Gute Reise weiterhin.

Hella und UweJa, Venedig ist schön, wenn ihr Zeit habt schaut euch die Inseln Murano und Buran noch an.

WeTravelYouJoinRichtig, wir sind auf dem Campingplatz vor Selina heute am 17 April 26 geht's weiter unsere lange Tour immer noch Richtung Griechenland
...der Gardasee hat schon gewartet 🚐🌊
Apr 13–14 in Italy ⋅ 🌬 18 °C
Meran, wir müssen dich verlassen… und der Gardasee hat schon gewartet 🚐🌊😄
Manchmal fährt man von einem Ort weg und denkt sich: Mist… hier hätten wir locker noch bleiben können. Genau so war es mit Meran. Schön war’s. Fast zu schön. Aber der Silberpfeil hatte schon wieder Hummeln im Motor, und also ging’s weiter Richtung Gardasee. ❤️
Der Plan war diesmal ganz schlicht. Kein großes Tamtam, kein Riesenausflug, kein „hier müssen wir unbedingt noch rein“. Wir wollten einfach nur den Gardasee entlangfahren, an der Ostseite, immer schön am Wasser lang, gucken, staunen, weiterrollen. Und genau das haben wir gemacht.
60 Kilometer Gardasee… und ehrlich, das ist schon eine Ansage. Rechts Wasser, links Berge, darüber ein Himmel mit leichten Wolken, alles sah aus, als hätte jemand den Tag extra geschniegelt, damit wir was zu gucken haben. Wir fuhren da lang, ganz entspannt, und unser Silberpfeil grüßte praktisch jeden Meter. 🌥️🌊
Britti musste diesmal ausnahmsweise nirgendwo sofort reinhüpfen. Das allein war schon fast eine Sehenswürdigkeit. 😂 Wir hatten wohl in den Tagen davor schon genug Chaos, Bewegung und Abenteuer eingesammelt.
Dann kam die Königsdisziplin jeder Reise: Stellplatz suchen. Und wie immer zeigte sich schnell, Romantik endet spätestens bei Wind.
Stellplatz 1, blöd und windig. Abhaken.
Stellplatz 2, auch blöd und windig. Ebenfalls abhaken.
Stellplatz 3, Volltreffer. Genau unser Ding. Nicht geschniegelt, nicht geschniegelt geschniegelt, sondern einfach gut. Mehrere zusammen, nette Stimmung, fertig. Für eine Nacht perfekt. ✅
Am nächsten Morgen sprang Britti dann mit Regenschirm in die Stadt und hüpfte von Bäckerei zu Bäckerei. Drei Stück wurden geprüft, keine war würdig für Kais große Brötchenmission. Irgendwann wurden dann doch welche gefunden, wir haben gefrühstückt, kurz durchgeatmet und dann war klar, jetzt geht’s weiter.
Richtung Venedig.
Und nach allem, was bisher passiert ist, glauben wir an eins ganz sicher nicht mehr: an eine langweilige Weiterfahrt. 😄
Bleib dran. Die nächste Geschichte aus Venedig könnte wieder völlig aus dem Ruder laufen.Read more
Unfall beim Selfie! 📸😅
Apr 12–13 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C
Oder wie aus einer kleinen Tour plötzlich wieder eine dieser Geschichten wurde, die man nie plant…
Heute Morgen ging es direkt nach dem Aufstehen los. Kein langes Überlegen, kein großes Tamtam, einfach rauf auf die Honda und ab Richtung Wanderweg. 🛵⛰️
Britti hatte sich natürlich wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht. Ihr Plan klang erstmal herrlich einfach, oben in den Wanderweg einsteigen und dann ganz entspannt am Fluss entlang wieder Richtung Meran laufen. So jedenfalls die Theorie. 😄
Die Praxis sah wie so oft… etwas wilder aus.
Wir fuhren also los, kurvig, bergig, mit diesem herrlichen Gefühl von Freiheit in der Luft. Die Straßen wurden schmaler, die Aussicht größer, und irgendwann fing ich mitten während der Fahrt laut an zu lachen. Nicht so ein kleines Schmunzeln. Nein. So richtig. Weil ich langsam merkte, dass wir schon über eine halbe Stunde mit der Mofa unterwegs waren und dieser besagte Einstiegspunkt einfach nicht auftauchte. Nirgendwo. Weit und breit nichts. 😂
Britti lachte nicht ganz so doll. Die merkte nämlich auch langsam, dass wir uns ziemlich weit aus dem Fenster, oder besser gesagt aus dem Tal, gelehnt hatten. Wir fuhren gefühlt schon halb Richtung Timmelsjoch, das dann auch noch gesperrt war. Und in genau diesem Moment hielten wir kurz an, schauten uns an, und Britti sagte nur:
„Oh mein Gott… das ist viel zu weit.“
Also wieder zurück.
Nicht ganz. Aber wenigstens die Hälfte. 😅
Irgendwo unterwegs ließ ich sie dann raus. Und während Britti sich tapfer auf ihre acht Kilometer zu Fuß Richtung Meran machte, direkt am Fluss entlang, machte ich das, was ein Mann in so einer Situation eben tun muss… ich fuhr auf die Alm. ☕🏔️
Dort saß ich dann, mitten in diesen kleinen, süßen Bergen rund um Meran, mit einem richtig schönen Kaffee vor mir und diesem Gefühl, dass solche Tage einfach ihren ganz eigenen Plan haben. Während Britti also unten Kilometer sammelte, saß ich oben, trank Kaffee, schaute in die Berge und dachte mir, dass das Leben manchmal schon ziemlich gut darin ist, bessere Geschichten zu schreiben als jeder Reiseführer.
Als ich fertig war, ging es direkt wieder runter nach Meran. Und natürlich war Britti längst wieder im nächsten Modus. Die kleine Hüpfbohne war schon von Geschäft zu Geschäft unterwegs, voller Energie, voller Ideen, voller diesem unerschütterlichen Willen, aus jedem Tag mindestens zwei zu machen. 🛍️✨
Ich fing sie dann in der Fußgängerzone ein, und noch bevor ich richtig anhalten konnte, sagte sie schon beim Aufsteigen nur ein einziges Wort:
„Gondel.“
Also gut. Gondel.
Wir also wieder los, Richtung Hochmuth. Oder besser gesagt, irgendwo dahin. Denn natürlich verlief auch das nicht einfach glatt. Kai, also ich, verfranste mich komplett. Mitten auf einem Bauernhof standen wir plötzlich, weit und breit keine Gondel in Sicht, nur Wiesen, Höfe und dieses leise Gefühl von: Das kann doch jetzt nicht wahr sein. 😅
Dann wollten wir umdrehen. Aber keine Chance. Baustelle. Bagger. Felsen. Alles irgendwie dicht. Jeder normale Mensch hätte spätestens da gesagt, gut, lassen wir’s.
Aber für Britti ist nichts gesperrt. Gar nichts. Niemals. 🚧😂
Dann ging links noch ein Fahrradweg rein. Britti natürlich sofort:
„Nein, nein, hier ist Fahrradweg!“
Aber ich hatte innerlich längst die Genehmigung erteilt. Also rein da. Und zack… plötzlich war er sichtbar, der Gondelparkplatz hinter Dorf Tirol. Manchmal liegt zwischen völlig verfahren und komplett richtig einfach nur eine kleine Portion Sturheit. 😎
Also jeder 11 Euro abgedrückt und hoch da. 🚡
Und was soll ich sagen… oben hat es uns erstmal den Atem verschlagen.
Dieser Ausblick. Diese Weite. Diese Berge. Dieses Licht.
Wir standen da und bekamen kaum den Mund wieder zu. Genau für solche Momente fährt man los. Genau für solche Augenblicke nimmt man Umwege, Verfahrer, Diskussionen und komische Bauernhöfe in Kauf. ❤️🏔️
Natürlich wurden sofort Bilder gemacht. Videos sowieso. Und dann kam er, der Moment, der diesem Tag seinen Titel gegeben hat. Das Selfie. 📸
Wir wollten also ganz entspannt auf einer Bank unser Bild machen, schön mit Panorama, schön mit Lächeln, schön mit „wir haben hier alles im Griff“.
Tja. Hatten wir nicht. 😅
Irgendwie, irgendwo, irgendwann kippte plötzlich die ganze Bank um. Wirklich komplett. Ein halber Fast Unfall mitten beim perfekten Aussichtsselfie. Wir erschraken, lachten, fingen uns wieder, und natürlich… machten wir das Selfie trotzdem noch. Weil genau so sind diese Momente am besten. Nicht geschniegelt. Nicht perfekt. Sondern echt. Herrlich echt. 😂❤️
Jetzt haben wir die Honda schon wieder eingeladen. Morgen geht es weiter Richtung Süden, Richtung Venedig. Und ganz ehrlich, wir haben keine Ahnung, wo uns das alles noch hinführt. Aber vielleicht ist genau das das Schönste daran.
Wir reisen nicht einfach nur.
Wir leben gerade mittendrin. Tag für Tag. Straße für Straße. Geschichte für Geschichte. 🚐✨
Und als Nächstes wirst du sehen, ob wir dem Gardasee noch einen Besuch verpassen… oder ob es uns direkt weiter nach Venedig zieht.
Bleib dran. Die nächste Geschichte wartet schon. Und ich fürchte, sie wird wieder alles haben, außer Langeweile.Read more
❤️ Der Weg nach Meran
Apr 11–13 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C
Feind Pinguin 🐧
Manchmal beginnen die Geschichten, an die man sich später am stärksten erinnert, nicht mit einem großen Abenteuer. Nicht mit einem dramatischen Sonnenaufgang, nicht mit einer spektakulären Grenze, nicht mit einem perfekten Start. Manchmal beginnen sie mit 40 Kilometern… und mit einem viel zu teuren Mittagessen direkt am Schwanensee. 🚐✨
Genau so war es bei uns.
Wir waren kaum losgefahren, voller Vorfreude, voller Bilder im Kopf, voller diesem leisen Kribbeln, das nur Reisen auslösen können. Dieses Gefühl, wenn man weiß, jetzt liegt etwas vor einem, das größer ist als Alltag. Süden. Freiheit. Italien. Und einfach wir. ☀️🇮🇹
Nach gerade mal 40 Kilometern saßen wir schon im Forsthaus Seebergen, direkt am Schwanensee. 🌲🦢
Eigentlich völlig absurd. Andere ziehen nach so einer Strecke nicht mal den Gurt richtig gerade, wir dagegen saßen schon vor einem Mittagessen, das wahrscheinlich in die Kategorie „teuerstes Essen unseres Lebens“ fällt. 💸😄
Aber genau da fing es an.
Britti schaute auf den See, als hätte sie in derselben Sekunde beschlossen, dass dieser Tag ihr gehört. So ist sie. Sie denkt nicht lange, sie springt. Mitten rein. In Momente. In Orte. Ins Leben. Und ich glaube, genau deshalb wird mit ihr selbst der schrägste Start irgendwie schön. ❤️
Dann ging es weiter. Straße, Kilometer, dieses monotone Rollen, bei dem Gedanken langsam ruhiger werden. Irgendwann kamen wir nach Wittstock, mitten im Osten. Eine Stadt, die nicht laut sein will. Eine Stadt, die eher stehen bleibt, als sich wichtig zu machen. 🏚️⏳
Britti zog es natürlich sofort zu einem Lost Place, zu einer alten Tuchfabrik, zu diesen verlassenen Orten, an denen Zeit sich irgendwie festgesetzt hat. 👀🏭
Sie kam ziemlich schnell zurück, schaute mich an und sagte nur:
„Groß ist die Stadt nicht.“ 😄
Und genau dieser Satz war wieder typisch Reise. Kein großes Spektakel, keine Bühne, nur ein trockener Moment, der plötzlich alles erzählt.
Ich blieb wie immer bei den Pferden. 🐎 (Wohnmobil). Wie früher im Wilden Westen einer musste immer auf die Pferde aufpassen.
Das klingt fast wie ein Witz, ist aber längst ein kleines Ritual geworden. Während andere losziehen, bleibe ich manchmal lieber dort, wo Ruhe ist. Vielleicht, weil Reisen nicht immer nur vom Weiterfahren leben. Vielleicht auch davon, dass man kurz innehält und merkt, wie gut sich das alles gerade anfühlt.
Dann ging es weiter Richtung Süden. Und irgendwann standen wir in Bad Aibling, auf einem Stellplatz direkt an einer Therme. Eigentlich nur ein Zwischenstopp. Aber Britti wäre nicht Britti, wenn daraus nicht sofort mehr geworden wäre. ♨️✨
Kaum angekommen, sprang sie schon los.
„Ich muss in die Therme.“
Nicht später. Nicht vielleicht. Sofort. 😂
Um 19 Uhr ging sie rein, um 22 Uhr kam sie wieder raus. Drei Stunden Wasser, Wärme, völliges Abschalten. Ich selbst blieb draußen. Wie immer. Nicht, weil ich’s nicht könnte, sondern weil Wasser und ich in diesem Leben einfach keine Freunde mehr werden. Niemals. 💀💧
Also blieb ich wieder da, wo ich mich wohlfühle. Bei den Pferden. Bei der Ruhe.
Und dann kam der Teil, an dem Romantik kurz Pause macht.
Brennerautobahn. Wiegestation. Hinterachse. Zu viel Gewicht. ⚖️😵💫
Plötzlich war Schluss mit Leichtigkeit. Wasser ablassen. Kisten nach vorne. Umräumen. Rechnen. Hoffen. Etwa 160 Kilo zu viel auf der Hinterachse, und auf einmal fühlt sich jedes einzelne Teil im Wohnmobil an, als würde es über euer Schicksal entscheiden. 📦💧🚐
Dann kam dieser Moment an der Waage.
Diese paar Sekunden, in denen alles still wird.
Man rollt vor. Man wartet. Man denkt nichts mehr klar.
Und dann… geschafft. 😮💨🔥
Kein Drama. Kein großes Theater. Einfach durch.
Und manchmal sind genau das die größten Siege auf einer Reise. Die stillen. Die, von denen später keiner viel sieht, die man selbst aber nie vergisst.
Dann ging es weiter über den Brenner, der ehrlich gesagt längst nicht so schön war, wie man vielleicht denken könnte. Aber das war egal. Denn danach kam das, worauf es ankam.
Meran. 🌴🏔️☀️
Plötzlich wurde die Luft weicher. Das Licht wärmer. Alles fühlte sich anders an. Und dann standen wir da, auf einem Campingplatz wie in einem Schlossgarten. Palmen, Pool, Berge, dieses Gefühl von angekommen sein, obwohl man doch eigentlich immer noch unterwegs ist. 🌿🏰🏊♂️
Wir schauten uns an und wussten beide sofort, genau dafür machen wir das. Nicht für perfekte Pläne. Nicht für glatte Etappen. Sondern für diese Momente, in denen alles zusammenfällt. Chaos, Lachen, Müdigkeit, Glück. Und dieses tiefe Gefühl, dass genau jetzt gerade alles stimmt. ❤️
Hier bleiben wir ein paar Tage. Durchatmen. Genießen.
Und dann geht es weiter nach Venedig.
Und ich glaube, dort wartet nicht einfach nur die nächste Etappe.
Ich glaube, dort wartet schon die nächste Geschichte… 🐧✨Read more

TravelerEine Frage zur Wiegestation: War das kurz hinter der dt.-österreichischen Grenze bei Wörgl?

WeTravelYouJoinDen genauen Ort weiß ich nicht mehr, aber es war ziemlich sofort hinter der Grenze. Vor der Fahrt über den Brenner hatten wir bereits alles umgepackt und sauber verteilt, weil die Hinterachse vorher zu schwer war. Danach hat alles gepasst. Auf der Brennerautobahn mussten wir rechts auf eine Wiegestation abbiegen. Alle Lkw wurden dort kontrolliert. Fahrzeuge mit zu viel Gewicht mussten raus. Wir hatten grün und durften weiterfahren.

TravelerDanke, gut zu wissen. Wir kratzen halt ganz gerne an der dreieinhalb to Grenze...🤨
Auf geht’s, Stück für Stück
April 6 in Germany ⋅ ⛅ 6 °C
Manchmal beginnt eine große Reise nicht mit dem ersten Kilometer, sondern mit einem Schraubenzieher in der Hand, Erde an den Schuhen und tausend Dingen im Kopf. 🇬🇷🚐✨ Griechenland ruft schon leise, aber im Moment sind wir noch mitten in dem wilden, schönen Vorprogramm. Das Wohnmobil wird aus dem Winterschlaf geholt, geschniegelt, geprüft, gepackt und Stück für Stück wieder fit gemacht. Überall liegen Kisten, Listen und Ideen herum, und gefühlt taucht hinter jeder erledigten Aufgabe sofort die nächste auf. 😅📦🛠️
Während Britta wie immer auf der Piste ist, mal hier, mal da, bei Vater, bei Mutter und wahrscheinlich noch an fünf anderen Orten gleichzeitig, halte ich zu Hause die Stellung. Einer muss ja den Laden zusammenhalten. Und ganz ehrlich, bevor wir für Monate verschwinden, gibt es im und ums Haus noch genug zu tun. 🏡💪
Denn wenn wir erst einmal los sind, wird es hier ganz still. Niemand läuft durch den Garten, niemand kommt ins Haus, niemand macht mal eben eine Tür auf oder ein Fenster zu. Nur zum Blumengießen und zum Postreinholen schaut jemand vorbei. Der Rest schläft. Fast so, als würde unser Zuhause selbst in den Reisemodus gehen. 🌸📬😄
Heute habe ich drei Hummelhäuser aufgestellt. 🐝🐝🐝 Zwei Igelhotels stehen auch bereit, geschniegelt wie kleine Wellness-Suiten für stachelige Gäste. 🦔🏨 Und auch die Vogelhäuser für die Meisen und die Spatzenbatterie sind gesäubert, gereinigt und wieder aufgestellt. Liebe Meisen, liebe Spatzen, der Check-in ist eröffnet. Unser Garten ist komplett für euch vorbereitet. Wer einziehen will, darf einziehen. All inclusive, nur ohne Minibar. 🐦🏡😂
Sogar der Rasenmäher bekommt noch neue Klingen, damit er in den nächsten Monaten tapfer weiter seinen Dienst auf dem Rasen tun kann. 🌱🛠️ Ja, es ist gerade ein bisschen verrückt. Ein bisschen Baustelle. Ein bisschen Aufbruch. Aber genau das macht diese Zeit so besonders. ❤️
Denn zwischen Werkzeug, Garten, Wohnmobil und To-do-Listen wächst etwas, das man nicht anfassen kann, aber deutlich spürt. Vorfreude. Dieses Kribbeln, dass bald etwas Großes beginnt. Noch stehen wir nicht in Griechenland am Meer. Aber innerlich, da sind wir längst unterwegs. ☀️🌊🚐💙
Und während hier alles vorbereitet wird, merke ich, wie schön dieser ganze Trubel ist. Nicht geschniegelt für andere, sondern für uns, für das gute Gefühl, losfahren zu können, ohne ständig zurückzudenken. Alles bekommt noch einmal Aufmerksamkeit, Haus, Garten, Tiere, Technik. Und genau darin steckt schon ein kleines Stück Reiseglück. 🌿✨❤️ Und am Ende lächelt man abends, obwohl man völlig erledigt ist. 😄Read more

































































































































































































































Dietmar Kammerer😄👍