• Abschied von neu....! Oh nein...!

    15.–18. maj, Grækenland ⋅ ⛅ 21 °C

    Abschied von neu gewonnenen Freunden in Pylos ❤️🌊😄
    Oder wie aus ein paar Tagen plötzlich etwas wurde, das man am liebsten noch ein bisschen festhalten würde

    Manchmal triffst du auf Reisen Menschen, bei denen du schon nach kurzer Zeit denkst:
    Also ganz ehrlich… jetzt schon wieder tschüss sagen, das ist eigentlich eine Frechheit. 😄

    Genau so war es mit Anja und Henning.
    Nach unserem ersten gemeinsamen Freistehen war ziemlich schnell klar, dass das noch nicht das Ende sein konnte. Dafür hatten wir zu viel gelacht, zu schön zusammen gesessen, zu gut miteinander gepasst und einfach zu viel Spaß gehabt. Also wurde nicht lange gefackelt. Gemeinsam ging es weiter nach Pylos 🇬🇷✨

    Und Pylos… meine Güte… was für ein kleines Schmuckstück das wieder war.
    So eine Stadt, bei der du sofort merkst: Hier kann man nicht nur essen, hier kann man richtig schlemmen 😄🍷🐟
    Mehr Griechenland geht fast gar nicht.

    Vorher wollten Anja und Henning aber noch in die Berge, noch eine Ausgrabungsstätte durchstapfen, noch ein bisschen Geschichte einsammeln. Kai und Britti übernahmen deshalb schon mal die Vorhut und rollten vor zum Campingplatz nach Pylos. Ganz entspannt. Ganz professionell. Also zumindest so professionell, wie man eben aussieht, wenn man mit einem großen Silberpfeil nach Meerblick sucht 😂🚐

    Und wir standen herrlich.
    Fast direkt am Wasser.
    So nah, dass das Meer eigentlich schon fast mit im Vorgarten saß 🌊💙

    Abends kamen dann auch die beiden nach, und dann begann das, was sich sehr schnell zu einer wunderbaren Gewohnheit entwickelte:
    Gemeinsam essen gehen am Hafen.

    Und was für ein Hafen das war.
    Schöne Restaurants, warmes Licht, Boote im Wasser, Menschen beim Flanieren, überall dieses entspannte griechische Abendgefühl, bei dem du automatisch langsamer wirst, auch wenn du gar keinen Grund dazu hast. 🇬🇷✨

    Und dann… direkt am ersten Abend…
    hörten wir plötzlich draußen Stimmen rufen:

    „Dolphins! Dolphins!“ 🐬😳

    Britti sprang natürlich sofort hoch, riss das alte Fernglas ihres Vaters an sich, als ginge es um einen militärischen Einsatz, und spähte aufs Wasser. Und tatsächlich… etwas weiter draußen konnte man sie sehen. Delfine.
    Nicht direkt vor der Nase, aber nah genug, dass dieses ganz besondere Gefühl sofort da war. Dieses kindliche Staunen. Dieses breite Grinsen. Dieses „Das gibt’s doch jetzt nicht!“
    Britti war komplett happy ❤️🐬
    Und ehrlich, ich war’s auch.

    Am nächsten Nachmittag ging es dann mit Fahrrad und Roller Richtung Stadt.
    Und jetzt kam wieder unsere absolut bewährte Reiseaufteilung 😄
    Während Kai heldenhaft bei Roller und Fahrrädern die Wache übernahm, zogen Anja, Britti und Henning los und erkundeten Pylos. Hoch, runter, durch kleine Straßen, vorbei an hübschen Ecken, mit Blicken aufs Wasser und wahrscheinlich wieder mit mindestens 37 kleinen Zwischenstopps, weil Britti ja bekanntlich nicht einfach nur geht, sondern Orte im Galopp erlebt 😂

    Zurück kamen sie jedenfalls komplett begeistert.
    Von dieser kleinen süßen Hafenstadt.
    Von den Gassen.
    Von der Stimmung.
    Von allem.

    Und natürlich wurde auch noch eine Bäckerei geplündert 😄🥐
    Es gab tolle Kekse, dazu Kaffee, dazu gute Laune, dazu wieder dieses ehrliche Gelächter, das unterwegs so viel wert ist.

    Dann ging’s langsam zurück zum Campingplatz.
    Und Henning zeigte unterwegs mal eben, was er auf dem Fahrrad draufhat 🚴🔥
    Der Mann schoss vor unserem Roller her, als hätte er irgendwo heimlich einen Motor eingebaut. Wirklich beeindruckend. Ich war kurz unsicher, ob wir ihn gleich in Athen wieder einsammeln müssen 😂

    Kaum am Campingplatz angekommen, stellte sich schon wieder die wichtigste Frage des Abends:
    Gehen wir noch mal essen?

    Natürlich gingen wir noch mal essen.
    Was denn sonst? 😄

    Also wieder runter in die Taverne am Hafen.
    Und inzwischen wussten wir schon: Hier werden wir nicht nur einmal sitzen. Dafür war es einfach viel zu schön. Die Luft wurde weicher, das Licht goldener, die Stimmung besser. Und genau da passierte für mich kulinarisch etwas, das ich so nicht hatte kommen sehen.

    Kai bekam eine Empfehlung.
    Gegrillte Sardellen. 🐟

    Jetzt kann man bei Sardellen erstmal skeptisch gucken. Muss man aber nicht. Denn was da auf dem Teller lag, war schlicht ein Gedicht. Kai war völlig begeistert. Britti grinste schon, weil sie wieder genau sah, dass hier gerade ein neues Lieblingsessen geboren wurde 😂❤️

    Und als wäre gutes Essen, Hafenblick und neue Freunde nicht schon genug, spielte sich in der Bucht auch noch ein halber Politthriller ab.

    Denn ja…
    Macron war auch irgendwo da. 🇫🇷😄

    Große Sitzung, überall Polizei, Marineboote, Spannung in der Luft. Es war wirklich spannend zu beobachten. Da sitzt du mit Sardellen und Wein, während ein paar Meter weiter alles aussieht, als würde gleich ein Staatsbesuch mit Oscar-Verleihung zusammengelegt.
    Der nette Macron selbst ließ sich allerdings nicht blicken. Wahrscheinlich war ihm klar, dass er gegen unsere Taverne eh keine Chance hatte 😂

    Also aßen wir gemütlich weiter, während langsam die Lichter der Stadt angingen ✨
    Der Hafen wurde immer schöner, das Wasser dunkler, der Abend tiefer.
    Ein Traum. Wirklich.

    Britti kaufte noch ein schönes Armband für ihre neue Freundin Anja ❤️
    Und genau in solchen kleinen Momenten merkt man oft am meisten, wie schnell Menschen einem ans Herz wachsen können.

    Und jetzt kommt noch etwas, worauf ihr mal achten müsst 👀😄
    Vielleicht findet ihr ja das Foto, auf dem zwei Freundinnen, beide Sternzeichen Krebs 🦀🦀, am Strand auf zwei Stühlen sitzen. Zwei ganz friedlich. Zwei ganz harmlos. Zwei ganz unschuldig im Plausch versunken.
    Und dann… ja dann ist mit einmal irgendetwas mit den beiden passiert 😂
    Vielleicht seht ihr es auf dem Bild. Vielleicht auch nicht.
    Schreibt mal in die Kommentare, was ihr da entdeckt habt!
    Ich sag nur so viel: Wenn zwei Krebs-Damen erstmal gemütlich sitzen, plaudern und sich blendend verstehen, dann kann das schnell sehr unterhaltsam werden 😄🍷🦀

    Die Stunden vergingen dort wie im Flug.
    Die Tage leider auch.

    Wir haben zusammen die Ochsenaugenbucht besichtigt, zusammen Kaffee getrunken, zusammen gegessen, gelacht, erzählt und dieses kleine Stück Griechenland so genossen, als hätte es genau auf uns gewartet. Und wenn ihr euch die Bilder genau anschaut, dann entdeckt ihr auch irgendwo noch einen Piraten. Den Depp mit der vergessenen Cap 🏴‍☠️😂
    Ja, ich war’s wahrscheinlich.

    Und dann kam leider der Moment, den man auf Reisen nie mag.
    Der Abschied.

    Am nächsten Morgen trennten sich unsere Wege.
    Für uns ging es weiter Richtung Athen, für die beiden in ihre Richtung.
    Und trotzdem fühlte es sich nicht nach einem wirklichen Ende an. Eher wie ein:
    Wir fahren erstmal nur kurz woanders hin.

    Denn genau so ist das doch mit Menschen, die einem unterwegs wirklich begegnen. Die verschwinden nicht einfach wieder. Die fahren nur erstmal aus dem Bild. Aus der Geschichte nicht ❤️

    Also an dieser Stelle noch mal von Herzen:
    Anja und Henning, danke für diese herrlich schönen Tage. Es war uns eine riesige Freude 😄❤️

    Und für euch gilt:
    Bleibt dran.

    Denn die Reise geht weiter.
    Richtung Athen.
    Und wenn diese Tour bisher eins bewiesen hat, dann das hier:

    Abenteuer lassen sich nicht planen. Sie sitzen plötzlich mit dir am Tisch, trinken Wein, schauen Delfine an und essen später gegrillte Sardellen mit Hafenblick 😄🌊🍷
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