Raus aus der Gluthitze!
Jun 30–Jul 1 in Italy ⋅ ☀️ 32 °C
Raus aus der Gluthitze, rein Richtung Norden 🚐🔥🏔️
Oder wie wir Italien erstmal den Rücken zukehrten
Gesagt, getan.
Wenn Kai und Britti am Mittagstisch beschließen, dass jetzt Schluss ist mit 42 Grad, italienischen Glutgassen und badewannenwarmem Meer, dann wird nicht lange philosophiert. Dann wird eingepackt, eingeräumt, angeschnallt und der Silberpfeil auf die Autobahn geschoben 😄🚐
Also rauf auf die Bahn.
Richtung Norden.
Erstmal Richtung Venedig.
Hauptsache Strecke machen. Hauptsache raus aus dieser Hitze, die sich nicht mehr wie Sommer anfühlte, sondern wie eine persönliche Beleidigung durch die Sonne ☀️🔥
Und was soll ich sagen, genau das haben wir gemacht.
Kilometer um Kilometer ging es hoch. Der Silberpfeil lief, die Klimaanlage kämpfte tapfer, Britti schaute nach vorne, ich auch, und irgendwo zwischen Asphalt, Rastplätzen und diesem italienischen Flimmern in der Luft wussten wir beide: Das war die richtige Entscheidung.
Manchmal fühlt sich Weiterfahren nicht wie Flucht an.
Sondern wie Selbstschutz.
Für eine Nacht landeten wir dann auf einem kleinen Campingplatz südlich von Venedig. Kein großes Kapitel. Kein Platz, der für immer in unsere Herzen gebrannt wurde. Eher so ein klassischer Zwischenstopp. Hinstellen, schlafen, weiter. Aber selbst solche Stopps gehören dazu. Nicht jeder Ort muss ein Feuerwerk sein. Manche Orte sind einfach nur ein Komma auf der Reise 😄
Britti wäre aber nicht Britti, wenn sie nicht trotzdem noch einmal zum Strand wollte.
Also los. Natürlich bin ich mit. Was soll ich auch machen? Wenn Britti Strand sagt, bewegt sich irgendwas. Entweder sie, oder ich, oder am Ende beide 😂
Und wer diese Strände in der Region kennt, der weiß genau, was jetzt kommt.
Alles in Reih und Glied.
Jede Liege exakt ausgerichtet.
Jeder Sonnenschirm perfekt in den Sand gerammt.
Alles so ordentlich, dass selbst ein deutscher Platzwart kurz emotional werden könnte 🏖️😄
Nur leider hat dieses System einen kleinen Haken:
Es kostet.
Alles kostet.
Liege? Kostet.
Schirm? Kostet.
Atmen in der Nähe vermutlich auch bald 😄
Es wirkt ein bisschen so, als hätte jemand den Strand genommen, ihn vermessen, nummeriert, berechnet und dann entschieden: Jetzt holen wir den Badegästen mal freundlich das Geld aus den Taschen.
Und genau da merkten wir wieder: Das ist nicht unser Ziel.
Nicht diese Reihe von Liegen.
Nicht diese Hitze.
Nicht dieses Gefühl, dass sogar der Sand Eintritt nehmen möchte.
Unser Ziel lag weiter oben.
Richtung Berge.
Richtung Luft.
Richtung Grün.
Richtung Kärnten.
Und Freunde, jetzt kommt der Punkt, an dem unsere Reise wieder diese schöne Wendung nimmt. Denn was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Wir würden tatsächlich einen Campingplatz finden, der uns komplett begeistert. Einen Platz, bei dem wir beide sofort dieses Gefühl hatten: Ja. Genau hier. Genau das haben wir gesucht ❤️
Nach Italien, nach Hitze, nach Asphalt und nach diesem kurzen Strandzwischenstopp ging es weiter Richtung Norden.
Und kaum zu glauben, aber wahr:
Der Top Campingplatz wartete wirklich auf uns.
Es geht jetzt nach Kärnten.
Es geht an einen Ort, der uns wieder Luft holen lässt.
Es geht raus aus dem Backofen und rein in das, was wir gerade brauchen.
Grüner. Kühler. Gemütlicher.
Und vielleicht mit genau diesem kleinen Stück Freiheit, das man nicht buchen kann, sondern nur findet, wenn man im richtigen Moment einfach weiterfährt.
Bleibt dran.
Denn im nächsten Kapitel erfahrt ihr, ob Kärnten hält, was wir uns davon erhofft haben.
Und ich sage euch jetzt schon:
Wir waren völlig begeistert 😄🏔️🚐Read more





