Abschied mit SturmHagel &Kassettendrama
2 gennaio, Germania ⋅ 🌧 4 °C
– letzter Tag in Cuxhaven
Der letzte Tag in Cuxhaven.
Morgen geht es nach Hause.
Und was das Wetter vorhat, verursacht bei mir schon beim Aufwachen ein leises Magengrummeln. In den Nachrichten ist von Glätte, Schneefällen und Sturmböen die Rede – alles Dinge, die ich nun wirklich nicht gebrauchen kann.
Die Nacht ist entsprechend unruhig. Der Sturm rüttelt so heftig am Wohnmobil, dass es sich spürbar bewegt. Zwischendurch trommelt Hagel aufs Dach. 🌪️❄️
Nach dem Frühstück will ich „nur grad schnell“ Abwasser und Toilette entsorgen.
Tja. Diese Toilette hat offenbar grundsätzlich etwas gegen mich. 😅
Zum Reinigen bekomme ich sie raus – aber zum Wiedereinsetzen braucht es wieder gleich drei Männer. Als sie endlich wieder sitzt, hört der Sog nicht mehr auf zu arbeiten, und die Spülung streikt komplett. Diagnose: Mikroschalter beleidigt, Stift verbogen.
Immerhin: Den Sog kann Horst wieder beruhigen. Die Spülung bleibt stur. Sie will nicht mehr.
Während der Reparaturarbeiten hagelt es plötzlich so heftig, dass die Körner durch die geöffneteTür ins Wohnmobil fliegen. Conny kommt mit einem beruhigenden Getränk vorbei – genau das Richtige für meine strapazierten Nerven. 🥂 Kurz darauf gesellt sich auch Heidi dazu und hat einen kleinen Snack dabei. Und so verquatschen wir gemütlich die Zeit bis zum Mittag.
Zwischen 13 und 15 Uhr soll es regen-, hagel- und schneefrei bleiben. Also mummele ich mich ein, ziehe los und spaziere noch einmal am Strand entlang. Und tatsächlich: Der Himmel reißt auf, wird stellenweise sogar blau. 🌤️
Der Wind allerdings ist so heftig, dass man aufpassen muss, nicht davongeweht zu werden.
Ein kleiner Bummel durch die Läden – ein paar Mitbringsel müssen schließlich mit – schließt sich an. Auf dem Rückweg klingelt das Telefon: Conny fragt, wo ich bleibe, der Kaffee sei fertig. ☕
Kurz vor dem Stellplatz treffe ich noch Anja und Eckhart. Sie waren in Otterndorf und sind extra mit dem Auto vorbeigekommen, um sich zu verabschieden. Auch für sie geht es morgen wieder nach Hause.
Danach: gemütliches Kaffeetrinken bei Horst uns Conny, nette Gespräche und dieses vertraute Gefühl von Gemeinschaft, das solche Tage trotz allem besonders macht.
Hans-Werner möchte später noch einmal den Glühwein-Topf anwerfen. Ob sich bei diesem schäbigen Wetter noch jemand blicken lässt?
Wir werden sehen. 🍷🚐Leggi altro






