• Ankunft im Stadtviertel Guanarteme

    15 gennaio, Spagna ⋅ ⛅ 17 °C

    Pünktlich landen wir in Las Palmas.
    Eigentlich will Petra uns gemeinsam mit einem Bekannten abholen. Doch gleich nach der Ankunft erfahren wir: Sie ist krank. Stattdessen schickt sie einen Fahrer.
    Klingt einfach – ist es aber nicht.
    Er weiß nicht, wie wir aussehen. Wir wissen nicht, wie er aussieht. Die Kommunikation hakt, wir warten, suchen, schreiben, schauen. Eine ganze Weile. Am Ende stellt sich heraus: Er wartet am völlig anderen Ende des Flughafens.
    Dann endlich taucht er auf. 😊
    Und bringt uns sicher durch das dichte Verkehrsgewühl auf der Autobahn, hinein nach Las Palmas, vorbei am Hafen, bis in unser Viertel am Rand des Canteras-Strandes. Die kleine Straße, in der unsere Wohnung liegt, ist so eng, dass man sie mit dem Auto kaum befahren kann.
    Aber: Wir sind da.
    Fast.
    Jetzt fehlt nur noch der Schlüssel – irgendwo hinterlegt, mit Code, in einer Box. Auch das ist erst einmal ein kleines Rätsel. Zum Glück sind die Mitbewohner freundlich und hilfsbereit. Gemeinsam lösen wir das letzte Problem.
    Und dann heißt es endlich:
    Ankommen. Tür auf. Durchatmen. 🌴🏠
    :
    Nach der Besichtigung unserer doch recht übersichtlichen Wohnung laufen wir die paar Meter hinunter zum Strand. Gleich um die Ecke entdecken wir einen Supermarkt – perfekt, um uns schnell mit den nötigsten Sachen für heute und morgen einzudecken. Wasser, ein bisschen Obst, Kleinigkeiten. Reicht erst mal.
    Dann geht es auf die Promenade am Canteras Strand. Wir setzen uns auf eine Bank, schauen aufs Meer und trinken erst mal ein Bier. Ankommen. Durchatmen. Sonne, Salz in der Luft, Stimmen um uns herum – genau richtig nach der Reise.
    Lang hält das Sitzen nicht, denn wir haben beide ordentlich Hunger. Restaurants gibt es hier wirklich wie Sand am Meer, und die Auswahl macht es nicht leichter. Schließlich entscheiden wir uns für ein kleines, spannend aussehendes Restaurant in einer Nebenstraße. Vielversprechende Karte, gemütliche Atmosphäre.
    Der Teller, der kommt, ist dann allerdings sehr übersichtlich. Nett dekoriert, ja – aber eher etwas für den hohlen Zahn. Gut, dass es Brot dazu gibt. Nach dem wirklich leckeren, aber doch recht kleinen Gericht ist der schlimmste Hunger immerhin besänftigt.
    Danach bummeln wir noch durch die engen Straßen dieses Viertels. Überall sitzen Menschen draußen in Bars und Kneipen, lachen, reden, trinken. Es ist richtig was los. Diese Lebenslust, dieses gemeinsame Draußensein – eine ganz andere Mentalität als bei uns. Hier wird das Leben gefeiert, einfach so, an einem ganz normalen Abend.
    Irgendwann sind wir dann wirklich müde und ziemlich geschafft. Also geht es zurück nach Hause und direkt ins Bett. Für morgen nehmen wir uns Las Palmas vor – die Altstadt, die Sehenswürdigkeiten. Aber jetzt erst mal ausruhen. Ankommen. Schlafen.
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