• Wind, Dünen und Meer 🌬️

    19 gennaio, Spagna ⋅ 🌬 18 °C

    🌊 Zwischen Dünen, Wind und Wehmut – ein Strandtag in Maspalomas
    Eigentlich wollen wir heute in die Berge fahren. Aber das Wetter ist noch nicht so recht aussichtstauglich. Also schwanken wir zwischen einer Wanderung im Naturschutzgebiet El Confital – ganz an der Spitze der Insel – oder einem Strandtag im Süden, wo das Wetter deutlich besser sein soll.
    Andreas sehnt sich nach Sonne und Schwimmen, mich reizt die Dünenwanderung mit anschließendem Strandleben. 🌞🏖️
    So laufen wir morgens zum Busbahnhof Santa Catalina und nehmen die Linie 50 zum Faro de Maspalomas. In Santa Catalina gibt es gefühlt mindestens 30 Bussteige – aber alles ist gut ausgeschildert, mit Nummern und Zielen. Bezahlt wird beim Fahrer, am einfachsten mit Kreditkarte. Man kann sich auch eine Bonokarte besorgen und aufladen, dann wird es etwas günstiger, sie muss allerdings personalisiert werden.
    Wir fahren mit Kreditkarte – und die Preise sind ohnehin erstaunlich günstig: Für die 53 Kilometer nach Maspalomas zahlen wir keine vier Euro, im Stadtverkehr 1,40 €, egal wohin. 🚍💳
    In Maspalomas steuern wir direkt den Strand an. Die Temperatur liegt bei angenehmen 25 Grad, aber es ist windig. Während Andreas sofort Kontakt mit den Wellen aufnimmt 🌊, bleibe ich erst einmal Zuschauerin. Doch der Reiz ist zu groß – auch ohne Badeanzug gehe ich wenigstens mit den Füßen ins Wasser.
    Zwischendurch wollen sie uns immer wieder Strandtücher verkaufen – schließlich liegen wir nur auf einem kleinen Handtuch. Afrika ist eben nicht weit. 🌍
    Das Meer glitzert in der Sonne, um uns pulsiert das Strandleben. Für mich ist das der Moment, dem Trubel den Rücken zu kehren und eine Dünenwanderung zu machen. Ich laufe ein ganzes Stück, bis es ruhiger wird. Dann ziehe ich die Sandalen aus und spüre den feinen Sand der Dünen unter meinen Füßen. 👣
    Die Wege sind zwar markiert, aber man darf die Dünen erklimmen, um immer wieder neue Perspektiven zu entdecken – wie eine kleine Wüste. Im Hintergrund zeichnen sich klar die Berge ab und bilden einen wunderschönen Kontrast.
    Mein Ziel ist der Mirador Dunas Santa Mónica. Der Weg dorthin hat es in sich: Die Sonne brennt auf Kopf und Nase, der Wind weht kräftig. Er malt nicht nur faszinierende Muster in den Sand, sondern meint es gut mit mir – ein leichtes Sand-Peeling inklusive. Am Abend finde ich den Beweis dafür im Duschbecken. 😄
    Nachdem ich mein Ziel erreicht habe, gehe ich am Meer zurück. Die nächste Strandbar gehört mir. Ein kaltes Cerveza, ein Schälchen Oliven, der Blick aufs Meer – und mich einmal ordentlich vom Wind durchpusten lassen. 🍺🫒🌊
    Zurück am Strand laufe ich am Wasser entlang, die Wellen spielen mit meinen Füßen. Es ist so schön – und gleichzeitig macht es mich traurig, dass Michael all das nicht mehr erleben kann. 💔
    Andreas hat derweil ausgiebig gebadet und geschlafen. Er brütet wohl eine Erkältung aus. Auch ich gönne mir ein kleines Nickerchen und blende die Bässe der Breakdance-Gruppe vor den Strandbars einfach aus.
    Als ich wieder wach werde, holt Andreas etwas zu trinken an den Strand.
    Gegen 17 Uhr wird der Wind deutlich stärker und frischer. Wir machen uns auf den Weg zurück zum Busbahnhof – eine Idee, die viele haben. Trotzdem ergattern wir einen Platz in der Linie 30 bis Santa Catalina und gehen den Rest über die Strandpromenade zu Fuß.
    Obwohl der Hunger inzwischen groß ist, wollen wir erst Sand und Salz abduschen, bevor wir uns gegen 20 Uhr in einem kleinen Lokal in der Nähe eine ordentliche Pizza gönnen. 🍕
    Zurück zuhause bin ich so müde, dass ich weder Tagebuch schreibe noch Fotos sortiere. Ich falle direkt ins Bett.
    Morgen wird es anstrengend – denn dann geht es definitiv in die Berge, nach Tejeda. ⛰️✨
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