• Manila Hamburg Home

    March 15 on the Philippines ⋅ ⛅ 28 °C

    ✈️ Zwischen Himmel, Fernweh und Heimkehr – unser langer Weg zurück
    Der Flughafen Manila Ninoy Aquino International Airport ist riesig. Fast eine kleine Stadt für sich. Unser erster Weg führt uns zu Swiss International Air Lines, um endlich das Gepäck loszuwerden. Ein gutes Gefühl – zumindest für einen Moment.
    Dann beginnt der Marathon: Gate suchen. Laufen. Noch mehr laufen. Manila zeigt gleich zu Beginn, was Reisen auf den Philippinen bedeutet: Geduld, Flexibilität und immer ein bisschen Abenteuer im Gepäck. ✈️😅
    Michel kauft sich schnell eine Cola gegen den Durst… die er zehn Minuten später an der Sicherheitskontrolle wieder entsorgen darf. Willkommen im internationalen Flugalltag. 💧🙈
    Auch meine sorgsam gebunkerten Getränke landen im Müll. Auf den Philippinen – und generell in Asien – gehört das dazu: strenge Kontrollen, viele Sicherheitschecks und oft lange Wege zwischen den Terminals.
    Der Flug nach Singapur dauert 4,5 Stunden. Zu unserer Überraschung gibt es warmes Essen. Der Duft von Chicken Curry erfüllt die Kabine… und sorgt bei Jan-Michel eher für Übelkeit als für Appetit. Kurzerhand „erfindet“ er seine eigene Duftschutz-Maske . Improvisationstalent auf Reisen. 😷🍛
    Landung in Singapur – problemlos. Aber: Terminalwechsel. Transferzug. Alles perfekt organisiert, aber auch hier heißt es wieder laufen, orientieren, funktionieren.
    Ich hatte mir fest vorgenommen, nach der Kontrolle endlich meine Kompressionsstrümpfe anzuziehen… doch im Transitbereich: keine Toilette, keine Einkaufsmöglichkeit. Auch das gehört dazu – nicht immer ist alles so, wie man es erwartet.
    Dann endlich Boarding für den Langstreckenflug nach Zürich.
    Ein kurzer Blick nach links in die Business Class… Liegeflächen, Prosecco, entspannte Gesichter. Ein kleiner Moment Neid – ich gebe es zu. 😉🥂
    Wir richten uns auf unseren Sitzen ein. Der Versuch, die Kompressionsstrümpfe auf der engen Bordtoilette anzuziehen, scheitert kläglich. Zu eng. Zu müde. Zu geschwollene Beine. Ende der Mission. 🙈
    13 Stunden liegen vor uns.
    Start um 19 Uhr Ortszeit. Turbulenzen inklusive. Das Abendessen wird zur kleinen Herausforderung – man bräuchte eigentlich drei Hände: eine fürs Tablett, eine fürs Glas, eine zum Essen. Aber irgendwie schaffen wir es. 😅✈️
    Jan-Michel kämpft weiter, mit Tüte und geschlossenen Augen gegen Gerüche und Unruhe. Danach kehrt langsam Ruhe ein.
    Man schläft… oder döst… oder versucht es zumindest. Immer mal wieder ein, zwei Stunden. Sitzposition wechseln, wieder einschlafen.
    Clara verschläft fast alles – beneidenswert! 😴
    Gegen 4 Uhr Zürcher Zeit gibt es Frühstück. Und endlich: Kaffee! Was habe ich mich darauf gefreut. Und gleich noch einen Nachschlag. ☕❤️
    Der Sinkflug beginnt. Mit meiner Erkältung alles andere als angenehm – Druck auf den Ohren, zeitweise höre ich gar nichts mehr.
    Landung in Zürich – leicht verspätet. Dann auch noch Probleme beim Aussteigen. Zeitverlust. Und wir haben nur eine Stunde zum Umsteigen!
    Wieder Terminalwechsel. Wieder laufen. Aber: Wir schaffen es. Gerade noch rechtzeitig zum Boarding nach Hamburg.
    Die letzten 1,5 Stunden fühlen sich fast wie ein Spaziergang an.
    Ankunft: 9 Uhr morgens. Zuhause. 🇩🇪❤️
    Dann heißt es warten. Auf das Gepäck.
    Annika steht schon bereit, als wir endlich mit unseren drei Rucksäcken ankommen.
    Mein Rucksack: fast 13 kg. Definitiv zu schwer. Notiz an mich selbst: Beim nächsten Mal maximal 10 kg! 🎒😅
    Bei Jan-Michel und Annika gibt es Frühstück Nummer zwei – frische Brötchen, guter Kaffee. Einfach herrlich. 🥐☕
    Eigentlich wollte ich bleiben und mich ausruhen… aber das Adrenalin gewinnt. Nach Dusche und kurzer Pause fahre ich die drei Stunden nach Hause.
    Sonntag – keine LKWs. Freie Fahrt. Gegen halb vier bin ich in Löhne.
    Auspacken. Waschmaschine an.
    Und dann kommen Lena, Tristan und Paul. Erzählen. Lachen. Ankommen. ❤️
    Am Abend nur noch ein Süppchen – und dann falle ich ins Bett. Tief. Fest.
    Am nächsten Morgen: Fieber, Erkältung, Jetlag Komplett erledigt. 🤧 Gut, dass ich gestern zurück gefahren bin.
    🌏 Fazit dieser Reise
    Diese Reise war das Aufregendste, was ich je gemacht habe.
    Die vielen Flüge. Fähren, Taxi und Van Transporte – sie haben uns in eine völlig andere Welt gebracht: die Philippinen.
    Ein Land voller Kontraste:
    Armut und Lebensfreude.
    Einfache Hütten neben modernen Städten.
    Und Menschen, die oft zufriedener wirken als wir.
    Reisen auf den Philippinen bedeutet:
    🌴 viele Inlandsflüge oder Bootsfahrten
    🌴 spontane Planänderungen
    🌴 Geduld und Gelassenheit
    🌴 und jeden Tag neue, überraschende Eindrücke
    Unser absolutes Highlight: die Inselwelt rund um Coron.
    Und das Schönste?
    Drei Generationen unterwegs – und es hat wunderbar funktioniert. ❤️
    Der Satz meiner Enkelin Clara bleibt:
    „Du bist die coolste Oma der Welt.“
    Und Jan-Michel meint:
    „Das können wir gerne wieder machen. Es gibt noch so viel zu entdecken.“
    Ich bin zurück. Dankbar. Müde. Glücklich. 🌍✨
    📱
    Read more