Rückflug von Coron nach Manila
March 14 on the Philippines ⋅ ☀️ 23 °C
✈️ Zwischen Hochhäusern und Wellblech – von Coron nach Manila
Der Tag beginnt heute früh. Sehr früh. ⏰
Um 5 Uhr klingelt der Wecker – und mir geht es alles andere als gut. Erkältung, dazu ein rebellierender Magen… Ibuprofen und eine Durchfalltablette sollen mich irgendwie durch den Tag bringen. Frühstück? Fehlanzeige. Allein der Gedanke daran lässt mich schlucken.
Auch Jan-Michel ist alles andere als fit – bei ihm ist es noch schlimmer. Keine guten Voraussetzungen für diesen Reisetag. Nur Clara hält tapfer die Stellung. 💛
Der Van kommt pünktlich und bringt uns durch den noch dämmernden Urwald Richtung Flughafen. Das Einchecken klappt reibungslos – wenigstens etwas. Zeit bis zum Abflug bleibt auch noch, und ich rette mich mit einer Cola – mein morgentlicher „Kaffeeersatz“ für heute. 🥤
Der Flug selbst ist dann ein kleines Geschenk: klarer Himmel, atemberaubende Ausblicke auf die Inselwelt rund um Coron. 🌴✨ Ein letzter Blick von oben – fast wie ein stiller Abschied.
Eine Stunde später landen wir in Clark. Es ist 9:20 Uhr. Jetzt liegen noch zwei einhalb Stunden Autofahrt vor bis Manila. Unser internationaler Flug geht aber erst am Abend von Manila. Also heißt es: irgendwie den Tag überstehen.
🚕
Eine Stadttour? Unvorstellbar. Dafür sind wir einfach zu angeschlagen bei der Hitze – und wohin auch mit dem Gepäck?
Also entscheiden wir uns für das, was naheliegt: wir fahren zu dem Hotel, das wir gestern wegen des gecancelten Fluges nicht nutzen konnten.
Die Fahrt nach Manila zeigt uns einmal mehr die krassen Gegensätze dieser Stadt:
moderne Hochhäuser, gläserne Fassaden, luxuriöse Malls – und direkt daneben einfache Wellblechhütten, dicht an dicht gebaut. 🏙️
Reichtum und Armut liegen hier oft nur wenige Meter auseinander. Ein Bild, das nachdenklich macht. Jan- Michel geht es ganz schlecht. Der Taxifahrer muss einmal rechts ran fahren.
🏨
Unser Ziel: das Westside Bay Manila.
Ein echtes Fünf-Sterne-Hotel – elegant, geschniegelt, perfekt organisiert. Und wir mittendrin, in Reisekleidung, müde und ziemlich angeschlagen.
Ein kurzer Moment, als die Pagen kommen und uns das Gepäck abnehmen, in dem wir uns fehl am Platz fühlen… bis wir andere Rucksackreisende entdecken. 😉
Leider gibt es keine Kulanz auf die bereits bezahlten Zimmer. Immerhin wird unser Gepäck verwahrt und wir dürfen. den Poolbereich nutzen – doch bei der Hitze ist auch das keine echte Option.
Also buchen wir kurzerhand ein Zimmer für ein paar Stunden. Ruhe. Durchatmen. Für Jan-Michel dringend nötig.
🍝
Clara und ich machen uns auf die Suche nach etwas zu essen. Wir haben ja nicht mal gefrühstückt. Viel Hunger habe ich allerdings nicht – eher Pflichtgefühl. Wir überlegen sogar, uns eine Portion Spaghetti zu teilen.
Zum Glück entscheiden wir uns dagegen. Die Portionen sind nämlich… sagen wir mal: sehr überschaubar. 😅
Claras Blick verrät schnell: Das hätte definitiv nicht gereicht.
✈️ Der letzte Abschnitt
Gegen 16 Uhr checken wir wieder aus. Mit dem letzten Bargeld geht es per Taxi zum Flughafen.
Vor uns liegt der lange Heimweg: Manila – Singapur – Zürich – Hamburg.
Ein anstrengender Tag. Einer, der uns körperlich alles abverlangt.
Und trotzdem einer, der bleibt – wegen der Eindrücke, der Kontraste, der kleinen Momente dazwischen.Read more
























TravelerDanke für die sehr lebendigen und schön zu lesenden Berichte👍 Es war toll, mit Euch auf diesen Weise mitzureisen, mitzufiebern und mitzuschwitzen 😂 Nun erst mal ein gutes Ankommen, gute Besserung und bis zur nächsten Reise😉
TravelerAllen gute Besserung und danke für die tollen Bilder und wie immer sehr ausführliche und super geschriebene Texte👍
TravelerGut, dass ihr wieder zuhause gelandet seit. Tolle Reise, danke fürs Mitnehmen. Und jetzt gute Besserung 😘
Womofriends-on-tourVielen Dank. Das war eine der aufregensten und spannendsten Reisen, die ich bisher gemacht habe.