Ankommen in Schwerin
18. Mai in Deutschland ⋅ ☁️ 18 °C
Das gibt es heute zu berichten:
In der Nacht hat es geregnet. Gegen 8 Uhr holen wir uns erst einmal einen Kaffee ins Bett, lesen ein bisschen Zeitung und schauen aus dem Fenster. Draußen? Nichts. Kein Mensch. Diese herrliche Ruhe nutze ich direkt für eine erfrischende kalte Dusche unter freiem Himmel – besser geht’s nicht! 🚿
Doch die Idylle hält nicht lange…
Schon beim Frühstück rollen die ersten Autos an – Eltern bringen ihre Kinder zum Reiten. Und natürlich stellen sie sich genau dorthin, wo ich später rangieren müsste, um aus der engen Ausfahrt zu kommen. Als ich dann den Müll wegbringe, traue ich meinen Augen kaum: Drei riesige Reisebusse stehen in der schmalen Straße – direkt vor unserer Ausfahrt! 😳
Ich spreche einen Fahrer an. „Nur eine Viertelstunde“, sagt er. Dann müssen alle drei Busse rückwärts etwa 300 Meter bis zur Hauptstraße zurück. 🚐💨
Nach dem Frühstück schaffen wir es tatsächlich, uns aus der Enge zu befreien – und zum Glück kommt uns niemand entgegen. Gegen 10 Uhr sind wir wieder auf der Autobahn.
Die A24 zeigt sich heute von ihrer arbeitsreichen Seite: viele LKW, aber der Verkehr bleibt angenehm moderat. Das „LKW-Scheuchen“ macht fast ein bisschen Spaß 😄 und so vergeht die Fahrt wie im Flug. Bald geht es runter von der Autobahn, und die letzten 16 Kilometer führen über Landstraßen Richtung Schwerin – meist gemütlich begrenzt auf 50 bis 80 km/h.
In Schwerin angekommen wird es kurz spannend: Mit unserem „Dickerchen“ mitten durch die Innenstadt – aber alles klappt wunderbar! Wenig später entdecken wir die etwas versteckte Einfahrt zum Stellplatz am Ziegelsee. Klaus und Simone stehen schon da, unser Platz ist reserviert – und wir dürfen direkt ans Wasser fahren. 🌅
Der Blick? Einfach traumhaft. Jeder Stellplatz wirkt wie ein kleines Wohnzimmer am See.
Nach der herzlichen Begrüßung heißt es erst einmal: ankommen. Hubstützen runter, Strom anschließen – der zickt kurz, funktioniert dann aber doch. Noch schnell Ver- und Entsorgung, und dann: Feierabendmodus. Die Räder sind abgeladen, alles ist vorbereitet – jetzt können wir genießen.
Klaus zeigt uns sein Boot (eine kleine Tour ist eingeplant 😉), und wir schauen uns die gepflegte Sanitäranlage an – alles top!
Am frühen Nachmittag schwingen wir uns auf die Räder und fahren in die Altstadt. Das Wetter ist einfach zu schön, um den Tag nicht zu nutzen. Der Weg führt uns entlang der Werderstraße – immer geradeaus – bis wir schließlich vor dem märchenhaften Schloss stehen. 🏰
Wir schlendern rund ums Schloss, durch die Gärten, vorbei an der Orangerie – einfach wunderschön. Natürlich entstehen dabei unzählige Fotos 📸
Dann meldet sich leider mein Bein und zwingt uns zu einer Pause. Wir kehren im Café Prag ein und gönnen uns ein Eis. 🍨 Danach geht es zum Glück wieder besser, und wir erkunden noch die kleinen Gassen bis hin zum Dom.
Nach gut zwei Stunden reicht es uns – wir satteln die Räder wieder, kaufen auf dem Rückweg noch schnell etwas bei Aldi ein und fahren zurück zum Stellplatz.
Den Abend verbringen wir entspannt am See, plaudern mit unseren Womonachbarn über alte Zeiten und genießen das fantastische Licht über dem Wasser. 🌅
Nach dem Abendessen beginnt der gemütliche Teil: Ich schreibe mein Reisetagebuch, wir duschen, schauen noch ein bisschen Fernsehen – und lassen diesen erlebnisreichen Tag ausklingen.Weiterlesen

























Reisender
Auf genau der gleichen Stelle haben wir auch gestanden.