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Weltreise

October 2018 - July 2020
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  • Day565

    Home sweet home

    April 18 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Am schönsten ist es doch Zuhause. 😉😍

    Der 24 stündige Flug war heftig, aber wir haben es geschafft und sind happy und healthy in Germany. 😄🌞

    Gerne könnt ihr hier noch einen kleinen Zusammenschnitt der letzten schönen Wochen in Australien durch den Bundesstaat Queensland sehen. 🚐

    Wir freuen uns auf viele weitere Erfahrungen und Eindrücke und nun etwas Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen. 😍
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day552

    I'll be back... ❤️

    April 5 in Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Mit acht Stunden Zeitunterschied zu Deutschland geht es im Bundesstaat Queensland weiter mit unserem großen Camper. 😍

    In den Nachrichten sehen wir das die teuren Flüge für 16.000 Euro nach Hause tatsächlich verkauft wurden und manche Menschen Kredite aufgenommen haben. 😮 Da harren wir lieber noch etwas aus.

    Sind nur in der Natur. Ein Meer aus gelben Zitronenfaltern und schwarz-weiß-blauen wunderschönen blue tiger Schmetterlingen fliegt jeden Tag über unserem Camp zwischen den Eukalyptusbäumen umher. Die Atmosphäre wirkt surreal und einfach nur märchenhaft. 🦋🦋 Die witzigen süßen Kookaburras lachen sich jeden Tag schlapp. 🕊️😄

    Riesige schwarze Kakadus mit roten oder orangenen Schwanzfedern mampfen nicht weit vom Camper Früchte vom Baum und schauen uns dabei interessiert an. 🦜🐦

    Am Lagerfeuer am feinen Sandstrand verzaubert uns der Sternenhimmel. Jede Nacht können wir ihn beobachten. Die Milky Way und auch Southern Cross, ein kleines aber markantes Sternenbild, was es sogar auf die Fahne Australiens sowie einige anderer Länder der Südhalbkugel geschafft hat und jedem Australier geläufig ist, ist oft gut zu sehen. Noch magischer war der Sternenhimmel eigentlich nur in Neuseeland, Samoa und Afrika soweit wir uns erinnern. Afrika... was für phänomenaler Sternenhimmel, was für eine Reise mit Bördi! 🐘🦁🦏🦛🐂🐆😍❤️

    Allerdings darf man sich nicht wirklich mehr mit Touris unterhalten. Auch nicht mit einigen Metern Abstand. Jeder soll an seinem eigenen Camper bleiben, sonst drohen sehr hohe Strafen und die Polizei fährt oft Streife. Wir dürfen nur noch zu zweit sein.

    Durch Zuckerrohrplantagen geht es weiter an einen Campingplatz der näher an der Stadt Brisbane ist, also näher am Flughafen ist, für den Fall der Fälle. ✈️

    Auf dem Weg begegnen wir einem großen Emu was gemütlich am Straßenrand mitten im Nirgendwo entspannt. Eine große platte überfahrene Schlange sehen wir direkt vor uns auf der Straße. Ein Echidna, Australiens Ameisenigel der eigentlich total niedlich aussieht hat es leider auch nicht über die Straße geschafft. 🦔

    Unsere holländischen Nachbarn auf dem neuen Campground haben mittlerweile schon den 4. Flug gebucht und wollten schon längst wieder zu Hause sein. ✊🍀Man hört viele solcher Stories. Wir stehen mit vielen Reisenden über WhatsApp in Kontakt. Viele interessante aber auch traurige Geschichten. Die letzten Backpacker und Work and Traveller die wir sehen sind sehr unglücklich und verzweifelt. Das ein oder andere Mal fließen Tränchen bei den Armen. 😪 Ohne self contained Fahrzeuge haben sie hier so gut wie keine Möglichkeiten mehr zu leben, weil die meisten öffentlichen Toiletten etc. dicht sind. Jobs gibt's kaum bzw. wenn dann müssen sie vorher zwei Wochen in Quarantäne.

    Gott sei Dank haben wir uns diesmal für die große Variante mit Bad und Küche entschieden, was allerdings dafür auch extrem teuer war.

    Unser nächster Campground liegt nur ein paar Kilometer vom super schönen Noosa Nationalpark entfernt. 😍 Die schönen Aussichtspunkte der ganzen großen Nationalparks sind allerdings geschlossen, wie wir feststellen mussten, was für uns wirklich eine Einschränkung ist. Jeden Tag werden neue Gesetze erlassen und es gibt mehr Einschränkungen.

    Ein wenig kann man aber reingehen. Die Schönheit der Natur erinnert einen daran, warum man das alles macht. Reisen ist oft sehr anstrengend, auch wenn man das nicht unbedingt vermuten würde. Aber dafür sieht man soviel interessantes und lernt soviel.

    "Boah was ist das" platzt es aus mir heraus. Direkt vor uns schlängelt sich eine große Baumschlange über unseren Weg. 🐍 "Geil" Sven ist ganz aus dem Häuschen. Die erste lebende Schlange in Australien. 😄 Sie schlängelt sich ratz fatz die Palme hoch. 😄

    Als wir in der Sonne vor dem Camper mir Blick auf den Fluss entspannen, erhalten wir eine E-Mail vom Auswärtigen Amt, das wir morgen mit dem Rückholprogramm mitgenommen werden. Wir spielen schon länger mit dem Gedanken und so fällt die Entscheidung nicht schwer. Es geht nach Hauseeee! 😍 Freuen uns sehr auf unsere Lieben! ❤️

    Stehen auch mit einigen Freunden die im Ausland waren in Kontakt. Svens Bruder Timmi wurde vor ein paar Tagen schon aus Afrika nach Deutschland geflogen, Finchen hat drei Tage in Indien zum Flughafen gebraucht (oh man, das kann ich mir aus Erfahrung sehr übel vorstellen) und ist vor ein paar Tagen in Deutschland gelandet, Sarah und Philipp werden gerade aus Thailand geflogen, Sabrina, Andie und Finn die Australien erkunden wollten, sehen wir heute wohl unverhofft im Flieger wieder. ❤️

    Aber unser Durst ist noch nicht gestillt. 😄 Wir möchten immernoch mehr von dieser wunderbaren Welt sehen. ❤️ Jetzt stehen wir das erstmal alle gemeinsam durch... 🍀

    Bleibt gesund ihr Süßen! 🤗😘
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  • Day546

    Saftiges Queensland

    March 30 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Auf den letzten Metern erreichen wir Queensland. Hinter uns werden quasi die Staatsgrenzen geschlossen. 🙈

    Die letzten Flüge Richtung Deutschland sind auf 33.000 Dollar pro Person gestiegen und nachdem wir mit dem Auswärtigen Amt telefoniert haben ist unklar, ob die Flüge wirklich fliegen. ✈️ Man kann Glück haben, es kann sich aber auch sofort ändern. Da der Weg nach Hause sehr weit ist, muss man umsteigen und kann zudem in dem Land hängen bleiben. Am nächsten Tag ist der Flughafen in Bali über den der Heimflug gehen würde geschlossen. 😅

    Ergattern einem self contained Camper - also mit Bad und Küche - damit wir in Selbstisolation bzw. unabhängig sein können. 🚐🍀 Die meisten öffentlichen Toiletten, Duschen und Küchen sind mittlerweile geschlossen.

    Die Abwicklung dauert fünf Stunden, weil sich niemand sicher ist, ob man noch einen Camper verleihen darf und wie es weiter geht. Sanitiser gibt es hier noch, im Gegensatz zu Läden, wo es schon seit Wochen ausverkauft ist. Auch der Mindestabstand von 1,5 Metern wird überall eingehalten. Stay healthy! ✌️

    Gerne möchten wir die Natur erkunden solange es geht. Restaurants und Cafés haben meist zu, was uns gar nicht stört. Meinen Meisterkoch habe ich immer dabei und jeder möchte momentan eh so wenig Menschenkontakt wie möglich haben. Nur Einkaufen muss man alle 1-2 Wochen. 

    Inseln, Aussichtspunkte und weitere Attraktionen sind natürlich geschlossen, aber es gibt soviel Natur und Nationalparks in Queensland, wo keiner ist. 😊 Einen kompletten Lockdown gibt es in Queensland im Gegensatz zu anderen Staaten in Australien noch nicht. Bei Daniela in Westaustralien gibt es schon einen Lockdown und sie überlegen auch die Strände zu schließen.

    Die großen Straßen führen rauf und runter und ziehen ihre Wellen durch das Land. Die Natur ist üppig, saftig, tropisch, ändert sich mit jeden Atemzug und überrascht einen immer wieder. ⛰️🌳🏵️

    Straßenschilder weisen darauf hin, das es Kängurus, Koalas oder Wildpferde gibt. 😊

    Auf einmal schreit Sven: "Pferde, Pferde". Ich blicke zur Seite und glaube meinen Augen kaum. Drei Wildpferde schauen uns aus dem Wald an. "Ist das geil!" Mit einem fetten Grinsen schaue ich sie mir vorsichtig genauer an. Ihr wunderschönes hellbraunes Fell glänzt in der Sonne. Sie beobachten uns ganz genau. Die sogenannte Brumbys sind hauptsächlich im noch wenig besiedelten Norden Australiens zu finden. Sie sind Nachkommen von verwilderten Pferden der europäischen Siedler. 😃

    Als in der Nähe ein Laster vorbei fährt rennen sie los. 🐎🐎🐎 Sven schnappt sich die Drohne und bekommt sie tatsächlich mit weitem Abstand, um die majestätischen Tiere nicht zu stören, vor die Linse. ❤️ Dann sind es sogar fünf. 😃👍

    Was für eine tolle Erfahrung. Ich bin hin und weg. Schon lange möchte ich Wildpferde in der Natur sehen. 🐎

    Mittlerweile gibt es wohl allerdings soviele Wildpferde, das schon einige erschossen wurden. Viele Tiere sind in Australien eine Plage erzählt man uns...

    Es geht durch kleine verschlafene Städtchen, die wir uns aufgrund der Situation nur noch aus dem Camper anschauen. 🏘️ Wenn Läden noch aufhaben, sind sie menschenleer. Auch hier wird es viele kleine Unternehmen treffen, die in dieser Zeit gar keinen Umsatz machen.

    Riesige Kängurus, die gut in der Natur getarnt sind, stehen oft auf einmal neben unserem Camper, schauen uns an und hüpfen weiter. Sie erinnern an zu groß geratene muskulöse Häschen, mümmeln das Gras weg und sind einfach süß. 😄😄

    Als wir in einem Campground im Wald schlafen greift ein Magpie, ein australischer Flötenvogel, unser Auto an. Von Danje wissen wir, das sie das tun um ihre Kleinen zu schützen und entdecken das Nest. Diese Vögel sind im Australien sehr bekannt und attackieren sogar Radfahrer oder Fußgänger heftig am Kopf. Einfach mal googlen - Wahnsinn! 😄

    Ein Campground im Nationalpark am Wasser sieht auf Fotos so toll aus, das wir uns entscheiden den weiten Weg auf uns zu nehmen. Zum leuchtenden Sonnenuntergang erreichen wir das Ziel. Mit dem großen Camper dauern die Wege öfter länger als man denkt. 🚐😄 

    Allerdings kommt direkt ein Australier an und informiert uns, dass die Polizei gerade da war, um Mitternacht wieder kommen und jeder der noch da steht muss hohe Strafen zahlen. Alle Campingplätze in den ganzen Nationalparks sind ab heute geschlossen. Ui shit! Die Website der Nationalparks bestätigt dies. Heute Vormittag stand es noch nicht drin. 😅

    Die Camps in den Nationalparks sind die schönsten in der Natur, dazu günstig und man sieht quasi kaum jemanden. 🤩

    Also heißt es im Dunkeln weiterfahren, was in Australien nicht ungefährlich ist. In der Dunkelheit huschen Dingos über die Straße, Australiens Wildhunde, die schon vor Jahrtausenden verwilderten. 🐕🐕

    Nach stundenlagen intensiven Suchen, finden wir eine Wiese, wo wir übernachten dürfen und schlafen erschossen ein. Am nächsten Tag telefonieren wir einige Campingplätze durch, finden einen einige hundert Kilometer entfernt der noch auf hat und am Fluss liegt. 🏞️ Also los geht's!

    Die Besitzerin ist Deutsche und sehr freundlich, allerdings macht sie auch sehr Panik, das wir nirgendwo mehr einen Platz zum Schlafen finden werden. Im Fluss gibt es Bullenhaie, also die von der ganz dicken Sorte und viele sehr gefährliche Steinfische, daher erfrischen wir uns lieber in unserer Camperdusche. 😄 Man bekommt nur noch einen Campingplatz wenn man self contained ist, da in den noch geöffneten Campingplätzen alle Anlagen geschlossen sind, was uns aber gar nicht stört. Wir sind froh überhaupt was gefunden zu haben, was geöffnet ist. Hier ändert sich alles täglich bzw. stündlich. Auf Wildcampen, also einfach irgendwo in der Natur stehen, gibt es hohe Strafen. 

    Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Australier ist unglaublich. 😍 Jeder der großen Stellplätze hat eine Feuerstelle und hier darf man wieder Feuer machen - es hat viel geregnet, somit gibts kein Feuerrisiko. Unsere Nachbarn machen mit vernünftigen Abstand in unserer Schale ein Feuer für uns, bringen uns frisch gefangenen Fisch und Mehrere geben uns ihre Nummer. Falls der Campingplatz dicht macht, dürfen wir den Camper zu ihnen stellen. Einer hat auch noch ein Zimmer frei im Haus meint er für den Fall der Fälle. Das müssen wir hoffentlich nicht in Anspruch nehmen, aber die Geste zählt. 

    Man hört allerdings auch viele Fake News, die bei vielen Angst schnüren. Die News von Australien sind bisher eine verlässliche Quelle, Facebook und Co. sollte man hier ganz lassen.

    Wir denken oft an unsere Familie und Freunde zu Hause und checken die Nachrichten. Bleibt alle gesund und haltet durch. Es wird auch wieder besser. ❤️😍🍀

    Versuchen die Reise weiterhin zu genießen, was nicht immer einfach ist. Oft ist es sehr stressig und man ist sehr eingeschränkt durch die wenigen offenen Campingplätze. Normalerweise schlafen wir im der Natur auf kostenlosen Campingplätzen. 😊 Aber wir machen in jedem Fall das Beste draus und versuchen weit weg in der Natur zu sein.

    So leer sehen wir Australien sicher nie wieder. Die sonst so touristische Ostseite ist bis auf ein paar Autos und Camper komplett leer. Die Touris verziehen sich in Hotels, self contained Camper, so dass man sich komplett selbst versorgen kann und viele versuchen weiterhin nach Hause zu kommen oder sind schon zuhause.

    Tausende Australier leben 365 Tage im Jahr im Camper auf verschiedenen Campgrounds. Sie und wir Touris dürfen bis jetzt auf manchen Campgrounds bleiben, alle anderen die ein Zuhause haben müssen nach Hause. 🏠 Die offenen Campgrounds sind allerdings teuer. Die Reisekasse glüht also momentan. 💸

    Ein Deutscher den wir getroffen haben harrt in seinem Camper vor dem Camperverleih aus, damit er jederzeit abflugbereit ist, falls es eine Rückholaktion gibt. ✈️

    Beim Campingplatz am Fluss gibt es reichlich Fliegen und so ziehen wir nach ein paar Tagen weiter. Wir finden einen atemberaubenden Campingplatz direkt am Meer und bleiben. 🌊🏖️🌅

    Aus dem Camper kann man direkt den Sonnenuntergang beobachten. Umringt von duftenden Eukalyptusbäumen und Palmen hören wir die Wellen und Vögel, dazu haben wir Schatten und Sonne. ❤️ Nicht zu verachten - bei dem anderen wurden wir in der Sonne gebraten. Es gab keinen Schatten und die Sonne brennt hier richtig. 50er Sonnencreme ist immer ein Muss. Viele Australier leiden unter Vitamin D Mangel. Es scheint zwar immer die Sonne, aber man verbrennt innerhalb von Minuten und muss sich eincremen wenn man nicht wie eine Rosine oder schlimmer enden möchte. 😅

    Auch hier gibt Stonefische, die gefährlichsten Fische die es gibt und die für uns ganz easy tödlich enden können.

    Der Platz ist aber perfekt, um endlich mal ein paar Tage zu entspannen. Nicht fahren, planen und organisieren zu müssen. 😊 Genial! Einfach die Seele baumeln lassen und endlich wieder den Zauber Australiens erleben. 😍👍
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  • Day538

    Kurzer Besuch in Adelaide

    March 22 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Durch die Corona Pandemie treffen wir meine Tante nur an einem Tag mit viel Abstand in Adelaide. ❤️ Der Strand ist normalerweise gerammelt voll, jetzt ist er menschenleer. Es ist super schön sie zu treffen.

    Meine Großtanten sind schon über 90 Jahre alt und so sehen wir uns aufgrund der momentanen Situation auf dieser Reise nicht. Sehr schade, da wir es seit Jahren geplant haben zu ihnen zu kommen, aber nicht zu ändern.

    Eine Nacht verbringen wir im Hotel. Hier sind einige gestrandet und für uns ist es klar, das es keine Option ist lange mit vielen Menschen im teuren Hotel zu sein.

    Bevor die Staatsgrenzen von Südaustralien am nächsten Tag schließen und wir den Staat nicht mehr verlassen dürfen, reisen wir in den grünen, warmen, tropischen Staat Queensland. 🌳🌺🐍🐊🐦🦀🦈🦎

    So verabschieden wir uns schnell wieder aus Adelaide und hoffen wir sehen meine australischen Verwandten nach diesem Chaos - entweder in Deutschland oder Australien. ✊❤️
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  • Day537

    Goodbye West Australien ❤️

    March 21 in Australia ⋅ ☀️ 29 °C

    In Australien ist natürlich die Corona Pandemie genau wie in Deutschland oder woanders auf der Welt zu merken. Eine Ausgangssperre gibt es bisher noch nicht, kann aber jeden Moment passieren. Hier ändert sich alles jeden Tag und es gibt immer mehr Einschränkungen. An Airbnb oder Couchsurfing ist kaum zu denken. Vielleicht haben wir Glück und können uns einen Camper mieten und in die Natur. Beste Quarantäne ever. 😊

    Die Regale im Supermarkt werden immer leerer, Flüge alle gestrichen, Containerschiffe dürfen erstmal für 30 Tage nicht angelegen und und und. Wir passen auf und hoffen im Sommer nach Hause kommen zu können. 🍀❤️

    Vor sechs Wochen haben wir in Malaysia die Panik miterlebt, wo jeder eine Maske getragen hat. Hier fühlt es sich aber näher an...

    Unsere Gedanken sind bei unseren Lieben. ❤️😍😘 Passt alle schön auf euch auf. Wir schaffen das. 😊😍

    Verabschieden uns von vielen schönen Wochen mit wunderschöner Natur- und Tierwelt im Westen Australiens. ❤️ Vielen Dank Danje, Dan und Kiana für die unvergessliche Zeit und Gastfreundschaft. 🥰 Australien gefällt uns sehr gut. 😊

    Hier könnt ihr den ganzen Film sehen, wenn ihr möchtet:

    https://youtu.be/dYsgAn2ezKE
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  • Day534

    What a wonderful world

    March 18 in Australia ⋅ ⛅ 16 °C

    Hunderte bunte Papageien begleiten uns als wir uns morgens mit dem Auto auf die sogenannte Gravelroute machen - rote Schotterstraßen, die in Australien oft vorkommen. 🦜🦜 Sie fliegen in den ersten wärmenden gelben Sonnenstrahlen in Grüppchen direkt an unserem Auto vorbei oder suchen am Straßenrand im Gras nach Futter.

    In Australien findet man die meisten Vögel nicht auf Bäumen, sondern auf dem Boden, Würmchen oder andere Insekten futtern. Einfach weil sie kaum Feinde hier haben. Hunde gibt es nicht viele und Katzen sieht man gar nicht. Alle nur im Haus. Hunde sind fast überall verboten. 🐕🐈

    Ein großer Kookaburra fliegt, als wir am Strand sitzen, an uns vorbei und Sven muss sich ducken um nicht erwischt zu werden. 😂 Sie machen sich einen Spaß daraus und so erwischt es auch einige andere Camper. Faszinierend, jetzt weiß ich warum die Vögelchen immer lachen. 😄 Die haben sich bestimmt witzige Geschichten zu erzählen wie sie die Touris ärgern. 😉😄

    Übernachten im Wald, am See und am Meer, wo es so gut wie keine Menschen gibt, was momentan sehr schön ist. Herrlich wenn man die Wellen beim schlafen hört. Das lieben wir sehr. 😍🌊

    Plötzlich steht ein Emu vor uns, der größte Vogel, den man in Australien finden kann. Nach dem Strauß der zweitgrößte Laufvogel der Welt. Behutsam schauen wir ihn uns erst aus sicherer Entfernung und dann etwas näher an. Geil was hier so in der Natur rumläuft! 😄

    In Australien gibt es genau wie in Neuseeland auch überall kostenlose Gasbarbecuegrills und so ist es verständlich, das oft gegrillt wird. 😄👌 Sven in seinem Element. 🍆🥕🥔🥒🥗🍢🍖👍

    Über Brücken geht es in 40 Metern Höhe durch das "Valley of the Giants", wo wir einen andern Blick über die hohen Karribäume bekommen. 🌳 Die Brücke wackelt ordentlich, aber Sven bekommt es immer besser hin mit der Höhe. 👍😊🥰

    Viereinhalb Kilometer wandern wir durch Wälder über große Steine, zum "Granite Skywalk", wo die Aussicht einfach atemberaubend ist. Als es mittendrin anfängt aus Kübeln zu gießen, verkriechen wir uns unter einem riesigen runden Stein, der nur an einer kleinen Stelle den steinigen Untergrund berührt und beobachten den Sturm um uns herum. "Ahh so fühlt sich Leben an" berauscht grinsen wir uns an. ❤️

    Im Städtchen Albany finden wir kostenlose warme Duschen und duschen das erste Mal seit langer Zeit heiß. Wundervoll, da die Temperaturen schwanken und es gerade echt frisch und mega windig ist. 😄👍

    Viele Künstler haben sich in der Stadt niedergelassen. Somit gibt es viel für mich zu erkunden. Das ist genau mein Ding. Beim spazieren finden wir ein gemütliches Café, was nur Glutenfreies anbietet und somit ist klar, wo wir einkehren. 😉☕🧁😄

    Die Küste von Denmark ist hinreißend und einfach nur eine Reise wert. Surfer versuchen erfolgreich ihr Glück in den türkisen Wellen. 🏄 Die Lachssaison ist in vollen Zügen und so angeln viele auf den großen Klippen. Gesellen uns dazu und entspannen ein wenig.

    Oft fahren wir auf das Meer zu und sind einfach baff, wie toll der Strand mit seinen riesigen Steinformationen, türkisenen Wasser und weiten menschenleeren Stränden aussieht. ❤️

    So ein Roadtrip ist doch immer eine top Idee. Gerade jetzt. 👌 Momentan merkt man vom Coronavirus nur etwas, wenn man einkaufen geht bzw. durch Dörfer fährt. Sonst ist man alleine in der freien Natur. 👍⛰️🌳🌺🐨🦅🦆🦗🐁🐜🐞🐢🐦🐛🐸🐺🐿️🦊🦎🦘🌸🌼❤️
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  • Day530

    Roadtrip durch Australiens Südwesten

    March 14 in Australia ⋅ ☁️ 25 °C

    Irgendwie kitzelt es uns mobil ein wenig Australien zu erkunden. So sitzen wir eines Tages im Auto, Matratze drin, Campingsachen von Danje geliehen und los geht's. 🚐😄 Yihaaa campen! 😍

    Das idyllische Weingebiet von Margaret River lädt zur Wein-, Käse-, Olivenöl-, köstlichen Pesto- und Nougatproben ein. Hmm mjam, da testen wir uns durch. 🍷🍇🧀🍫 Dazu wunderschöne Vineyards und nette Menschen. 😄👍

    Vorbei an menschenleeren weiten Stränden, türkisenem klarem Wasser, malerischen Klippen, verwunschenen Wäldern mit riesigen Bäumen und Tieren wie Kängurus oder bunten Papageien oder Kakadus. ❤️

    Entlang der West- und Südküste geht es durch etliche atemberaubende Nationalparks. Die Natur ist abwechslungsreich, überall blühen riesige rosane oder rote Blüten mitten im Wald, ganz anders als in Perth. 🌳🌺 

    Am Cape Naturaliste erhaschen wir einen Blick auf den farbenprächtigen Sonnenaufgang sowie Sonnenuntergang und schlafen am Leuchtturm, wo wir ganz alleine die Nacht verbringen und in die Sterne schauen. 🚐✨🌌

    Kängurus hoppeln vor uns über die Straße, grasen auf weiten Rasenflächen und entspannen sich im Schatten der Sträucher oder Bäume. 🦘🦘 Bunte Papageien,🦜Kakadus und Kookaburras, die sich anhören als würden sie sich kaputt lachen und oft in Gruppen anzufinden sind, fliegen durch unser "Camp".

    "Was ist das?" Fahren auf einen großen braunen Fleck zu - ein Känguru. In Australien sieht man viele Roadkills. 😢❤️ Große Kängurus, die es nicht schnell genug über die Straße geschafft haben. Daniela hat uns erzählt, wenn eine Kängurumutti überfahren wird, nehmen die Australier das kleine Kängurubaby mit nach Hause und versuchen es aufzuziehen. 🦘🦘

    Puh! Weiter geht es zu den Klippen der Canal Rocks. Als wir sie bestaunen, springt ein großer Delfin in die Luft und seine ganze family ist auch mit von der Partie. 🐬😄 Ist das herrlich!

    An den Surferstränden gibt es oft kalte Duschen draußen. So duschen wir mit Blick auf das Meer - allerdings in Bikini. Ist ja alles offen und die Australier sind da bisl anders als wir. Eine Sauna sucht man vergebens. 😄 Erfrischt und happy geht es weiter. 👌🚐

    Vom Parkplatz am Strand geht es weiter. Später bemerke ich, dass ich meine Schuhe vor der Autotür stehen lassen habe. 😅 Als wir am am nächsten Morgen wieder hinfahren stehen sie noch da, nur ein paar Meter versetzt. Yippieh! Ich schlüpfe rein, klasse. 😊 Muss ich nicht weiter barfuß gehen. 😄 Eine nette Hippiehlady kommt an: "Did you see my shoes?" Ihre Schuhe? 😂 Hat sie sich meine Schuhe gleich unter den Nagel gerissen. Sie macht sich aus dem Staub - ist ihr vielleicht bisschen peinlich. 😄 Wir können nicht mehr und lachen uns schlapp.  

    Kommen am fast zwei Kilometer langen Jetty aus Holz in Busselton vorbei. Hier fährt sogar eine Bimmelbahn bis zum Ende. 🚞😄

    Die Landschaft verändert sich mit jedem Kilometer. 🌳🌲🌺🌼 Die Sonne blitzt zwischen riesigen knarrenden Karribäumen hindurch, die in der Regel um die 60 Meter, aber auch bis zu 90 Meter hoch wachsen und 500 Jahre alt werden können.

    Manche von diesen riesigen Eukalyptusbäumen kann man sogar erklimmen. Sie sind die drittgrößten Bäume der Welt. Wow ist das hoch! 😄👌

    Wir genießen den Trip sehr und sind wieder campifiziert. 😉😆🥰
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  • Day526

    Serpentine - Nationalpark

    March 10 in Australia ⋅ ☁️ 31 °C

    Im Serpentine Nationalpark grasen die Kängurus friedlich auf der Wiese. 😊🦘 Die kleine Kiana sieht das erste mal Kängurus, ist ganz aus dem Häuschen und lacht die ganze Zeit vor Freude. Sehr gerne würden die Tierchen was von unserem Sandwich abhaben. 😄 Sind die kuschelig weich. 😍

    Allerdings wurden im Januar Gehirnfressende Bakterien im Wasser des Parks festgestellt, weshalb wir das Baden im Wasserfall lieber lassen. 😅 In Australien gibt's wirklich viele gefährliche Tiere. Allein in Danjes Garten gibt es Spinnen, die mit einem Biss die kleine Kiana töten würden. Sven macht ein Exemplar davon im Gartenhäuschen platt. 🕷️😱

    Oft sehen wir schwarze Bäume zwischen der ganzen schönen Natur, an denen man erkennen kann, dass es gebrannt hat. Teilweise riesige 400 Jahre alte Bäume sind verbrannt. Wirklich traurig. 🌳 Ansonsten ist die Natur sehr abwechslungsreich und lässt einen immer wieder staunen. "Oh wow, schau mal" rutscht einem immer wieder über die Lippen. 😄 Hier im Westen ist es oft sehr trocken, was man gut an der Landschaft erkennen kann.

    Bevor wir weiterreisen, lässt Dan es sich nicht nehmen, nimmt einen Tag frei und fährt mit uns angeln. Mit seinem Boot geht's raus aufs Meer. 🛥️ Danje und Kiana entspannen zu Hause. Auf dem Boot im Meer ist es zu gefährlich für die Kleine. "Whohoo" macht das Bock. 😄 "I love this" freut sich Daniel.

    Die ersten Stunden fangen wir entspannt Köderfische. Das Meer ist ruhig, der Himmel ist blau, die Sonne scheint auf uns und ich springe ins kühle Nass. Dann geht's los im die Wellen zu den großen Fischis. 🐟🎣 Das Meer wird immer rauer und man muss aufpassen, das man nicht vom Boot fliegt. "The Sea Breeze is in." Täglich kommt gegen Mittag starker Wind, der das Angeln erschwert oder einem wenn man am Strand entspannt den Sand ins Gesicht pfeffert. 😂 Der Wind bleibt dann für den Rest des Tages. Das war's dann mit chillen am Strand. Deswegen immer früh morgens los. Da ist das Meer meist ruhig und total klar.

    Fangen einige dicke Fische, die Dan aber nicht schmecken und wieder im Wasser landen. Ins Meer darf ich hier draußen jetzt nicht mehr wegen den Haien. 🦈 Als es immer stürmischer wird, gibt Dan Vollgas und Sven versucht sein Glück vergebens mit seiner Angel mit einem Plastikangelköder, der wie ein Fisch aussieht und hinter dem fahrenden Boot hinterher gezogen wird.

    Mit einigen Whitings - eine Fischspezialität hier - geht es zurück nach Hause. Das Abendessen ist gesichert. 😄 Dazu gibt's Zucchiniauflauf und Kartoffeln mit Sourcreme, hmm. 🤤

    Ein leckeres Picknick beim edlen Weingut mit anschließender Weinprobe darf natürlich auch nicht fehlen. 😍 In West Australien wird viel Wein angebaut der gar nicht schlecht ist. 🍷😄 Baby Kängurus und ihre ganze Familie knabbern an den Blättern der Reben oder hüpfen durch die Weinreben, was echt süß mit anzusehen ist.
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  • Day525

    Minikängurus auf Rottnest Island

    March 9 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Rottnest Island, die in Westaustralien vorgelagerte Insel wurde im 17. Jahrhundert nach den kleinen Tierchen benannt. Da die Quokkas anfänglich für große Ratten gehalten wurden, erhielt die Insel den Namen "Rattennest". Das wird den süßen Minikängurus aber gar nicht gerecht. 😄

    Die eigentlich nachtaktiven Quokkas lassen sich auch tagsüber blicken und lächeln friedlich in die Kamera. Es könnte ja was zu essen geben. 😄 Einfach witzig. 😂

    Zum wunderschönen Sonnenuntergang am Leuchtturm werden wir von vielen umringt. 🦘 Wer beobachtet hier wen? 😄❤️

    Mit dem Bus geht es für einen Überblick erstmal rund um die Insel, vorbei an Buchten mit glasklarem türkisenen Wasser mit bunten Korallen, weißen Sandstränden, einem Pink Lake, mehreren Leuchttürmen und dazwischen riesige Dünen, die ein wenig an die Nordsee erinnern.

    Diese schöne Insel lädt dazu ein mit dem Fahrrad erkundet zu werden. 🚲 Autos gibt es auf der ganzen Insel nicht, nur ein paar Busse. So geht es die Berge rauf und runter. Wenn es zu warm ist springen wir ins erfrischende Meer und weiter geht's. Einfach nur herrlich. Als wir uns einen kleines Päuschen im Schatten genehmigen schaut ein Lizzard vorbei, der auch gerne was von unserem Snack abhaben möchte. 😉😄

    Als Sven die Drohe startet stützt diese über dem Meer ab, und Sven bekommt es auf die letzten Zentimetern hin, diese an Land zu landen. Dann heißt es runter klettern. 😂😅

    Beim Schnorcheln und Baden in der Salmon Bay entdecken wir viele bunte Korallen und Fische, die wir sonst auf der Welt bisher noch nicht gesehen haben. Hand in Hand spazieren wir bei strahlend blauem Himmel am langen weißen Sandstrand entlang und erfreuen uns einfach nur an diesem tollen Leben. ❤️

    Im Wasser entdecken wir ein Tier was Farbe um sich rum verteilt. Sieht aus als wenn es diese ausspuckt. "Be careful. It's a octopus" ruft Daniel und kommt fix dazu. Bei näherem Betrachten stellt es sich als eine riesige Seegurke aus. Das diese so eine knallige Farbe versprüht hat er auch noch nie gesehen. Australien - hier gibt es unendlich viele Tiere und sehr viele davon hochgefährlich. Beim schnorcheln entdeckt Sven zwei Steinfische. Ultragefährlich! Also immer aufpassen. 😅

    Unsere Unterkunft ist nur einen Katzensprung vom Strand entfernt und hat einen Barbecue. Whohoo! Also wieder grillen. Lecker! 😄

    Die Insel ist so schön, das Daniel und Daniela auf jeden Fall wieder kommen möchten. 👌 Wir können es auch nur weiterempfehlen. Ein kleines Paradies direkt vor Perth. 😍
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