October 2018 - July 2021
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  • Day845

    Rein in die Fluten

    January 23 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    "Alright let's go" ruft unser Bootsfahrer und schon düsen wir mit dem Boot über das Meer. Die Tauchausrüstung in der Mitte des Bootes wackelt dazu von den Wellen. Gegenüber sitzt mir ein glücklicher Vater, der eben nochmal fix tauchen möchte, bevor er seine Kinder von der Schule holt. Das macht er öfter mal erzählt er. Er arbeitet immer einige Wochen auf einer Bohrinsel in Norwegen. Ansonsten hat er frei und ist bei seiner Familie auf Gran Canaria.

    Ich halte mich an der Reling fest, um nicht über Bord zu gehen. Die Sonne scheint mir ins Gesicht und das Boot gleitet über das Wasser. Ach ist das herrlich! Als Wassermensch liebe ich das Meer und freue mich darauf gleich reinzuspringen. Also Tauchausrüstung an und rein geht's ins frische Nass. 🤩

    Beim abtauchen entdecke ich schon das große Riff unter uns. Tausende Fische umkreisen mich und leuchten in der Sonne. Eine Krake schaut mich an und ist sich noch nicht schlüssig, ob sie wegschwimmen oder so tun soll als wäre sie nicht da. 😄 Letztlich entscheidet sie, das ich freundlich bin und bleibt. 🐙

    Vorbei geht es an vielen Höhlen. Jetzt heißt es Ausschau halten, ob noch jemand zu Hause ist. 🦐🐡🐠🐟 Die ein oder andere Moräne schaut aus ihrem Häuschen raus, was draußen so los ist. Fragt sich wer beobachtet hier wen? 😄 Einige Stachelrochen schauen ebenfalls mal nach dem rechten. Der Kollege der Krake schaut auch mal kurz vorbei. Wirklich genial wie schnell sie sich fortbewegen können. 😊 Das schaue ich mir genauer an. Was für interessante Tiere. Die sind farblich so gut getarnt, das man sie fast nicht mehr sieht, wenn man kurz mal nicht hinschaut.

    Hübsche Flötenfischschwärme, bunte Fische oder riesige Barracudas kreuzen meinen Weg und schauen mich genauso interessiert an wie ich sie. 😄 Wir lassen uns von der Strömung treiben und genießen das Spektakel. Zudem sehe ich Seesterne und eine Seeschnecke. Nach einer Stunde in der schönen Unterwasserwelt zeigt die Anzeige an, das die Luft langsam knapp wird und so tauchen wir ganz langsam wieder auf. 🐟🐚

    Fünf Meter vor der Wasseroberfläche machen wir einen dreiminütigen Dekompressionsstop. Das ist überlebenswichtig, denn bei zu schnellem Aufstieg bilden sich im Körpergewebe und -flüssigkeiten Gasblasen, die die lebensgefährliche Taucherkrankheit auslösen können. Vereinfacht gesagt, lässt sich die Bläschenbildung beim Auftauchen mit dem Öffnen einer Flasche mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser vergleichen: kann der Druck ganz langsam entweichen, dann perlt es nur wenig. Taucht man zu schnell auf ohne Pause, bilden sich große Gasblasen und das Wasser sprudelt aus der Flasche. ☺️ Dafür habe ich meinen Tauchcomputer ums Handgelenk und kann genau sehen wie lange ich in welcher Tiefe bin. Der Stopp klappt wieder einwandfrei und dann geht es hoch. 👌

    Das Boot mit dem gutgelaunten Fahrer wartet bereits auf uns. 🛥️ "Hey how was it?" 😄 "Great!"

    Es geht entlang der Küste Mogáns zur Tauchbasis, die direkt am Strand liegt, wo wir momentan leben. Ich sitze mit einem Grinsen im Boot, schaue in die Sonne und freue mich wie schön das Leben doch ist. Hach ja! 😊

    Sven ist derweil am wandern. Für ihn ist mit 19 Grad das Wasser viiieel zu kalt hier. 😄

    Bevor zwei wundervolle Monate auf Gran Canaria sich dem Ende nähern, gehen wir noch ein wenig wandern, fahren wir an einem sonnigen Tag noch auf den höchsten Berg auf 2000 Metern Höhe und genießen den Blick über die Insel und Teneriffa mit dem schneebedeckten Teide vor uns. 🌞

    Wir sind gespannt auf die grüne Insel La Palma, von der wir schon soviel gutes gehört haben. 😄🌴⛰️🌱🐦
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  • Day841

    Auf dem Pfad der Altkanarier...

    January 19 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Die stürmischen Tage werden genutzt, um uns unter anderem das kanarische Museum und Columbushaus anzuschauen. Hier lebte Columbus eine Zeit und plante seine nächsten Entdeckungstouren, was sehr interessant ist. Er brachte immer einiges von seinen Reisen mit, unter anderem zwei Papageien. 🦜Auch heute lebt ein süßes buntes Papageienpärchen in dem Haus und Garten. Zudem kann man durch große Holzmodelle der Schiffe alte Karten und Routen erkunden. Man kann sehen, wie damals gereist wurde und wo es genau lang ging. Ein Nachbau in Originalgröße vom Deck führt einen zurück ins 15. Jahrhundert. ⛵

    Im kanarischen Museum kann man viele Mumien und weitere Artefakte der Altkanarier bestaunen. Diese haben hier und auf anderen kanarischen Inseln ca. 1500-2000 Jahre in Ruhe in Höhlen in steinzeitähnlichen Verhältnissen gelebt. Bis im 15. Jahrhundert die europäische Eroberung kam.

    Beim wandern sehen wir oft riesige Höhlen, die wohl richtige Dörfer ausgemacht haben. 🏞️ Eine Höhle wurde zum Restaurant umgebaut. Somit sitzen wir nach einer harten Wanderung bei 5 Grad und Regen oben im Berg (statt wie unten 20 Grad) im gemütlichen Restaurant bei köstlichstem spanischen Essen und Rotwein und blicken aus der Höhle in eine surreale Berglandschaft. ⛰️😊 Da hatten sie echt früher eine geniale Aussicht. 😄

    Die unterschiedliche Natur reizt uns so, dass wir diese immer wieder aufs neue erkunden. Außerdem ist das bei der aktuellen Situation einfach eine super Beschäftigung wo man nicht unter Menschen ist. 😉 Es gibt soviele schöne Blüten und Pflanzen auf Gran Canaria. 🌞 Es wird immer bunter im kanarischen Frühling. 😊 Oft wachsen Obst oder Kräuter auf dem Weg. Ansonsten gibt es beim Obstmarkt alles was das Herz begehrt und das total günstig. 🍇🍊🍋🍌🍍🍓🍐🍏🥝😄

    Die Tage werden immer länger. Morgens um viertel vor acht geht die Sonne momentan auf und um halb sieben unter. Jeden Tag werden es einige Minuten mehr Sonne. 😊🌞 Alles wird noch grüner und blüht immer mehr. 🤩

    Ein Video von der Insel folgt. Wir haben soviel Videomaterial, was darauf wartet, geschnitten zu werden. 😄

    Bleibt gesund ihr Lieben. 🤗❤️ Wir denken an euch. 😘
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  • Day828

    Weihnachten again?!

    January 6 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Da es hier erst am 6. Januar Geschenke von den heiligen drei Königen gibt, nutzen wir die Gelegenheit und feiern gleich nochmal Weihnachten mit. 🎄😄 Ähem wir sind ja flexibel. Man passt sich ja dem Land an. 😉😂 Pünktlich dazu kommt ein Hurrikan und alle mummeln sich gemütlich ein. Einkaufen waren alle schon, denn der Sturm wurde angekündigt und heute ist eh alles geschlossen. 🌬️🌪️ Also gibt es lecker Steaks mit Bohnen im Speckmantel, selbstgemachtem Kartoffelbrei und Soße. Hinterher Vanilleeis mit heißen Kirschen. Mit Blick aufs Meer genießen wir unser Weihnachtabschiedsessen. 😄

    Vorher sind wir natürlich bei schönstem Wetter noch wandern. Durch duftende Eukalyptusbäume geht es vorbei an weißen, gelben, roten, orangenen, pinken und rosanen Blüten. Man sagt, es ist ewiger Frühling auf den Kanaren und irgendwie scheint immer vieles bunt zu blühen. 😄

    Direkt am Fluss entlang geht es durch eine grüne Schlucht. Vorbei an großgewachsenem Bambus, Farnen und Millionen saftig grüner Kleeblätter. Der Weg des Glücks. 😉😄 Hoch auf den Berg, wo man die halbe Insel überblicken kann. Duftende weiße Ginstersträucher blühen überall. 🌼 Und auch die Mandelblüte beginnt! Wunderschöne weiße Blüten, die an Frühling in Deutschland erinnern. 💮🤩

    Einen Morgen stellen wir uns früh den Wecker und los geht's noch einmal in die Dünen von Maspalomas. Drei Stunden geht die Wanderung durch die Sanddünen und am Strand entlang. 🌊 Ein wunderschöner Sonnenaufgang von den Dünen aus über dem Meer ist die Belohnung dafür. 🌅👌 Dazu mehrere Sternschnuppen. 🌠 Oft sehen wir riesige bunte Regenbögen über dem Meer oder den Bergen. 🌈 Wunderschön. 😍

    Käse und Wein kann man hier reichliche testen und so sitzen wir gemütlich nach einer Wanderung in den Bergen draußen bei einer Käserei. 🧀🍷🍇 Die Spanier sitzen gerne auch schon mittags bei einem Vino zusammen. 😄 Das gehört hier einfach zur Kultur. Die Restaurants und Kneipen sind am Wochenende voll und alle sind immer gut drauf. Im schönen Örtchen Arucas liegt die Kirche San Juan Bautista. Nach einer Wanderung und vollen Mägen geht es von hier nach Hause. 🥗😊

    Momentan ist es sehr entspannt hier und wir genießen die Ruhe mit angeln, wandern, zusammen spanisch lernen, baden, bunte Fische beim schnorcheln beobachten, am Strand entspannen und lesen, köstlichst Essen, Yoga sowie Fotos und Videos machen. 😄 Wir sind sehr dankbar momentan so leben zu können und uns dafür entschieden zu haben! La pura vida eben. 🍀😊

    Wenn ihr nach den Fotos noch Lust habt schaut gerne in die Wanderungungen durch den sonnigen Südwesten rein. Hier wächst durch die viele Sonne natürlich nicht viel, aber dafür hat man seeeehrrr viel Sonne und Wärme. 🌞😄 Da die Videos auf YouTube eine bessere Qualität haben, verlinken wir einfach von hier auf die Videos. 😊

    https://youtu.be/zp5enUZ6qkM
    https://youtu.be/5OfYOFaI84c
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  • Day811

    Mega nice ⛰️

    December 20, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Häufig erkunden wir die Insel zu Fuß. 🥾 Wunderschöne Wanderrouten gibt es überall. Je nachdem worauf man Lust hat kann man im sonnigen kargen Süden oder grünen saftigen Norden starten. 😊

    Eine unserer Wanderungen führt vorbei an Bananenpalmen, Orangen-, Mandarinen- und Zitronenbäumchen. Auch Passionsfrüchte, Mangos, Papayas und Pfeffer können wir ausmachen. Hmm die Orangen sind mega lecker. Bald soll auch die Mandelblüte kommen. 🌸 Im Südwesten gibt es momentan so gut wie keine Moskitos, andere Insekten oder Tiere. Ab und an mal ein paar Möwen, Tauben oder kleine Echsen. 🦎

    Quer durch den Bandama Krater vorbei an wunderbar duftendem Ginseng, Palmen und einem Meer voller saftig grüner Kleeblätter und Pilzen wandern wir hinunter und wieder hinauf. Wir staunen nicht schlecht als unsere zweite Wanderung an dem Tag genau am Kraterrand entlangführt und sich spektakuläre Aussichten auftun. 🤩 Teilweise geht es direkt am Krater viele Meter in die Tiefe. Jetzt nicht ausrutschen. 😄 Beim Flohmarkt haben wir uns jeder zwei Wanderstöcke die man zusammen schieben kann gegönnt. Echt praktisch. ☺️

    Eine Wanderung führt vorbei am Wasserfall, alten leerstehenden rustikalen Häusern und durch riesige Bambushalme. Die Wanderung führt mehrfach über einem breiten Bach und es muss reichlich geklettert werden, was tierisch Spaß macht. Einmal rutsche ich ab und Zack hab ich einen Nassen. 😄 Es ist allerdings so warm, das mir die kleine Abkühlung nichts ausmacht. 👙🌞

    Beim Berg Roque Nublo ist es um die zehn Grad und regnerisch. Also dicke Sachen an und los geht's. 🥾😄 Zum Sonnenuntergang hören wir tolle Klänge. Die Hippies trommeln immer zum Sonnenuntergang und man merkt die Lebensfreude. Dies kann man wohl auf einigen Inseln erleben. 🎶

    An spanischen Feiertagen und Wochenenden sind die Wanderwege, Strände und Straßen teilweise recht voll. Man muss sich für manche Wanderrouten anmelden, damit es nicht zu voll wird. In der Woche ist sehr wenig los. So leer wie jetzt wird man es wohl nie wieder erleben. So ist es natürlich für die Tourismusbranche auf den Kanaren nicht gut, für uns allerdings wunderschön zu erleben. 🌞 Zu "normalen" vollen Zeiten würde es uns sicher nicht annähernd so gut gefallen. Daher sind wir eher in der Woche viel unterwegs. ☺️ Laut den Einheimischen sollen nur so um die 10-20 Prozent der Urlauber da sein. Trotzdem sind alle Spanier immernoch total gut drauf. 🌞🍀 Wir genießen es sehr. 😊
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  • Day801

    Geburtstage in der Sonne

    December 10, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Achja als Winterkinder ist Geburtstag in der Sonne einfach das Größte! 😄🌞

    An Svens Geburtstag geht es nach einem leckeren Sektfrühstück zu einer schönen Wanderroute durch die Berge, die Sven sich ausgesucht hat. Der Weg nach unten ist eher ein Klettern als wandern und geht teilweise fast senkrecht. ⛰️ Da es den Tag vorher geregnet hat, eine anstrengende aber lohnenswerte Kletterpartie. 😄

    Abends genießen wir beim köstlichen Fisch und Steak im schicken Restaurant um die Ecke den Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang. 🐟🌅 Die Crew spricht deutsch, ist total freundlich, hat den Tisch vorher geburtstaglich dekoriert und schenkt uns Sektchen vorher und ein leckeres Dessert hinterher. Zudem gibt es ein Ständchen von allen. 🎶😄

    Da es sonst zu unseren Geburtstagen in Deutschland immer Winter und kalt ist, steht für mich fest was wir heute machen. Sonne, Strand und Meeeeeer! 😉😄🌞🌴🥥

    Kurz vor meinem Geburtstag hat ein Beachclub wieder eröffnet, den wir quasi an meinem Geburtstag fast für uns alleine haben. 🍀 Vorher gibt es ein köstliches Sektfrühstück auf unserer Terrasse, nun in der neuen Unterkunft mit Blick aufs Meer. 🤩 Sven überrascht mich mit einem süßen Geschenk, ein sommerliches weißes Kleid was ich hier mal im Schaufenster gesehen habe. ❤️

    Die Strandliegen im Maroa Beachclub sind saubequem, for free und die Spanier lesen einem sozusagen jeden Wunsch von den Lippen ab. Der Tag hat zehn Sonnenstunden und wir genießen jede Minute davon. 🌞😍 Zur Feier des Tages schenkt mir der Kellner einen riiesigen Cocktail, der eher eine Bowl für vier Personen ist. 😂😄 Herrlich so ein Geburtstag in der Sonne! 🤩🍀🌞 Nur Freunde und Familie würden das Ganze noch toppen. 😉😄❤️
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  • Day788

    La pura Vida! Welcome to Gran Canaria

    November 27, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Von unserer großen Terrasse der Ferienwohnung blicken wir in luftigen Sommersachen auf das blaue ruhige Meer. Die seichten Wellen brechen entspannt am Strand. 🌊 Zwischen Himmel und Meer zeichnet der Pico del Teide mit seiner Schneekuppe ab, der höchste Berg Teneriffas. 🏔️ Die Sonne verzaubert den Himmel in ein orange, rotes Spektakel und man denkt sich: "Hach was ist das Leben schön". 🌞 Gran Canaria! Eine der sieben kanarischen vulkanischen Inseln, auf der das ganze Jahr angenehme Temperaturen herrschen und wir mittendrin. 😄🏝️️

    Zum Sonnenaufgang und -untergang sollen die Fische am besten beißen, somit ist Sven oft unterwegs und ich schaue mir den schönen Sonnenuntergang, das Meer oder meinen tollen Mann beim Angeln an. 😍🐟 Falls mal nichts an der Angel ist, gibt es überall bei uns um die Ecke frischen Fisch zu kaufen.

    Angenehme 20-25 Grad zeigt das Thermometer täglich und das erfrischende Meer über 20. Genau richtig zum baden und schnorcheln. 👙🌞🐟🐠

    Maske tragen und Mindestabstand einhalten ist überall auf den Kanaren angesagt und im jedem Laden steht Desinfektionsmittel am Eingang, was von jedem immer benutzt wird. Für den Obst- und Gemüseeinkauf erhält man Handschuhe. Wenn man am Strand liegt, ins Wasser geht oder bei einsamen Wanderungen muss man natürlich keine Maske tragen. Gran Canaria hat momentan recht niedrige Zahlen. 🍀 Alle passen auf das dies möglichst lange so bleibt. Unser Test vorher war natürlich negativ.

    Die Fahrt durch die Berge geht oft vorbei an schnuckeligen Dörfchen und Städtchen mit alten Bauten im Jugendstil, dazu verzaubert einen die bunte Blütenpracht, die Berge und das Meer. 🏵️🌸🌼

    Oft entspannen wir am feinen weißen Sandstrand, der nur ein paar Minuten zu Fuß von uns ist. Die Spanier sind sehr freundlich und locker. Am Strand liegen alle Einheimischen und einige Touris oben ohne und es gibt auch einige FKK Strände. Als wir durch die Dünen von Maspalomas wandern sonnen sich zwei ausgestreckt nackt vor uns, genau in den Dünen. ☺️ Die schöne weitläufige Dünenlandschaft soll sich nicht wie oft angenommen durch den verwehten Saharasand, der beim Wetterphänomen Calima in der Kuft liegt gebildet haben, sondern vor allem aus zerriebenem Muschel- und Korallenkalk entstanden sein, der von der Brandung angeschwemmt wurde. Auf jeden Fall eine Wanderung wert. 🏖️ So einen Calima haben wir vor Jahren schon einmal auf Fuerteventura erlebt. Ganz schön hot kann es da werden und viel Sand liegt in der Luft wie in der Wüste. ☺️

    Als wir am Strand von Puerto Rico entspannen sehen wir um die Sonne einen riesigen Kreis, einen sogenannten Halo Effekt. Das sind Lichteffekte, die durch Reflexion und Brechung von Licht an Eiskristallen entstehen. Oft heißt das, das Wetter schlägt bald um und prompt ist es diesig, es ziehen mehr Wolken auf und es wird kalt, was den Rest des Tages so bleibt. Am nächsten Tag ist aber alles wieder normal und der Himmel strahlend blau. 🌞

    Zwischenduch zieht auch ein Hurrikan vorbei und schickt uns ein paar Tage Regen und Sturm, so das es in die Wohnungen regnet. 😄 Dafür sind sie hier nicht ausgelegt. Die Einheimischen freuen sich. Mal etwas Abwechslung zu den 300 Sonnentagen im Jahr. 😂

    Es gibt viele Restaurants mit unterschiedlichen leckeren Speisen und süße Shops in der Nähe der Strände. Köstlichstes Eis in allen Sorten. 🤤 Oder wie wäre es mir einem Eiskaffee zwischendurch? Es ist alles direkt am Strand, so dass der Eiskaffee direkt am Meer geschlüpft werden kann. 😄 Viele futtern ihre Pizza direkt am Strand.

    Am liebsten kochen wir selbst. Ich habe ja meinen Meisterkoch immer dabei - Sevens Heaven sag ich nur. 🤤😉😄 Ab und zu probieren wir verschiedene Restaurants aus. 😊 Hier ist vieles auf, aber halt nichts los und die Kellner freuen sich sehr über Kundschaft. Zu den Tapas gönnen sich die Spanier am liebsten ein Weinchen und was soll ich sagen, so schmeckt es einfach am besten. 😉😄

    Beim Supermarkt um die Ecke kann man sogar verschiedene Weine und Craftbeer probieren, bevor man es kauft. Das Angebot ist riesig. Auch Gran Canaria hat einige Weinberge. 🍷🍇 Was wir natürlich mal kosten. Hier gibt es teilweise sehr schnuckelige spanische Restaurants mit toller Aussicht über die Weinberge. Der kanarische Wein ist aber nicht so unser Geschmack. 😄

    Die Supermärkte sind 1A ausgestattet. Es gibt alles was das Herz begehrt und noch viel mehr. Sogar deutschen Fleischsalat von Homann habe ich gesehen. Glutenfreies gibt es auch mehr als in Deutschland. 🍀 Viele Deutsche überwintern auf den Kanaren, viele bleiben auch einfach gleich hier. 😄

    In der Hauptstadt Las Palmas erstaunt uns ein drei Kilometer langer schöner Sandstrand. Mitten in der Stadt ein total chilliger Strand mit vorgelagertem Riff, so dass das Wasser ganz ruhig daher kommt. Dazu einige schöne Terrassencafés und Restaurants. Bei einem leckeren Picknick genießen wir die Atmosphäre. 😊 Schöne Jugendstilbauten zieren die Altstadt. 🏫

    Unsere aktuelle Unterkunft gefiel uns so gut, dass wir sie gleich einen Monat gebucht haben. Sie ist ganz neu, eh frei und die Vermieterin total lieb. 😊 Erstbezug zum halben Preis. 🍀 Von der großen Terrasse, Küche und aus dem Wohnzimmer sehen wir aus den großen bodentiefen Fenstern das Meer und den Sonnenuntergang. 🍀 So macht das Leben richtig Spaß. 😄 Morgens machen wir entspannt Yoga auf der Terrasse und schauen dem Himmel zu, wie er sich in die schönsten Farben verändert. Wie es heute ein Tourist am Strand gesagt hat. "Here ist the best place on earth in the moment"... Ja da ist was dran. 🍀
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  • Day565

    Home sweet home

    April 18, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Am schönsten ist es doch Zuhause. 😉😍

    Der 24 stündige Flug war heftig, aber wir haben es geschafft und sind happy und healthy in Germany. 😄🌞

    Gerne könnt ihr hier noch einen kleinen Zusammenschnitt der letzten schönen Wochen in Australien durch den Bundesstaat Queensland sehen. 🚐

    Wir freuen uns auf viele weitere Erfahrungen und Eindrücke und nun etwas Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen. 😍
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  • Day552

    I'll be back... ❤️

    April 5, 2020 in Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Mit acht Stunden Zeitunterschied zu Deutschland geht es im Bundesstaat Queensland weiter mit unserem großen Camper. 😍

    In den Nachrichten sehen wir das die teuren Flüge für 16.000 Euro nach Hause tatsächlich verkauft wurden und manche Menschen Kredite aufgenommen haben. 😮 Da harren wir lieber noch etwas aus.

    Sind nur in der Natur. Ein Meer aus gelben Zitronenfaltern und schwarz-weiß-blauen wunderschönen blue tiger Schmetterlingen fliegt jeden Tag über unserem Camp zwischen den Eukalyptusbäumen umher. Die Atmosphäre wirkt surreal und einfach nur märchenhaft. 🦋🦋 Die witzigen süßen Kookaburras lachen sich jeden Tag schlapp. 🕊️😄

    Riesige schwarze Kakadus mit roten oder orangenen Schwanzfedern mampfen nicht weit vom Camper Früchte vom Baum und schauen uns dabei interessiert an. 🦜🐦

    Am Lagerfeuer am feinen Sandstrand verzaubert uns der Sternenhimmel. Jede Nacht können wir ihn beobachten. Die Milky Way und auch Southern Cross, ein kleines aber markantes Sternenbild, was es sogar auf die Fahne Australiens sowie einige anderer Länder der Südhalbkugel geschafft hat und jedem Australier geläufig ist, ist oft gut zu sehen. Noch magischer war der Sternenhimmel eigentlich nur in Neuseeland, Samoa und Afrika soweit wir uns erinnern. Afrika... was für phänomenaler Sternenhimmel, was für eine Reise mit Bördi! 🐘🦁🦏🦛🐂🐆😍❤️

    Allerdings darf man sich nicht wirklich mehr mit Touris unterhalten. Auch nicht mit einigen Metern Abstand. Jeder soll an seinem eigenen Camper bleiben, sonst drohen sehr hohe Strafen und die Polizei fährt oft Streife. Wir dürfen nur noch zu zweit sein.

    Durch Zuckerrohrplantagen geht es weiter an einen Campingplatz der näher an der Stadt Brisbane ist, also näher am Flughafen ist, für den Fall der Fälle. ✈️

    Auf dem Weg begegnen wir einem großen Emu was gemütlich am Straßenrand mitten im Nirgendwo entspannt. Eine große platte überfahrene Schlange sehen wir direkt vor uns auf der Straße. Ein Echidna, Australiens Ameisenigel der eigentlich total niedlich aussieht hat es leider auch nicht über die Straße geschafft. 🦔

    Unsere holländischen Nachbarn auf dem neuen Campground haben mittlerweile schon den 4. Flug gebucht und wollten schon längst wieder zu Hause sein. ✊🍀Man hört viele solcher Stories. Wir stehen mit vielen Reisenden über WhatsApp in Kontakt. Viele interessante aber auch traurige Geschichten. Die letzten Backpacker und Work and Traveller die wir sehen sind sehr unglücklich und verzweifelt. Das ein oder andere Mal fließen Tränchen bei den Armen. 😪 Ohne self contained Fahrzeuge haben sie hier so gut wie keine Möglichkeiten mehr zu leben, weil die meisten öffentlichen Toiletten etc. dicht sind. Jobs gibt's kaum bzw. wenn dann müssen sie vorher zwei Wochen in Quarantäne.

    Gott sei Dank haben wir uns diesmal für die große Variante mit Bad und Küche entschieden, was allerdings dafür auch extrem teuer war.

    Unser nächster Campground liegt nur ein paar Kilometer vom super schönen Noosa Nationalpark entfernt. 😍 Die schönen Aussichtspunkte der ganzen großen Nationalparks sind allerdings geschlossen, wie wir feststellen mussten, was für uns wirklich eine Einschränkung ist. Jeden Tag werden neue Gesetze erlassen und es gibt mehr Einschränkungen.

    Ein wenig kann man aber reingehen. Die Schönheit der Natur erinnert einen daran, warum man das alles macht. Reisen ist oft sehr anstrengend, auch wenn man das nicht unbedingt vermuten würde. Aber dafür sieht man soviel interessantes und lernt soviel.

    "Boah was ist das" platzt es aus mir heraus. Direkt vor uns schlängelt sich eine große Baumschlange über unseren Weg. 🐍 "Geil" Sven ist ganz aus dem Häuschen. Die erste lebende Schlange in Australien. 😄 Sie schlängelt sich ratz fatz die Palme hoch. 😄

    Als wir in der Sonne vor dem Camper mir Blick auf den Fluss entspannen, erhalten wir eine E-Mail vom Auswärtigen Amt, das wir morgen mit dem Rückholprogramm mitgenommen werden. Wir spielen schon länger mit dem Gedanken und so fällt die Entscheidung nicht schwer. Es geht nach Hauseeee! 😍 Freuen uns sehr auf unsere Lieben! ❤️

    Stehen auch mit einigen Freunden die im Ausland waren in Kontakt. Svens Bruder Timmi wurde vor ein paar Tagen schon aus Afrika nach Deutschland geflogen, Finchen hat drei Tage in Indien zum Flughafen gebraucht (oh man, das kann ich mir aus Erfahrung sehr übel vorstellen) und ist vor ein paar Tagen in Deutschland gelandet, Sarah und Philipp werden gerade aus Thailand geflogen, Sabrina, Andie und Finn die Australien erkunden wollten, sehen wir heute wohl unverhofft im Flieger wieder. ❤️

    Aber unser Durst ist noch nicht gestillt. 😄 Wir möchten immernoch mehr von dieser wunderbaren Welt sehen. ❤️ Jetzt stehen wir das erstmal alle gemeinsam durch... 🍀

    Bleibt gesund ihr Süßen! 🤗😘
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  • Day546

    Saftiges Queensland

    March 30, 2020 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Auf den letzten Metern erreichen wir Queensland. Hinter uns werden quasi die Staatsgrenzen geschlossen. 🙈

    Die letzten Flüge Richtung Deutschland sind auf 33.000 Dollar pro Person gestiegen und nachdem wir mit dem Auswärtigen Amt telefoniert haben ist unklar, ob die Flüge wirklich fliegen. ✈️ Man kann Glück haben, es kann sich aber auch sofort ändern. Da der Weg nach Hause sehr weit ist, muss man umsteigen und kann zudem in dem Land hängen bleiben. Am nächsten Tag ist der Flughafen in Bali über den der Heimflug gehen würde geschlossen. 😅

    Ergattern einem self contained Camper - also mit Bad und Küche - damit wir in Selbstisolation bzw. unabhängig sein können. 🚐🍀 Die meisten öffentlichen Toiletten, Duschen und Küchen sind mittlerweile geschlossen.

    Die Abwicklung dauert fünf Stunden, weil sich niemand sicher ist, ob man noch einen Camper verleihen darf und wie es weiter geht. Sanitiser gibt es hier noch, im Gegensatz zu Läden, wo es schon seit Wochen ausverkauft ist. Auch der Mindestabstand von 1,5 Metern wird überall eingehalten. Stay healthy! ✌️

    Gerne möchten wir die Natur erkunden solange es geht. Restaurants und Cafés haben meist zu, was uns gar nicht stört. Meinen Meisterkoch habe ich immer dabei und jeder möchte momentan eh so wenig Menschenkontakt wie möglich haben. Nur Einkaufen muss man alle 1-2 Wochen. 

    Inseln, Aussichtspunkte und weitere Attraktionen sind natürlich geschlossen, aber es gibt soviel Natur und Nationalparks in Queensland, wo keiner ist. 😊 Einen kompletten Lockdown gibt es in Queensland im Gegensatz zu anderen Staaten in Australien noch nicht. Bei Daniela in Westaustralien gibt es schon einen Lockdown und sie überlegen auch die Strände zu schließen.

    Die großen Straßen führen rauf und runter und ziehen ihre Wellen durch das Land. Die Natur ist üppig, saftig, tropisch, ändert sich mit jeden Atemzug und überrascht einen immer wieder. ⛰️🌳🏵️

    Straßenschilder weisen darauf hin, das es Kängurus, Koalas oder Wildpferde gibt. 😊

    Auf einmal schreit Sven: "Pferde, Pferde". Ich blicke zur Seite und glaube meinen Augen kaum. Drei Wildpferde schauen uns aus dem Wald an. "Ist das geil!" Mit einem fetten Grinsen schaue ich sie mir vorsichtig genauer an. Ihr wunderschönes hellbraunes Fell glänzt in der Sonne. Sie beobachten uns ganz genau. Die sogenannte Brumbys sind hauptsächlich im noch wenig besiedelten Norden Australiens zu finden. Sie sind Nachkommen von verwilderten Pferden der europäischen Siedler. 😃

    Als in der Nähe ein Laster vorbei fährt rennen sie los. 🐎🐎🐎 Sven schnappt sich die Drohne und bekommt sie tatsächlich mit weitem Abstand, um die majestätischen Tiere nicht zu stören, vor die Linse. ❤️ Dann sind es sogar fünf. 😃👍

    Was für eine tolle Erfahrung. Ich bin hin und weg. Schon lange möchte ich Wildpferde in der Natur sehen. 🐎

    Mittlerweile gibt es wohl allerdings soviele Wildpferde, das schon einige erschossen wurden. Viele Tiere sind in Australien eine Plage erzählt man uns...

    Es geht durch kleine verschlafene Städtchen, die wir uns aufgrund der Situation nur noch aus dem Camper anschauen. 🏘️ Wenn Läden noch aufhaben, sind sie menschenleer. Auch hier wird es viele kleine Unternehmen treffen, die in dieser Zeit gar keinen Umsatz machen.

    Riesige Kängurus, die gut in der Natur getarnt sind, stehen oft auf einmal neben unserem Camper, schauen uns an und hüpfen weiter. Sie erinnern an zu groß geratene muskulöse Häschen, mümmeln das Gras weg und sind einfach süß. 😄😄

    Als wir in einem Campground im Wald schlafen greift ein Magpie, ein australischer Flötenvogel, unser Auto an. Von Danje wissen wir, das sie das tun um ihre Kleinen zu schützen und entdecken das Nest. Diese Vögel sind im Australien sehr bekannt und attackieren sogar Radfahrer oder Fußgänger heftig am Kopf. Einfach mal googlen - Wahnsinn! 😄

    Ein Campground im Nationalpark am Wasser sieht auf Fotos so toll aus, das wir uns entscheiden den weiten Weg auf uns zu nehmen. Zum leuchtenden Sonnenuntergang erreichen wir das Ziel. Mit dem großen Camper dauern die Wege öfter länger als man denkt. 🚐😄 

    Allerdings kommt direkt ein Australier an und informiert uns, dass die Polizei gerade da war, um Mitternacht wieder kommen und jeder der noch da steht muss hohe Strafen zahlen. Alle Campingplätze in den ganzen Nationalparks sind ab heute geschlossen. Ui shit! Die Website der Nationalparks bestätigt dies. Heute Vormittag stand es noch nicht drin. 😅

    Die Camps in den Nationalparks sind die schönsten in der Natur, dazu günstig und man sieht quasi kaum jemanden. 🤩

    Also heißt es im Dunkeln weiterfahren, was in Australien nicht ungefährlich ist. In der Dunkelheit huschen Dingos über die Straße, Australiens Wildhunde, die schon vor Jahrtausenden verwilderten. 🐕🐕

    Nach stundenlagen intensiven Suchen, finden wir eine Wiese, wo wir übernachten dürfen und schlafen erschossen ein. Am nächsten Tag telefonieren wir einige Campingplätze durch, finden einen einige hundert Kilometer entfernt der noch auf hat und am Fluss liegt. 🏞️ Also los geht's!

    Die Besitzerin ist Deutsche und sehr freundlich, allerdings macht sie auch sehr Panik, das wir nirgendwo mehr einen Platz zum Schlafen finden werden. Im Fluss gibt es Bullenhaie, also die von der ganz dicken Sorte und viele sehr gefährliche Steinfische, daher erfrischen wir uns lieber in unserer Camperdusche. 😄 Man bekommt nur noch einen Campingplatz wenn man self contained ist, da in den noch geöffneten Campingplätzen alle Anlagen geschlossen sind, was uns aber gar nicht stört. Wir sind froh überhaupt was gefunden zu haben, was geöffnet ist. Hier ändert sich alles täglich bzw. stündlich. Auf Wildcampen, also einfach irgendwo in der Natur stehen, gibt es hohe Strafen. 

    Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Australier ist unglaublich. 😍 Jeder der großen Stellplätze hat eine Feuerstelle und hier darf man wieder Feuer machen - es hat viel geregnet, somit gibts kein Feuerrisiko. Unsere Nachbarn machen mit vernünftigen Abstand in unserer Schale ein Feuer für uns, bringen uns frisch gefangenen Fisch und Mehrere geben uns ihre Nummer. Falls der Campingplatz dicht macht, dürfen wir den Camper zu ihnen stellen. Einer hat auch noch ein Zimmer frei im Haus meint er für den Fall der Fälle. Das müssen wir hoffentlich nicht in Anspruch nehmen, aber die Geste zählt. 

    Man hört allerdings auch viele Fake News, die bei vielen Angst schnüren. Die News von Australien sind bisher eine verlässliche Quelle, Facebook und Co. sollte man hier ganz lassen.

    Wir denken oft an unsere Familie und Freunde zu Hause und checken die Nachrichten. Bleibt alle gesund und haltet durch. Es wird auch wieder besser. ❤️😍🍀

    Versuchen die Reise weiterhin zu genießen, was nicht immer einfach ist. Oft ist es sehr stressig und man ist sehr eingeschränkt durch die wenigen offenen Campingplätze. Normalerweise schlafen wir im der Natur auf kostenlosen Campingplätzen. 😊 Aber wir machen in jedem Fall das Beste draus und versuchen weit weg in der Natur zu sein.

    So leer sehen wir Australien sicher nie wieder. Die sonst so touristische Ostseite ist bis auf ein paar Autos und Camper komplett leer. Die Touris verziehen sich in Hotels, self contained Camper, so dass man sich komplett selbst versorgen kann und viele versuchen weiterhin nach Hause zu kommen oder sind schon zuhause.

    Tausende Australier leben 365 Tage im Jahr im Camper auf verschiedenen Campgrounds. Sie und wir Touris dürfen bis jetzt auf manchen Campgrounds bleiben, alle anderen die ein Zuhause haben müssen nach Hause. 🏠 Die offenen Campgrounds sind allerdings teuer. Die Reisekasse glüht also momentan. 💸

    Ein Deutscher den wir getroffen haben harrt in seinem Camper vor dem Camperverleih aus, damit er jederzeit abflugbereit ist, falls es eine Rückholaktion gibt. ✈️

    Beim Campingplatz am Fluss gibt es reichlich Fliegen und so ziehen wir nach ein paar Tagen weiter. Wir finden einen atemberaubenden Campingplatz direkt am Meer und bleiben. 🌊🏖️🌅

    Aus dem Camper kann man direkt den Sonnenuntergang beobachten. Umringt von duftenden Eukalyptusbäumen und Palmen hören wir die Wellen und Vögel, dazu haben wir Schatten und Sonne. ❤️ Nicht zu verachten - bei dem anderen wurden wir in der Sonne gebraten. Es gab keinen Schatten und die Sonne brennt hier richtig. 50er Sonnencreme ist immer ein Muss. Viele Australier leiden unter Vitamin D Mangel. Es scheint zwar immer die Sonne, aber man verbrennt innerhalb von Minuten und muss sich eincremen wenn man nicht wie eine Rosine oder schlimmer enden möchte. 😅

    Auch hier gibt Stonefische, die gefährlichsten Fische die es gibt und die für uns ganz easy tödlich enden können.

    Der Platz ist aber perfekt, um endlich mal ein paar Tage zu entspannen. Nicht fahren, planen und organisieren zu müssen. 😊 Genial! Einfach die Seele baumeln lassen und endlich wieder den Zauber Australiens erleben. 😍👍
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  • Day538

    Kurzer Besuch in Adelaide

    March 22, 2020 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Durch die Corona Pandemie treffen wir meine Tante nur an einem Tag mit viel Abstand in Adelaide. ❤️ Der Strand ist normalerweise gerammelt voll, jetzt ist er menschenleer. Es ist super schön sie zu treffen.

    Meine Großtanten sind schon über 90 Jahre alt und so sehen wir uns aufgrund der momentanen Situation auf dieser Reise nicht. Sehr schade, da wir es seit Jahren geplant haben zu ihnen zu kommen, aber nicht zu ändern.

    Eine Nacht verbringen wir im Hotel. Hier sind einige gestrandet und für uns ist es klar, das es keine Option ist lange mit vielen Menschen im teuren Hotel zu sein.

    Bevor die Staatsgrenzen von Südaustralien am nächsten Tag schließen und wir den Staat nicht mehr verlassen dürfen, reisen wir in den grünen, warmen, tropischen Staat Queensland. 🌳🌺🐍🐊🐦🦀🦈🦎

    So verabschieden wir uns schnell wieder aus Adelaide und hoffen wir sehen meine australischen Verwandten nach diesem Chaos - entweder in Deutschland oder Australien. ✊❤️
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