• Superpenguin1 Struve
  • Birgit Struve
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  • Birgit Struve

Diesmal kein eisernes Pferd

Von der Ost- zur Westküste, über neue und alte Pfade. Ca 11000 km. Baca selengkapnya
  • Petriefied Forest National Park

    11 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ 🌙 18 °C

    Heute morgen sind wir bei strahlendem Sonnenschein und äußerst angenehmen 20 Grad aufgewacht und haben den ersten Kaffee vor unserem Crackmobil genossen. Nach dem leichten Schreck gestern haben wir uns also mit unserem Schicksal :) angefreundet und sind in den Petriefied Forest National Park, der nur etwa 15 Meilen entfernt liegt, gefahren. Dabei sind wir auch der Route 66 wieder begegnet.
    Und wieder war es eine äußerst bemerkenswerte Landschaft, die wir dort genießen durften. Aussichtspunkte und kleinere Trails, die aber bei der Hitze (ca 35 Grad) schnell schweißtreibend werden können. Zudem gab es sehr hübsche Petroglyphen und einen Newspaperrock zu sehen, an dem die Ancient People Nachrichten hinterlassen haben - welche wohl, wüsste man gerne.
    Im Park liegen ganze versteinerte Wälder herum. Eigentlich waren wir heute da, wo jetzt Costa Rica ist - also vor mehreren hundert Millionen Jahren. Hier gab es Dinos und jede Menge Wald. Und dieser Wald liegt jetzt in Form von riesigen versteinerten Stämmen in der Gegend herum.

    Morgen geht die Reise weiter nach Phoenix. Dabei werden wir uns den Barringer Krater, einen riesigen Meteoritenkrater ansehen. Also dann, bis bald und schlaft gut.

    Birgit und Andreas
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  • Phoenix ,Arizona

    11 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ 🌙 37 °C

    Gestern noch Hippie, heute Kulturschock, soll heißen aus der Einsamkeit der Wüste in die Großstadt Phoenix. Aber von vorne. Zunächst ging es zum Barringer Meteoritenkrater bei Winslow. Ich war mir aufgrund der Bewertungen im Netz nicht so ganz sicher, ob sich das lohnt. Aber da der Crater nun mal an der Strecke lag, sind wir die paar Meilen hingefahren. Und es lohnt sich wirklich. Es ist der weltweit am besten untersuchte Meteoriteneinschlagskrater. Hier hat man auch zum ersten Mal verstanden, wie so ein Einschlag vonstatten geht und was er auslösen kann. Zudem haben die Astronauten für die Apollomission (Mond) hier trainiert. Der Krater ist riesengroß (1 Meile Durchmesser) und sehr tief.
    Weiter ging es über Sedona nach Phoenix, wo es über 42 Grad heiß ist. Da bekommen die Wörter Klimawandel und Klimaanlage eine ganz andere Bedeutung. Ohne Klimaanlage würde man es nicht aushalten.
    Von Sedona waren wir wieder begeistert. Die Kulisse der Stadt ist einmalig. John Wayne geht hier wahrscheinlich ein und aus.
    Morgen werden wir versuchen ein hitzekonformes Programm in Phoenix zu absolvieren - Botanischer Garten ...! Wasser ist schon kalt gestellt. Ach ja, wir waren begeistert, weil urplötzlich die ersten Saguarokakteen am Straßenrand auftauchten. Und dann waren es mit einem Mal hunderte. Wirklich toll.
    Liebe Grüße an Euch treue Mitreisende.

    Birgit und Andreas
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  • Phoenix Arizona

    12 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ ☀️ 41 °C

    Was macht man an einem Tag, an dem die Temperatur auf über 43 Grad steigt.
    Man besucht den Botanischen Garten in Phoenix, nimmt viel zu trinken mit, spürt die Suppe den Rücken hinunterlaufen und sucht vorhandene Schattenplätze auf. Da der Horst sein Zauselfell nicht ausziehen kann, hat er ständig gestöhnt, fand die vielen verschiedenen Kakteen, die hier in der Sonorawüste wachsen, aber trotzdem ausgesprochen hübsch. Gegen 15:30 haben wir uns eine große Wassermelone gekauft und sind in unser kleines "Kutscherstübchen" im Herzen von Phoenix verschwunden. Herrliche Klimananlage !!! Ein gut gekühltes Bier steht auch schon bereit. Morgen brechen wir nach Yuma (wer kennt nicht den Western Todeszug nach Yuma) direkt an der mexikanischen Grenze auf. Viel heißer kann es eigentlich nicht mehr werden, oder doch?
    Der botanische Garten ist jedenfalls wunderschön. Wir sind zwar etwas spät im Jahr, aber ein paar Blüten haben wir dann doch noch erwischt. Viele Vögel, auch Birgits Liebling, der Roadrunner lief uns auch über den Weg. Kolibris, Spechte, und so kleine Gamblin Quails - mit Stütz vorne dran - es war herrlich anzusehen.

    Ganz liebe Grüße an alle Mitfahrer und bis morgen.

    Birgit und Andreas
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  • Yuma, Arizona

    13 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ 🌙 32 °C

    Heute haben wir uns auf den Weg nach Yuma (Arizona) gemacht, allerdings mit einem Umweg über das Organpipe National Monument, das direkt an der Grenze zu Mexiko liegt.
    Zuerst war der Highway voll, dann immer leerer und als wir Richtung Grenze (parallel dazu) abgebogen sind, war gar nichts mehr los, nur noch schöne Wüstenlandschaft. Allerdings sahen wir mit schöner Regelmäßigkeit Fahrzeuge der Border Patrol und kamen schließlich selber zu einem Checkpoint, wo sich 5 Officer langweilten und uns einfach durchgewunken haben. Etwas merkwürdig fühlten wir uns aber doch. An einem zweiten Checkpoint mussten wir anhalten, aber ein Officer schaute ins Auto und wünschte uns einen "wonderful Day". Also weiter. Wir biegen Richtung Organpipe National Monument ab, welches nur 8 km von der Grenze entfernt liegt und wundern uns, dass so viele Fahrzeuge unterwegs sind - oh Mann, dass wird aber im Monument voll sein. Schließlich kommen wir an, Visitor Center, 40 Grad und bekommen eine Wegbeschreibung - 22 Meilen Dirt Road. Kein Mensch weit und breit. Wir fahren los und als wir an einem Trailhead ankommen, wird uns bewusst, dass wir tatsächlich die Einzigen im Park sind. Die anderen waren scheinbar alle nach Mexiko oder zurück unterwegs.
    Wir gehen einen Trail, nicht ganz bis zum Ende, weil sehr steil und wie gesagt, 40 Grad. Nur die Struves sind so bekloppt und wandern hier :)! Aber es ist traumhaft schön hier. Die Stille ist mit Händen zu greifen, die großen Kakteen blühen zum Teil noch :)! Und es gibt tausende von ihnen, ganze Kakteenwälder, bis in die Berge hoch. Als wir wieder im Auto sitzen, eine halbe Wassermelone vertilgt haben und über die Holperpiste zurückfahren, ist das Fazit klar: es hat sich wirklich gelohnt in diesen abgelegenen Teil zu fahren. Die Landschaft ist einfach einmalig.
    Jetzt sind wir in Yuma angekommen, eine Stadt, die wir uns, wahrscheinlich des Filmes wegen, ganz anders vorgestellt haben. Kein abgehalfteter Bahnhof, keine schießwütigen Banditen, hier gibt es heute viel Industrie und wenig Nostalgie. Deswegen fahren wir morgen weiter nach Twentynine Palms am Yoshua Three Nationalpark. Dabei werden wir wohl das letzten Mal unserem Lieblingsfluss, dem Colorado, begegnen.

    Ganz liebe Grüße, schlaft gut,

    Birgit und Andreas
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  • Twentynine Palms, California

    14 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ ☁️ 34 °C

    Manchmal könnte ich diese Navis...! Eigentlich wollten wir ja noch einmal im Colorado schwimmen. Aber aus irgendeinem Grund hat das blöde Ding meine Route umgeplant. Denn als ich das wirklich gemerkt habe, waren wir schon fast in Palm Springs. Aber von Beginn an.
    Gut ausgeschlafen sind wir losgefahren und sahen uns unvermittelt in einer richtigen Wüste mit hohen Sanddünen wieder. Damit hatte ich nicht gerechnet. War aber interessant anzusehen. Direkt dahinter dann Trumps Zaun an der Grenze zu Mexiko - das macht uns als Mauerkinder natürlich besonders nachdenklich.
    Einmal den Colorado gequert und dann findet man sich an der Salten Sea wieder, einem riesigen See, der einer Überschwemmung des Colorado aus 1905 !! entstammt. Unglaublich, dass bei der Hitze von dem Wasser immer noch so viel da ist. Allerdings ist es inzwischen so salzig und mit Arsen angereichert, dass die Menschen hier deutlich mehr an Asthma leiden. Sieht toll aus, aber baden möchte man in der Brühe nicht. Merkwürdigerweise gibt es immer noch Fische.
    Dann Palm Springs - eine hübsche und sichtbar reiche Stadt - hier gibt es Parkhäuser ohne Parkgebühr - bei uns kaum vorstellbar. Hier gibt es sogar Ampeln für Fußgänger, damit diese die Kreuzungen queren können. Die Idee fanden wir jedenfalls gut.
    Schließlich machen wir uns auf den Weg Richtung Yoshua Three Nationalpark, den wir zwei Tage lang erkunden wollen. Da es wieder 40 Grad hat, werden wir mal wieder früh aufstehen müssen.
    Das Witzige ist, dass wir in unserem Airbnb von einem Erdmännchen begrüßt wurden.

    Bis morgen,

    Birgit und Andreas
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  • Yoshua Tree National Park, Kalifornien

    15 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ ☀️ 38 °C

    Der Yoshua Tree Nationalpark hat aus unserer Sicht etwas magisches. Obwohl nur 70 Meilen von Los Angeles entfernt und obwohl Fathers Day, war der Park nur mäßig besucht. Wir sind morgens früh los und sowohl Licht als auch Luft und die Stille hier haben etwas besonderes. Die Yoshua Trees, die es nur in der Mohave High Desert gibt, sind skurril schön mit ihren in den Himmel "gestreckten Armen". Daher auch der Name, denn man hat den Eindruck sie würden ihre Arme gen Himmel erheben. Kakteen und nette Echsen haben uns begleitet.
    Wir sind ein paar Trails gewandert und auf die Felsen geklettert , aber gegen 14:00 wieder in unser Domizil zurückgekehrt, da die Hitze schon wieder 40 Grad erreicht hatte.
    Morgen gibt es einen weiteren Bericht aus dem Park, bevor wir uns übermorgen in die Anza Borrego Wüste, unsere letzte Station vor San Diego aufmachen. Freut Euch auf ein paar schöne Fotos.

    Liebe Grüße,

    Birgit und Andreas
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  • Yoshua Tree National Park

    16 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ 🌬 37 °C

    Kurzer Nachtrag zu gestern. Am späten Nachmittag haben wir noch Pioneertown besucht, eine Westernkulisse hier in der Nähe. Man hat schon den Eindruck, mindestens John Wayne würde gleich um die Ecke kommen. Und Horst ist im Knast gelandet :). Aber nur ganz kurz.
    Heute:
    Was macht man, wenn es schon um 8:oo Uhr morgens 28 Grad sind? Man steht mit dem Sonnenaufgang am Trailhead und läuft los. Diesmal zu einer alten Goldmine, die schon 1926 geschlossen wurde. Die Geschichte der Mine geht so: Jonny Lang, sucht sein Pferd, findet Gold, baut eine Mine und schürft 9000 Unzen Gold (heutiger Wert etwa 27 Mio Dollar). Seine letzten Tage verbringt er in der leeren Mine ...!
    Jedenfalls heißt das Ding jetzt "Lost Horse Mine" und steht mitten in der wunderschönen Wüste. Wir haben auf dem ganzen Weg niemanden gesehen. Es waren um 11:00 aber auch schon wieder 40 Grad. Nach einer kurzen Pause (Melone, Cola und jeder ein Ei) sind wir dann noch zu den Chollakakteen gefahren und im Anschluß noch ein wenig geklettert. Ein wundervoller Tag.
    Jetzt liegen die müden Knochen oben bei Kaffee und einem späteren Bier.

    Ganz liebe Grüße und vielen Dank für Eure netten Kommentare. Es macht uns jedenfalls riesigen Spaß, zu wissen, dass Ihr dabei seid.

    Birgit und Andreas
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  • Borrego Springs, Californien

    17 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ 🌬 41 °C

    Passenderweise war heute mal nur die Bewegung von A nach B, in diesem Fall von Twentynine Palms nach Borrego Springs angesagt. Denn wie Ihr auf dem ersten Foto erkennen könnt, stieg die Temperatur auf 114 Grad, d.h. 45,5556 Grad Celsius. Sowas haben wir noch nicht erlebt. Der Wind, der hier dabei bläst, ist so heiß, dass es einem fast den Atem raubt. Dabei war die Landschaft mal wieder äußerst wüstenartig schön.
    Um der Hitze zu entgehen, werden wir morgen mal wieder sehr früh aufstehen, um in den Palmcanyon zu wandern. Dann können wir uns mittags wieder in der gekühlten Bude verkriechen.
    Die Gegend hier (Anza Borrego Wüste und Statepark) ist, obwohl nur knapp 70 Meilen von San Diego entfernt, sehr einsam und abgelegen. Allerdings ist man immer froh, wenn alle 30 Minuten mal ein anderes Auto um die Ecke kommt - man weiß ja nie!?
    Ein Witz am Rande war, dass wir unser kleines Airbnb unbewußt direkt neben einem kleinen Motel gebucht haben, in dem wir 2016 auf unserer Motorradtour als erstes abgestiegen sind. Es ist so, als schließe sich der Kreis. Damals von west nach ost und diesmal umgekehrt - verrückt.
    Uns wird es nach diesen Naturerlebnissen nicht ganz leicht fallen, übermorgen in einer Großstadt anzukommen. Aber das ist ja erst übermorgen.

    Liebe Grüße an alle Mitreisenden,

    Birgit und Andreas
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  • Borrego Springs, Califonien

    18 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ ☀️ 44 °C

    Wir sind vor Sonnenaufgang aufgestanden, aber schon 6:30 waren es 28 Grad. Unser Ziel, der Palm Canyon, lag zum Glück noch weitestgehend im Schatten. Also kamen wir gut voran. Die Berge, der Canyon und die verbliebene Vegetation, alles total trocken, absolute Stille und vermeintlich lebensfeindlich. Aber dann, unsere Belohnung für`s frühe Aufstehen - plötzlich Wasser, Palmen und was wir für unmöglich gehalten hätten, kommen auch noch Bighorn Schafe von den Bergen zum Trinken, genau in dem Moment, als wir in der Oase eintreffen. Ein wirklich magischer Moment. Wir haben uns natürlich still verhalten, aber die Tiere (insgesamt 8) haben sich nicht stören lassen. Und so konnten wir sie beobachten und diesen Moment wirklich genießen.
    Nach einer kurzen Erholung in unserem Airbnb sind wir wieder los, weil es hier im Ort einen Künstler gibt, der mitten in der Wüste total witzige Figuren aufgestellt hat. Horst hat dabei als Drachenbezwinger alles gegeben.
    Ein kühles Bier in der Dorfkneipe und ein sehr nettes Gespräch über die Situation in den USA rundet unseren letzten Wüstenaufenthalt ab. Morgen geht`s dann nach San Diego.

    Gute Nacht, liebe Freunde,

    Birgit und Andreas
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  • San Diego

    20 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach genau 56 Tagen und 12551 km oder 7799 Meilen sind wir heute an unserem Ziel dem Pazifik in San Diego angekommen. Und Ihr habt mit uns so lange durchgehalten.
    Aber zuerst durften wir noch eine völlig verrückte Straße fahren, die sich mit engen Kurven immer höher durch die Anza Borregowüste hoch in die schroffen Berge schraubte. Da wir unsere Route aufgrund von Waldbränden etwas ändern mussten, kamen wir nicht direkt nach Julian, die Welthauptstadt des Apple Pie, aber auf einem kleinen Umweg dann doch. Und es stimmt, die halbe Kleinstadt duftet nach köstlichem Apfelkuchen. Wir konnten nicht widerstehen und haben einen für stolze 23 Dollar gekauft. Und der war wirklich schweinelecker. Eine Hälfte ist schon weg.
    Jetzt hat uns also die Zivilisation wieder. Es fällt uns nicht ganz leicht, nach so viel Wüste.
    Horst hatte mal wieder seinen ganz besonderen Moment :)!
    Morgen und übermorgen werden wir die Gegend und den Pazifik noch ein wenig erkunden.
    Danach werden wir ein Fazit ziehen. Es gibt vieles zu erzählen, so manches Interessante, Merkwürdige, aber auch Mutmachende. Wir freuen uns sehr darauf, diese Gedanken mit Euch zu teilen.
    Und es wird eine Horst Challenge geben - wir hoffen, Ihr macht mit.

    Ganz liebe Grüße vom Ende einer Traumreise,

    Eure Birgit und Andreas
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  • San Diego

    21 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ ☁️ 17 °C

    Nun also San Diego. Erstmal ausgeschlafen und dann ab ins Getümmel. Das hieß in diesem Fall, USS Midway, ein Flugzeugträger. Das Ding, ein alle Dimensionen sprengendes, riesiges Schiff, wurde nach dem Krieg 1945 in Dienst gestellt. Es liegt nun nach 47 Jahren im Dienst hier in seinem Heimathafen als Museum vor Anker. Ca 3000 Mann Besatzung, von denen nun viele als "Ehemalige" als Volunteers die Besucher informieren. Hochinteressant, auch in Zeiten wie diesen.
    Wir konnten eine Abschiedszeremonie von einem verstorbenen "Chief" beobachten, die gerade an Deck stattfand. In diesem Zusammenhang ist uns wieder aufgefallen, wieviel Achtung man den Veteranen hier im Land entgegenbringt.
    Horst hatte auch wieder bemerkenswerte Auftritte.
    Ansonsten scheint San Diego eine quirlige, grüne, sympathische und junge Stadt zu sein.
    Das Wetter war super. Nach 45 Grad sind die 20 Grad hier wie eine Erholung wenn man bedenkt, dass die Entfernung zur Wüste nicht weit ist. Lediglich eine Bergkette und etwa 70 Meilen trennen die Stadt von der Hitze und das ganzjährig. Da könnte man schon neidisch werden.

    Also dann zum letzten Mal bis morgen, denn am Montag sind wir wieder in Germany.

    Birgit und Andreas
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  • La Jolla

    21 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ ⛅ 19 °C

    Letztes Update, San Diego. Bevor wir nun unseren Kram zusammenpacken, wollen wir noch ein paar Eindrücke von San Diego und La Jolla (ein Vorstädtchen) mit Euch teilen. Wer weiß, vielleicht verschlägt es ja mal jemanden in die Gegend. La Jolla liegt im Norden von San Diego. Hier lebt man, was man an den Häusern sieht. Total grün, schöne Gärten, der Pazifik rauscht und wenn der Wind günstig steht, hört man die Seelöwen brüllen. Die haben es sich hier häuslich eingerichtet. Die Kinder gehen neben ihnen ins Wasser und die Surfer müssen aufpassen, dass sie nicht mit einem kollidieren. Das dürfte dann gefährlich werden. Zu guter Letzt waren wir noch im Balboa Park, wo gigantische Bäume stehen. Schön wars, vor allem auch mit Euch! Bis bald,

    Birgit und Andreas
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  • San Diego International Airport

    22 Juni 2025, Amerika Serikat ⋅ ☀️ 22 °C

    Hier also wie versprochen, unser Fazit. Es ist natürlich nur unsere Sicht der Dinge und vermutlich nicht vollständig. Die versprochene Horst-Challenge folgt noch.
    Liebe Grüße,

    Birgit und Andreas

    Was macht man, wenn man am Flughafen sitzt, warten muss und die Reise noch einmal an sich vorbeiziehen lässt. Man versucht ein Fazit zu ziehen. Hier ist unseres.

    Birgit, Andreas und Horst von Menke (der Tür- und Herzensöffner schlechthin), 8 Wochen, 12551 km, Miami (Florida) bis San Diego (Kalifornien), 14 Staaten, Fahrzeug Kia Soul, vorrangig Airbnb und ein paar kleine Hotels, Strecke im Voraus genau geplant.

    Besucht:
    7 Nationalparks, 13 State Parks, Route 66 von Chicago nach Tucumcari

    gesehene Tiere:
    Alligatoren, Klapperschlangen, Schildkröten, Anhingas, Seekühe, Geier, Bighornsheep, Kolibris, Präriehunde, Koyoten, Chipmunks, Gambels Quail, Roadrunner, Echsen, Adler, Biber, Osprey …

    Städte:
    Miami, Key West, Chicago, Indianapolis, Nashville, Memphis, St Louis, Santa Fe, Durango, Page, San Diego und viele kleine Städtchen.

    Besonders spannende Wanderungen:
    Golden Cathedral, Little Wild Horse Canyon, Bisti Badlands, The Wave,

    Menschen:
    sehr freundlich, hilfs- und gesprächsbereit, sehr deutschfreundlich,
    Wir haben die verschiedensten Menschen immer wieder gefragt, was sie von Donal Trump halten. Die Aussagen waren immer ganz klar, entweder pro oder contra. Der Riss geht offensichtlich mitten durch die Familien. Tendenziell aber contra – quer durch die Staaten, die wir bereist haben. Das lässt hoffen. Viele scheinen inzwischen zu begreifen, was gerade passiert.

    Das Land:
    Trotz Donald Trump immer noch wunderschön, extrem vielfältig und sicher. (Man muss ja nicht unbedingt in die dunkelsten Ecken kriechen, die es auch hier gibt).
    Uns hat mal wieder besonders gut gefallen, dass hier nicht der deutsche Perfektionismus herrscht. Meistens geht es langsamer und entspannter zu.

    Reisezeit:
    Da das Land so riesig ist, sollte man vorher gut überlegen, wie und wann man fährt. (Ost – West oder umgekehrt). Wir sind von der noch mäßigen Hitze außerhalb der Hurrikanseason losgefahren. Dass es Richtung Westen wärmer wird, war klar. Allerdings ist die trockene Hitze der Wüste besser zu ertragen als die feuchte Hitze zb. im Juni/Juli in Florida. Mit 45 Grad hatten wir allerdings auch nicht gerechnet. Das ist aber selbst hier eine Ausnahme. An der Westküste ist es dann wieder sehr angenehm. April – Juni ist also eine gute Zeit von Ost nach West.

    Route 66:
    Wer davon träumt, die 66 zu fahren, dem sei gesagt, dass man sie teilweise auf der Strecke von Chicago Richtung Santa Fe suchen muss. Das ist manchmal nicht ganz einfach. Teilweise ist sie ausgesetzt, schlecht erhalten und dann aber wieder sehr gut in Schuss. Es lohnt sich auf jeden Fall, denn hier atmet Geschichte. Besonders geil natürlich auf`m Mopped!

    Was können die Amerikaner besonders gut?
    Umgang mit Veteranen
    Stolz aufs eigene Land
    Akzeptanz und Integration von Behinderungen
    Freundlichkeit/Hilfsbereitschaft
    Ausstattung und hervorragende Aufbereitung von Wissen in Museen und Visitorcenters
    defensives Fahrverhalten (in den allermeisten Fällen - Irre gibts hier auch)
    Fußgänger, Kinder haben immer ! Vorrang
    Volunteers in allen Parks mit großem Engagement
    Sauberkeit (auch WC) in allen Parks, die wir gesehen haben

    Was können die Amerikaner nicht?
    Brot
    Frühstück in Hotels

    Was für uns nicht so einfach war?
    Umgang mit einer Hitze von bis zu 45 Grad Celsius. Dies macht frühes Aufbrechen notwendig. Sonst schafft man die Touren nicht.

    Airbnb oder Hotels:
    Beides funktioniert sehr gut. Wenn man mit Menschen sprechen möchte, bietet sich Airbnb an. Es funktioniert allerdings nur dann, wenn der Vermieter auch in dem Haus wohnt.

    Gepäck:
    wir haben wie immer zu viel eingepackt. Irgendwie kalkuliert man nicht genug ein, dass man ja zwischendurch waschen kann – auch in den Airbnb`s

    Was haben wir zusätzlich gekauft:
    Toaster (10 $), um das schlabberige Brot essbar zu machen.
    Kühlbox (15$), um die Lebensmittel über die Tagesetappen frisch zu halten.

    Was haben wir wirklich gebraucht:
    GPS (nicht nur Google), Seil, Karten, Wanderstöcke – die sind zb. auch beim Gehen im Sand sehr hilfreich, Wassersäcke für den Rucksack, Nationalparkkarte „America the Beautiful“ lohnt sich auf jeden Fall, denn zusätzlich zu den Nationalparks akzeptieren auch viele Stateparks die Karte als Eintrittskarte. Dadurch kann man, je mehr man besucht eine Menge Geld sparen.

    Ein Wort zu Google und Co:
    Google Maps ist super, wenn man einen Punkt anfahren will. Allerdings habe ich die Routen vorab geplant und auf ein altes Autogps übertragen. Der Vorteil besteht in diesem Fall darin, dass man vorab von bestimmten „hidden Secrets“ weiß, auf die einen Google nicht aufmerksam macht. Google wählt meistens den kürzesten, aber eben nicht den schönsten Weg. Das haben wir einmal erlebt.

    Die wichtigste Frage: Würden wir diese Reise genauso wieder machen?
    Ein klares Ja. Es war eine absolute Traumreise, die wir genauso wieder machen würden. Und das Teilen auf Findpenguins mit unseren Freunden machte die Tour noch schöner. Das war in dieser Form neu für uns, hat aber viel Spaß gemacht.
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  • London Heathrow

    23 Juni 2025, Inggris ⋅ 🌬 14 °C

    Wie versprochen kommt hier die "Horst Challenge". Birgit und ich haben aus über 100 Horstfotos die unserer Meinung nach 20 schönsten ausgewählt. Die Auswahl ist uns wirklich schwer gefallen. Aber jetzt seid Ihr dran. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr aus diesen 20 Bildern das heraussucht, das Euch am besten gefällt. Horst wäre jedenfalls auch begeistert.
    Viele liebe Grüße, wir sehen uns,

    Birgit und Andreas
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    Akhir trip
    22 Juni 2025