• Bihac - Martin Brod Nationalpark Una

    May 10 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 19 °C

    Das war eine sehr schöne, entspannte Fahrt von Krk nach Bihac!

    Ich bin die Küstenstraße am Festland bis Senj entlang gefahren, an Dörfern, Campingplätzen, Stränden vorbei mit herrlichen Ausblicken übers Meer!
    Es war wenig Verkehr, nur einmal nervten mich zwei LKWs denen ich zu langsam gefahren bin.

    Bei Senja ging’s dann in Serpentinen hoch hinauf in die Berge, noch einmal blitzte das tief blaue Meer in der Sonne und dann war ich in fast alpinem Gelände.
    Karstgestein, Wiesen, Kuhherden, Pferdeherden mit Fohlen, Schafherden, verfallene Häuser bis ich in die touristische Gegend von den Plitvicer Seen kam. Da gabs dann Infrastruktur, Campingplätze, gut erhaltene Häuser mit Appartement-Vermietung.

    Runter in eine Tiefebene, eine sehr schöne Landschaft, unter der Autobahn von Zagreb nach Split durch, fast alleine auf der Landstraße zur Grenze nach Bihac.

    Wieder erwarten dauerte es keine 15 Minuten bei der Grenzkontrolle „Tourist? Camping? Ok, you can go!“
    Das erste was ich sah war eine Moschee, verlassene, zerschossen Häuser zwischen wiederaufgebauten. Bihac, eine kleine Stadt die der Armut trotzt. Flüchtlinge, die es hier zu Hauf gibt, erkennt man als Leihe eigentlich nicht wirklich.

    Das Haus in dem Matthias wohnte habe ich gleich gefunden und da war mein Sohn, den ich seit Weihnachten nicht mehr umarmt habe!
    Sooo cooool!

    Wir gingen noch mit allen anderen Mitbewohnern schwimmen, einen nette Truppe. Nach trauriger Verabschiedung fuhren wir zum Nationalpark bei Martin Brod, an der Una.
    Am Weg einmal gute Cevapcici, Pomes und Salat bei einer netten Gasthausbesitzerin billigst gegessen und leider im Dunkeln an einem schönen Campingplatz am Fluss Una angekommen.

    Am Sonntag gabs Frühstück und faulenzen am eiskalten Una Fluss in der Sonne, Matthias nahm ein Morgenbad, mir war’s echt zu kalt!
    Eine Wanderung zu den imposanten Wasserfällen, weiter zu einer aufgelassenen Bahnstrecke noch aus der K&K Zeit und wieder zurück liessen mich dann doch auch noch aufgewärmt in die Fluten tauchen, während Matthias kochte.

    Es war ein wunderschöner Muttertag! 😉
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