Monika Neubauer

Joined May 2018
  • Day9

    Und dann kam die Heimreise

    July 15 in Croatia

    Wenn eine eine Reise macht, dann hat sie was zu erzählen! Aber meine Heimreise war stümperhaft organisiert! Und das mir, wo ich doch so reiseerfahren bin!
    Wir verließen das Schiff schon recht früh, 8 Uhr Café an Land, dann fuhr Uschi zum Flixbus nach Wien!
    Ich hatte noch Zeit, mein Zug geht um 12:30 Uhr von Zadar nach Wien mit umsteigen in Villach! Ich bin ja eher die Zugfahrerin als Busfahrerin, wegen Übelkeit, Bewegungsfreiheit, WC Gang!
    Ich genieße noch das Frühstück am Meer, das Sommerfeeling, das langsame Abschiednehmen... und besteige den Linienbus vom Meer zum Bahnhof rechtzeitig! Sag zum Busfahrer:“ bitte zum Bahnhof „ er: „ zum Bahnhof?“ „Ja zum Bahnhof, meinZug geht um 12:30 Uhr nach Wien“ „so? Da ist schon seit 10 Jahren kein Zug mehr gefahren!“ „was, ich hab ein Ticket!“ ich nehme mein Ticket... oh Schreck! Da steht: Zagreb nach Wien! Ich befand mich dreieinhalb Busstunden von Zagreb entfernt!
    Also ab zum Busbahnhof, Flixbus nach Wien ausgebucht, Linienbusse ebenfalls! Ich bekomme noch einen Linienbus nach Zagreb um 14,-€, bitte mit Kuna Bargeld bezahlen, hab ich nicht mehr! Zum Bankomaten... beim dritten Versuch, nach einem Tritt gegen den ATM, Geld ausgespuckt, Ticket gekauft, die ÖBB angerufen für ein neues Ticket von Zagreb nach Wien, alles ausgebucht! Rein in das Flixbus Office, gefragt ob von Zagreb noch eine Möglichkeit besteht nach Wien zu kommen und siehe da, ein Anschlussticket zu meinem Linienbus um 20.-€ (bar in Kuna) ! Glücklich setze ich mich in den fast leeren Bus nach Zagreb, bis er auf der Autobahn nur mehr Schritttempo fährt und ich mich schon dem Flixbus in Zagreb nachwinken sehe! Doch, auch der Flixbus kam von irgendwo über diese, mit Touristenautos vollgestopfte, Autobahn und natürlich zu spät! Hurra!
    Da geht sich noch ein WC Besuch aus! Hab mich fast nichts trinken getraut, weils im Bus ja kein WC gibt! Doch der Flixbus nach Wien hat soetwas! Hervorragend, da kann ich wieder nach Herzenslust Wasser trinken! Das Bier das sie im Bus angeboten haben und ich mir als vermeintlichen Schlummertrunk gekauft habe, habe ich dann doch „zur Vorsicht“ über meine Tasche geleert! Bin halt doch keine erfahrene Busfahrerin! Dafür wurde mir nicht schlecht, eh klar bei dem Schneckentempo im mega Blechchaos bis Graz! Dennoch kam ich um 23:00 Uhr wohlbehalten und müde in Wien an! Was für eine Reise!
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  • Day9

    Zadar, Ende des Segeltörns

    July 15 in Croatia

    Zu Mittag frischte der Wind auf und schweren Herzens sind wir nach Zadar aufgebrochen. Das Ankerlichten steuerte noch Uschi und dann war ich an der Reihe! Es gab Wind für eine Fahrt von 5-7 Knoten, nicht schlecht! Aber ich musste mich echt konzentrieren um den Kurs zu halten! Immerhin segelten wir Butterfly! Und ich habe noch nie ein Segelboot gesteuert! Sehr aufregend! Aber ich hatte ja ein doppeltes Sicherheitsnetz: Ingrid und Robert! Sie gaben auch die Kommandos und griffen rechtzeitig ein!
    Bei hohem Wellengang fuhren wir ( also die Kapitäne) in Zadar ein! Ein großes Schiffe hin- und herfahren begrüßte uns, denn es waren alle Häfen voll! Auch wir begaben uns auf Herbergssuche ohne Erfolg! Also ankerten wir frei in einer kleinen Bucht mitten in Zadarstadt! Neben uns noch ein riesiger, australischer Katamaran! Eigentlich wär das eh ganz cool gewesen, hätte es in der Nacht nicht furchtbar vom Wasser gestunken und uns nicht Unmengen von Gelesen überfallen. Dafür war die Wasserorgel bei Sonnenuntergang im Hafen, sehens- und hörenswert , das Abendessen hervorragend und der Spaziergang durch die Altstadt sehr nett!
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  • Day7

    Molat

    July 13 in Croatia

    Nach dem Fußballabend kam die Flaute! Zufriedenheit und Ruhe breiteten sich über das Land und das Meer aus! Allen gefiel es nur die Segler fanden es schade! Also warfen wir den Motor an und tuckerten über das entspannte, windstille Wasser zu einer einsamen Badebucht auf der Insel Molat. Drei Boote lagen im türkisen Meer, wir setzten zum Ankern an, da viel den Burschen des tschechischen Seglers ein, dass sie ihr Boot wo anders ankern möchten ! Sie kamen uns in die Quere, es dauerte ein wenig bis sich das Durcheinander wieder beruhigt hat und alle ihren Meeresvergnügungen nachgehen konnten. Uschi und Ingrid am Standupboard und ich im und unter Wasser! Auch die Köpfler vom 2 m hohem Aussichtspunkt unseres Segelbootes durften nicht fehlen. Nach dem Standuppaddelvergnügen unseres Skippers Robert, zauberte er uns wieder ein herrliches Abendessen auf den Tisch! Und für Unterhaltung sorgte ein italienischer Solosegler: sehenswertes Soloankermanöver und sein Bade- und Waschprogramm ließ uns Frauen zu manchen Kommentaren hinreißen!
    Bei einbrechender Dunkelheit lichtete er aber plötzlich den Anker und Verschwand in der Finsternis!
    Ein beschaulicher Abend verlief mit tschechischem Hintergrundgemurmel.
    Der Vormittag gehörte nochmals den Freuden im kühlen Nass und dann Aufbruch nach Zadar, das Ende unserer Tour!
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  • Day6

    Nach dem faulen, wunderschönen Badetag, rüttelte Gewitter mit starkem Wind uns durch die Nacht!
    Die Sonne und ein schwaches Lüftchen weckten uns am Morgen.
    Von Premuda ging’s dann hurtig, mit 7 Knoten am Wind segelnd, nach Olib. Uschi steuerte tapfer, sogar wenn wir Halsen machten, in eine der Windrichtung abgewandten, wunderschönen Bucht mit türkisem Wasser, Sandboden und flachen Inselausläufern, ein Feeling wie in der Karibik! Ein ruhiger Badenachmittagstraum!
    Die Sonne stand dann auf Zeichen: Fußball! Also kreuzten wir bei gutem Wind, mit erstem Reff im Groß, nach Olib Stadt und suchten ein Restaurant mit Fernseher! Bei Sonnenuntergang, Dorade mit Mangold, Bier und Wein sahen, hörten und staunten wir über den WM Sieg der Kroaten gegen England! Kroatien spielt um den WM Titel gegen Frankreich am kommenden Wochenende! Da wurden Leuchtfeuer am Meer abgeschossen!! Ein unglaublicher Traum für die Kroaten!
    Mit dem Dingi fuhren wir des Nächtens mit Taschenlampe in unser ruhiges Segelboot zurück und der Regen tröpfelte uns in den Schlaf!
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  • Day3

    Premuda

    July 9 in Croatia

    Die dritte Übernachtung am Segelboot!
    Nach einer wunderschönen, gemütlichen Segelfahrt von Pula in eine Bucht auf Unije, hatten wir, zur Belohnung am Abend, direkt nach dem Ankermanöver, aufkommendes Gewitter. Die Wolkenausläufer davon haben ihre nasse Last in dem Augenblick von sich gegeben wie wir unserem Schwimmvergnügen frönen wollten! Trotzdem , rein ins Nass! Das Meer war warm und wir waren vom Tag aufgeheizt also ein tolles Vergnügen!
    Schön wars und dann gab’s gute Salcchia mit Polenta, gekocht vom Skipper Robert, Danke!
    Gut haben wir geschlafen und schwimmen in der Früh hat uns wach gemacht.
    Der Wetterbericht spricht von gutem Wind am Vormittag also ist Eile angesagt! Ein stetiges Lüftlein ließ uns bis zu 6 Knoten segeln bis die Briese immer weniger wurde. Der Wind kam von hinten, Spinnaker setzen war angesagt! Ein schwieriges, aufwendiges Unterfangen, speziell mit „Sehellaien“ wie Uschi und ich es sind. Mit Roberts Erfahrung und seinen Komandos und Ingrid am Steuer geht alles! Meine erste Spinnakerfahrt! Da sind wir den anderen herumtümpelnden Seglern gleich ein wenig davongefahren! Bis zur totalen Flaute! Alles heruntergeholt, Motor angelassen, in die neue Bucht vor der Insel Premuda an die Boje gelegt und im türkisen, herrlichen Meer schwimmen gegangen! Der Sonnenuntergang, das Ratatouille von Robert und der unendliche Sternenhimmel waren nicht zu verachten!
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  • Day2

    Pula

    July 8 in Croatia

    Ankunft in Pula, heiß ist’s! Da trink ich noch ein Bier am Hafen bevor ich das Segelboot „Stravanza“ und ihre Besitzer Ingrid und Robert suche! www.3umdiewelt.info
    Samstag ist’s, der Tag der Schiffbeladungen in der Marina! Auch Ingrid war so unglaublich nett mit der Familie und ihrem Auto von der Woche davor, den gesamten Einkauf schon für uns zu erledigen! Ich bin grade noch zum Beladen des Bootes zurecht gekommen! Da waren Uschi und ich dankbar!
    Und dann kam der Abend der Abende für die Kroaten! WM Fußball Match um den Einzug ins Viertelfinale gegen die Russen! Der letzte Schuss beim Elferschiessen brachte das brodelnde Volk zum Überkochen ! Auf allen Plätzen in allen Lokalen: Fans jubeln in Nationaldressen, Fahnen wehen überall, , Tröten betäuben die Ohren, bereits heisere Stimmen versuchen noch mehr zu schreien, alles geht über in hupende Autokolonnen mit anschließendem Feuerwerk! Bis in die frühen Morgenstunden wurden wir wach gehalten damit wir die köstliche Dorade mit Mangoldkartoffelbeilage vom Abendessen so richtig verdauen konnten! Herrlich war dann der ruhige, sonnige Morgen am Segelboot in der Marina von Pula!
    Die Ruhe war nur von kurzer Dauer! Das Frühstück wurde genutzt um den Wassertank aufzufüllen. Es füllt und füllt und füllt... Robert findet es komisch, dass es so lange dauert, ohweh! Der Tank und der Rumpf des Schiffes waren mit Wasser gefüllt ! Die erste Seetüchtigkeitsprüfung: ausschöpfen des Schiffes! Eine Stunde später laufen wir bei herrlichem Sonnenschein dann doch frisch, fröhlich aus dem Hafen von Pula aus! Schiff ahoi!
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  • Day1

    Rijeka

    July 7 in Croatia

    Guten Morgen Rijeka! Da habe ich doch gut geschlafen! Ein fensterloses Zimmer mit Klimaanlage, der Gegensatz zu meinen Camperreisen, dafür sehr ruhig in der lauten, etwas eigenartigen Stadt! Ein Spaziergang gestern Abend durch die architektonisch gemischte Stadt, altkaiserlich und „Ostblock Charme“ laut, heruntergekommen, der Focus auf Autos, Schiffe ... Motoren aller Art! Der Hafen war dann ganz nett für ausgedehntes Schlendern entlang der vielen zu mietenden Segelboote und ein Getränk bei Sonnenuntergang. Gebratener Fisch war der Abschluss!
    Auch jetzt zum Frühstück ist es der Hafen geworden, der netteste Platz hier in Rijeka, obwohl sich der Kanal mit den kleinen Privatbooten für eine gemütliche, hübsche Lokalmeile anbieten würde. Aber es ist ihnen noch wichtiger, dass jeder Bootbesitzer mit dem Auto direkt zu seinem Wassergefährt fahren und davor parken kann! Wird sich auch noch ändern!
    Um 12:20 Uhr geht der Bus nach Pula, vorbei an Opatia, was für eine Übernachtung hübscher gewesen wäre! Zu spät!
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  • Day0

    Neue Reise, neue Verkehrsmittel!
    Ein Zug, ein Bus, ein Schiff!
    6 Uhr Früh aufstehen ist für mich besonders zach! Aber fürs Vergnügen macht man ja viel! Um 8 Uhr geht der Zug vom Hauptbahnhof nach Rijeka! Schon die Fahrt zum Hauptbahnhof ist eine kleine Weltreise! Und typisch ÖBB, wenn ich sie einmal nutze klappt gleich etwas nicht! Wo ist der Waggon 406, der Kurswagen nach Rijeka. Der fehlt, alle mit diesem Reiseziel laufen fragend ohne Antwort durch die Gegend und steigen dann halt in den Zug nach Ljubljana. Gut wars, dort muss man umsteigen damit man den richtigen Zug mit der richtigen Nummer nach Rijeka hat. Elends lange Fahrt mit ein paar Gesprächen mit Interrailreisenden Studenten aus Köln und Aahus (Dänemark). Zum Glück bin ich müde und hab einiges zu lesen und futtern mit! Eine Zugsfahrt die ist lustig...!Read more

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