September 2016 - February 2017
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  • Day3

    Boah, ist das riesig...

    September 3, 2016 in Taiwan ⋅ ⛅ 27 °C

    ...und zwar genauer gesagt Taipeh 101, bis 2007 höchstes Gebäude der Welt mit 508 Metern bis zur Spitze. Aber wenn man dann davor steht, wirkt das wie so oft gar nicht sooo groß. Den Ausflug auf die Spitze haben ich und die anderen aus dem Gruppenflug dann auch stecken lassen.

    Riesig ist auch Taipeh selbst, schön fand ich den Moloch aber gar nicht. Erst recht nicht im Regen. Dank 15 (!) Stunden Wartezeit gabs eine kostenlose Stadttour vom Tourismusbüro. Ein Tempel von 1738 war immerhin mal was Besonderes zum Angucken. Das Essen aus der Garküche erstmal auch (man beach dazu auch das wundervolle Plastikmampfbild, das wiederum am Flughafen Appetit machen sollte...), zum Anbeißen dagegen weniger wegen komischem Sauergeschmack.

    Neenee, Taipeh, das war keine Liebe auf den ersten Blick. Australien, ich komme - und zwar morgen um 10.45 Uhr, gleich geht's zum Checkin :)
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    Dan Aesthetic

    Everythings bigger in china 🌏

    9/3/16Reply

    Hätte ich gewusst, dass Du in die Stadt fährst, hätte ich Dir die Adresse einer Top Cocktailbar gegeben! :)

    9/4/16Reply

    (Zu früh Enter gedrück)... Auf der Ausichtplattform des 101 gibt es in den Ecken Plexiglasböden :D Aber das Essen in Taiwan ist echt gewöhnungsbedürftig... Alex :)

    9/4/16Reply
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  • Day4

    Cheers, Brisbane!

    September 4, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute Mittag endlich auf dem Wunschkontinent gelandet. Der Zipfel Goldcoast im Anflug: ein Genuss :) Das Wetter strahlend ohne jede Wolke. Freundliche Gesichter an allen Kontrollen. Aus dem Deckenlautsprecher "Pure Shores" von All Saints. Angekommen. Wie schön.Read more

    Versuch am besten mal den Löffel-Messer-Trick aus Crocodile Dundee^^ viel spass in Brisbane. Davy

    9/4/16Reply
    Johannes Büchl

    Lass überlegen... Nein, ich glaub nicht ;) ich war echt ein bisschen am Schwitzen, dass es da bloß keinen Stress gibt bei der Einreise. Den hatte ich übrigens ganz kurz, weil ich ehrlicherweise angegeben hab, dass ein paar Medikamente evtl nicht konform sind mit den Aussie-Regeln. Am Ende musste ich aber nur kurz in eine Extraschlange, Drogenhund lief am Gepäck vorbei (warum auch immer) und dann durfte ich endlich zum Ausgang...

    9/5/16Reply

    haha... also alles gut medikamenten. dachte die sind da evtl auch pingelig... aber hast ja gemeint, das glück ist auf deiner seite B-)

    9/7/16Reply
     
  • Day5

    Kleines und großes Glück, #1

    September 5, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Man sagt mir gelegentlich nach, dass ich ein Alltags-Glückspilz bin. Und das würde ich auch gar nicht bestreiten :) Heute zum Beispiel hatte Coles (Gut+manchmalgünstig-Kette, Filiale direkt neben meinem aktuellen Hostel) das Angebot der Zahnbürste auf dem Bild. Der Witz dabei: das ist genau meine aus Deutschland, die ich einpacken wollte, dann aber doch nur die Aufsteckbürsten mitgenommen habe. Also passte das perfekt und damit sag ich gerne: Deal!

    Bleiben zwei Fragen: Was sind eigentlich 21 Aussie-Dollar in Euro? Laut aktuellem Kurs 14,28 (1 AUD = 0,68 Euro). Damit wäre das wohl auch in Deutschland ein Schnäppchen.

    Und warum eigentlich jetzt der Vatertag? Die ziemlich schnöde Antwort findet ihr hier: https://www.quora.com/Why-does-Australia-celebrate-Fathers-Day-in-September-and-not-June
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    top! damit du immer scheeeene zähne hast. davy

    9/6/16Reply
    Alex Schmumin

    Dann konntest Du Dir das Essen aus Taiwan endlich von den Zähnen schrubben :-D

    9/11/16Reply

    Großartiger Blog, bin schon gespannt mehr von dir zu lesen!

    9/13/16Reply

    Katrin ;)

    9/13/16Reply
     
  • Day15

    Libraries? I love them!

    September 15, 2016 in Australia ⋅ 🌧 19 °C

    Büchereien überall in der Welt fand ich schon immer eine ganz tolle Sache. Die sind für mich immer der Inbegriff des freien Wissens, frei auch im Sinn von kostenlos. In bester Erinnerung ist mir zum Beispiel die im indischen Pondicherry - eine Oase der Ruhe und Kühle im subtropischen, hektischen Ex-Kolonial-Städtchen.

    Hier in Brisbane bin ich nun äußerst glücklich über die State Library of Queensland. Denn die bietet mir nicht nur free Wi-Fi (das gibt es übrigens auch an ganz vielen anderen öffentlichen Plätzen, bereit gestellt durch die Stadt), sondern auch noch kostenlose PC-Plätze!

    Und die sind mir sehr wichtig. Denn als einziges Gerät, quasi als digitales Schweizermesser, habe ich mein Smartphone mitgenommen. Das funktioniert extrem gut bisher, aber manchmal ist ein großer Bildschirm einfach nötig. Zum Beispiel, um jetzt meinen anderen Blog aufzusetzen. Kann man mal machen an einem verregneten Tag wie heute :)

    Ach ja, günstig kopieren (zum Beispiel Reisedokumente) kann man hier auch. Und die Öffnungszeiten sind ein Traum - heute zum Beispiel von 10 bis 20 Uhr. Klare Empfehlung für alle Brissie-Backpacker!
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  • Day16

    Freiheit auf vier Rädern!

    September 16, 2016 in Australia ⋅ 🌙 18 °C

    Da ist das Ding! Genauer gesagt ein Mitsubishi Lancer, Bj 1995 (ächz), mit sagen wir mal charaktervollem 3. Gang (hakelt beim Einkuppeln) und 210.000km auf der Uhr. Dafür war der Preis halt echt in Ordnung. Die ganze Geschichte zum Autokauf berichte ich in ein paar Tagen - ist halt schon etwas anders als in Deutschland, aber das dürfte ja auch nicht so verwundern :)Read more

    Alex Schmumin

    Das sind doch mal saubere Eckdaten eines soliden Automobils :-D Ich hoffe das Surfbrett gab es gratis dazu :-) Bin gespannt auf die Geschichte :-)

    9/16/16Reply
    Johannes Büchl

    Gell, find ich auch ;) und ja, das Brett gabs in der Tat oben drauf - super gut! Muss ich nur noch surfen lernen, aber das passiert dann hoffentlich auch demnächst... 😊

    9/16/16Reply

    mega, so lässt es sich doch mal fortbewegen :-D schöne grüße von Marisa... dir ne gute fahrt. ciao, Davy

    9/16/16Reply
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  • Day27

    Wo Rauch ist...

    September 27, 2016 in Australia ⋅ 🌙 18 °C

    wird nicht nur der Sonnenuntergang viel schöner (siehe das Bild oben), sondern ist natürlich auch Feuer. Und das habe zum Teil ich gelegt ;) Klingt komisch, ist aber völlig legal. Sowas passiert hier auf der Farm, wo ich seit anderthalb Wochen wwoofe (und über die ich jetzt auch wieder mehr bloggen werde - ich brauchte nur mal ein bisschen Digitalpause).

    Präriefeuer also. Das war wahrscheinlich ein ziemlich typisches Stück Australien, das ich erleben durfte: Am Morgen ging es raus in die Berge, die auch zu den 1600 (!) Hektar Land der Farm gehören. Und dann standen wir vor einem riesigen Feld mit trockenem Gras.

    "Wenn man es mäht, dauert das Wochen", sagte Farmboy Chris. Abbrennen erledigt das bei gutem Wetter (es war super sonnig) an einem Tag. Und natürlich muss man noch den Wind im Blick haben. Der bestimmt natürlich, an welchem Ende man anfängt damit sich die Flammenwalze dann in die richtige Richtung bewegt.

    Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag. Zwar hat es gestunken wie die Pest und zwischendurch hat der unverschämte Wind ungefragt gedreht, aber am Ende war der Boden schwarz und kurzgeschoren. Tolle Bilder gab es obendrein - es sah aus wie nahe an der Apokalypse, wenn sich auf hundert Metern die Flammen weiterfressen. Und genau an dem Tag hab ich mein Smartphone nicht dabei. Cowboy Oli dafür schon er hat ein Bild geschossen, dass ich dann bald nachreiche.

    Meine deutsche Sichtweise hat sich übrigens kurz gewundert, wie gefährlich das bitte ist, im trockenen Australien so ein Feuer anzufachen. Aber nein, das ist hier wirklich völlig normal. Mehr dazu steht zum Beispiel hier: https://www.welt.de/wissenschaft/article108400216/Macht-des-Infernos-und-Nutzen-des-Waldbrands.html

    Und in Deutschland gibt es das wohl auch, mit entsprechender Genehmigung. Außerdem ist durch geschicktes Zündeln wohl unsere ganze schöne Heidelandschaft entstanden: http://www.planet-wissen.de/natur/landschaften/heidelandschaften_in_europa/
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    Alex Schmumin

    Woho! Geil! Da strahlt mein Zündlerherz :-D Freue mich schon auf die Bilder :-) Aber eine Frage drängt sich mir doch noch auf: Warum musste das Gras überhaupt weg?

    9/29/16Reply
    Johannes Büchl

    Gude Alex, der Sinn dahinter ist, dass dann frisches Gras nachwachsen kann, auf dem dann wieder die Kühe weiden können. Dafür ist dann die Asche ein super Nährboden. Und würde man nicht mähen oder fackeln, würde sich das ganze irgendwann selbst entzünden, und dann gibt es wirklich Probleme...

    10/2/16Reply
    Alex Schmumin

    Das macht durchaus Sinn :-)

    10/2/16Reply
     
  • Day29

    Kleines und großes Glück #2: Horse race

    September 29, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

    Am Donnerstag würde es sportlich spannend werden, das war schon vorher klar. Nicht wegen der Champions League in Europa, die ich beim Aufstehen um 6 Uhr noch ein bisschen mitbekommen habe, sondern wegen einem Tag auf der Pferderennbahn.

    Die Leute von Shamrockvale (so heißt die Farm, auf der ich gerade wwoofe) hatten uns für so ein wichtiges Event dafür ab Mittag freigegeben. Super! :) Stilvoll aufgebrezelt waren wir, Backpacker hn oder her. Von lokalen Pferderennen in Queensland hab ich allerdings keine Ahnung, ich weiß noch nicht mal viel von Pferden. Was macht man da? Leute fragen und auf schöne Namen setzen.

    Das klappte anfangs eher schlecht. Redaktor mit dem schweizerischen Namen für meinen Beruf erwies sich als Pflaume, Astronomic im zweiten Rennen trug seinen Namen auch eher zu Unrecht. Aber dann, Rennen #4: Highway Queen betritt das Gras. Auf sie hatte zum Beispiel Liz von der Farm gesetzt, auch ein Vorbericht zählte sie zu den Kandidaten. Eine besondere Erscheinung, dunkelbraun mit weißen Strähnen am ganzen Körper. In einem spannenden Kampf wurden aus meinen 5 Dollar am Ende 16,50 Dollar (ziemlich niedliche Beträge, aber wie gesagt, ich hab ja auch keine Ahnung).

    Dieser erste Pferderenn-Gewinn meines Lebens hat mich so sehr gefreut, dass auch mein Auto ab sofort den Namen Highway Queen trägt und diesem Ehrentitel dann hoffentlich allzeit gerecht wird. Noch mehr Gewinn gab es dann im letzten Rennen: Secret Code brachte mir 26,50 Dollar bei 5 Dollar Einsatz ein - vielen Dank an Manuel und Niklas, zwei deutschen Backpackern, die diesen todsicheren Tipp von ihrer Farm mitbrachten!

    So stand ich am Ende mit 13 Dollar Gewinn da. Ein perfekter Tag :)

    Schlussanekdote: Am nächsten Tag kam ich mit Dave auf der Farm ins Gespräch über Pferderennen. Als ich fragte, ob da auch immer mal betrogen wird und falls ja, wie, erzählte er von Fine Cotton. Dieser Klappergaul sollte im Jahr 1984 heimlich und leise durch ein optisch fast gleiches Pferd ersetzt werden. Nur die weißen Strähnen am Hinterfuß mussten noch aufgetragen werden. Blöd, dass das so amateurmäßig erledigt wurde, dass die Farbe sich schon Minuten nach dem Rennen verflüssigte :D
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    Was hast du denn mit deinen 13 Dollar Gewinn gemacht? Vertrunken? ;) LG Sabrina

    10/9/16Reply
    Johannes Büchl

    Hi Sabrina, ja, hab ich in der Tat - an dem Tag allerdings mit lecker Kaffee ;) der ist auch schon nicht billig hier, aber Alk hat richtige Mondpreise.

    10/11/16Reply
     
  • Day32

    Meer erleben

    October 2, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

    Eine ganz besondere Doppelpremiere: erstes Mal im Ozean von Australien aus und dort zum ersten Mal ein Surfbrett unter dem Bauch gehabt. Beides war extrem gut - danke für die lieben Menschen, die beim Ausflug dabei waren, Naturtalent Niklas fürs Tipps geben und dem Wettermacher für den sonnigen Sonntag 😁Read more