May 2017
  • Day11

    Kakaostrand

    May 20, 2017 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Zwei Stunden aus den Everglades heraus sind wir dann in Cocoa gelandet. Direkt neben dem Weltraumbahnhof Cape Caneveral 🚀haben wir uns ins "Apollo Inn" eingebucht. Ein kleines familiengeführtes Motel, aber ein echt tolles Zimmer. Groß, sauber, und liebevoll drapierte Handtücher 🦆.

    Da wir noch Zeit hatten sind wir noch an den Cocoa Beach gefahren. Hier in Florida wiederholt sich echt ein Muster: Es gibt eine Stadt im Landesinneren und auf einer Insel davor liegt dann eine gleichnamige Stadt mit dem Zusatz "Beach".
    Diesmal haben wir sogar an Badesachen gedacht 👍. Parken war mit 50ct pro Stunde auch eher moderat.
    Hier war nicht so viel Schaulaufen. Es waren eher Studentengruppen oder Großfamilien, die hier mit Zelten, Grill, DJ Equipment, Getränkekühlern und abseits vom Takt geschlagenen Trommeln den Abend eingestimmt haben.

    Wir haben uns eher in die Wellen des Atlantik begeben. Zum ersten mal in diesem Urlaub. In Texas und auf den Keys war das Wasser eher ruhig. Mehr als einmal haben wir wie begossene Pudel dagestanden, weil wir den Brechpunkt einer Welle falsch angenommen haben... wir sind halt beide Stadtkinder ¯\_(ツ)_/¯.

    Als die Sonne dann untergegangen ist und es erheblich kälter wurde, haben wir dann auch den Rückzug angetreten. Ein kurzer (fast alltäglicher) Stop im Walmart später, und dann konnten wir endlich unsere Körper vom teuflischen Sand, der sich seinen Weg überall hin sucht, befreien.
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  • Day11

    Künstliche Alligatoren

    May 20, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 29 °C

    Die Zeit in Miami ging echt schneller rum als gedacht. Könnte daran liegen, dass wir sau viel Zeit im Auto verbracht haben... Aber das behandeln wir mal wann anders.

    Auschecken aus so einer AirBnB Unterkunft ist ja auch manchmal echt einfach: Man packt ein, lädt alles ins Auto, zieht die Tür zu und ist fertig ✅. Unseren Gastgeber Guillermo haben wir nur ein mal wirklich getroffen.

    Also, wieder ab ins Auto und auf zu den Everglades, Alligatoren gucken. Eigentlich wollten wir ja so eine Airboat-Tour machen, aber die Aussicht auf super laute Riesenventilatoren, Nasswerden und nur eine mäßige Aussicht Alligatoren zu sehen haben uns dann doch abgeschreckt... Außerdem sind einige der Touren zusammen mit Alligatorfarmen angelegt... Und die Tierquälerei muss man ja nicht unbedingt unterstützen. Also haben wir in den sauren Apfel gebissen und den Eintritt zum Shark Valley Nationalpark gezahlt. Dort wird sich wenigstens bemüht ein natürliches Habitat für die Tiere anzulegen. Die zweistündige Tour mit dem Trolleybus haben wir uns geschenkt und haben den Park selbst erkundet. Nach einigen Fischen, Schildkröten und sehr, sehr vielen Mücken haben wir dann auch vier große Alligatoren gesehen. Wir sind uns zwar nicht so ganz sicher ob die echt waren, oder ob sie dort für naive Touristen wie uns aus Kunststoff positioniert wurden ¯\_(ツ)_/¯

    Aber wir haben noch ein paar amerikanische Babyalligatoren gesehen, und die haben sich definitiv bewegt... also, immerhin etwas. Aber nach ein paar Stunden ohne einen Flecken Schatten waren wir dann auch wieder froh, in unseren klimatisierten Jetta zu steigen und uns endlich auf unseren Road-Trip gen Norden zu machen...
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  • Day10

    ¿Hablan español en ALDI?

    May 19, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 29 °C

    Letzter Tag in Miami. Und wir können natürlich nicht fahren ohne ein mal den berühmten South Beach in Miami Beach besucht zu haben.
    Also haben wir uns nach dem Frühstück direkt in unseren Jetta gesetzt und haben uns auf den 20km langen Weg gemacht. Die Fläche über die sich die Städte hier erstrecken ist immer noch absolut beeindruckend. Schon auf dem Weg dorthin haben wir mehr Leute in Bikinis gesehen, als man in Deutschland an einem gut besuchten Badesee sieht.
    Die Straße am Strand entlang ist dann nur noch ein einziges Schaulaufen, um gesehen zu werden. Poser ohne Shirts und mit Hosen, die unter den Knien hängen. Damen in String Bikinis. Longboarder. Viele, viele laute Menschen...

    Parkplatzsuche haben wir aufgegeben nachdem wir 10 Minuten mit Schrittgeschwindigkeit an dieser Flaniermeile entlang gekrochen sind. Parkhaus hat dann auch "nur" schlappe $20 gekostet für 5 Stunden 😱.

    Also, ab zum Strand. Der begrüßt uns mit ein paar mehr oder weniger sinnvollen Regeln:

    - kein Alkohol
    - keine Kühlboxen
    - kein oben-ohne Sonnen
    - keine aufblasbaren Schwimmtiere
    - keine Glasflaschen

    Auf den 150m zwischen Strandeingang und Ozean haben wir jede dieser Regeln mindestens einmal gebrochen gesehen 😂. Und das obwohl Polizei und Rettungsschwimmer, die übrigens mit Quads den Strand absichern, permanent patrouilliert haben.

    Wir sind dann am Strand entlang geschlendert, denn nach dem Ausflug auf die Keys gestern hatten wir keine Schwimmsachen mitgenommen 🙈. Dumme Idee... Auch weil wir dort bisher das schönste und klarste Wasser hatten.

    Unsere Wasserflaschen, die hier ständiger Begleiter sein müssen, haben wir auch sehr geschickt in der Sonne liegen lassen. Aber so hatten wir eine gute Ausrede, noch "kurz" bei Starbucks einzukehren. Eine Stunde später waren wir dann auch wieder auf dem Heimweg. Aber nicht ohne vorher noch den fast täglich nötigen Trip zu einem Supermarkt zu unternehmen. Unsere Auswahl heute fiel auf den ALDI. Der ist uns schon bei einem vorherigen Trip aufgefallen und wir wollten unbedingt rein. Und er ist genau wie bei uns. Großer Wühltisch mit den Angebotsgegenständen, viele Lebensmittel von Eigenmarken... Aber mit Personal, das zwar sehr gut spanisch aber nur gebrochen englisch spricht. Aber immerhin haben wir an der Kasse dann noch einen deutschen ausgewanderten Arzt getroffen, der uns mit "Hallo, Urlauber?" begrüßte.

    Das war dann unser letzter Abend in Miami. Am nächsten Tag geht's in die Everglades und dann ab in den Norden.
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  • Day9

    "Salziger als mein Kartoffelbrei"

    May 18, 2017 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem wir gestern abend den ewig langen Fußmarsch durch Little Havanna überlebt haben, sind wir heute morgen dann auf die Keys aufgebrochen.

    Vorher noch ein kleiner Einkauf: Unser Jetta ist nun mit ca 15l Wasser in kleinen Flaschen beladen 😂

    Um 11 sind wir dann endlich auf dem US-1 Highway angekommen. Andere Touristen brechen auf so eine Tour wohl eher um 9 Uhr morgens auf.

    Unterwegs sind wir dann dem einen oder anderen Regenschauer begegnet. Aber glücklicherweise war bei jedem Stop das Wetter toll.

    Erster Stop: Sombrero Beach in Marathon. Vom Highway kurz links abbiegen, an der örtlichen Highschool vorbei und man steht an einem schönen weißen Sandstrand. Und direkt am Atlantik. Schön! Sogar Duschen und Umkleiden waren vorhanden. Und das alles umsonst! Das kennt man so gar nicht vom Mutterland des Kapitalismus. 🇺🇸

    Dann ging es über die 7 Meilen lange Brücke weiter in den Bohia National Park. Uns wurde ein kilometerlanger Strand versprochen, denn immerhin kostet der Eintritt in den Park $4,50 pro Person.

    Begrüßt wurden wir dann auf der Atlantikseite mit einem großen Berg "Sea Weed." Aber immerhin: kilometerlang. Und da das ein guter Nistplatz ist, räumen sie das nicht weg... wir waren schon ein wenig enttäuscht, aber haben dann doch die Insel noch ein wenig erkundet. Hinter der alten Eisenbahnbrücke sind wir dann auf den Strand gestoßen, der in Richtung Kontinent zeigt. Weißer Sand, tolles türkises Wasser 😍. Ich hab mich dann überreden lassen, doch noch mal ins Wasser zu gehen.

    Nun machen wir uns langsam wieder auf den Weg zurück nach Miami. Vielleicht sehen wir unterwegs noch einen schönen Sonnenuntergang.
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  • Day8

    Fine Dining in Miami

    May 17, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Manchmal macht es doch Sinn, den Reiseführer vernünftig zu lesen. Nach einem 90 minütigen Spaziergang durch "Little Havana" (um zum Meer zu kommen) standen wir dann endlich am Wasser. Doch von dem erwarteten Strand war weit und breit nichts zu sehen. Also in den nächsten Bus gestiegen, und in eines der empfohlenen Restaurants gefahren. Und was soll ich sagen? Leeeeecker!Read more

  • Day8

    Flug nach Fort Lauderdale/Miami

    May 17, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Nachdem wir um 3:30 das Bett und um 4:00 das Haus in Rockport verlassen haben, saßen wir für 3 Stunden im Auto und einen Tankstopp, einen Check-In und einen nicht all zu guten Frühstückstaco später, saßen wir dann im Flugzeug. JetBlue hat zwar den meisten Platz im Fußraum aber dann doch das blödeste Entertainment. Zumindest in dem alten 320er mit dem wir unterwegs waren.

    Aber immerhin kostenfreies Wifi :)

    Dann sind wir in einem hübschen Terminal gelandet, dessen kompletter Style in den 80ern stecken geblieben ist 😂.

    Aber seis drum, wir sind nun in Miami und nun geht der Urlaub zu zweit endlich richtig los 😘
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